Archiv für die Kategorie 'Fundstücke'

Fundstück: Identitätsdiebstahl im Swingerclub

JungAusBerlin am 6. Juni 2017

polizeiEin 43jähriger Swingerclub-Besucher hat laut Anklage einen Spind in einem Swingerclub in Radebeul (Sachsen) aufgebrochen, um mit den erbeuteten Papieren Bankkonten zu eröffnen, Kredite zu erschleichen und Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Kurzum Identitätsdiebstahl volle Kanne. Der mutmaßliche Täter ist kein unbeschriebenes Blatt, reichlich Vorstrafen hat er auf dem Kerbholz – zum Glück sitzt der doofe Swingerdieb bereits wegen anderer Taten in Haft.
Link zum Artikel

Anmerkung von uns zum Thema „Wertgegenstände im Swingerclub“:
Die Praxis, seine Sachen in einen oft nur mit billigem Schloss geschützten Spind einzuschließen, während man im Club unterwegs ist, hatte für uns schon immer einen gewissen Beigeschmack. Meist gibt man ja zudem den Schlüssel beim Barpersonal ab und holt ihn sich am Ende wieder ab. Gelegentlich beobachteten wir bereits, dass aus Versehen falsche Schlüssel herausgegeben wurden, bislang ohne Verluste für die tatsächlichen Schrank-Nutzer, weil die Leute ehrlich waren. Dennoch sind Schilder à la „Für Garderobe und Diebstähle keine Haftung“ für den Clubbetreiber rechtlich keinerlei Freibrief. Denn spätestens mit der Abgabe des Schlüssels kommt ein Aufbewahrungsvertrag zustande und damit haftet der Betreiber für alle Vorkommnisse in Sachen mit den somit im Spind anvertrauten Gegenständen seines zahlenden Gastes (sog. Schutz- bzw. Fürsorgepflicht). Gut für den Gast, schlecht für den Betreiber. Aber letztlich nichts anderes, als wenn einem in einem Restaurant, in dem man einen vom Tisch nicht einsehbaren Garderobenbereich nutzt, seine Jacke wegkommt. Auch hier haftet der Wirt – scheißegal, was für ein dummes Schild er da aufhängt.
Link zur „Thematik Haftung für Garderobe“

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Fundstück: Swingerpaar bei Fick-Date überfallen

JungAusBerlin am 21. Juli 2015

polizeiDie Welt ist gefährlich, spätestens jetzt auch die Swingerwelt. Ein Swingerpaar aus Aachen verabredete sich übers Internet mit einem anderen Pärchen in dessen Wohnung. Soweit nichts besonderes und auch bereits von uns praktiziert (Bericht folgt vielleicht noch). Es fing beim Eintreffen des Paares in der fremden Wohnung schon recht wild an. Sie wurden in die Wohnung gezerrt. Gierig, heiß und geil waren die Bewohner der Wohnung. Allerdings nicht auf das Pärchen, sondern nur auf dessen Geld. Um der Sache Nachdruck zu verleihen, wurde auch eine Waffe eingesetzt und sogar ein Schuss abgegeben, wobei aber niemand verletzt wurde.

Anstatt nach dem Überfall bedröppelt nach Hause zu gehen und aus Scham zu schweigen, wovon die Täter offenbar ausgingen, wandte sich das überfallene Paar richtigerweise sofort an die Polizei. Diese verschaffte sich Zutritt zur Wohnung und fand fünf Verdächtige (drei Männer, zwei Frauen), die Waffe, die Beute auch aus einem anderen Raub und Drogen vor. Die beiden Hauptverdächtigen wurden festgenommen und dürfen sich wegen schweren Raubes, Körperverletzung und Freiheitsberaubung verantworten.

Quelle: Externer Link zum Artikel in „Die Welt“

➡ Nun ist es also soweit: Liebe Swinger, wenn Ihr Euch mit Fremden verabredet, sagt Mutti/Papi/Nachbar/Chef/… bitte unbedingt vorher bescheid, wo und bei wem Ihr seid. 😯

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Fundstück: Der perverse Timi sucht seine Eltern

JungAusBerlin am 26. April 2015

Perverser Timi
Kontaktanzeige:

Der kleine Timi sucht seine Eltern

Eventuell auch eine einzelne Mama oder einzelnen Papa.

