Plan B eines Dreiergespanns: Kinderdisco im Swingerclub

JungAusBerlin schrieb am 19. Dezember 2014

Manchmal ist es ja ganz nett zu beobachten, wie dämlich sich manche Paare anstellen, wenn es darum geht, eine Solofrau zum Sex zu überreden. So geschehen nun kürzlich in einem Club weit weg von Berlin, leider gab´s an der Bar des Swingerclubs kein Popcorn…

Leider kein Popcorn im SwingerclubEin junges Paar, Anfang/Mitte 20, brachte eine ebenso junge Solofrau mit in den Swingerclub. Man sah dem Mädel an, dass sie wohl das erste Mal in einem Club war. Der männliche Part vom Paar war der Volltrottel in der Runde, steht augenscheinlich ganz schön unter den Fittichen seiner Freundin, diente hauptsächlich als Getränke-Boy und Platz-Freihalter – machte generell einen recht uninteressierten Eindruck an den Frauen. Das JOYCLUB-Profil des Paares kennen wir, darin verkaufen sie sich als mega-erfahrene Swinger (sogar Swingerpaten!), geben aber recht bemitleidenswert zu, dass sie es seeeehr schwer hätten, Kontakt zu Solofrauen aufzubauen, da die ja alle Fakes wären. [Geheimtipp von uns: Schaut Euch mal außerhalb des Internets um] Umso erstaunlicher, dass wir Zeugen einer solch seltenen Begegnung werden durften. Die beiden verpassten so ziemlich jeden passenden Moment, mit der Frau auf Tuchfüllung zu gehen. Da war kein sichtbarer Flirt, keine angeregt wirkende Unterhaltung zu dritt, keine zufälligen ersten Berührungen – einfach nichts, was zu „mehr“ führen könnte. Vielmehr wurde seitens der Paar-Frau recht aktiv auf das Mädel eingeredet und auch die zahlreichen, gemeinsamen Klo-Besuche der Ladys führten letztlich nur zu einem völlig barlastigen Abend für die Triole. Plan B der Paar-Frau war dann irgendwann, den Bar-Bereich des Clubs gemeinsam mit der mitgebrachten Frau zur Kinderdisco umzufunktionieren. Das klappte auch ganz gut, denn zufällig war in dem Club auch ein DJ anwesend, der Musikwünsche annahm. So kam es, dass die beiden Hühner Ladys tanzend, zappelnd und lautstark/schief mitsingend den Club aufmischten, während der Typ gelangweilt seine Zeit absaß. Leider war hierbei für uns und einige weitere Clubgäste eher Fremdschämen angesagt, denn das Gezappel und Gegröhle der angeheiterten Frauen erinnerte eher an die peinlichen DSDS-Casting-Generalproben zweier aufgedrehter 13jähriger Mädels vor dem Spiegel im Kinderzimmer.

Für ein scheinbar erfahrenes Paar haben sich die beiden sichtbar dämlich angestellt. Wir denken, alle Beteiligten waren schlecht auf den Clubbesuch vorbereitet. Das Kopfkino ist nämlich immer so eine Sache, häufig kommt es völlig anders. Auch wir kennen das, haben solche Situationen bislang aber rückblickend ganz gut gemeistert oder uns von vorn herein durch gute „Vorab-Auswahl“ erspart.
Wahrscheinlich hat das Paar weder untereinander, noch mit der Frau die Fronten im Vorfeld des Clubbesuches hinreichend geklärt. Offene Worte können da manchmal Wunder wirken. Wirklich heiß war offenbar wohl nur die bi-fixierte Paar-Dame auf das mitgebrachte Mädel, während der Kerl eher grenzdebil dreinschaute und das Solo-Mädel wohl an keinem von beiden Interesse hatte (den Paar-Mann guckte sie teilweise sogar recht angewidert an). Dieses peinliche Kinderdisco-Deasaster hätte in unseren Augen also nicht sein müssen. Trotzdem: „Danke für die Show!“

Wir hatten übrigens auch keine gesteigerte Lust, uns an dem Solo-Mädel zu versuchen und es als sportliche Herausforderung hinsichtlich „ausspannen“ anzugehen. War uns alles etwas zu einfach gestrickt – wenn Ihr wisst, was wir meinen… 😈

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