Archiv für die Kategorie 'Ärgerliches'

Sauerei: Unser Lieblings-Swingerclub in Prag wurde platt gemacht

JungAusBerlin am 3. März 2016

Außer BetriebBöse Nachrichten aus Prag erreichten uns. Schon im Dezember waren wir vor Ort und da war die Sache mit der Schließung des Clubs SWINGERS CLUB PRAHA 1 noch hoch-aktuell, da hatten wir aber Hoffnung, dass er bald wieder öffnet und verbrachten notgedrungen einen Abend in einem anderen Laden in der Stadt. Nun, ein paar Wochen später, die traurige Gewissheit: Trotz gültigem Mietvertrag haben der Hauseigentümer und seine Leute des seit längerer Zeit in der Sanierung befindlichen Hauses in bester Lage im Herzen Prags einfach die Clubbetreiber von heute auf morgen ausgesperrt und die Einrichtung des Clubs im Nachgang völlig zerstört. Die örtlichen Behörden waren den Betreibern auch bislang keinerlei Hilfe. Geradezu mafiöse Methoden wurden angewandt, um den Club loszuwerden und dem Ziel näher zu kommen, das Haus für spätere Eigentümer/Mieter „sauber“ zu bekommen und die unterirdischen Räumlichkeiten des Clubs anderweitig zu nutzen (Tiefgarage?). Das sowas mitten in Europa in einem angeblichen Rechtsstaat möglich ist, ist eine Mega-Sauerei!

➡ Mehr Infos und Bilder der Zerstörung auf der Seite des Clubs (schlechte Übersetzung hier)

Wir waren leider nicht oft dort, da wir den Club ja erst im Sommer 2015 entdeckt hatten. Beim ersten Besuch war nur unser männlicher Part im Club und berichtete hier im Blog. Einige Wochen später reisten wir dann gemeinsam nach Prag, waren mehrere Abende in dem Club und auch unser Weibchen war hoch-angetan. Dieser Club war eine wirklich tolle Abwechslung für uns zu all dem Club- und Swinger-Elend, was sich uns hier in Deutschland bietet. Wir sind gespannt auf die Entwicklung, denn die Macher des Clubs haben angekündigt, einen noch geileren Laden in Prag zu eröffnen. Zudem ist die Unterstützung der zahlreichen Stammgäste wirklich überragend. Irgendwie haben wir bei diesen Leuten ein gutes Gefühl, dass diese Ankündigung nicht nur leeres Bla-Bla ist, wie man es von gescheiterten Clubbetreibern in Deutschland oft mitbekommt, die dann aber in der Versenkung verschwunden bleiben.

Wir freuen uns, bald wieder in dieser wunderschönen Stadt zu sein und uns dann den neuen Club anzuschauen!

UPDATE 1: Während wir diesen Beitrag schrieben, erreichte uns die Nachricht, dass der neue Club schon am 25.03.2016 eröffnen wird.
Zu geil! 😛

UPDATE 2: Wir waren zwei Abende im neuen Club am Eröffnungs-Wochenende zu Ostern. Supervoll, ganz cool, leider aber nicht den Charme des alten Ladens, noch recht improvisiert. Aber mit Potenzial! Im Sommer gehts wieder nach Prag – schauen, wie sich der Laden weiterentwickelt hat.

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2014 wird alles besser?!?

JungAusBerlin am 11. Januar 2014

jahr2014Das Jahr 2013 hatte es in sich – in vielerlei Hinsicht! Wir sind froh, dass es vorbei ist…
Wirkliche Highlights blieben aus, stattdessen entwickelte sich die Clubszene in Berlin zum Ghetto. Immer mehr gestörte, gruselige Gestalten nisteten sich in den Clubs ein und verbreiteten asexuelle Stimmung, das Hypnos (ein Club mit Potenzial) wurde durch seine Schließung durch das Bauamt leider doch noch ein faules Osterei für uns. Zudem ließen sich immer weniger neue, vernünftige und reizvolle Gesichter in den Locations blicken und die wenigen „guten Geister“ der Szene verschwanden häufig in der Versenkung.

Ein paar echt nette Abende erlebten wir im Herbst und Frühwinter in Hamburg und Leipzig, endlich mal Action auf den Matten, zudem attraktive und kommunikative Leute mit denen man gern etwas Zeit verbrachte und sich für einen weiteren Besuch verabredete.

