Archiv für die Kategorie 'Clubgeschichten'

Horror-Date: Sie ließ sich die Brüste abnehmen und drohte mit Gleitgel

JungAusBerlin am 10. April 2015

Nun ist es endlich passiert: Unser erster Totalreinfall bei einem Blind-Date mit einer Solofrau. Nein, kein Totalreinfall – es war der reine Horror!!!

Leute, die von uns eine übermäßige Toleranz für linke Nummern erwarten, lesen bitte NICHT weiter! Swinger sind nicht tolerant!

Wir waren mal wieder in Bayern unterwegs und wollten in den Swingerclub Cats in München. Wir saßen nachmittags in einem Biergarten in der Sonne, da trudelte unverhofft eine Mail einer Solofrau bei uns ein, die mit uns abends in den Club gehen wollte.

Hier mal der Text der Mail:

Hallo! Ich bin 29 Jahre, 170 cm, 57 kg, schlank, kurze braune Haare, braune Augen, 70 AA, rasiert, bi, attraktiv, gepflegt, zarter Körper. Ich würde euch gerne heute treffen. Gerne können wir gleich einen Telefoncheck machen. Bitte schnell melden! Gruß [Name der Frau]

Soweit nett, oder? Also kurzes Telefonat unter den Frauen und unser Blind-Date für den Abend war fix. Schön spontan, wie wir es mögen.

Hilfe, wie kommen wir da wieder raus?Unser weiblicher Part bekam mit der Zeit irgendwie ein komisches Gefühl in Bezug auf das Date, konnte es aber nicht so recht beschreiben. Nun ja, wir wagten es dennoch. Kurz bevor wir ankamen, erreichte uns ein Anruf von der Frau. Sie würde sich fünf Minuten verspäten, wir würden sie an den roten Schuhen erkennen. OK, dachten wir uns, dann warten wir halt noch kurz. Wenige Minuten später bog tatsächlich jemand mit roten Schuhen um die Ecke und lief auf uns zu. Leider keine schicken Damenschuhe, sondern olle Turnschuhe, getragen von einem Menschen in Herrenbekleidung und mit Männer-Haarschnitt. Sie stellte sich als unser Date vor. Wir waren etwas irritiert, vermissten völlig die angekündigte Frau. Also beim Club geklingelt, Treppe hoch und da tönte ein Satz, der so unpassend war, wie ein Clown auf einer Beerdigung: „Ich habe übrigens auch Gleitgel dabei, falls wir es brauchen!“ Das war der erste zusammenhängende Satz, den unsere Begleitung zustande bekam. Unser weiblicher Part schaffte es, ihn zu überhören. Unser Männchen feierte innerlich und wusste, dass das noch lustig wird und wir definitiv kein Gleitgel benötigen werden.

Beim Kassierer wurden wir unsere Kohle los, unsere Begleitung durfte erstmal ihren Ausweis zeigen. Ratet mal, warum… Die Garderobenfrau begrüßte unsere Solofrau eine Minute später erstmal recht direkt mit „Hier ist Dein Schlüssel, junger Mann!“
Scheiße, in welchem Film waren wir denn da???

