Swingen in Prag: Langweilige Paare und die Sprachbarriere

JungAusBerlin schrieb am 4. Juli 2017

Schon wieder war ein verlängertes Wochenende in Prag für uns angesagt. Den ersten Abend verbrachten wir in einem Pärchenclub, den wir bislang noch nicht besucht hatten. Schön war der Laden, leider aber etwas langweilig. Freier Dresscode bedeutete, dass wir zunächst die einzigen Besucher waren, die in Dessous herumliefen – wir kamen uns anfangs schon etwas blöd vor. Der Rest war in Alltagskleidung unterwegs, obwohl der Betreiber auf seiner Website um Sexy-Outfits bittet, den Besuchern aber dennoch freie Wahl beim Outfit lässt. Erst irgendwann nach Mitternacht zog man sich gnädigerweise um/aus. Und obwohl zwei, drei für uns attraktive Paare anwesend waren, war das Bild auf den Spielwiesen genau so, wie wir es von Pärchenabenden kennen und nicht mögen: Wenn man denn schon auf einer Matte liegt, dann mindestens mit zwei Metern Sicherheitsabstand zu anderen und ohne mal einen Blick zur Seite zu werfen. Laaaaaangweilig!!!
Fazit: Schöner Club, langweiliges Konzept. Wir mögen Pärchen-Abende noch immer nicht – ist uns irgendwie zu verstockt. 😈

Der andere Abend fand in dem von uns gern besuchten „SWINGERS CLUB PRAHA 1“, zu finden neuerdings auch unter „Klub Bunkr“, statt. Gemischter Abend, gut besucht, nette Leute, diesmal leider etwas wenig Action auf den Matten. Was wir uns fragen, wie der Abend weitergegangen wäre, wenn wir Tschechisch oder unser Gegenüber wenigstens ein wenig Englisch gesprochen hätte? Wir saßen im großen Aufenthaltsraum und wurden von einem Solomann belagert, der uns auf seine Kosten eine Flasche Sekt bestellte, in der Hoffnung, trotz vorher bekundetem Nicht-Interesse bei uns zu landen. Da kam unsere potenzielle Rettung: Eine nett lächelnde Blondine, die vorher schon hin und wieder mal einen Blick in unsere Richtung riskierte, kam rüber und fragte uns auf etwas auf Tschechisch. Unser Männchen antwortete freundlich auf Englisch, dass sie es doch bitte mal auf Englisch wiederholen würde, da wir Touristen seien. Verdutzt, etwas ratlos und vermittelnd, dass sie kein Englisch kann, zog sie wieder davon. Schade, dass das Bildungsniveau von dem Mädel noch nichtmal eine einfache Unterhaltung auf Englisch ermöglichte.
Wir sind gewiss auch nicht die Sprach-Profis, aber mit einigen Brocken Englisch konnten wir bislang sowohl mit Touristen aus aller Welt in Deutschland, als auch wenn wir im Ausland waren, immer ein erstes Kennenlernen hinbekommen, notfalls auch mit Händen und Füßen oder anderen Körperteilen. Und später auf der Matte quatscht man ja sowieso nicht mehr so viel…

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