Swingerclub als »Panic Room« missbraucht

JungAusBerlin schrieb am 28. Juni 2012

In gewissen Clubs kann man schon was erleben. Wir saßen an der Bar, da klingelte es recht wild an der Tür. Die Bar-Frau öffnete, ein junger Mann stürmte hinein und setzte sich völlig außer Puste und in Straßenklamotten neben uns an die Theke. Dieser junge Mann war ein Angestellter des Ladens, der eigentlich Freizeit hatte. Er wurde, wie er uns berichtete, von mehreren bösen Jungs verfolgt und suchte nun Schutz hinter der sicheren Metall-Tür des Swingerclubs. Dieser war halt die einzige Adresse, die ihm als kurzfristige Untertauch-Möglichkeit einfiel. Tja, das kommt davon, wenn man einen über den Durst trinkt, ne große Fresse hat und die falschen Leute in einer Kneipe in der Nähe provoziert.

Die bösen Jungs (wohl echte Schränke und sehr sauer) warteten noch eine ganze Weile vor dem Club auf den großmäuligen Flüchtling. Dieser schaute regelmäßig nach, ob die Luft mittlerweile rein war und verschwand dann nach einer ganzen Weile heimlich, still und leise in die Nacht. In Begleitung eines Club-Gastes, einer Transe, die ihn in ihrem Auto sicher nach Hause fuhr. :mrgreen:

Ob er draus gelernt hat? Wir denken nicht, dafür kennen wir das freche Kerlchen schon zu lange…

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