Wir zogen uns unser Club-Outfit noch an, da stand „der junge Mann“ schon fertig umgezogen neben uns. In einer Männer-Unterhose, mit einem Männer-Achselshirt und barfuß (Fußpilzopfer!). Ok, erstmal an die Bar – ALKOHOL!!! Wir saßen dann da so auf einer Couch, recht eng beieinander, beäugt vom bereits reichlich vorhandenen Publikum des Clubs. Es folgte zwanghafter Small-Talk, wir wurden nach unseren sexuellen Vorlieben befragt und sollten ihr Fragen stellen. Sowas machen normalerweise 12jährige Kids auf diese Weise. Sonderlich hell war sie auch nicht, was die Situation nicht gerade erleichterte. Wir erfuhren, dass sie gern mit Frauen mehr Erfahrung machen möchte, dass ihr Körper nackt sehr erotisch wäre, sie auch einfach gern nackt kuschelt und sie einen Partner hätte, der aber von ihren seltenen Ausflügen in die Swingerwelt wisse. Zudem hätte sie sich gerade eine Muschi-Saugpumpe bestellt, die ihr gewiss ein tolles Gefühl verschaffen würde. Und da wiederholte sie diese böse Drohung, die diesmal auch unser Weibchen deutlich wahrnahm: „Ich habe auch Gleitgel dabei, wenn wir welches brauchen!“ Auf diesen Schock ging unser Weibchen erstmal neue Getränke holen und ließ sich absichtlich viel Zeit mit der Rückkehr. Gemein, oder? In dieser Zeit wurde dann unser männlicher Part mit Belanglosigkeiten behelligt und mitleidigen Blicken anderer Swinger bedacht. Als uns die Solofrau dann nach ein paar Minuten recht nachdrücklich fragte, ob wir nicht mal hoch zu den Spielwiesen wollen (wir saßen da gerade mal eine gefühlte Ewigkeit von 45 Minuten), fiel uns die Kinnlade runter. „Fuck, wie werden wir die los?“, dachten wir uns. Untereinander absprechen konnten wir uns ja nicht, denn die Frau saß ständig neben uns und wollte auch nie aufs Klo. Wir zogen die Notbremse, sagten ihr, dass es leider nicht passt und sie uns nicht böse sein soll, wenn wir im Club gern getrennte Wege gehen wollen. Wir ernteten einen sehr fragenden Blick und es uferte in Fragen nach dem Wieso und Warum aus. Ob sie uns zu kurze Haare hätte? Oder wir sie doof fänden? Woran es liegt, sie wolle uns doch nicht heiraten und man könne es doch trotzdem mal miteinander versuchen. Sie verlor in dieser Beinahe-Diskussion leider komplett ihre Würde und unser männlicher Part packe das „Sorry, Du gehst garnicht, wir können nicht auf Dich“ diplomatisch in warme Worte. Wir baten sie, uns allein zu lassen und schlugen ihr vor, mit einem der zahlreichen Solomänner ihr Glück zu versuchen und ihren wunderschönen Körper z.B. in der FKK-Bar zu präsentieren – vielleicht käme sie ja so an eine andere Frau/Paar heran, um Bi-Sex zu erleben. Diese Idee fand sie gut und zog ab. Puhh, geschafft… 😎

Wir waren mittlerweile völlig fertig, denn sowas haben wir echt noch nicht erlebt. Wir fingen nach zwei Drinks so langsam wieder an, uns zu fangen. Man könnte sagen, der Abend nahm einen weitgehend normalen Verlauf, denn man konnte sich in dem großen Club recht gut aus dem Weg gehen. Etwas später konnten wir sehen, dass unser Blind-Date mit irgendwelchen Typen tatsächlich Sex hatte; war uns klar, dass sich immer jemand findet.

Nachts um 2 Uhr wollten wir auch mal die FKK-Bar besuchen. Besagte Frau kam uns entgegen und verwickelte uns gleich in ein Gespräch. Das war etwas zu viel für unseren männlichen Part, er verschwand kurz darauf.

Unser Weibchen erfuhr folgende Fakten:
– sie ist im falschen Körper geboren, will ein Mann sein
– hatte im Club bereits Sex mit Leuten aber wurde auch knallhart stehen gelassen und ist deswegen traurig
– nimmt Hormone
– hat sich bereits die Brüste abnehmen lassen
– ist mittlerweile sogar für Lesben-Stammtische zu männlich und dort rausgeflogen
– will mit der Muschi-Pumpe ihren Kitzler anschwellen lassen und damit ne Frau ficken 😯

Irgendwie haben wir es wieder recht schnell geschafft, sie abzuwimmeln und konnten uns einem jungen Pärchen aus Italien widmen, die sich zu uns gesellten.

Wir haben wirklich Verständnis für transsexuelle Menschen und deren vielfältige Probleme. Aber es ist unfair, solche harten Fakten absichtlich zu verschweigen und uns derart ins offene Messer laufen zu lassen. Es ist vorprogrammiert, dass sowas nur im Desaster endet, denn ein Swingerclub ist nunmal keine Selbsthilfegruppe, sondern ein auf Sex und Äußerlichkeiten reduziertes Haifischbecken.

Was lernen wir daraus? Niemals, niemals, niemals wieder ein Date ohne vorherigen Fotoaustausch.
➡ Und was hat unser Blind-Date draus gelernt? Vermutlich nichts.

