Jahresrückblick 2010 – Geil war’s…

JungAusBerlin schrieb am 22. Dezember 2010

Das Jahr 2010 war definitiv ein sehr verrücktes, geiles, aufregendendes und abwechslungsreiches Jahr. Wir geben zu, dass wir es auch manchmal durchaus übertrieben haben.
Einige dieser Erlebnisse sind ja hier im Blog nachzulesen, viele Sachen verschweigen wir Euch aber auch. Beispielsweise aus Diskretionsgründen, weil wir mal undercover unterwegs sind oder weil die Story ganz einfach zu kurz bzw. uninteressant für einen eigenen Beitrag ist. Als Jahres-End-Bonbon gibts einige dieser „geheimen“ Mini-Anekdoten jetzt hier zu lesen.

Dieses Jahr hat jeder von uns beiden eine Menge ausprobiert und ist streckenweise über sich hinausgewachsen. Zum Beispiel die Sache, als sich unser Weibchen frech zu der Frau in der Liebesschaukel zum fummeln gestellt hat. Super geile Situation.

Echt cool fanden auch wir das Solo-Mädel, welches wir in einem Club kennen lernten, die sich knallhart neben uns beide auf die Matte gelegt hat, sich auszog und es sich bis zum Schluss selbst gemacht hat. Wirklich mutig, sehr geil anzuschauen und in dieser Form noch nie erlebt. Anfassen duften wir sogar auch… 😎

Natürlich sind uns auch einige Vollpfosten begegnet, die man nur mit dreckigem Galgenhumor oder genügend Promille im Blut erträgt. Zudem ist uns aber auch irgendwann aufgefallen, dass unser Weibchen alles andere als entspannt in Bezug auf dumm-dreiste Dreibeiner geworden ist. Sie gelobte Besserung. Hat auch schon gut geklappt und die Solos werden nun zumindest anfänglich verschont.
Eine Ausnahme gab es allerdings kürzlich: Eine zweibeinige Solofrau hat uns geärgert und wunderte sich eines Abends, dass die Soloherren plötzlich noch hartnäckiger waren, als sonst. Das war dann Mobbing by JungAusBerlin 😈

Dann war da noch der Clubbetreiber, der immer auf ganz professionell tut, aber durchaus mal klammheimlich was mit Gästen im Hinterzimmer macht. Wirklich professionell finden wir sowas nicht.
Mit Kopfschütteln erinnern wir uns auch an eine Betreiberin, die Anfang des Jahres versucht hat, uns eine unserer beiden mitgebrachten Solo-Mädels abspenstig zu machen und mit nem doofen Dreibeiner zu verkuppeln. Armselige Aktion, denn weder wir, noch die Lady waren begeistert. Überhaupt haben wir uns dieses Jahr mehrfach über das gelegentlich seltsame Verhalten besagter Betreiberin gewundert.

Die Krönung war aber ehrlich unser Hausverbot in der Villa Mondän. Wegen berechtigter Kritik u.a. in unserem Blog wollte man uns da nicht mehr reinlassen. Und wie wir prophezeit haben, hat der Laden kurz nach dieser Sache dicht gemacht. Ob der „freundliche“ Barkeeper Uwe nun an der Müllpresse steht, entzieht sich unserer Kenntnis. 😆

Oder, dies ist noch gar nicht so lange her, da haben wir im Club ein echt leckeres Pärchen entdeckt. Man nahm Blickkontakt auf und irgendwann stand die Frau des Paares neben unserem männlichen Part und wartete darauf angesprochen zu werden. Der unterhielt sich aber anderweitig und das dauerte ihr alles wohl zu lange. Also nahm sie einfach das Zepter in die Hand und sprach uns auf sehr sympathische Art an. Hat viel Spaß mit dem Paar gemacht. Die beiden waren jedoch recht krass drauf. Völlige Anfänger, zweiter Clubbesuch, haben sich spontan entschlossen in einen Club zu gehen, keine Regeln untereinander abgesprochen und es beim ersten Clubbesuch eine Woche zuvor gleich inklusive Partnertausch mächtig krachen lassen.

Als Bereicherung empfanden wir die „Level III“-Partys. Hier hat sich mal jemand Gedanken gemacht und seinen sehr jungen und i.d.R. attraktiven Gästen wirklich coole Abende beschert. Mehr davon! Leider war der Erfolg der Konkurrenz nicht recht, so dass es zu dummen Anschwärzereien bei Ämtern kam und zur Krönung sogar die groß angekündigte Venus-Party wenige Stunden vor Beginn behördlich verboten wurde, dann aber doch wie geplant stattfand.

