Archiv für die Kategorie 'Allgemein'

Offene Antwort auf anonymen Fremdgeh-Vorwurf

JungAusBerlin am 21. August 2012


 
Uns erreichte über unser Kontaktformular folgende Nachricht:

Hallo. Nur damit du es weißt. Dein Mann betrügt Dich. Er war am Mittwoch mit einer dunkelhaarigen jungen Frau im ***Name des Swingerclubs***.

Da der Verfasser dieser Nachricht keine Emailadresse angab, nun eine offene Antwort unseres weiblichen Parts:
Er betrügt mich? Dieser Schuft!!! Aber JA, Du hast recht. Mein Partner war am Mittwoch mit besagter Frau in dem Club. Und weißt Du was? Ich habe seelenruhig zuhause im Bett gelegen und geschlafen, während es die beiden mit meinem vollen Einverständnis im Rahmen eines Mensharings krachen ließen. Es war sogar meine Idee, dass beide da hin gehen. Sowas ist zwar nicht die Regel bei uns, kann aber -wie Du jetzt weißt- durchaus mal passieren. Und wie mir berichtet wurde, war es auch ein ziemlich geiler Abend. Aber das hast Du ja als Zaungast vielleicht durchaus mitgekriegt, gelle?

Wie sollen wir diese Mail nun verstehen?
Entweder
es ist ein durchaus nett gemeinter Hinweis einer Person, die uns ja irgendwie zumindest vom Sehen kennen muss (sonst wüsste sie nicht, wie wir erreichbar sind). Dennoch ist die Person etwas feige, da sie bei möglichen Rückfragen zur Behauptung die Kontaktaufnahme verhindert und somit u.U. vieles bei der (mutmaßlich) betrogenen Frau im Unklaren ließe. Falls dem so ist, gilt folgendes: Ich verleihe meinen Kerl durchaus mal an sympathische Mädels und habe damit kein Problem. Du hast also uns bezüglich Bildungsbedarf –> das Lesen unseres Blogs hilft, wenn Du uns schon nicht direkt fragen willst!
Oder (viel wahrscheinlicher)
eine außenstehende Person will auf recht subtile Weise Stress in einer Beziehung auslösen, was bei manchen Paaren vielleicht durchaus klappen könnte. Es gibt in dieser verlogenen Swingerszene halt auch ein paar wenige Leute, die sehr manipulativ und link agieren (was wir in letzter Zeit gehäuft mitkriegen). Die Beweggründe dafür sind vielfältig: Frust, eigene Interessen verschiedenster Art, Langeweile, Neid, Boshaftigkeit, …
Pech nur, dass der Schuss bei uns nach hinten losging und ich Bescheid wusste, oder? Sorry, aber da musst Du zumindest bei uns etwas kreativer sein.

Aber machen wir doch mal einen Aufruf an die Swinger-Hobby-Detektive:
Sendet uns Eure Beobachtungen unseres Handelns doch einfach öfter mal per Mail oder anonym über unser Kontaktformular. Dann machen wir im Blog ne eigene Beobachter-Rubrik auf. Und wer weiß, vielleicht ist ja mal was dabei, was wir noch garnicht über uns selbst wussten? Nur zu, wir warten… 😈

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Domian: Radio- und TV-Interview mit unserem weiblichen Part

JungAusBerlin am 22. März 2012

Unser weiblicher Part war vor ein paar Tagen nachts im Interview mit Domian, dem bekannten Late-Night-Radio-Talker bei 1Live-Radio und im WDR-Fernsehen zu erleben.

Im Interview geht es ums Thema Mensharing, mit Augenzwinkern um die Qualitäten unseres männlichen Parts und natürlich um Swingerclubs im Allgemeinen.

Normalerweise halten wir ja von Interviews und TV-Dokus zum Thema Swingen & Co nicht allzu viel. Da Domian allerdings für Seriosität und vernünftige Gesprächsführung bekannt ist, stand diesem Gespräch nichts im Wege.

Das Gespräch mit Jürgen Domian und dem weiblichen Part von JungAusBerlin könnt Ihr Euch hier anhören:

Wir danken der Redaktion Domian für die freundliche Genehmigung zur Mitschnitt-Veröffentlichung.