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Swinger in München: Freche Typen & spontane Gangbangs

JungAusBerlin am 6. März 2015

Zwei Nächte im Swingerclub Cats in München liegen hinter uns. Krasse Stunden… Zwar sind die Soloherren (nett ausgedrückt) ziemlich rustikal drauf, dafür aber ging da im Gegensatz zu den Clubs in nördlicheren Ecken die Post ab.

dumme-solomaennerWas uns hauptsächlich verwunderte, war die Dreistigkeit der Solomänner aber auch ihr Erfolg, trotz aller Frechheiten. Wir waren ja aufgrund unseres Besuches aus 2013 vorgewarnt, als ein frecher Fußficker unser Weibchen missbrauchte. Die Männer in Bayern schienen uns überwiegend als recht unverschämt gegenüber Frauen und Paaren. Da wurde ner vorbeilaufenden, fremden Frau schon mal frech die Hand an die Muschi gelegt und kaum war sie mit verdutztem Blick um die Ecke verschwunden, versuchte es der doofe Typ bei der Nächsten. Lecker, so kriegt man als Frau Sexualkontakt zu Ladies, die man selbst nie berührt hat. In Berlin würde der Kerl dafür auf die Fresse kriegen, in München sieht vor allem Frau locker drüber hinweg. Auf den Spielwiesen ging es ähnlich zu, sobald sich ein Paar zum Sexeln auf ne Matte legte, waren sie umringt von einer Traube Soloherren, die dann stets ohne vorherige Kontaktaufnahme (verbal oder nonverbal) auf Tuchfüllung gingen und auch ungeniert an der Dame loslegen. Das waren dann teilweise regelrechte Gangbangs, zu denen sich manche Frau hinreißen ließ – ob nun aus Lust oder weil es sich (dort?) so gehört, war gelegentlich fraglich. Auf jeden Fall war es nicht so lecker anzusehen, als eine verschwitzte 45jährige Frau nach 15 Typen diverser Nationalitäten von der Matte kroch und eine Stunde später die nächste Horde Bauern Kerle entsahmte. Und nein, es waren wirklich keine professionellen Damen, wie man sie häufig zu ausgewiesenen Gangbang-Partys in Clubs engagiert, es waren Frauen von echten Paaren oder gar Solo-Damen, die es gelegentlich so krachen lassen. Da wird echt nicht lang gefackelt; wer in Berlin stundenlang an der Bar sitzt und sich noch kennenlernt, liegt in München schon lange auf der Matte.
So auch ergangen unserem Männchen. Über das doch recht anspruchslose Treiben in allen Ecken des Spielwiesen-Bereiches verwundert, stand er kurze Zeit vor einer kleineren, recht dunklen Spielwiese, als sich eine Solofrau, Ende 20, Latzhose mit nix drunter und mit Nippel-Pasties an den wirklich schönen Brüsten näherte und ebenso interessiert zuschaute. Die Blicke der Frau und unseres männlichen Parts trafen sich, man nahm sich 5 Sekunden später wortlos an die Hand, kroch zu dem anderen Paar auf die Spielwiese und dann ging es rund. Geile Situation, wie so etwas so schnell und ganz ohne Worte entstehen kann. Wie zu erwarten war, gesellten sich schnell diverse, potenzielle Mitspieler dazu und warteten auf ihre Chance. Etwas Geduld mussten sie aber haben, denn unser männlicher Part ließ sich nicht bedrängen, vorzeitig das Feld zu räumen. Hinterher wurde es dann etwas wilder, denn die Frau war nun richtig schwanzgeil. Das sind dann so die Situationen, wo man(n) froh ist, „der Erste“ gewesen zu sein…😈

Etwas gewundert hat uns das Verhalten der Gäste kurz vor Eröffnung des Buffets. Da bildeten sich gern mal 12 Meter lange Schlangen von hungrigen Halbnackten vor der noch geschlossenen Tür des Essensraumes. Dieses Spiel wiederholte sich jedes Mal, als die Küchen-Crew Leckereien nachlegte. Es hatte schon etwas von Comedy, wie bedacht man dort ist, einer der Ersten beim Essen zu sein, sowas kannten wir in Berlin bislang nur von den Fressmaschinen-Solodamen.

