Archiv für die Kategorie 'Allgemein'

Silvester: 100jährige Paare strömen in die Clubs

JungAusBerlin am 26. Dezember 2016

Grauenvoll, was sich da in den Clubs zu Silvester androht. Wir beobachten die Gästelisten diverser Clubs und Silvesterpartys ja schon seit einer ganzen Weile. Wir fragen uns so langsam echt, wieso die ganzen Swinger-Rentner gerade zu Silvester so geballt aus ihren Gruften Löchern kriechen? Sonst tritt diese Altersgruppe doch auch gemäßigter auf?! Das Alter bei einem Großteil von Events liegt weit über 100 Jahre (beide Partner zusammengerechnet). Uns vergeht es gerade mächtig. Wir werden gewiss auch nicht jünger, aber unter greisen Altswingern wollen wir echt nicht die jüngsten sein, denn so junge Hüpfer sind wir nun auch nicht mehr.

Wir werden spontan entscheiden, wo wir hinfahren. Und im Extremfall berichten! 😈

Liebe Blog-Leser(innen), Euch einen geilen Rutsch ins Jahr 2017!!!

UPDATE vom 03.01.2017: Silvester ist überstanden. Haben uns das attraktivste Paar in unserem Alter geschnappt (zusammen waren sie 69) und hatten unseren Spaß. Altersmäßig war Silvester aber trotzdem ein echtes Trauerspiel, Schande über die jungen Swinger…

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Urlaubs-Fettnäpfchen

JungAusBerlin am 8. Mai 2013

BrüsteManchmal sind die Fettnäpfchen riesig, in die unser weiblicher Part fällt. So geschehen nun kürzlich in unserem Ägypten-Urlaub, abends auf der Terrasse der Hotel-Disco. Wir saßen an unserem Tisch, schlürften unseren Gin-Tonic und unser männlicher Part fummelte an seinem Smartphone herum, als eine junge Frau (recht dunkler Hauttyp, italienisch wirkend) auf uns zukam und auf Englisch fragte, ob bei uns noch drei Plätze für sie und noch zwei bald hinzukommenden Leute wäre. Wir beantworteten ihre Frage positiv und stellten uns auf eine Gruppe Italiener an unserem Tisch ein.

Das Mädel nahm Platz und während unser Männchen noch immer sein Telefon bediente, entstand beiläufig folgender Dialog zwischen uns beiden:

JungAusBerlin-Weibchen: „Du, das sind meine. Die habe ich zuerst gesehen!“

[Unser männlicher Part wusste damit zunächst nichts anzufangen und musterte die Italienerin erstmals eingehender. Aha, die wirklich schönen, gepushten Brüste waren also gemeint. Nette Erscheinung!]

JungAusBerlin-Mann: „Für mich wären die aber auch was. Willst Du mir jetzt etwa frech Konkurrenz machen?“

JungAusBerlin-Weibchen: „Das sind meine!“

JungAusBerlin-Mann: „Na mal sehen, da kommen bestimmt noch ein paar Vollpfosten dazu…“

Damit war das Gespräch über unser Gegenüber und ihre Möpse erstmal beendet.

Etwa eine Minute später sprach uns die hübsche Italienerin auf Deutsch an, sie hätte mitbekommen, dass wir auch deutsch sprechen (in der Anlage liefen nur eine Handvoll Deutsche rum). Etwas geschockt begannen wir ein Gespräch mit ihr. Unser weiblicher Part musste über das vorher Gesagte beinahe laut loslachen, die Situation hatte eine gewisse Komik. Das Mädel war Österreicherin, 28 Jahre jung und mit ihren Eltern frisch in unserem Hotel angekommen. Die prophezeiten Vollpfosten (Partner/Freunde/Kinder) blieben aus, stattdessen gesellten sich kurz darauf ihre Eltern auf einen Drink zu uns, waren aber recht schnell müde und ließen uns mit ihrem Töchterchen wieder alleine. Wir saßen noch eine Weile beisammen, auch in den folgenden Tagen trafen wir uns öfter und verbrachten ne nette Zeit.