Der Start ins Jahr 2014 -traditionell in einem Club weit weg von Berlin- war mal wieder nur Durchschnitt: Zahlreiche abgehalfterte Paare vom Dorf mit langweiligem Sexleben und fehlplatzierte Solodamen (O-Ton: „Ich gehe hier nur wegen des Essens und der kostenlosen Sauna hin“) ließen uns erneut erschaudern. Und auch unser allererster Clubbesuch in Berlin im neuen Jahr vor ein paar Tagen ließ anhand seines -nett gesagt- verhaltensgestörten Publikums erahnen, dass 2014 wieder ein anstrengendes Jahr werden könnte.

Irgendwas läuft hier auf jeden Fall mächtig schief. Es wird Zeit aufzuräumen und diesen Swinger-Zirkus endlich wieder zu dem zu machen, weswegen wir damit mal angefangen haben!

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Sommerloch: Psycho-Frauen, Totentanz und Sexparty-Crasher

JungAusBerlin am 22. August 2013

mackeDieser Sommer hat es echt in sich. Manche fragen sich vielleicht, wieso wir momentan so wenig schreiben? Es liegt daran, dass wir einerseits recht viel um die Ohren haben, andererseits kommen wir aus dem Kopfschütteln über das Elend der Swingerszene in Berlin kaum noch heraus.

Beispielsweise wäre da eine Riege psychisch auffälliger Solofrauen. Diese verbreitet recht irrwitzige, in sich unstimmige und leicht widerlegbare Geschichten über uns (speziell über unseren weiblichen Part). Wir schmunzeln drüber, sind aber aus reiner Boshaftigkeit drauf und dran, das rechtlich klären zu lassen – die Anwaltsrechnung würde diese Hartz4-Schnepfen vom Hocker hauen. Aber auch wir haben draus gelernt: Man hält sich von diesem Solofrauen-Stammgast-Pack am besten richtig fern. [Das empfehlen wir JEDEM!]

Dann gingen wir nach langer Zeit mal wieder in einen Club, in dem wir jahrelang Stammgäste waren, der allerdings recht langweilig geworden ist. Leider geht es noch langweiliger. Club hui – die wenigen Gäste pfui! Was bringt einem ein schöner Laden, wenn da nur Totentanz ist?

Und dann wäre da noch ein anderer Swingerclub, der für viel zu kurze Zeit eine coole Alternative für uns war. Dieser hat aber seit ein paar Monaten wegen behördlicher Probleme geschlossen und ob er jemals an anderer Stelle wieder eröffnet, steht in den Sternen. Da haben wir uns in unserem Beitrag „Eiersuche im Swingerclub“ scheinbar zu früh gefreut – nun war es wohl doch ein faules Osterei.

Zur Krönung wurde jetzt auch noch die diesjährige Mensharing-Sexparty abgesagt. Da hatten wir uns so drauf gefreut, nun müssen wir schauen, ob sie irgendwann nachgeholt werden kann und wer das organisiert. Es wäre bestimmt wieder ein heißer Blog-Beitrag geworden…

Beim besten Willen: Es gibt nichts zu schreiben. Es ist ja auch nichts los, denn so ein krasses Sommerloch gabs noch nie! 😥

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Sicherheitslücke: AW-Mitglieder sollen alte Flash-Version installieren. Bitte nicht tun!

JungAusBerlin am 15. Februar 2013

Vorsicht, liebe Augenweide-Mitglieder. Die alte Flash-Player-Version, die Euch da der Support von dieser Swingerplattform andrehen will, öffnet eine nicht zu unterschätzende Sicherheitslücke auf Eurem Rechner. Wir raten daher dringend davon ab, den Anweisungen des AW-Supports zu folgen. Bitte sorgt dafür, dass Ihr immer die aktuellste Flash-Player-Version auf Eurem Rechner habt.

Hintergrund:
In einem heutigen Newsletter und auf der Startseite des AW-Mitgliedsbereiches wird darauf aufmerksam gemacht, dass die neue Version des Flash-Players dafür verantwortlich sei, dass der AW-Webcam-Chat nun nicht mehr bei einigen Leuten funktioniert. Man solle in diesem Falle doch die aktuelle Flash-Player-Version gegen den Vorgänger austauschen. Ein Download-Link auf die alte Version 11.5.502.146 wird gnädigerweise gleich angeboten. Über die Gefährlichkeit dieses Schrittes wird kein Wort verloren!

