Heftige Trauerstimmung im Swingerclub

JungAusBerlin schrieb am 26. Oktober 2011

Wir sind ziemlich ins Messer gelaufen am vergangenen Samstag-Abend und wären wohl besser woanders hingegangen.

Eigentlich sollte es ein netter, unbeschwerter Abend werden. Alles mal wieder in diesem kleineren Club, dessen Besucher schon öfter abgefahrene Stories für diesen Blog geliefert haben. Als wir umgezogen waren und den Bar-Bereich betraten, schlug uns allerdings eine bislang noch nie in einem Swingerclub erlebte Stimmung mit der Wucht einer Panzerfaust entgegen: Trauer pur.
Ein Mitglied des Betreiber-Teams ist vor einigen Tagen völlig unerwartet und viel zu früh verstorben. Nur vier Tage vor seinem Tod feierten wir mit ihm noch einen ausgelassenen Abend mit Strip-Show und allem, was dazu gehört. Diese Nachricht in Verbindung mit der äußerst drückenden und belastenden Stimmung im Club ließ natürlich auch uns nicht unberührt.

Wir werden uns hier nicht über das Für und Wider einer Location-Öffnung in einer derartigen, für das verbliebene Team schmerzlichen Situation auslassen. Das steht uns nicht zu. Wir waren aber sehr verwundert, wie wenige Leute letztendlich den Weg in diesen ansonsten gerade am Wochenende meist recht vollen Club gefunden haben. Die Wenigsten der „Wegbleiber“ dürften über den Vorfall informiert gewesen sein. Auch das Telefon klingelte erstaunlich selten. Normalerweise sind in diesem Club auch immer einige komplett merkbefreite Vollpfosten, die dem Personal, als auch den Gästen ziemlich auf die Nerven gehen können. An diesem Abend kam keiner davon. Zum Glück! Als hätte sie jemand draußen vorm Eingang abgefangen und ihnen gesagt, „Hier gehst Du heute besser nicht rein!“

Wir wünschen dem Umfeld des Verstorbenen viel Kraft.

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