Verkappte Hobbynutte blitzt bei uns ab

JungAusBerlin schrieb am 21. März 2013

Puff
Dumm gelaufen, könnte man zu folgendem Elend sagen:
Ein junges Paar kontaktierte uns vor einiger Zeit innerhalb einiger Wochen mehrmals und wollte ein erotisches Date. Sie 21, Er 19 Jahre und beide doch ganz nett anzuschauen. Neben der Tatsache, dass wir uns mit Fremden zum ersten Date ungern gleich in privater Umgebung treffen, störte uns irgend etwas anderes, weshalb der Kontakt zunächst einschlief.

Nach einiger Zeit meldeten sie sich erneut und wollten recht direkt mit uns zur Sache kommen. Das komische Gefühl noch im Hinterkopf, stellten wir spaßeshalber eine kleine Recherche an. Normalerweise machen wir sowas nicht, aber diesmal erschien es uns erstmals als angebracht und der Volltreffer ließ auch nicht lange auf sich warten:
Die Kleine ist ne (Hobby?)Nutte und vermietet gegen „Taschengeld“ ihre Körperöffnungen in ihrer Privatwohnung, während sich ihr Typ (wohl recht erfolglos) als Toyboy bei Paaren versucht. Hatten wir doch mal wieder den richtigen Riecher! Für uns das endgültige Signal für Rückzug. Soll jeder machen, was er will – auf so einer Basis wollen wir aber nicht hintenrum herauskriegen, dass sich jemand prostituiert. Nicht, weil wir Angst hätten, hinterher ne Rechnung für sexuelle Dienstleistungen zu kriegen oder die (Bordell-)Wohnung verlassen zu müssen, weil ein Freier anklopft. Nein, für solche Leute sind wir uns einfach zu schade, denn wir erwarten einfach, dass man in derart relevanten Punkten mit offenen Karten spielt.

Natürlich haben wir die beiden mit unserem Wissen konfrontiert und um Stellungnahme gebeten. Seitdem kam aber nix mehr. Welch Wunder… 😆

Abgelegt unter Allgemein | 2 Kommentare

2 Kommentare zu “Verkappte Hobbynutte blitzt bei uns ab”

  1.  altered-routeam 21. März 2013 um 20:18

    In einer Welt voller Quickies, Sex-sells-Reklame und Titten-Boulevard verkennen manche Leute, welchen Wert die eigene Sexualität darstellt. Sie können die intimen Momente zwischen sich und ihren Sexualpartnern nicht wahrnehmen. Entweder erkennen sie nicht das Geschenk, dass der andere ihnen macht, oder aber sie sind so abegbrüht, oder besser abgestumpft, dass der eigene Körper auch als Geschäftsmodell betrachtet wird.

    Nun kann es natürlich auch sein, dass die beiden grundsätzlich Spaß an Sex haben und mit dem Ausleben ihrer Sexualität nebenher ihr Einkommen aufbessern – aber dann, und da habt ihr vollkommen recht, müssen die Karten auf den Tisch. Es gehört zum guten Ton, dass man den anderen die Chance gibt nein zu sagen. Jedenfalls unter Swingern sollte das so sein.

  2.  JungAusBerlinam 21. März 2013 um 23:57

    @altered-route:
    Also anhand der (recht plumpen) Anspreisung der Hobby-Nutte vermuten wir mal akute Geldprobleme, vielleicht sogar in Verbindung mit „dem gewissen Kick“. Der von Dir angesprochene „gute Ton unter Swingern“ spielt aber -und das müssen wir ihnen nachsehen- bei den beiden wohl keine Rolle, denn sie sind keine Swinger, eher ein junges Paar in der Probierphase.
    Naja, wir sind zumindest froh, das richtige Gespür gehabt zu haben. Aber wir wissen auch, dass viele Leute in der Swingerszene Leichen im Keller haben, diese aber oft besser zu verstecken wissen, als o.g. Pärchen. Vielleicht auch ein Grund, wieso wir mit total eingefleischten Swingern gar nicht so viel zu tun haben wollen…

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