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Krasses Doppel-Jubiläum: 10 Jahre Swingen und 4 Jahre bloggen

JungAusBerlin am 14. Februar 2012

Auweia! Wenn wir nun schreiben, dass wir heute auf den Tag genau vier Jahre am bloggen sind, hört sich das ja noch nett an. Aber weil wir zudem Mitte/Ende Februar unser zehnjähriges(!!!) Swingerclub-Jubiläum feiern, waren wir uns nicht so ganz sicher, ob wir diesen Punkt besser für uns behalten sollten oder damit ruhig offen umgehen.
Nun ist es aber raus – denkt von uns, was Ihr wollt… 😯

Im Februar 2002 trauten wir uns das erste Mal in einen Swingerclub
Direkt Angst hatten wir vor dem ersten Besuch eigentlich nicht, dafür waren wir viel zu neugierig. Dafür war aber jede Menge Aufregung und ein irres Kribbeln in unserer Magen-Gegend, was aber auch nicht verwunderlich war, weil wir Küken (Sie war 20, Er war 25) zwar damals schon sexuell recht aufgeschlossen, aber doch noch recht „normal“ waren.
Wir planten den Besuch längerfristig, suchten uns einen in Frage kommenden Club (vielleicht kennt ja noch jemand die Sauna-Bar in der Beusselstraße) aus, redeten vorher über alles und sind dann eines Abends einfach hingefahren. Es war ein kleiner, aber netter Club in Berlin. Ein Swingerclub, also ein Club, in dem auch einzelne Männer anwesend waren. Wir klingelten an diesem kalten Samstag-Abend im Februar an der Tür des Clubs, zahlten unseren Eintritt und zogen uns im Umkleidebereich unsere eigens für diesen Abend besorgte Unterwäsche („Er“ trug damals noch nen peinlichen Tanga) an. Dann hieß es: „Los, ab in den Barbereich. Aber DU gehst vor!“ Und da waren wir nun drin, mitten in der Realität, mitten in einem Swingerclub. Nach einem Glas Sekt wurde uns der Club gezeigt und erklärt. Die Bilder von der Internetseite gaben zum Glück das wieder, was uns live erwartete. Wir wurden nicht enttäuscht und fühlten uns gut aufgehoben. Oh Mann, was war das aufregend! Wir haben es uns gut gehen lassen, Wellness gemacht, waren in der Sauna und haben die lockere und erotische Stimmung aufgesogen. Wir blieben unter uns und zur „Krönung“ hat „Sie“ „Ihm“ in einer Sitzecke (auf die Matte trauten wir uns noch nicht) dann vor den Augen eines Soloherrn einen geblasen, was damals absolutes Neuland für uns war. Die Stunden vergingen wie im Flug, schon war es 4 Uhr morgens und wir machten uns erleichtert und gleichzeitig beflügelt auf den Nachhauseweg. Es war letztendlich so locker und hat uns derart gut gefallen, dass wir schon eine Woche später wieder in diesen Club gingen und bis heute Freude an Clubbesuchen haben.

10 Jahre Cluberfahrung klingen natürlich heftig (die „10“ macht uns selbst etwas Angst) und man könnte denken, wir wären nun abgebrühte Swinger-Ferkel. Nein, das sind wir nicht. Wirklich! Wir bezeichnen uns sogar noch nicht einmal als Swinger. Zusammengefasst empfinden wir diese Zeit als absolute Bereicherung für unser Sexualleben und unsere Beziehung. Wir begegneten teils echt abgefahrenen, aber i.d.R. ganz coolen Leuten und erlebten manch geile oder lustige Situation. Einen kleinen Teil davon offenbaren wir ja seit ein paar Jahren in diesem Blog. Wir sind zudem irre froh, relativ früh damit angefangen zu haben, unseren Prinzipien aus der Anfangszeit noch immer treu zu sein und im Gegensatz zu vielen anderen langjährigen Clubgängern unsere Ansprüche an unser Gegenüber weiterhin auf einem hohen Level zu halten und auch häufig mal „Nein Danke“ sagen zu können. Deshalb ist die Zahl an Sexualkontakten mit anderen Personen weitaus geringer, als Außenstehende nun vielleicht denken könnten.

Wir sind wahnsinnig gespannt darauf, wie wir uns weiterentwickeln und freuen uns auf die nächsten 10 Jahre. Allerdings wünschen wir uns wiederholt, dass endlich wieder etwas mehr Schwung in die Clubs kommt und sich die Langweiler endlich begraben lassen. Denn was wir in den letzten 2-3 Jahren bezüglich der Clubentwicklung und des Publikums beobachteten, fällt mittlerweile leider immer öfter in den Bereich „völlig unerträglich“.