Falls sie anfangs etwas davon mitbekommen hat, was wir untereinander über ihre Brüste gesprochen hatten, hat sie es galant überhört oder fand es gar witzig. Die Initiative, die Kontaktdaten trotz unserer anfänglichen Unverschämtheit auszutauschen, ging am Ende des Urlaubs von ihr aus. Und vielleicht trifft man sich ja nochmal in Wien oder Berlin?

➡ Wir gehen ja recht offen mit unserer Sexualität um und ertappen uns gelegentlich dabei, wie wir auch Leute in „freier Wildbahn“ außerhalb der Swingerszene sexualisieren oder auch mal aus Versehen für andere hörbar über Erlebtes sprechen.
Schlimm? Nein, wir denken (in dieser Form noch) nicht.

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Verkappte Hobbynutte blitzt bei uns ab

JungAusBerlin am 21. März 2013

Puff
Dumm gelaufen, könnte man zu folgendem Elend sagen:
Ein junges Paar kontaktierte uns vor einiger Zeit innerhalb einiger Wochen mehrmals und wollte ein erotisches Date. Sie 21, Er 19 Jahre und beide doch ganz nett anzuschauen. Neben der Tatsache, dass wir uns mit Fremden zum ersten Date ungern gleich in privater Umgebung treffen, störte uns irgend etwas anderes, weshalb der Kontakt zunächst einschlief.

Nach einiger Zeit meldeten sie sich erneut und wollten recht direkt mit uns zur Sache kommen. Das komische Gefühl noch im Hinterkopf, stellten wir spaßeshalber eine kleine Recherche an. Normalerweise machen wir sowas nicht, aber diesmal erschien es uns erstmals als angebracht und der Volltreffer ließ auch nicht lange auf sich warten:
Die Kleine ist ne (Hobby?)Nutte und vermietet gegen „Taschengeld“ ihre Körperöffnungen in ihrer Privatwohnung, während sich ihr Typ (wohl recht erfolglos) als Toyboy bei Paaren versucht. Hatten wir doch mal wieder den richtigen Riecher! Für uns das endgültige Signal für Rückzug. Soll jeder machen, was er will – auf so einer Basis wollen wir aber nicht hintenrum herauskriegen, dass sich jemand prostituiert. Nicht, weil wir Angst hätten, hinterher ne Rechnung für sexuelle Dienstleistungen zu kriegen oder die (Bordell-)Wohnung verlassen zu müssen, weil ein Freier anklopft. Nein, für solche Leute sind wir uns einfach zu schade, denn wir erwarten einfach, dass man in derart relevanten Punkten mit offenen Karten spielt.

Natürlich haben wir die beiden mit unserem Wissen konfrontiert und um Stellungnahme gebeten. Seitdem kam aber nix mehr. Welch Wunder… 😆

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Zufall: Blog-Leserinnen getroffen

JungAusBerlin am 28. Februar 2013

Eine witzige Zufalls-Begegnung widerfuhr uns letzten Samstag in einem Swingerclub. Es klingelte an der Tür und zwei junge Solodamen wurden eingelassen, beides Erstbesucherinnen. Die Mädels kamen eine gefühlte Ewigkeit nicht aus dem Umkleidebereich heraus, worüber sich sogar bereits das Clubpersonal etwas wunderte. Unser weiblicher Part war zumindest schon kurz davor, hinzugehen und sie an die Hand zu nehmen, da manchmal die Angst bei Neulingen siegt und diese deswegen lange im Umkleidebereich ausharren, was die Sache meist nicht besser macht. Das war zum Glück nicht nötig, denn kurz darauf waren sie endlich an der Bar.

