Archiv für die Kategorie 'Clubgeschichten'

Seltsame Dinge geschehen in diesem Swingerclub in Prag

JungAusBerlin am 30. März 2017

Prag
Prag ist schön und auch im Swingerclub kann man es dort gut krachen lassen, weswegen diese Stadt öfters von uns besucht wird. Diesmal aber berichten wir von Absurditäten und regelrechten Höhlenbewohnern, die es wohl echt nur dort gibt.

Fangen wir mal mit dem Papageien-Pärchen an, welches in diesem völlig fensterlosen Club ein -wie wir finden- sehr trauriges Dasein hat. Man betritt den Club und aus einer Ecke krächst und pfeift es schrill, was erstmal verwundert und so gar nicht typisch für so eine Location ist. Auch ist dies irgendwie seltsam, denn so wirklich erotisch wirkt das nicht, zumal der Sound der Tiere mit der Zeit echt nervt, denn sie stehen zentral im Bar-Bereich. Vier Meter daneben hört man Grillen zirpen, denn ein grünes Chamäleon hockt in seiner Glasbox und das lebende Futter des Tieres erlebt im Angesicht seines Fressfeindes gewiss Todesängste. Tierliebe sieht in unseren Augen anders aus, vor allem die Papageien kriegen in diesem Bunker ohne Tageslicht gewiss ne Macke…

Ein anderer Höhlenbewohner hockt in einem kleinen Kabuff, neben einer Spielwiese. Das Ding ist komplett dunkel, hat eine Holztür mit einem Loch auf Höhe männlicher Geschlechtsteile, sozusagen ein Glory Hole. Dieser Höhlenbewohner sitzt an so einem Clubabend stundenlang in seiner Holzbox und lockt mit weiblich klingendem Stöhnen, gelegentlichen Klatschgeräuschen (als würde darin gefickt werden) und einem manchmal am Loch schemenhaft sichtbaren Mund umherlaufende Männer an seine Höhle. Es ist unfassbar, wie viele Soloherren und Paar-Männer auf der Pirsch auf den Typen in der Box reinfallen und sich einen blasen lassen. An einem Abend sind das bestimmt zehn oder noch mehr Notgeile, die ihren Dödel durchs Loch in der Tür stecken und ihre Samenspende abgeben. Einige Stammgäste des Clubs witzeln untereinander über das Geschehen an dem Loch und wissen natürlich Bescheid, dass da keine schöne Frau drinsitzt, sondern irgend ein Typ, der gerne fremde und oftmals wohl ungewaschene Schwänze bläst. Trotz intensiver Beobachtungen dieser Box gelang es uns bei mittlerweile mehreren Aufenthalten in den letzten Monaten nie, diesen Menschen mal zu Gesicht zu bekommen, er verlässt und besteigt die Box stets ungesehen – in den wenigen Momenten, wo wohl keiner in der Nähe ist.

Soviel mal zu den sehr absurden Dingen, die einem in einem Swingerclub in Prag erwarten können…

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Die sinnlichste Fummelei an einer Swingerclub-Bar überhaupt

JungAusBerlin am 9. Februar 2017

Vor ein paar Wochen hatten wir die wirklich sinnlichste Begegnung mit einer Solofrau, die wir jemals hatten. Sie war ca. 25 Jahre, alleine im Club und wurde von einem Solomann vollgequatscht. Wir setzten uns neben sie an die Bar und gingen zunächst davon aus, ein Pärchen neben uns zu haben. Sie fiel uns zunächst nur auf, weil sie oben ohne, lediglich mit einem Leinentuch um die Hüften an der Bar saß. Für eine junge, gutaussehende Frau nicht so ganz das typische Outfit in Swingerclubs.

Nach kurzer Zeit drehte sie sich in unsere Richtung um und es entwickelte sich ein nettes Gespräch über diverse Themen. Es war ihr erster Swingerclubbesuch, Erfahrungen hatte sie bislang eher im Bereich Tantra und bei Kuschelpartys gemacht, halt alles etwas alternativer – so gar nicht unsere Welt, wenn auch interessant mal Einblicke in diesen Bereich zu bekommen. Vom Typ her war sie sehr offen, humorvoll und hatte eine wirklich anziehende Ausstrahlung, die uns beide sehr reizte. Wir kamen uns an der Bar mit der Zeit deutlich näher und bildeten irgendwann ein hoch-sinnliches Knäuel, welches sich küsste, streichelte und aufgeilte. Bestimmt eine Stunde waren wir zu dritt an der Bar am sehr heftigen Rumfummeln. Ein gewiss spannender Anblick für die anderen (an dem Abend sehr gruseligen) Clubgäste, die sich an ihren Zigaretten und Biergläsern festhielten.