4. Geburtstag unseres Blogs
Der 14. Februar 2008 war der Startschuss dieses Blogs. Damals noch eher als Testballon, denn wir wollten erstmal gucken, ob und wie unsere Erlebnisse überhaupt irgend jemanden interessieren. Nun nach vier Jahren verfügen wir über eine echt akzeptable Stamm-Leserschaft, die aus vorsichtigen Neugierigen, Clubbetreibern, Journalisten und natürlich auch vielen Swingern besteht. Wir danken Euch für Euer Vertrauen und Eure Zeit, die Ihr mit unserem Blog verbringt. Auch in Zukunft werden wir Euch mit echten Erlebnissen, Neuigkeiten, Tipps und auch durchaus mal kritischen oder bissigen Beiträgen informieren und unterhalten.
Also bleibt uns gefälligst treu und empfehlt unseren Blog weiter! 😉
 

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Mensharing: Sichtweise der mannteilenden Frau

JungAusBerlin am 10. November 2011

In diesem Beitrag möchte ich Euch einen kleinen Einblick in das Leben und die Gedanken einer Mensharing praktizierenden Frau geben. Wie kommt man dazu, seinen Partner gelegentlich zum Sex an andere Frauen zu verleihen? Was fühlt man dabei? Wie läuft das ab? Was denken andere? …

Wie ich zum Mensharing kam
Ich denke, der Anfang zum mensharen ist oft gleich. Auch bei mir fing es mit einem super-heißen Dreier mit einer guten Freundin an. Unserem ersten Dreier und gleichzeitig meinem ersten Bi-Erlebnis. Was mich in diesem Moment geritten hat, als ich bei dieser Nummer die andere Frau an der Hüfte packte und auf den Schwanz meines langjährigen Freundes setzte, weiß ich bis heute nicht. Ich glaube, das alles war eine absolute Ausnahmesituation und ich wollte es wohl einfach wissen. Sie ritt ihn und ich streichelte sie von hinten. Mann, was war das für ein Anblick, als der Schwanz von meinem Freund plötzlich tief in dieser anderen Frau steckte und es beide vor mir trieben… Ich wusste anfangs selbst nicht ganz genau, wie ich diesen Anblick verarbeite oder ob ich gar einen Eifersuchtsanfall bekomme. Aber ich bemerkte recht schnell, dass mir gefiel, was ich da sah.
Im Nachhinein ist mir völlig klar, dass diese Aktion sehr gefährlich war. Wir waren weder sonderlich erfahren im Öffnen der Beziehung für Dritte, noch hatten wir ein vorab geschriebenes „Drehbuch“ für diesen Abend im Kopf. Sicherlich war im Vorfeld klar, dass es untereinander zu diversen sexuellen Handlungen kommt, außerdem wollte ich ja auch mein erstes Bi-Erlebnis an diesem Abend haben. Das knallharte „Draufsetzen“ war aber so eigentlich null abgesprochen. Es war also ein Spiel mit dem Feuer, in das wir uns alle drei begeben haben. Zusammenfassend gesagt, habe ich es aber ohne bleibende Schäden überlebt – mein Partner und das Mädel übrigens auch. Vielmehr war diese Begegnung der Auftakt für weitere Dreier mit besagter Frau. 😉

Natürlich war ich ab diesem Moment noch keine Mensharerin. Ich war aber, ohne es zu wissen, auf dem Weg dahin. In einer ruhigen Minute analysierte ich immer wieder mal mein Verhalten und die teils durch mich provozierten, immer eindeutiger werdenden Sharing-Situationen und kam nach einigen Jahren zu der Einsicht, dass es wohl so sein muss:
Ich bin eine Mensharerin. Und habe Spaß dabei!

