Archiv für die Kategorie 'Clubgeschichten'

Frech beim Vögeln fremdangespritzt worden

JungAusBerlin am 13. April 2018

Es war ein recht ruhiger Abend in einem Swingerclub in Berlin. Wenige Paare, wenige Männer – nicht viel los. Damit wir uns nicht den Arsch an der Bar plattsitzen, verkrümelten wir uns irgendwann auf eine Spielwiese im hinteren Bereich des Clubs. Wir trieben es miteinander und waren natürlich schnell das Ziel eines Solomannes, der sich an den Rand der Spielwiese setzte und recht bald seinen Schwanz in der Hand hatte. Solange er uns nicht zu nahe kam, kein Problem für uns, zumal wir ja auf einer offenen Spielwiese waren.

Wir waren mittendrin beim Vögeln, Weibchen saß in Reiterstellung mit dem Rücken zu dem Wichser Solomann, als es passierte: Jemand/Etwas ergoss sich auf ihrem Rücken und seinen Beinen. Wir verharrten, schauten uns an und dachten beide gleichzeitig „Scheiße, nun ist es wirklich mal passiert“. Ohne genau zu wissen, was/wer das war, fiel der Verdacht auf den Solomann in unserer Nähe, der nach bösem Blick unserseits recht schnell vermitteln wollte, unschuldig zu sein. Nur sonst war ja keiner in der Nähe! Da nun sowieso die Luft raus war, brachen wir endgültig ab. Auf dem Rückweg zur Bar (unser Männchen schimpfte noch hörbar vor sich hin) begegneten wir einem anderen Paar. Die Frau des Paares hatte ein Handtuch um den Kopf gewickelt und entschuldigte sich, dass wir was abgekommen haben. Sie hatte sich wohl -ohne dass wir es während des Fickens mitbekamen- nach dem Haare waschen in Nähe unserer Spielwiese die nassen Haare zum Anlegen des Handtuches hochgeschleudert, so dass wir einige Spritzer abbekamen. Nicht schön und leider sehr rücksichtslos, uns aber trotzdem lieber als das, was wir erst vermuteten. Blöd für die abgebrochene Nummer, schön weil wir für den Blog ne neue Story hatten und uns hinterher darüber köstlich amüsieren konnten.

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Durchgeknallt: Keine Macht den Drogen!

JungAusBerlin am 22. Oktober 2017

Es war schon relativ beängstigend, was da ein Typ in einem Swingerclub für eine Show abzog.

Der gestrige Abend war sowieso schon doof, da kaum Gäste da waren und wir uns eigentlich auf einen besser besuchten Laden gefreut hatten. Und die Gäste, die da so waren, fanden wir gruselig, wie z.B. den angetrunkenen, frustrierten Türken, der Selbstgespräche führte und sich ständig sein Pimmelchen wichste – dieses dabei immer wieder bespuckte. Widerlich! Es konnte also nur besser werden, dachten wir uns.

Mann im Frauen-StringtangaDa klingelte es an der Tür und ein weiteres Exemplar der Spezies unserer Nicht-Zielgruppe bat um Einlass: Ein Solomann, ca. Mitte 30, relativ gepflegt anzuschauen (abgesehen vom Handtuch, welches er aber sehr kunstvoll und kreativ um seine Hüften knotete). Der Typ zahlte mit einem 500 Euro-Schein, was bei kaum einem Clubbetreiber gut ankommt. Es verging nicht viel Zeit, da bemerkten wir mit Erstaunen, dass ein rosaroter Frauen-Stringtanga unterm Handtuch durchblitzte und seinen Männerarsch schmückte. Zudem hatte er recht seltsame Socken an, die sich als Netzstrumpfhosen herausstellten, als er eine davon bis kurz unters Knie hochzog. Damenwäscheträger? Nein, nicht so ganz vom Typ her. Er machte einen sehr verwirrten Eindruck, rannte wie ein Zombie hektisch und mit wirrem Blick durch den Club, schaukelte allein auf der Liebeschaukel und kam irgendwann wie von der Tachantel gestochen schreiend und mit entsetztem Blick im Gesicht zurück in den Bar-Raum. Er guckte, als hätte er im leeren Spielwiesenbereich einen Geist gesehen. Ab diesem Moment merkte auch der Letzte spätestens, dass mit dem Typen irgendwas nicht stimmt. Auf die Frage der Bar-Frau, ob es ihm gut ginge, erwiderte er nur immer wieder murmelnd, er habe seine Freundin im Stich gelassen. Keine Ahnung, was da vorgefallen war – Drogen spielten augenscheinlich aufgrund des seltsamen Auftretens dieses Mannes eine Rolle. Nach einer halben Stunde zog er sich wieder an, verschwand aus dem Club und hinterließ so einige fragende Gesichter…

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Neue Swingerclub-Zielgruppe: Die Assis

JungAusBerlin am 22. August 2017

Wir wundern uns so langsam immer mehr über manche Clubs, deren Publikum oder auch Veranstaltungen. Offenbar haben manche Swingerclubs nun auf Assi-Partys umgestellt. Auch diese Zielgruppe will offenbar bedient werden.