Der übliche Belagerungszustand ekeliger Kerle und manch seltsamer Clubgäste ging nun los, wir betrachteten das Geschehen aus der Entfernung mit einem gewissen Schmunzeln. Es verging nicht viel Zeit, da standen sie neben uns an der Bar und wir kamen ins Gespräch. Beide waren Neueinsteigerinnen, wollten was erleben, wirkten sehr abgeklärt und cool – eigentlich genau das, was die Szene braucht. Beiläufig erzählten sie, dass sie sich vorher im Internet eingelesen hätten, was bei Clubbesuchen zu bedenken ist und wirkten durchaus gut informiert. Die Infos hätten sie aus einem Blog, den so ein junges Paar betreibt. Ratter, ratter, ratter – „das können doch nur wir sein“, dachten wir uns.
Frage: „Hieß das Pärchen zufällig ‚JungAusBerlin‘???“
Antwort: „Ja!“
Volltreffer! Da saßen also zwei Leserinnen vor uns, denen unsere Einsteigertipps geholfen haben. Netter Zufall, dass man sich dann auch noch am ersten Abend gleich begegnete. Sexuell gesehen waren sie nicht ganz unser Beuteschema, weswegen wir uns diesbezüglich zurückhielten.

Es war nicht das erste Mal, dass unser männlicher Part bei einem Rundgang durch den Club mit zwei leicht bekleideten Ladys allein in einem Séparée landete. Aber es war Premiere, dass beide zwar interessehalber den Gynstuhl ausprobierten, hinterher aber noch alle drei ihr Höschen anhatten, da nur brav gequatscht wurde.
Auch das war mal ne Erfahrung. 😉

Also Mädels, bleibt so cool, wie Ihr scheinbar seid und überstürzt nix. 😎

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Swingen in München: Berlin kann einpacken

JungAusBerlin am 21. Februar 2013

Müssen wir wirklich nach Bayern ziehen, weil es da in den Clubs einfach geiler ist, als in Berlin? Diese Frage stellten wir uns kurz vor unserem Skiurlaub, als wir ein paar Tage in München verbrachten. Natürlich besuchten wir dort auch zwei Swingerclubs. Wir waren regelrecht erschrocken, wie gut es uns dort gefallen hat, denn die Unterschiede zu dem, was wir in Berlin an Elend erleben, waren gravierend. Normalerweise schreiben wir ja keine Loblieder unter Nennung der Clubs, diese beiden Läden haben es aber durchaus verdient, mal erwähnt zu werden.

Am Samstag waren wir im Arkanum vor den Toren Münchens. Leider ein Pärchenabend, aber das ging nicht anders, da wir terminlich aufgrund des darauffolgenden Urlaubes gebunden waren. Schon bei der Ankunft im Club eine Auffälligkeit: Eine ca. 15 Meter lange Schlange an Pärchen, die geduldig anstanden, um ihr Geld an der Kasse des Swingerclubs loszuwerden. Davon träumen die Clubbetreiber in Berlin, auch von den rund 250 Leuten, die dort waren. Der Club war groß und man hatte den Eindruck, dass hier Profis am Werk sind und alles eingespielt ist. Das Personal freundlich und aufmerksam, fast schon zu viele Angestellte, die um das Wohl der Gäste bemüht waren. Das angebotene Buffet war gigantisch, qualitativ für einen Swingerclub ein Traum und auch zu später Stunde wurde nachgelegt. In Berlin gibts meist Fertigbouletten und Majo-Salat aus dem Zehnkilo-Eimer, um Mitternacht ist es i.d.R. geplündert oder der Lachs keimt bei Zimmertemperatur vor sich hin. Hier bekam man aber wirklich was für sein Geld geboten. Die Spielwiesen waren gut besucht (speziell das Pornokino), allerdings wagte kaum jemand mehr, als einen Blick nach links und rechts. Aber dies lag halt am Pärchenabend, da sind die Leute meist etwas verstockter und die gewisse Würze, die Solofrauen und Solomänner oft einbringen, fehlte. Wir wurden erneut darin bestätigt, dass Pärchenabende nichts für uns sind, dennoch hatten wir einen echt netten Abend im Arkanum.