Was denken die Leute und was geht in mir vor?
Ich ernte durchaus mal fragende Blicke von anderen Leuten, die unser Handeln im Club beobachten. Auch die daran beteiligten Frauen fragen hin und wieder mal rücksichtsvoll nach, ob das wirklich OK für mich ist, wenn sie sich meinen Partner mal kurz ausleihen. Es ist für Außenstehende sicherlich schwer zu verstehen, was mir daran gefällt, meinen Partner mit anderen Frauen zum Ficken zu schicken und dabei häufig sogar der treibende Part zu sein. Männliche Cuckolds und Wifesharer gibt es ja zur Genüge. Bin ich jetzt so etwas wie ein weiblicher Cuckold (die weibliche Form wäre wohl Cuckquean)??? Ich denke eher nicht, denn mir fehlt der echte Bezug zum BDSM. Da ist der umgekehrte Begriff des Wifesharers weitaus zutreffender für mich. Es fällt mir selbst schwer, diesen „Kick“ in Worte zu fassen. Ist dieser Kick sogar pervers? Es gibt bestimmt kritische Stimmen –gerade von swingerfernen Leuten- die dies bejahen würden. Da kämen dann Aussagen à la „Wie kannst Du so was machen? Und dann noch dabei zuschauen…“ oder „Du liebst Deinen Mann doch gar nicht richtig!“
Oh doch, und wie ich diesen Mann liebe!!! Mir ist es nämlich absolut nicht egal, mit wem mein Partner da zugange ist. Deswegen bin auch ich in der Regel diejenige, die die Frauen (mit-)aussucht und/oder wohlwollend der Sache ihren Lauf lässt. Glücklicherweise haben wir beide aber auch einen sehr ähnlichen Geschmack bezüglich der Frauen, weswegen wir uns diesbezüglich nicht in die Quere kommen. Ein wahlloses Draufspringen bei zunehmendem Herunterschrauben eigener Ansprüche, wie es viele dreiersuchende Paare häufig betreiben, ist das von uns praktizierte Mensharing jedoch nicht. Selbstredend trifft die allerletzte Entscheidung mein Partner und natürlich auch die beteiligte Frau. Ein Vetorecht haben wir übrigens aber immer beide – zu jeder Zeit. Wenn jetzt einige denken, Mensharing heißt, dass ich immer nur doof daneben stehe, zuschaue und mich langweile, hat sich geirrt. Ganz im Gegenteil: Manche dieser Situationen ergeben sich aus zufälligen, aber umso spannenderen Begegnungen mit einzelnen Mädels, mit denen ich auch meine Bi-Neigung auslebe und durchaus voll auf meine Kosten komme. Manchmal kommt dann einfach der Punkt, ab dem ich mich aus dem Geschehen zurückziehe und beide weitermachen lasse. Auch sind ja in Swingerclubs häufig Wifesharing-Paare unterwegs, wo der Mann seine Frau gern mal an Männer verleiht. Da treffen sich dann die geteilten Partner auf der Matte wieder, während die abgebenden Parts auch ihren Spaß beim Gönnen haben oder gemeinsam ein Bierchen an der Bar trinken.

Unflexible, egoistische Swingerpaare
Generell ist so platter Partnertausch nicht so ganz unsere Sache. Wenn in einem Swingerclub zwei Paare aufeinander treffen, kann es dazu kommen, dass man irgendwann merkt, dass die Wünsche und Ansprüche stark auseinander gehen. Das haben wir durchaus schon öfter erlebt. „Gib mir Deine Frau und Du bekommt meine“, ist leider die platte Devise von vielen Pärchen. Man könnte ja selbst zu kurz kommen. Warum sollte ich aber meinem Freund ein schönes Erlebnis mit einer schönen Frau verbieten, nur weil ich mit dem „gegnerischen“ Mann nichts machen will oder harmoniere? Uns persönlich ist das alles häufig zu unflexibel und verstockt. Wohl auch ein Grund dafür, weswegen wir reine Pärchenabende meiden und uns gemäß unserer Vorlieben von Anfang an eher auf die Damenwelt konzentriert haben. Sicherlich nicht der bequemste Weg, aber entgegen der Aussagen tausender verzweifelter anderer Paare in vielen Online-Foren können wir aus diversen Erfahrungen sagen, sooo schwer ist es nun wirklich nicht, attraktive und sexuell aufgeschlossene Frauen mit Köpfchen kennenzulernen, ohne von seinen Prinzipien und Ansprüchen abzuweichen. Man muss nur mit offenen Augen durchs Leben gehen. Damit nun aber keine Missverständnisse aufkommen, möchte ich betonen, dass sich das Teilen des Mannes aufs rein Sexuelle bezieht. Mit Gefühlen oder gar Polyamorie hat es rein gar nichts zu tun, denn das hat beim Mansharing -wie auch dem Swingen– absolut nichts verloren.