Ein Erlebnis der sehr einfach gestrickten Art hatten wir in einem östlichen Bundesland, ein paar hundert Kilometer von Berlin entfernt. Der Club ist alt eingesessen, hat uns bis zu dem Besuch vor einigen Wochen nie so wahninnig gereizt. Nun wollten wir ihn uns doch mal angucken und fuhren hin. 20 Euro Eintritt pro Paar ließ uns schon von Beginn an skeptisch sein. Da sich der Club aber mit solchen Partys schon jahrelang hält und auch oft ganz gut besucht ist, wagten wir es. Der Laden an sich war ein umgebautes Zweifamilienhaus, Bar im Keller, der Rest verteilt auf mehrere Etagen, mit unbefriedigender Toiletten-Situation. Obwohl drinnen Rauchverbot herrschte, war es stickig (schlechte Entlüftung im Pool-/Duschbereich) und auch leicht muffig. Muffig empfanden wir aber auch das Publikum: Einfach gestrickt und dem Alkohol trotz Auto vor der Türe (ländliche Umgebung) sehr zugeneigt. Wir kamen uns vor, wie in einer Hartz4-Dorfkneipe, in der als Dresscode weiße Handtücher oder drittklassige Dessous vorgeschrieben waren. Das Buffet (falls man es so nennen darf) war schon um 22 Uhr leergegessen und ernsthaft nachgelegt wurde auch nicht. Konnten wir verschmerzen, gehen ja nicht zum Essen in den Club, wie offenbar der Großteil der Besucher dort. Auch wenn auf den Matten unterm Dach tatsächlich mal was los war, so wirklich in Stimmung kommen wollten wir nicht – lag an den Gerüchen auf den Matten und natürlich auch an der von uns vermissten Ästhetik der Personen dort. Als dann zu vorgerückter Stunde die Bardame immer wieder Pause machte, fingen Stammgäste an, die Getränke auszuschenken. Unwissend über Mischungen und Sortiment kam da Chaos auf. Das war dann in etwa so, als stelle man eine seit 15 Jahren arbeitslose Hausfrau ohne Ausbildung an die Bar in einer Disco. Dieser Laden war ein genialer Abklatsch so mancher Horror-Swinger-Reportagen im Fernsehen. Den Namen des Clubs nennen wir absichtlich nicht, da man uns dort nichts getan hat, wir ja auch schon eine Vorahnung hatten und somit auch selbst schuld an unserem „Verderben“ sind…

Eine weitere Beobachtung machten wir kürzlich im Veranstaltungskalender von JOYCLUB:
Dort rief ein Swingerclub in der Nähe von Berlin zur „KiK-Party“ (das ist diese Billig-Klamottenkette mit fragwürdiger Herkunft ihrer Sachen) auf. Der Club an sich gibt sich sonst als „gehoben“. Umso mehr erstaunte uns die Beschreibung des Events.
Auszug:

„Modisch up to date, wenn euer Outfit (ohne Schuhe) 15€ nicht überschreitet. Erhaltet ihr diesen Betrag in Form eines Gutscheines zurück. Bei Vorlage des KIK-Kassenbons.“

Sicherlich möchte man als Clubbetreiber mit wechselnden Motto-Partys sein Publikum begeistern und dadurch an sich binden. Es ist auch schwer, mal neue Mottos zu kreieren, die sich nicht wöchentlich irgendwo im Umkreis von 50 km wiederholen. Aber bei einem echten „Assi-Event“ dieser Art zum stolzen Eintrittspreis von bis zu 100,- EUR pro Paar, sehen wir hier ehrlich gesagt vor allem angesichts des Preises die (potenzielle) Zielgruppe komplett verfehlt. Dann doch lieber den Hartz4-Bescheid am Empfang vorzeigen lassen und in Verbindung mit KiK-Billig-Outfit auch mal den armen Schweinen unter den Swingern (dies es definitiv gibt) einen netten Abend im Nobel-Club zum Mini-Preis spendieren. Das wäre mal kulturelle Teilhabe auf andere Art, vielleicht sogar den Redakteuren der Bild-Zeitung eine Schlagzeile im Sommerloch wert… 😈

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Swingen in Prag: Langweilige Paare und die Sprachbarriere

JungAusBerlin am 4. Juli 2017

Schon wieder war ein verlängertes Wochenende in Prag für uns angesagt. Den ersten Abend verbrachten wir in einem Pärchenclub, den wir bislang noch nicht besucht hatten. Schön war der Laden, leider aber etwas langweilig. Freier Dresscode bedeutete, dass wir zunächst die einzigen Besucher waren, die in Dessous herumliefen – wir kamen uns anfangs schon etwas blöd vor. Der Rest war in Alltagskleidung unterwegs, obwohl der Betreiber auf seiner Website um Sexy-Outfits bittet, den Besuchern aber dennoch freie Wahl beim Outfit lässt. Erst irgendwann nach Mitternacht zog man sich gnädigerweise um/aus. Und obwohl zwei, drei für uns attraktive Paare anwesend waren, war das Bild auf den Spielwiesen genau so, wie wir es von Pärchenabenden kennen und nicht mögen: Wenn man denn schon auf einer Matte liegt, dann mindestens mit zwei Metern Sicherheitsabstand zu anderen und ohne mal einen Blick zur Seite zu werfen. Laaaaaangweilig!!!
Fazit: Schöner Club, langweiliges Konzept. Wir mögen Pärchen-Abende noch immer nicht – ist uns irgendwie zu verstockt. 😈