Liebe Leute, bitte tut das nicht. Adobe hat nicht umsonst ein Update seines Flash-Players vor ein paar Tagen herausgegeben. Die alte Version schafft nämlich schlimme Sicherheitslücken auf Euren Rechnern, die derzeit von Hackern aktiv genutzt werden, die dadurch Konrolle über Eurer System erhalten können. Und nur, weil AW es offenbar nicht gebacken bekommt, seinen blöden Nackedei-Wichsäffchen-Chat vernünftig programmiert zu kriegen, so dass er auch mit der sicheren Version des Flash-Players funktioniert, solltet Ihr Euren Rechner nicht mit diesem alten Player gefährden. Zudem ist der Download-Link kein offizieller Link von Adobe, sondern führt zu einem Server von den Machern von AW, was ansich schon nicht seriös erscheint.

➡ Also besser Finger weg und nur die aktuellste Flash-Player-Version 11.6.602.168 auf dem Rechner haben. Eine Übersicht über die aktuellsten Versionen gibt es hier.

Ob das alles mit dem Credo auf der Startseite von AW zusammenpasst, in dem es vollmundig heißt

„Wir schützen die persönlichen Daten unserer Mitglieder vor dem unbegfugten Zugriff Dritter!“

, entscheidet bitte jeder für sich.

Mehr Infos zur Sicherheitslücke, die ein alter Player verursacht:
http://www.computerbild.de/artikel/cb-Aktuell-Sicherheit-Adobe-veroeffentlicht-Notfall-Patch-fuer-Flash-8116065.html
http://computer.t-online.de/adobe-flash-player-update-gravierende-sicherheitsluecken-geschlossen/id_62077076/index
http://www.heise.de/security/meldung/Flash-Notfallupdate-gegen-Angriffe-auf-Macs-und-Windows-1800286.html

Wir finden diesen grenzenlos dämlichen „Tipp“ von Augenweide eine absolute Schweinerei gegenüber seinen (zahlenden) Mitgliedern!!! 👿

Update vom 19.02.2012:
Augenweide gibt stolz bekannt, dass die „verursachten Inkompatibilitäten“ nun behoben seien. Glückwunsch! Habt Ihr Euern seltsamen Chat doch noch programmiert bekommen?
Zudem kann man sich die wichsenden Kerle im Video-Chat ab heute in „HD“ reinziehen. Igitt!
Na dann warten wir ab, was beim nächsten Flash-Update für „schlaue“ Ratschläge von Euch kommen…

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Reizthema: Rauchen in Swingerclubs

JungAusBerlin am 16. Juli 2010

Wir wissen, dass wir ein absolutes Reizthema mit diesem Beitrag anschlagen.
Na und? Wir sind gerne unbequem. 😈

Nachdem das sonst häufig als altbacken und zurückgeblieben geltende Bayern dem restlichen Land kürzlich per Volksentscheid gezeigt hat, wie rigoros man ein generelles Rauchverbot durchzieht, dürfte sich in anderen Teilen unseres Landes demnächst auch etwas tun.

Wir und das Thema Rauchen
Wir kennen beide Seiten der Medaille, denn wir haben ungefähr die Hälfte unseres Lebens geraucht. Gern und viel. Auch in Swingerclubs und überall dort, wo es erlaubt war. Vor ca. zwei Jahren haben wir für uns beschlossen, mit dem Rauchen aufzuhören. Zuerst unser weiblicher Part, knapp zwei Monate später das Männlein. Bis heute sind wir eisern dabei und stolz darauf, uns nun als Nichtraucher bezeichnen zu dürfen. Mittlerweile sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir uns für unsere Raucher-Vergangenheit schämen. Das fängt bei der verprassten Kohle an, geht über den ekelhaften Gestank (Ja, es macht echt unsexy!) und endet bei der mit dem Rauchen i.d.R. verbundenen Rücksichtslosigkeit gegenüber Nichtrauchern. Wir sind jedoch keine militanten Nichtraucher geworden, obwohl uns der Rauch teilweise schon sehr stört. Wir können auch noch immer beide Seiten gut verstehen, wobei wir denken, dass der Raucher mit seinem Qualm der Störfaktor ist und daher Rücksicht zu nehmen hat. Auch haben wir weiter Kontakt zu Rauchern (leider sind in Swingerclubs mehr Raucher als Nichtraucher zu finden) und kapseln uns auch sexuell gesehen nicht generell von diesen ab. Auch überlassen wir es anderen [Gruß an Laura ;-)], Raucher zu bekehren, bestimmte Clubs namentlich in irgendwelchen Foren als gemeingefährlich zu verteufeln oder ihnen und ihren rauchenden Besuchern die Polizei während des Clubbetriebes auf den Hals zu hetzen. Trotz allem wünschen wir uns sehr, dass Raucher einen abgegrenzten Raum erhalten, in dem sie ihrer Rauch-„Kultur“ nachgehen können, ohne Nichtraucher zu beeinträchtigen.