Einen Tag später besuchten wir das Cats. Dieser Club ist ja eine Institution in München und in unserer Anfangszeit wurde uns immer wieder erzählt, wie krass es da zugehen soll. Nun waren wir reif für diesen Club, soll es doch krass sein! Vorher gingen wir noch was essen, da wir davon ausgingen, dass es an einem Sonntag nichts zu futtern im Club gibt, so zumindest läuft das in Berlin und fast allen anderen Läden, die wir kennen. Das hätten wir uns sparen können, denn zu unserer Überraschung wurde uns ein großes, qualitativ hochwertiges und echt leckeres Kalt-/Warm-Buffet geboten. Eine Vielfalt, die in Berlin oft noch nicht mal Samstag-Abend bereit steht, im Cats machen die das da an jedem Öffnungstag. Der Club war wirklich gut und stimmig ausgestattet, wir fühlten uns sofort wohl. Ungefähr 40 Gäste waren im Laufe des Abends dort, auf den Matten war jede Menge Action, wenn auch für uns niemand dabei war, der uns reizte. Über unsere (krasse) Begegnung mit dem frechen Fußficker haben wir ja schon geschrieben. Das Preis-Leistungsverhältnis des Cats war absolut in Ordnung.

Die Gäste waren an beiden Abenden durchweg nett anzuschauen und wussten sich angemessen zu kleiden. Uns ist kein einziger optischer Totalausfall begegnet. In Berlin und den Clubs in Ostdeutschland oder im Norden regen wir uns häufig über das asoziale Verhalten der Gäste auf. In München haben es die Leute in beiden Clubs tatsächlich geschafft, ihre Gläser und Teller selbst wegzuräumen und die Spielwiesen nach dem Ficken vernünftig zu hinterlassen oder auch einfach mal einen kurzen Smalltalk zu beginnen, wenn man schon nebeneinander an der Bar steht. Auch „Danke“ oder „Bitte“ kamen weitaus häufiger über die Lippen, als in Berlin, wo Gäste ihre Bestellungen z.B. meist nur mit „Ein Wein!“ dahingrunzen. So spießig, wie manche die Bayern halten, so zivilisiert und damit angenehm empfanden wir die Leute – auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln, wo wir trotz intensiven Suchens keine Schmierereien entdecken konnten.

Ebenfalls sehr positiv fanden wir die rigorose Einhaltung des Rauchverbots in den Clubs, was unser Wohlfühl-Gefühl noch erhöhte. Während in Berlin und anderswo die Swingerclubbetreiber mit allerhand Tricks versuchen, sich davor zu drücken, läuft es in Bayern offenbar mittlerweile wunderbar. Und voll werden die Clubs trotzdem, denn die Leute arrangieren sich damit und verbringen ihren Abend auch nicht dauerhaft im Raucherbereich, sondern gesellen sich nach der Zigarette gleich wieder zu den anderen Gästen.

Unser Fazit aus beiden Clubbesuchen
In Berlin und vielen anderen Gegenden Deutschlands geben sich die Clubbesucher mit Scheiße zufrieden. Die Betreiber wissen dies und geben sich deshalb keine Mühe. Es kann doch aber nicht angehen, dass wir erst nach München gehen müssen, um an zwei Abenden in zwei unterschiedlichen Clubs zwei rundherum tolle Abende zu verleben?! Auf jeden Fall wissen wir nun, dass unsere Ansprüche nicht (wie wir immer dachten) gestiegen sind, sondern das Niveau der Clubs und der Swinger in Berlin tatsächlich massiv gesunken ist. Und wir wissen ganz genau, dass es nur einen Nachbau dieser beiden Clubs in Berlin bräuchte, um die gesamte Konkurrenz der vor sich hindümpelnden Swingerclubs dieser Stadt sehr alt aussehen zu lassen. Da wäre dann aber noch das Problem des in Berlin immer übler werdenden Publikums. Ein Teufelskreis offenbar, denn aus Bayern einfliegen kann man das ja auch nicht… 😐

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