Toll und wirklich von Jung und Alt gern besucht war die FKK-Bar des Clubs, eine separate Bar, in die nur nackt eingetreten werden darf. Da fühlten wir uns ein wenig an unseren Swingerurlaub im Hedonism II auf Jamaika erinnert. Man kann sich vorstellen, dass hier die Hemmungen noch schneller vergessen waren und in manch dunkler Ecke mächtig die Sau abging. Auch unser weiblicher Part hat es sich in dieser Atmosphäre nicht nehmen lassen, sich an nette Damen heranzupirschen. 😎

München ist auf jeden Fall eine Reise wert, auch -vielleicht auch gerade- wegen der sehr offenherzigen Swinger. Wir kommen wieder und danken für diese beiden geilen Abende!

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Vögeln ohne Anlaufzeit in doofem Swingerclub in Hamburg

JungAusBerlin am 20. Januar 2015

adultsonlyEin Swingerclub in Hamburg, in den Wochen vor Weihnachten an einem Samstag-Abend. Wir besuchten ihn erstmals und waren von dem Laden recht enttäuscht, da einerseits nichts los war (5 Paare, 2 Solomänner) und andererseits die Website etwas zu vollmundig gewisse Dinge suggerierte, die in Wahrheit weniger ansprechend wirkten. Das versprochene „Flying Fingerfood“ vermissten wir völlig, die Weihnachtsleckereien bestanden aus lieblos zusammengepackten Mandarinen und einigen Dominosteinen. Zum Glück waren wir satt und gehen nicht zum Essen in einen Swingerclub.

Die Zeit wollte nicht so recht vergehen, dies sahen auch einige andere Paare so und verkrümelten sich in den Spielwiesenbereich. Wir blieben zunächst an der Bar und überlegten, ob wir in den anderen Club fahren, den wir sonst häufig in Hamburg aufsuchen. Unser männlicher Part machte eine Runde durch den Club und sah sich das Treiben der Leute auf der Matte aus einiger Entfernung an. Eine ca. 25jährige, attraktive Paar-Dame wurde gerade von ihrem Partner geleckt. Die Blicke des Mädels und unseres Männchens trafen sich. Oh Mann, was war das für ein Blick – kaum zu beschreiben. Erfüllt von Geilheit, ein immer deutlicher zu interpretierendes Fordern nach „Mehr“. Natürlich kann man Blicke auch fehldeuten, aber einen Versuch war es wert. Also näherte sich unser Männchen der Frau und sie genoss kurz darauf die ersten Berührungen. Dann ergab sich folgender, kurzer Dialog:

„Sag mal, wo hast Du denn Deine Freundin gelassen“, fragte sie leise.
„Oben an der Bar“, war die Antwort.
„Hol sie ruhig dazu, ich hätte wahnsinnig Lust, sie zu verwöhnen.“

Eine solch eindeutige Aufforderung sollte unserem weiblichen Part natürlich nicht vorenthalten werden. Also hoch zur Bar, Situation und Einladung der Frau kurz wiedergegeben, fragenden und leicht überforderten Blick geerntet (sie wusste ja nicht sofort, WER sie plötzlich verwöhnen will). Kurz überlegt und festgestellt, dass der Abend nur besser werden kann und man ja wieder gehen kann, wenn es auf der Matte blöd ist. Den eben bestellten Drink stornierten wir bei der Barfrau, ca. 30 Sekunden später waren wir auf der Matte. Die beiden Frauen schauten sich in die Augen, waren sich ohne Worte einig, fingen sich zu küssen an und der Typ von der Frau verkrümelte sich mit dem Satz „Das kann jetzt dauern“ an die Bar. Es entwickelte sich eine absolut geile Leckerei und Fickerei, mal Frau-Frau, mal Frau-Frau-Mann, mal ein Knäuel aus Frau-Mann-Frau-Mann (wieder mit ihrem Freund). Derart völlig anlaufzeitfreien Sex hatten wir auch noch nicht…
Spontaner Sex ist manchmal der Beste, wenn es auch komisch ist, sich erst danach gegenseitig vorzustellen. Wir verbrachten den Abend noch einige Stunden zu viert, hatten am Ende den ganzen Club inklusive Discothekenbereich für uns allein und sollten dann gegen 5 Uhr das Personal Feierabend machen lassen. Am Ende stand noch die Frage, ob wir die Party bei dem Pärchen zuhause oder bei uns im Hotel fortsetzen. Wir haben uns fürs Hotel entschieden – ohne das Pärchen! Einerseits waren wir müde, andererseits hatten wir das Gefühl, den schönsten Teil des Abends bereits erlebt zu haben, da wir irgendwie keine Lust auf fremde Wohnungen hatten und in unserem Hotelzimmer kein Platz für weitere zwei Übernachtungsgäste, die es danach bestimmt nicht mehr nach Hause schaffen, gewesen wäre.