Was verschafft mir daran den Kick? Wie läuft das ab?
Jetzt fragen sich einige zurecht, was mir persönlich nun den Kick daran gibt, meinen Mann an andere Frauen zu verleihen und dabei noch zuzusehen? Dieses Gefühl ist auch für jemanden, die daran schon längere Zeit Gefallen findet, nicht leicht zu erklären. Wenn wir in einem Swingerclub unterwegs sind, bin ich eigentlich gar nicht so voyeuristisch veranlagt. Klar, schaue ich nicht weg, wenn ästhetische Menschen Sex miteinander haben, der Voyeurismus nimmt aber keinen allzu hohen Stellenwert bei mir ein. Wenn mein Partner jedoch mit jemandem agiert, ist dies anders. Da werde ich gern mal zur Voyeurin. Manchmal bin ich direkt dabei (und mische mit), hin und wieder bin ich aber auch die unsichtbare, heimliche Zuschauerin, die z.B. durch ein Guckloch zuschaut und kurz darauf wieder verschwindet. Ich finde meinen Mann und natürlich auch seinen Schwanz sehr ansprechend. Besonders, wenn beide in Aktion sind. Es ist die Vorstellung, wie er und die andere Frau sich gegenseitig langsam immer heißer machen und das Spiel seinen Lauf nimmt. Er weiß ja mit der Zeit recht genau, wie er mit mir umgehen muss um es mir gut zu besorgen. Bei der anderen Frau weiß er das aber nicht. Da begibt er sich auf eine Entdeckungsreise. Und genau jetzt wird es spannend. Wie geht er vor? Wie erkundet er ihren Körper? Es ist absolut spannend zu sehen, wie sie darauf reagiert. Was wird sie machen? Macht sie es gut? Oder gar besser?? Ja, auch solche Fragen stelle ich mir durchaus mal, wenn ich sehe, dass die Frau z.B. ihren Arsch beim reiten echt richtig gut bewegt und ich genau weiß, ohne ihn dabei direkt zu sehen, dass ihm das genau so gefällt und er immer geiler wird.
Es kommt aber auch mal vor, dass ich meinen Partner im Swingerclub allein auf die „Pirsch“ schicke und mir hinterher von ihm berichten lasse, wer ihn vernascht hat und wie das war.
Von kleineren „Eifersuchtsanflügen“ kann ich mich bei dieser Spielart natürlich nicht immer freisprechen – wenn sie kommt, ist es jedoch eine geile Form von Eifersucht. Zudem weiß ich ja, dass ich es bin, die den Kerl am Ende des Abends wieder mit nach Hause nimmt und er mir als erstes einen Kuss gibt, wenn er von der Nummer mit der anderen Frau zu mir zurückkehrt.

Unser Sommer-Highlight: Nichts für Anfänger
Ein kleines Mensharing-Highlight ist jedes Jahr im Sommer fest in unserem Kalender eingetragen: Einmal im Jahr fahren wir ein paar hundert Kilometer zu einer undergroundmäßig organisierten Mensharing-Party in einem Club, in dem wir Mensharing pur praktizieren. Auf dieser gut organisierten Party herrscht Frauenüberschuss, alle Clubbesucher(innen) wissen genau, weswegen sie dort sind und es kann durchaus 3-4 Mal am Abend vorkommen, dass mein Partner mit einer oder auch mal zwei Ladys verschwindet und ich ihm „Viel Spaß“ wünsche.

Mensharing heißt natürlich nicht immer, dass es zum Geschlechtsverkehr kommt. Letztens im Swingerclub haben wir z.B. ein nettes Paar gesehen, bei welchem die Frau sehr männervernaschend auftrat. Die hat mir auch gut gefallen. Da hab ich ihm nur gesagt, er soll sich ruhig mal an die Kleine ranmachen, ich würde doch gerne sehen, wie sie ihm einen bläst. Die Spielarten des Mensharings sind also genauso vielfältig, wie es „herkömmliche“ Swingerclub-Begegnungen sein können.
Im Laufe der Zeit, wenn man miteinander harmoniert, können sich auch recht beständige Bekanntschaften ergeben, man trifft sich dann alle paar Monate und macht da weiter, wo man letztes Mal aufgehört hat. Diese regelmäßig wiederkehrenden Treffen laufen mit der Zeit recht entspannt und abgeklärt ab, da alle Beteiligten wissen, auf welcher Ebene und unter welchen Voraussetzungen die „Leihgabe“ erfolgt.
Dann gibt es noch die krasseren Formen vom Mensharing, bei denen die Frau ihren Partner mit der Anderen z.B. alleine wegschickt, während sie zuhause bleibt. In der Vorstellung sicherlich auch spannend, aber ganz soweit bin ich wohl noch nicht. Kurz davor war es jedoch kürzlich schon mal. Die Zeit wird zeigen, wohin uns der Weg und diese bestimmt nicht alltägliche Neigung noch führt.