Der andere Abend fand in dem von uns gern besuchten „SWINGERS CLUB PRAHA 1“, zu finden neuerdings auch unter „Klub Bunkr“, statt. Gemischter Abend, gut besucht, nette Leute, diesmal leider etwas wenig Action auf den Matten. Was wir uns fragen, wie der Abend weitergegangen wäre, wenn wir Tschechisch oder unser Gegenüber wenigstens ein wenig Englisch gesprochen hätte? Wir saßen im großen Aufenthaltsraum und wurden von einem Solomann belagert, der uns auf seine Kosten eine Flasche Sekt bestellte, in der Hoffnung, trotz vorher bekundetem Nicht-Interesse bei uns zu landen. Da kam unsere potenzielle Rettung: Eine nett lächelnde Blondine, die vorher schon hin und wieder mal einen Blick in unsere Richtung riskierte, kam rüber und fragte uns auf etwas auf Tschechisch. Unser Männchen antwortete freundlich auf Englisch, dass sie es doch bitte mal auf Englisch wiederholen würde, da wir Touristen seien. Verdutzt, etwas ratlos und vermittelnd, dass sie kein Englisch kann, zog sie wieder davon. Schade, dass das Bildungsniveau von dem Mädel noch nichtmal eine einfache Unterhaltung auf Englisch ermöglichte.
Wir sind gewiss auch nicht die Sprach-Profis, aber mit einigen Brocken Englisch konnten wir bislang sowohl mit Touristen aus aller Welt in Deutschland, als auch wenn wir im Ausland waren, immer ein erstes Kennenlernen hinbekommen, notfalls auch mit Händen und Füßen oder anderen Körperteilen. Und später auf der Matte quatscht man ja sowieso nicht mehr so viel…

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Seltsame Dinge geschehen in diesem Swingerclub in Prag

JungAusBerlin am 30. März 2017

Prag
Prag ist schön und auch im Swingerclub kann man es dort gut krachen lassen, weswegen diese Stadt öfters von uns besucht wird. Diesmal aber berichten wir von Absurditäten und regelrechten Höhlenbewohnern, die es wohl echt nur dort gibt.

Fangen wir mal mit dem Papageien-Pärchen an, welches in diesem völlig fensterlosen Club ein -wie wir finden- sehr trauriges Dasein hat. Man betritt den Club und aus einer Ecke krächst und pfeift es schrill, was erstmal verwundert und so gar nicht typisch für so eine Location ist. Auch ist dies irgendwie seltsam, denn so wirklich erotisch wirkt das nicht, zumal der Sound der Tiere mit der Zeit echt nervt, denn sie stehen zentral im Bar-Bereich. Vier Meter daneben hört man Grillen zirpen, denn ein grünes Chamäleon hockt in seiner Glasbox und das lebende Futter des Tieres erlebt im Angesicht seines Fressfeindes gewiss Todesängste. Tierliebe sieht in unseren Augen anders aus, vor allem die Papageien kriegen in diesem Bunker ohne Tageslicht gewiss ne Macke…

Ein anderer Höhlenbewohner hockt in einem kleinen Kabuff, neben einer Spielwiese. Das Ding ist komplett dunkel, hat eine Holztür mit einem Loch auf Höhe männlicher Geschlechtsteile, sozusagen ein Glory Hole. Dieser Höhlenbewohner sitzt an so einem Clubabend stundenlang in seiner Holzbox und lockt mit weiblich klingendem Stöhnen, gelegentlichen Klatschgeräuschen (als würde darin gefickt werden) und einem manchmal am Loch schemenhaft sichtbaren Mund umherlaufende Männer an seine Höhle. Es ist unfassbar, wie viele Soloherren und Paar-Männer auf der Pirsch auf den Typen in der Box reinfallen und sich einen blasen lassen. An einem Abend sind das bestimmt zehn oder noch mehr Notgeile, die ihren Dödel durchs Loch in der Tür stecken und ihre Samenspende abgeben. Einige Stammgäste des Clubs witzeln untereinander über das Geschehen an dem Loch und wissen natürlich Bescheid, dass da keine schöne Frau drinsitzt, sondern irgend ein Typ, der gerne fremde und oftmals wohl ungewaschene Schwänze bläst. Trotz intensiver Beobachtungen dieser Box gelang es uns bei mittlerweile mehreren Aufenthalten in den letzten Monaten nie, diesen Menschen mal zu Gesicht zu bekommen, er verlässt und besteigt die Box stets ungesehen – in den wenigen Momenten, wo wohl keiner in der Nähe ist.

Soviel mal zu den sehr absurden Dingen, die einem in einem Swingerclub in Prag erwarten können…

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