Swinger in München: Freche Typen & spontane Gangbangs

JungAusBerlin schrieb am 6. März 2015

Zwei Nächte im Swingerclub Cats in München liegen hinter uns. Krasse Stunden… Zwar sind die Soloherren (nett ausgedrückt) ziemlich rustikal drauf, dafür aber ging da im Gegensatz zu den Clubs in nördlicheren Ecken die Post ab.

dumme-solomaennerWas uns hauptsächlich verwunderte, war die Dreistigkeit der Solomänner aber auch ihr Erfolg, trotz aller Frechheiten. Wir waren ja aufgrund unseres Besuches aus 2013 vorgewarnt, als ein frecher Fußficker unser Weibchen missbrauchte. Die Männer in Bayern schienen uns überwiegend als recht unverschämt gegenüber Frauen und Paaren. Da wurde ner vorbeilaufenden, fremden Frau schon mal frech die Hand an die Muschi gelegt und kaum war sie mit verdutztem Blick um die Ecke verschwunden, versuchte es der doofe Typ bei der Nächsten. Lecker, so kriegt man als Frau Sexualkontakt zu Ladies, die man selbst nie berührt hat. In Berlin würde der Kerl dafür auf die Fresse kriegen, in München sieht vor allem Frau locker drüber hinweg. Auf den Spielwiesen ging es ähnlich zu, sobald sich ein Paar zum Sexeln auf ne Matte legte, waren sie umringt von einer Traube Soloherren, die dann stets ohne vorherige Kontaktaufnahme (verbal oder nonverbal) auf Tuchfüllung gingen und auch ungeniert an der Dame loslegen. Das waren dann teilweise regelrechte Gangbangs, zu denen sich manche Frau hinreißen ließ – ob nun aus Lust oder weil es sich (dort?) so gehört, war gelegentlich fraglich. Auf jeden Fall war es nicht so lecker anzusehen, als eine verschwitzte 45jährige Frau nach 15 Typen diverser Nationalitäten von der Matte kroch und eine Stunde später die nächste Horde Bauern Kerle entsahmte. Und nein, es waren wirklich keine professionellen Damen, wie man sie häufig zu ausgewiesenen Gangbang-Partys in Clubs engagiert, es waren Frauen von echten Paaren oder gar Solo-Damen, die es gelegentlich so krachen lassen. Da wird echt nicht lang gefackelt; wer in Berlin stundenlang an der Bar sitzt und sich noch kennenlernt, liegt in München schon lange auf der Matte.
So auch ergangen unserem Männchen. Über das doch recht anspruchslose Treiben in allen Ecken des Spielwiesen-Bereiches verwundert, stand er kurze Zeit vor einer kleineren, recht dunklen Spielwiese, als sich eine Solofrau, Ende 20, Latzhose mit nix drunter und mit Nippel-Pasties an den wirklich schönen Brüsten näherte und ebenso interessiert zuschaute. Die Blicke der Frau und unseres männlichen Parts trafen sich, man nahm sich 5 Sekunden später wortlos an die Hand, kroch zu dem anderen Paar auf die Spielwiese und dann ging es rund. Geile Situation, wie so etwas so schnell und ganz ohne Worte entstehen kann. Wie zu erwarten war, gesellten sich schnell diverse, potenzielle Mitspieler dazu und warteten auf ihre Chance. Etwas Geduld mussten sie aber haben, denn unser männlicher Part ließ sich nicht bedrängen, vorzeitig das Feld zu räumen. Hinterher wurde es dann etwas wilder, denn die Frau war nun richtig schwanzgeil. Das sind dann so die Situationen, wo man(n) froh ist, „der Erste“ gewesen zu sein…😈

Etwas gewundert hat uns das Verhalten der Gäste kurz vor Eröffnung des Buffets. Da bildeten sich gern mal 12 Meter lange Schlangen von hungrigen Halbnackten vor der noch geschlossenen Tür des Essensraumes. Dieses Spiel wiederholte sich jedes Mal, als die Küchen-Crew Leckereien nachlegte. Es hatte schon etwas von Comedy, wie bedacht man dort ist, einer der Ersten beim Essen zu sein, sowas kannten wir in Berlin bislang nur von den Fressmaschinen-Solodamen.

Toll und wirklich von Jung und Alt gern besucht war die FKK-Bar des Clubs, eine separate Bar, in die nur nackt eingetreten werden darf. Da fühlten wir uns ein wenig an unseren Swingerurlaub im Hedonism II auf Jamaika erinnert. Man kann sich vorstellen, dass hier die Hemmungen noch schneller vergessen waren und in manch dunkler Ecke mächtig die Sau abging. Auch unser weiblicher Part hat es sich in dieser Atmosphäre nicht nehmen lassen, sich an nette Damen heranzupirschen. 😎

München ist auf jeden Fall eine Reise wert, auch -vielleicht auch gerade- wegen der sehr offenherzigen Swinger. Wir kommen wieder und danken für diese beiden geilen Abende!

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