Von der eifersüchtigen Kuh zur Mensharerin
Von meiner persönlichen Entwicklung her habe ich in den Jahren unserer Beziehung einen echten Quantensprung gemacht und kann es eigentlich selbst kaum fassen. Gelungen ist dies durch eine gefestigte Beziehung, absolutes Vertrauen, viele Gespräche, sowie das langsame Überschreiten von Grenzen und scheinbaren Moralvorstellungen. Vor einigen Jahren hätte ich niemals gedacht, dass ich mal so locker werde und an solchen Spielchen Gefallen finde. Früher hätte ich meinen Mann nämlich keine Sekunde mit einer anderen Frau alleine gelassen, so eifersüchtig war ich. Und heute… 😯

„Männer können nicht monogam sein“, behaupten böse Zungen. In seinem Vorleben war mein Partner zwar auch schon manchmal eine Drecksau, in Beziehungen jedoch eine absolut treue Seele. Unser Beziehungsmodell entspricht mittlerweile wohl dem der sog. „modernen Monogamie“, nach dem Motto „Das Herz bleibt treu, der Körper geht fremd“. Eigentlich keine schlechte Sache, solange man den richtigen Partner dafür hat und die Beziehung die nötige Reife erreicht hat.
Ich bin sehr froh, dass ich bei diesem „Fremdgehen“ mit gutem Gefühl aktiv mitwirken kann und auch noch meinen Spaß dabei habe.

Ich hoffe, ich konnte Euch mal einen kleinen Einblick in diese nicht alltägliche Thematik geben. Bei Fragen, Ergänzungen oder Meinungen nutzt doch bitte einfach die Kommentar-Funktion dieses Blogs.

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Deal: Eintrittskarte zur Venus 2011 für 17 anstatt bis zu 30 EUR

JungAusBerlin am 27. September 2011

UPDATE: Sorry, Deal ist nun abgelaufen!!!
Wir werden dieses Jahr, wie berichtet, wohl nicht zur Venus gehen und daher keinen Messebericht schreiben. Dafür aber wollen wir Euch als kleine Entschädigung auf einen Deal aufmerksam machen, der es Euch ermöglicht, zum Sonderpreis auf die Erotikmesse zu gehen. Es bekommt ja nicht jeder die Karten vom Messe-Veranstalter gesponsert.

Normalerweise kosten die Tickets 30 EUR an der Tageskasse, im Vorverkauf 25 EUR.
Wenn Ihr folgenden Link anklickt, landet Ihr auf einer speziellen Angebots-Website und könnt Eintritts-Gutscheine für 17,- EUR kaufen, die Ihr an der Kasse der Venus gegen eine Tages-Eintrittskarte eintauscht. Klickt oben in der Mitte einfach die Stadt „Berlin“ an und schlagt zu! Natürlich könnt Ihr auch mehrere Gutscheine kaufen und an Freunde verschenken oder an verschiedenen Tagen auf die Messe.

Der Link lautet (könnt Ihr auch gern an Freunde weitergeben):
http://swingerblog.com/~/dealerotikmesse
UPDATE: Sorry, Deal ist nun abgelaufen!!!

ACHTUNG:
Das Gutschein-Angebot ist begrenzt. Ihr solltet Euch schnell entscheiden, denn am Mi, 28.09. um 24 Uhr (für Blitzmerker: also am Ende des Mittwochs!!!) endet der Deal und somit die Möglichkeit, für 17,- EUR auf die Messe zu gehen und sich mal für die hormongesteuerten Zombies live fremdzuschämen.

Wir wünschen Euch viel Vergnügen auf der Venus. Vielleicht sieht man sich ja abends in einem Club…

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