Hedonism II: Wir fahren nach Jamaika

JungAusBerlin schrieb am 20. August 2014

trip-hedonism-jamaikaWir flüchten. In die Karibik. Nein, es wird kein normaler Urlaub, es wird eine wilde, hoffentlich sehr wilde Woche auf Jamaika. Mit wilden Frauen und jungen (wilden?) Paaren. Wir fahren bald ins legendäre Hedonism II.

Schon länger „quälen“ wir uns mit dem Gedanken, mal die langweilig gewordene Swingerwelt in Deutschland zu verlassen und uns mal über den großen Teich ins Getümmel zu stürzen. Schon vor ein paar Jahren haben wir mal auf der Erotikmesse Venus ein paar Prospekte des Hedonism II mitgenommen und damals noch geradezu ehrfürchtig wieder in den Schrank gepackt – nach dem Motto „Für einen Swingerurlaub sind wir noch nicht soweit“. Nun, wir heulen seit Ewigkeiten über die Langeweile in den Clubs rum, also wird es wohl Zeit, mal über den Tellerrand zu schauen und was Neues auszuprobieren. Nein, kein doofer FKK-Urlaub an der Ostsee mit Oma und Opa – wir fahren ins sagenumwogene Hedonism II in der Karibik. Seit über 30 Jahren weltweit ein Begriff von erotischem Erlebnisurlaub, Bücher wurden geschrieben, eine Legende erschaffen. Sicherlich ist vieles übertrieben, aber von dem, was wir gehört haben, scheint es einen Versuch wert zu sein.

Im Oktober ist es soweit, da starten zwei Events, die uns reizen: Einmal die „Wild Women Vacations“ und die „Young Swingers Week“. Das geniale ist, dass beide Events zeitgleich laufen, also schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Heiße Nächte mit wilden (Bi-)Frauen und dann lassen es die jungen Leute krachen.

Das Hotel: Nicht mehr das Neueste, aber sagenumwogen und seit Jahrzehnten bei Hedonisten, Swingern und Nudisten eine absolute Institution. Gelegen am berühmten Strand von Negril, auf Jamaika. Hier kann man Karibik-Feeling mit FKK, Wassersport, heißen Swinger-Partys und Kindergarten-Sauf-Spielen (brauchen die zahlreichen Amis wohl zum warmwerden) verbinden. Sicher kein Relax-Urlaub, aber hoffentlich das, was wir seit langem vermissen: ACTION!

Also haben wir uns in den letzten paar Wochen zu unserem vierten Auslandsurlaub in diesem Jahr entschieden und uns Angebote eingeholt. Naja, preiswert ist diese Art von Urlaub wirklich nicht – da bekommt man für weniger Geld weitaus mehr Luxus, ohne Fickerei. Aber wir wollen es wissen: Wir nehmen ein Zimmer im Nude-Bereich – also da, wo es zur Sache geht. Ist das Hedonism so geil, wie es sich gibt? Sind die Amerikaner wirklich so prüde und saufen sich den Tag über Mut an, um abends endlich mal die Hosen runterzulassen? Sind die Frauen zur „Wild Women Week“ wirklich so wild, dass unser weiblicher Part die Qual der Wahl hat? Sind die jungen Swinger vielleicht (neu)gieriger, als die verschüchterten Langweiler in Deutschland? Stimmt das vollmundige Credo des Hotels: „Everything You’ve Heard Is True“?

Wir halten Euch in den kommenden Wochen auf dem Laufenden über unser kleines Experiment – in unserer neuen Rubrik „Swingerurlaub Hedonism„. Es wird auch Reiseberichte mit Eindrücken und Erlebnissen geben. Natürlich ungeschönt, wie Ihr uns kennt. Auch wir sind gespannt, was uns erwartet. 😉

Alle Beiträge in unserer Rubrik „Swingerurlaub Hedonism“

Abgelegt unter Swingerurlaub Hedonism | 2 Kommentare

2 Kommentare zu “Hedonism II: Wir fahren nach Jamaika”

  1.  altered_routeam 21. August 2014 um 08:05

    Na da wünsch ich Euch aber richtig wilde Ferien. Ferien, bei denen die Entspannung erst danach kommt.

    Auf diesen Erlebnisbericht von jenseits des Tellerrandes freue ich mich sehr. Und auf die Fotos.*

    * Scheiß Kalauer, ich weiß. Aber der musste jetzt einfach raus… ;o)

    Viel Spaß!

  2.  Sportsfreundam 24. August 2014 um 10:42

    Hi,
    ich bin auch gespannt, was Ihr zu berichten habt. Meine Frau und ich sind monogam, aber waren im Februar in dem doch so verruchtem Las Vegas.
    Der Eindruck, den ich dort wieder bekommen habe, bestätigt nur mal wieder, was ich auch vorher schon während ein paar Monaten Auslandsaufenthalt von der Arbeit mitbekommen habe: Total anders und gar nicht mein Ding. Wir waren in der Zumanity Show vom Cirque du Soleil und das war ganz nett, aber halt auch nur Ami-kompatibel oben ohne und mit fantasievollen Andeutungen. Bei ein paar Programmpunkten (z.B. wo eine ältere Dame ein paar Andeutungen gemacht hat) ist das Publikum ausgeflippt und johlend aufgestanden, wo meine Frau und ich uns nur wie U-Boote angeschaut haben.
    Da erinnere ich mich lieber an die Partys zurück, die die damalige (vor über 10 Jahren) Hausverwaltung von der Wohnanlage geschmissen hat oder an ein paar College-Parties. Da geht dann was, wenn man an die richtige kommt. Die meisten müssen die scheinheilige und doppelmoralische Fassade sehr lange aufrecht erhalten. Oft ist das dann nur Porno-Nachspielen und doch recht fantasielos, denn irgendwie scheinen die dort noch nicht kapiert zu haben, dass der Durchschnittsmann keine 45 Min. durchrammelt und dass ein Vorspiel durchaus schön sein kann. Mein Eindruck ist, dass in den USA im sexuellen Bereich wie sonst auch alles auf Leistung und fantasieloses, engstirniges Klischeedenken reduziert wird. Gar nicht meine Welt.
    Umso mehr bin ich gespannt, was Ihr zu berichten habt.
    Ich könnte mir vorstellen, dass da Länder wie z.B. Malaysien, Vietnam oder auch China interessanter sind. Gerade in Vietnam und China ist Sex noch nicht so extrem kommerzialisiert, dass es „echter“ und „privater“ wird. Spannend stelle ich mir auch Südamerika vor.

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