Die kniegeile Weinliebhaberin ohne Slip

JungAusBerlin schrieb am 4. Oktober 2012

Man nehme eine 185 cm große Solofrau Mitte zwanzig ohne Höschen, einen Swingerclub, reichlich Rotwein, eine Toilette und packe uns mittenrein – schon hat man einen Blog-Beitrag zusammen:

Der Club war dank Sonderveranstaltung endlich mal wieder voll, besagte Solofrau aber leider auch recht schnell. Schon kurz nach ihrer Ankunft begann sie, die Rotwein-Vorräte des Swingerclubs in erschreckender Geschwindigkeit zu leeren. Für ein volles Glas Rotwein brauchte sie ungefähr die Hälfte der Zeit, wie wir für eine Coke, wenn wir Durst haben. So kam es, dass sie vom Clubpersonal ab einem gewissen Punkt nichts mehr bekam. So, wie es kleine Mädels in der Disco tun, fragte sie einige anwesende Solos nun, ob diese für sie Nachschub bestellen könnten. Sie hatte damit tatsächlich 1-2 Mal Erfolg. Irgendwann waren wir dran und sie fragte uns leicht lallend, ob wir ihren Durst stillen würden. Nicht mit uns, also bekam sie ne freundliche Abfuhr mit Begründung. Wir überredeten sie erfolgreich zu alkoholfreiem Bier und Kaffee.

Irgendwie kamen wir dabei mit ihr ins Gespräch und es wurde tatsächlich eine ganz angenehme Unterhaltung daraus (das Lallen blendeten wir aus). Sie erzählte uns einiges über ihr Leben, u.a., dass sie seit 2 ½ Wochen verheiratet ist und ihr Ehemann vor einem Tag gebeichtet hat, mit einer anderen Frau ein Kind gezeugt zu haben. Sie wollte es daher krachen lassen und mal gucken, was geht. Eigentlich war sie ein ganz nettes (wenn auch etwas derbes) Mädel. Dank ihrer engen Corsage (Luftnot beim Sitzen) blieb sie zwischen uns an der Bar stehen, wankte immer wieder mal bedrohlich, kippte aber nie um. Dafür gabs zwischendurch für sie und unser Männchen mal eine kleine Kaffee-Dusche, denn ihr Becher wollte einfach nicht wirklich stillhalten. Das Knie unseres männlichen Parts wurde zudem immer wieder mal missbraucht, sie klemmte es sich einfach zwischen die Beine. Von ihrem Slip hatte sie sich vorher schon entledigt, also ein gefühlsechtes Erlebnis für beide. 😯 Das war dann so ein Mittelding zwischen Festhalten und frech am Knie reiben. Naja, lustig war es mit der kniegeilen Blondine auf alle Fälle. Als unser weiblicher Part mal kurz auf der Toilette war, wurde es etwas eindeutiger und sie nestelte immer wieder mal am Schwanz unseres Männchens herum – aufgrund des Zustandes des Mädels widerstand er der Versuchung und ging nicht drauf ein. Im Normalfall hätte da aber durchaus was gehen können, denn das Mädel war ansich recht lecker, aufgeschlossen und mit 185 cm vor allem ziemlich groß (er steht auf große Frauen). Ihr Alkoholspiegel hat es jedoch wieder uninteressant gemacht.

Etwas später verkrümelte sie das Mädel kurz in den Raucherbereich. Als sie nach einer halben Stunde nicht wiederkam, erkundigten wir uns sicherheitshalber beim Clubpersonal. Rausgeschmissen haben sie sie nicht, gesehen aber auch nicht mehr, also musste sie noch irgendwo sein. Unser weiblicher Part ahnte, wo sie zu finden war. Auf der Toilette, in einer Kabine eingeschlossen und friedlich schlafend. Wir holten sie da raus. Anstatt nach Hause zu gehen, bestand sie darauf, sich wieder zu uns an die Bar zu setzen. Wir stellten einen Hocker zwischen uns, sie setzte sich drauf, packte den Kopf auf den Tresen und döste. Wir unterhielten uns über sie hinweg, als säße sie nicht dort  für Außenstehende sicherlich ein komischer Anblick, auch wir schmunzelten über die Situation. 🙄

Ansonsten war es für uns erstaunlich, wie schnell ein Mensch in einem Swingerclub verschwinden kann, ohne dass es jemandem auffällt. Hätten wir uns ihr nicht angenommen, hätte sie womöglich noch Stunden in diesem würdelosen Zustand auf dem Klo verbracht. Bei der Verabschiedung brachte sie ihre Dankbarkeit zum Ausdruck, dass wir uns um sie gekümmert haben.
Vielleicht gibts ja demnächst nochmal ne Begegnung ohne blöden Suff?

Abgelegt unter Clubgeschichten | Ein Kommentar

Ein Kommentar zu “Die kniegeile Weinliebhaberin ohne Slip”

  1.  altered_routeam 9. Oktober 2012 um 20:09

    Also mir tut das Mädel leid, so tief wie sie mit diesem Feigling von Ehemann ins Klo gegriffen hat. Da kann ich es gut verstehen, dass sie ihm mit dem Gang in den Klub eins auswischen wollte. Aber wenn das der Grund für ihren Besuch war, dann hat das ja nicht unbedingt etwas mit ihr zu tun und ob dann der Klub die richtige Adresse ist? In letzter Konsequenz, also wenn es „dazu“ gekommen wäre, hätte sie sich doch nur selbst verletzt – so zwei Wochen nach der Hochzeit und angesichts des Scherbenhaufens aus gebrochenem Vertrauen und enttäuschter Liebe.

    Es war gut, dass Euer männlicher Part der Versuchung widerstehen konnte und den Anstand gewahrt hat. In Asien würde man wohl sagen, er hat ihr und sein Gesicht gewahrt.

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