Etwas verstört war unser männlicher Part, als er am Morgen nach einem Clubbesuch eine Situation Revue passieren ließ. Irgendwie landete er mit einer nicht unattraktiven, jedoch etwas älteren Stammgast-Paar-Dame (Nein, keine Oma!) zu später Stunde allein auf der Matte. Wie das alles seinen Anfang nahm, dies ist im Nachhinein unklar und etwas rätselhaft. Nicht nur unser weiblicher Part, sondern auch der Mann der Frau waren recht erstaunt. Da der Betreiber Feierabend machen wollte, kam es nicht zum Äußersten und es blieb bei ein paar Minuten Hardcore-Gefummel. Zum Glück?! 😯

Dann war da noch die abgebrühte Krankenschwester, die uns eiskalt und sehr direkt an der Bar angebaggert hat. Sie ließ ihre davon überraschte männliche Begleitung kurzerhand abseits stehen (Ihr O-Ton zu ihm, als er genervt guckte: „Dann geh doch nach Hause!“) und verschwand mit uns und einem anderen Mann (der aufgrund der Aufregung aber keinen hochkriegte und eine Nullnummer war) auf einer Pärchenspielwiese. Nach kurzer Frage („Darf ich da rauf?“) bestieg sie schon unseren männlichen Part und powerte sich sehr lautstark aus. Laut ihren späteren Erzählungen gibt es einen Ehemann, mit dem es bettmäßig gar nicht läuft, den sie jedoch über alles liebt und der nichtswissend zu Hause saß, während sie mit uns die Sau raus ließ. Ist nicht unser Gewissen…

Witzig war die Begegnung in einer recht leeren Skihalle im Hochsommer. Hunderte Kilometer von Berlin entfernt trafen wir dort an der Bar ein junges Pärchen, welches wir erst zwei Tage zuvor in Berlin in einem Swingerclub sahen. Die Welt ist klein…

Ganz besonders ist uns aber eine leider recht kurze Bekanntschaft in Erinnerung geblieben, die wir an einem total abgefahrenen Abend kennengelernt haben. Zuckersüß, blutjung und mit zwei Piercing-Knöpfen in den Wangen. Ein herzliches Mädchen, die es aber faustdick hinter den Ohren hat. Waren echt geile, intensive Nächte mit ihr. Zudem ergab sich zwischen uns Dreien an allen drei Abenden eine auch für uns neue, weit über den Sex hinausgehende menschliche Nähe. Für Außenstehende mag das zeitweise ungewöhnlich ausgesehen haben, wir wurden z.B. im Nachhinein sogar von einem hiervon überraschten Clubbetreiber sehr nett drauf angesprochen, was DAS denn war. Wie es aber nun einmal so ist, sind die besten Mädels die begehrtesten. Sie ist nicht mehr Single und daher ist jetzt erstmal Pause angesagt. Aber unsere allerliebsten Wünsche gelten ihr.

Zusammenfassend war 2010 ein Jahr der krassen Leute. Krass im meist positiven, oft sogar bewundernswerten Sinne. Wir hatten es teils mit verdammt jungen, aber geradezu erschreckend probierfreudigen Leuten zu tun, die uns durch ihre Aktionen doch schon manchmal sehr überrascht haben.

Bei allem, was wir in diesem Jahr erlebt haben oder hätten können, sind wir stolz drauf, dass wir unseren Prinzipien treu geblieben sind. So sind wir lieber einmal zu viel skeptisch gewesen und nahmen uns das Recht heraus, wählerisch zu sein. Denn häufig gehört trotz Neugier und aller Situationsgeilheit viel mehr dazu, als einfach nur ein geiler Arsch.

Ausblick
Wir hoffen auf ein ebenso heißes Silvester wie im vergangenen Jahr und dass 2011 in nichts diesem abgefahrenen Jahr 2010 nachsteht. An uns solls nicht liegen.

Zum Jahres-Beitragsarchiv 2010

Abgelegt unter Clubgeschichten | 3 Kommentare

3 Kommentare zu “Jahresrückblick 2010 – Geil war’s…”

  1.  Erdbeertalam 23. Dezember 2010 um 23:02

    Ja 2010 war irgendwie anders…

    Ich wünsche Euch ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch…

  2.  Lindaam 29. Dezember 2010 um 23:51

    Toller Beitrag. Habt ja eine Menge erlebt. Liest sich echt spannend. Wir sind uns schon einmal über den Weg gelaufen habe mich aber nicht getraut euch anzusprechen. Vielleicht bin ich nächstes Mal mutiger?
    Wünsche euch einen tollen Start ins neue Jahr. Macht weiter so und bleibt wie ihr seid.

    Kisses
    Linda

  3.  Tanja und Tomam 30. Dezember 2010 um 15:49

    Wünschen Euch einen guten Rutsch und viele weitere heiße Erlebnisse in 2011.

    Eure Stammleser 😉

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