Die ganze Szenerie war anders, als sonst. Wir hätten bestimmt die bequeme Spielwiese für unsere Aktivitäten nutzen können, aber unser Treiben an der Bar -teils im Stehen oder auf Barhockern- war so geil, so dass niemand auf die Idee kommen wollte, dies auch nur einen Augenblick zu unterbrechen. Verrückt, aber sowas in sich stimmiges und trotz der wenig sinnlichen Bar-Umgebung überaus sinnliches, haben wir bislang bei Clubbesuchen noch nicht erlebt. Echt toll, DANKE!!!

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Wochenenden der Gegensätze – Vorfreude auf Jamaika

JungAusBerlin am 30. September 2016

Wir wissen kaum, wie wir beschreiben sollen, was sich uns in den letzten Wochen in der Swingerszene so geboten hat. Von nett gemeinten Ideen, bis hin zu wirklich extrem dummen Menschen war alles dabei.

Das Netteste der letzten Zeit wäre eine Veranstaltung, zu der wir vor rund zwei Wochen zu Gast waren. Ein User von JOYCLUB hat sein kleines Fotoatelier umgebaut und startet gelegentlich Pornokino-Abende und Playpartys für Paare mit vorheriger Gäste-Selektion. Das wirkte alles zwar etwas improvisiert, aber es scheint zu reichen, dass man einen Pornofilm über den Beamer jagt, das Licht dimmt, ein paar Sofas und Matten auf einen weichen Teppich stellt, sowie für etwas Getränkeauswahl sorgt. Denn auch wenn nicht viele Leute da waren, es war kein Aura-Crasher anwesend, die Stimmung war entspannt, alle konnten sich benehmen, haben sich zurecht gemacht und sogar der Altersschnitt war recht weit unten. Da war zudem niemand, der nur zum gucken kam – alle anwesenden Leute waren sexuell aktiv und mit sich selbst oder anderen Mitspielern beschäftigt. Auf jeden Fall war da in den zwei Stunden, die wir da waren, auf den Matten mehr Action, als wir häufig mit teils echt widerlichen Gestalten in voll ausgebauten Swingerclubs nach über acht Stunden Clubaufenthalt zu Gesicht bekommen. Die Luft war rauchfrei. Gute und durchaus ausbaubare Idee.

Im Swingerclub, den wir einen anderen Tag besuchten, erwartete uns wieder das typische Elend. Rauchschwaden wabern durch die Luft, frustrierte Gestalten halten sich an ihrem Bier fest, diverse nach Schweiß riechende Solomänner mit Migrationshintergrund rücken sich ihr Schniedelchen im Schlüpfer für den ersehnten späteren Einsatz zurecht, die dümmste Paardame seit langem (Stimme und IQ wie bei der Frauentausch-Erdbeerkäse-Frau) plündert aufgrund „Mordshunger“ im Viertelstundentakt mit ungewaschenen Sex-Griffeln das Buffet. Und dann noch der mundfaule Busfahrer, der stets eine Riesenfreude daran hat, sich mitsamt seinem Riesenpimmel (hat er!) nackt zu präsentieren, an der Stange tanzt und mit seinem Auftritt nichtsahnende Frauen (und Männer) verstört. Dieser Typ könnte tatsächlich dem Kult-Video (Google-Suche nach „internetshouldbeillegal“) entsprungen sein. Dann war da noch ein alkoholisiertes Gespann aus alter Frau und jungem Mann aus Hamburg, die sich in bösestem Kiez-Slang mit Eifersuchts-Dramen angingen, als die Frau für später ein „wildes Geficke“ mit den zahlreichen Soloherren ankündigte. Hier merkten sogar die sonst Dümmsten aus dem Club, dass es tatsächlich noch schlimmer geht und sie triumphierten über die Blödheit anderer. Da vergeht es einem. Wirklich!

Oh, was freuen wir uns auf unsere Reise ins Swingerhotel Hedonism II auf Jamaika. Klar, da geht es auch nicht gerade gesittet zu. Die Leute dort sind aber so cool und locker drauf, da können sich die ganzen Swinger-Dödel aus den verrauchten Clubs in Deutschland selbst einbuddeln. In rund zwei Wochen geht’s endlich los, wir werden hinterher gewiss berichten 😉

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Problempärchen stört bei Dreier

JungAusBerlin am 28. Dezember 2015

streit-paarEs war anfangs wieder so ein verflixter Abend, an dem wir uns fragten, wieso wir uns das mit den Swingerclubs noch antun. Öde Langeweile, fehlende Attraktivität der Gäste, zahlreiche einzelne Herren mit Druck in der Hose – Elend pur. Neben uns saß ein Pärchen an der Bar. Sie waren vor über zwei Jahren das letzte Mal im Swingerclub, konnten sich vom Sehen her an uns erinnern und dachten sich, uns nun erstmals ansprechen zu müssen. Oberflächliches Bla-Bla wurde ausgetauscht, weitergehendes Interesse konnten sie nicht wecken. Hätten wir gewusst, wie störend diese Leute mal werden, wir hätten sie gleich aus dem Club geekelt.