Verhalten der Swingerclubbetreiber
Die Swingerclubs mogelten sich bislang immer ziemlich durch, wenn es um das Einhalten von Nichtraucherschutzgesetzen ging. Plötzlich ist man kein gastronomischer Betrieb mehr, schimpft sich „Geschlossene Gesellschaft“ (Obwohl jeder der klingelt und zahlt rein kommt.), man versucht es mit dem Vereinsstatus oder -und das machen die meisten- man schert sich einfach einen Scheißdreck drum. Wieder andere Clubbetreiber behaupten einfach, sie hätten Ausnahme-Genehmigungen oder spannen blödsinnigerweise durchsichtige, rauchdurchlässige Vorhänge um einen Raucherbereich, anstatt dass sie endlich eine vernünftige Lösung finden. Der Grund für diesen laschen Umgang mit dem Thema liegt sicherlich auch darin, dass viele Clubs, Sexkinos und Bars in einer Art Grauzone agieren, die (genauso wie der Rotlichtbereich) bislang weitgehend von Kontrollen und Untersagungen verschont blieb. Zudem haben die Clubbetreiber einfach einen riesigen Schiss, dass ihnen die Gäste ausbleiben, wenn sie sich an die Gesetze halten. Wohl auch ein Grund, weswegen konkurrierende Clubbetreiber bei diesem Thema brav die Füße still halten, während sie sich in anderen Bereichen häufig gegenseitig anschwärzen, wo es nur geht.

Sehr kreativ ist die Lösung eines Swingerclubs in der Nähe von Leipzig, der sich in den Bar-Raum ein kleines Gartenhäuschen mit Entlüftung gestellt hat, in dem sich die Raucher gegenseitig die Luft nehmen können. Hört sich abgefahren an und sieht auch so aus, bringt aber echt was.

Fazit
Wir wissen, dass es ist in einem Swingerclub nicht leicht ist, als Raucher mal eben vor die Tür zu gehen. Sich in Unterwäsche oder Lack-Outfit mit Plug im Arsch und frei gelegten Titten mit ner Kippe im Mund auf die Straße zu stellen, könnte zu unschönen Situationen mit der nicht-swingenden Bevölkerung führen, im Winter würde es dann endgültig böse. Aber dennoch muss eine Lösung her. Und die kann nur in baulichen Veränderungen/Erweiterungen der Clubräume zu finden sein, denn wir sind uns sicher, dass es viele Clubbetreiber und Swinger sonst kalt erwischen wird. Und Nichtraucherschutz kann auch ein Verkaufsargument sein, denn viele Nichtraucher meiden Läden, in denen hemmungslos gequalmt wird.

In diversen Foren, wie z.B. bei Joyclub findet man immer wieder sehr ausufernde Forenbeiträge zum Thema. Nichtraucher beschimpfen die Raucher und die Raucher regen sich über die Intoleranz der Nichtraucher auf. Leider bringt all diese Polemik nichts. Es sind die Clubbetreiber (und sonstigen Gastronomen), die sich für beide Seiten akzeptable Lösungen einfallen lassen müssen. Dennoch muss vorher endlich eine verbindliche Lösung her, denn viele Clubbesitzer scheuen sich auch davor, teure bauliche Veränderungen zu tätigen und gehen in Warteposition, da die Rechtslage zum Rauchverbot alles andere als gefestigt ist, eine heute als ausreichend geltende Raucherzone bereits bei der nächsten Gesetzesänderung unzulässig sein kann und mit weiteren teuren Veränderungen verbunden wäre.

Blick in die Zukunft
Wie man in Bayern gesehen hat, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Sache in den anderen Bundesländern geregelt wird, notfalls halt auf die harte Tour über den Arbeitsschutz.

Wir sind sehr gespannt, wie sich die Sache -auch, und vor allem in der Swingerszene- entwickeln wird. Und ganz nebenbei sind wir nun auch sehr entspannt, weil uns Verbote glücklicherweise nicht mehr treffen, sondern sogar eher nutzen.
Falls es diesen Blog in 50 oder 100 Jahren noch in irgend einem Web-Archiv gibt und kaum noch ein Mensch raucht, wird über all diese platten Diskussionen, (Schein-)Argumente und halbherzigen Lösungen gewiss nur noch der Kopf geschüttelt.

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