Fazit: Eine endgeile Nummer, so wie wir sie wollten. Schade nur, dass sowas in Berlin mangels vernünftiger Leute in den Clubs ausbleibt…

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Plan B eines Dreiergespanns: Kinderdisco im Swingerclub

JungAusBerlin am 19. Dezember 2014

Manchmal ist es ja ganz nett zu beobachten, wie dämlich sich manche Paare anstellen, wenn es darum geht, eine Solofrau zum Sex zu überreden. So geschehen nun kürzlich in einem Club weit weg von Berlin, leider gab´s an der Bar des Swingerclubs kein Popcorn…

Leider kein Popcorn im SwingerclubEin junges Paar, Anfang/Mitte 20, brachte eine ebenso junge Solofrau mit in den Swingerclub. Man sah dem Mädel an, dass sie wohl das erste Mal in einem Club war. Der männliche Part vom Paar war der Volltrottel in der Runde, steht augenscheinlich ganz schön unter den Fittichen seiner Freundin, diente hauptsächlich als Getränke-Boy und Platz-Freihalter – machte generell einen recht uninteressierten Eindruck an den Frauen. Das JOYCLUB-Profil des Paares kennen wir, darin verkaufen sie sich als mega-erfahrene Swinger (sogar Swingerpaten!), geben aber recht bemitleidenswert zu, dass sie es seeeehr schwer hätten, Kontakt zu Solofrauen aufzubauen, da die ja alle Fakes wären. [Geheimtipp von uns: Schaut Euch mal außerhalb des Internets um] Umso erstaunlicher, dass wir Zeugen einer solch seltenen Begegnung werden durften. Die beiden verpassten so ziemlich jeden passenden Moment, mit der Frau auf Tuchfüllung zu gehen. Da war kein sichtbarer Flirt, keine angeregt wirkende Unterhaltung zu dritt, keine zufälligen ersten Berührungen – einfach nichts, was zu „mehr“ führen könnte. Vielmehr wurde seitens der Paar-Frau recht aktiv auf das Mädel eingeredet und auch die zahlreichen, gemeinsamen Klo-Besuche der Ladys führten letztlich nur zu einem völlig barlastigen Abend für die Triole. Plan B der Paar-Frau war dann irgendwann, den Bar-Bereich des Clubs gemeinsam mit der mitgebrachten Frau zur Kinderdisco umzufunktionieren. Das klappte auch ganz gut, denn zufällig war in dem Club auch ein DJ anwesend, der Musikwünsche annahm. So kam es, dass die beiden Hühner Ladys tanzend, zappelnd und lautstark/schief mitsingend den Club aufmischten, während der Typ gelangweilt seine Zeit absaß. Leider war hierbei für uns und einige weitere Clubgäste eher Fremdschämen angesagt, denn das Gezappel und Gegröhle der angeheiterten Frauen erinnerte eher an die peinlichen DSDS-Casting-Generalproben zweier aufgedrehter 13jähriger Mädels vor dem Spiegel im Kinderzimmer.

Für ein scheinbar erfahrenes Paar haben sich die beiden sichtbar dämlich angestellt. Wir denken, alle Beteiligten waren schlecht auf den Clubbesuch vorbereitet. Das Kopfkino ist nämlich immer so eine Sache, häufig kommt es völlig anders. Auch wir kennen das, haben solche Situationen bislang aber rückblickend ganz gut gemeistert oder uns von vorn herein durch gute „Vorab-Auswahl“ erspart.
Wahrscheinlich hat das Paar weder untereinander, noch mit der Frau die Fronten im Vorfeld des Clubbesuches hinreichend geklärt. Offene Worte können da manchmal Wunder wirken. Wirklich heiß war offenbar wohl nur die bi-fixierte Paar-Dame auf das mitgebrachte Mädel, während der Kerl eher grenzdebil dreinschaute und das Solo-Mädel wohl an keinem von beiden Interesse hatte (den Paar-Mann guckte sie teilweise sogar recht angewidert an). Dieses peinliche Kinderdisco-Deasaster hätte in unseren Augen also nicht sein müssen. Trotzdem: „Danke für die Show!“

Wir hatten übrigens auch keine gesteigerte Lust, uns an dem Solo-Mädel zu versuchen und es als sportliche Herausforderung hinsichtlich „ausspannen“ anzugehen. War uns alles etwas zu einfach gestrickt – wenn Ihr wisst, was wir meinen… 😈

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Ausgespannt: Zwei Norwegerinnen lassen es mit uns krachen

JungAusBerlin am 11. September 2014

Lang ist´s her, dass wir mal wieder ein erwähnenswertes Highlight hatten. Nun ist es aber wieder passiert – und zwar gleich im Doppelpack.