Kurz nach Mitternacht klingelte es an der Tür und eine junge Solo-Dame kam hinein. Ein paar Minuten später kamen wir auch schon in Kontakt mit der Lady. Sie kam aus einem nordischen Land, arbeitete seit kurzem nach dem Studium in Berlin und sprach kaum Deutsch, daher unterhielten wir uns auf Englisch mit ihr. Es dauerte nicht lange, da kam von ihr der Vorschlag, das Kennenlernen auf der Spielwiese zu intensivieren. Das war dann der Moment für das andere Pärchen, sich in die Dreier-Konstellation einklinken zu wollen. Wir wurden gefragt, ob sie mitkommen dürfen. Da die von uns ausgewählte Matte groß genug für fünf Leute war und es sich zudem um eine Pärchen-Spielwiese handelte, hatten wir ja eigentlich auch keine echte Handhabe, „nein“ zu sagen – zudem heißt „mitkommen“ ja noch lange nicht „mitmachen“.

Da lagen wir nun auf der Matte und während es mit der Frau und uns sehr schnell zur Sache ging, lag das andere Pärchen am Fußende und wusste offenbar nicht so recht, was es da soll. Die um die Ecke guckenden Solomänner, verjagte das Paar recht böse, fast schon aggressiv. Liebloses Gestreichel unter den beiden war das Highlight, obwohl wir als Dreier-Konstellation mit der Solofrau beschäftigt waren, merkten wir das Kriseln (böse Blicke untereinander, leise Diskussionen, …) unter den beiden deutlich und empfanden dies als Störfaktor/Fremdkörper. Als der weibliche Part der beiden dann rauchen gehen wollte, versuchte der Typ von dem Paar nach kurzem Ausharren auf der Matte sein Glück, bei unserem Dreier mitzumischen. Seine Frau war nach einer Minute des Grabbelns (für ihn viel zu schnell) wieder da und er sprang regelrecht aus dem Geschehen zurück in die Ecke und tat auf unschuldig. Kurz darauf entfernten sich beide und gingen zur Bar, wo sie sich lautstark stritten.

Wir drei ließen uns von diesem peinlichen Theater nicht beirren und machten bestimmt noch eine Stunde weiter. Es war ein wirklich geiles Ficken, Lecken und Blasen.

Später an der Bar bekamen wir beiläufig mit, dass unser Problempaar wohl schon länger untereinander streitet. Irgendeine Ex-Freundin von ihm war seiner Frau ein Dorn im Auge und man unterstellte sich gegenseitig Fremdgehen. Sie stritten jedenfalls noch eine ganze Weile deutlich hörbar miteinander, bevor sie irgendwann (endlich) gingen. Kurz vorher versuchten beide noch jeweils ihre Sichtweise ihres Beziehungs-Streites an uns loszuwerden.

Sorry, aber Ihr Scheiß-Assis habt nichts -rein gar nichts- im Swingerclub zu suchen, wenn Ihr Stress untereinander habt und das nicht für Euch behalten könnt. Aura-Crasher wie Ihr sind der Grund, wieso die geilsten Situationen den Bach herunter gehen können. Wir hatten Glück – aber nur, weil wir mittlerweile abgebrüht genug für sowas sind und auch die Solo-Dame sich davon nicht ärgern ließ. Bleibt zuhause, haut Euch dort verbal auf die Fresse und verschont erotiksuchende Menschen mit Eurem Drecks-Elend! 😈

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Hütet Euch vorm clubeigenen Masseur!

JungAusBerlin am 3. November 2015

Kleine Anekdote eines kürzlichen Clubbesuches:
Als Stammgäste des Swingerclubs kennen wir ja nunmehr alle vom Personal ganz gut. Umso verwunderter waren wir, als sich ein ca. 50jähriger Typ als der clubeigene Masseur bei unserem weiblichen Part vorstellte und seine Dienste vollmundig anpries. Netter Versuch, aber leider bei den Falschen. Auch die Barfrau, die das alles mitbekam und mächtig schmunzeln musste, winkte recht schnell ab:

„Ali, das sind Stammgäste, da wirste keine Chance haben!“

Der falsche Masseur zog leicht schmollend ab und versuchte sein Glück ein paar Stunden später nochmal. Diesmal auf „normale Art“.

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