Der Abend im Swingerclub begann wie immer an der Bar mit dem üblichen Club-Elend. Hier und da schlich ein Solomann herum, dann kam eine fette, buffetvernichtende Solofrau und wir fürchteten, dass es so weitergeht. Da klingelte es an der Tür und zwei junge, etwa 25jährige, blonde Mädels wollten rein. Von der Bar-Dame wurden wir vor-informiert, dass die beiden nur Englisch sprechen. Im Vorfeld unseres Swinger-Urlaubes im Hedonism II wäre das ja ne gute Sprach-Übung, dachten wir uns. Die Mädels kamen rein und begannen, sich etwas Mut anzutrinken. Nett und adrett sahen sie aus, beide schlank, gepflegt, sympathisch-schüchtern.

Niemand konnte so recht was mit den beiden Mädels anfangen, da sie ja kein Deutsch sprachen. Niemand, bis auf einen: Der langweilig und verpeilt wirkende Solomann, der die ganze Zeit verschüchtert in der Ecke saß und -wie wir mitbekamen- das erste Mal im Club war. Wir merkten recht schnell, wieso der plötzlich so aufblühte. Er unterhielt sich nämlich in bestem Englisch mit den beiden. Das war der Moment für den Angriff von uns. Ausspannen/Wegnehmen/Entern/Baggern/… war angesagt, da erinnerten wir uns an eine sehr ähnliche Situation von vor einigen Jahren im selben Swingerclub, die sehr geil endete. Wir pirschten uns ran und schon waren wir mitten drin – in der Unterhaltung eines Englisch-Lehrers mit den beiden Mädels aus Norwegen. Der Typ war zwar lästig, wurde aber geduldet und genutzt, denn auch wir fanden nicht immer gleich das passende Wort auf Englisch. Man konnte es vergleichen mit dem Hai, der den Putzerfisch als nützliches Etwas akzeptiert und nicht frisst.

bi-sexUnser weiblicher Part hatte es auf die etwas offenere von beiden abgesehen. Erst sehr schüchtern, aber schon bald immer direkter wurde geflirtet, später erste Berührungen ausgetauscht und dann auch geknutscht. Während unser Weibchen und das Mädel sich an der Bar anheizten und der langweilige Englisch-Lehrer recht verdutzt und (endlich) sprachlos zuschaute, wie ihm die Felle endgültig wegschwammen, war dann auch schon unser männlicher Part mit dem anderen Mädel schwer beschäftigt. Das norwegisch-deutsche Frauengespann verzog sich kurz darauf klammheimlich auf eine Spielwiese und legte dort los. Finger, Lippen und Zungen kamen zum Einsatz – die Mädels hatten zumindest jede Menge Spaß. Unser männlicher Part hingegen trieb währenddessen ein sehr heißes Spiel mit seiner nordischen Spielgefährtin direkt auf einem Bar-Hocker an der Theke. Auch das war eine sehr geile Situation, sich offen und ohne Hemmung seinen Gelüsten hinzugeben.

Bis morgens um 6 Uhr waren wir bestens bespaßt. Unser Englisch-Lehrer war zwar sehr von dem Treiben angetan, spielte aber letztlich nur die Rolle des Zuschauers im Bar-Bereich. Darüber, dass auch die beiden Mädels im Spielwiesen-Bereich allein zugange waren, war er sehr erstaunt und hätte das wohl keiner der beiden zugetraut – war aber so verpeilt, dass er es erst hinterher aufgrund Erzählungen bemerkte, dass auch hinten auf der Matte die Post abging.
So ein Swingerclub ist halt ein Haifischbecken…😈

War das etwa ein Vorgeschmack auf das, was uns in Kürze auf Jamaika im Hedonism II erwartet? Wäre ja zu geil!

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