Zu mir: ich bin ein junger schlanker Mann, der sich extrem nach einer festen Dauerfreundschaft zu einem reiferen Paar sehnt. Das ganze sollte als dauerhaftes Rollenspiel angelegt sein, wobei ich euer Sohn oder Neffe bin. Dabei bin ich schüchtern und unbedarft, während ihr die ein oder andere Grenze überschreitet und mich in peinliche Situationen bringt. Vielleicht erwischt ihr mich bei der heimlichen Selbstbefriedigung? Oder wie ich heimlich Mamas Unterwäsche durchwühle? Oder ihr entdeckt mich, während ich heimlich beim Liebe machen oder duschen beobachte? Vielleicht habe ich die mir aufgetragenen Hausarbeiten nicht richtig erledigt, wofür ich bestraft werde? Oder zwingt ihr mich, mich vor euch oder dem Besuch auszuziehen? Was soll ich tun, wenn Papa mich plötzlich komisch anfasst, oder ich gezwungen werde Mama da unten zu küssen? Es gibt so vieles, was mich mit Scham erfüllt…vielleicht fällt euch auch was ein?

Ich freue mich sehr darauf, von euch zu hören und hoffe, dass wir eine schöne Dauerfreundschaft aufbauen können. Diskretion, Sauberkeit und Gesundheit sind darin aber zwingend notwendig. Ein finanzielles Interesse habe ich definitiv nicht und ich möchte auch nur Kontakt zu Menschen, denen es wie mir um den Spaß am Spiel und nicht um den Geldbeutel geht.

Da ich noch Student bin, komme ich gerne auch mal Tagsüber nach Hause zu Besuch.

LG

Wir denken, die Eltern des kleinen Timi wären mal bessser schon vor vielen Jahren mit dem kleinen, perversen Schweinchen zum Sexualtherapeuten gegangen. Nun ist er gefährlich und läuft frei herum…

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Fundstück: Krokodil auf Gynstuhl

JungAusBerlin am 6. Dezember 2012

Originell sollte es sein, das Gewinnerbild zum Jubiläum einer bekannten Website. Also schnappten wir uns ne Kamera, bastelten die geforderte Kroko-Maske (Logo der Seite) und setzten unser Männchen auf den Gynstuhl eines Swingerclubs. Im Club war die Fotosession der Lacher, leider aber reichte das Glück bei rund 2.000 Teilnehmern nicht zum Hauptgewinn. Vielleicht hätten wir die Gynstuhl-Oma raufsetzen sollen?

Damit die Aktion nicht ganz umsonst war, halten wir es hier einfach mal für die Nachwelt fest:

Fotoshooting-Anfragen zahlungskräftiger Gynstuhl-Fabrikanten werden gern entgegengenommen 😉

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Fundstück: Swinger-Youngster-Partys

JungAusBerlin am 14. August 2012


„Die Welt“ hat sich der jungen Swingerszene angenommen und einen doch recht anschaulichen Artikel dazu verfasst. Diesmal haben sich die beiden Autoren sogar mal selbst in die Swinger-Abgründe getraut und in Berlin das Insomnia aufgesucht.

Der Artikel geht von der „Generation Porno“, über den „fetten, nackten Typen auf dem Himmelbett“ bis hin zur „Gothic-Pummel-Maus“, die auf den Reporter (oder eher sein Bier?) scharf war. Halt alles, was einem an Einzelschicksalen in der Swingerszene so über den Weg laufen kann.

Ein durchaus lesenswerter Artikel:
„Bei Youngster-Partys Treue neu definieren“

Sehr treffend fanden wir folgendes Zitat:

„Am Rande einer tonlosen Szenerie auf Turnmatten steht ein junges Pärchen. Sie trägt ein buntes Blumenkleid, ihr Körper ist zu ihrem Freund gerichtet, den sie am oberen Rücken umarmt. Sie stehen da, als beobachten sie einen Autounfall. Er streicht ihr über den Kopf, die Umarmung hat etwas Tröstendes, die beiden küssen sich. Die Wahrscheinlichkeit, dass das junge Paar hier heute Sex sucht, ist gering. Grundsätzlich geht es ihnen gut, vielleicht sogar so gut, dass sie gelangweilt sind.“

Nun ja, wir persönlich sehen Youngster-Partys etwas kritisch. Nicht, weil wir nicht junge Leute in den Clubs sehen wollen (wir umgeben uns ja meist sogar mit Jüngeren), sondern weil Clubbetreiber das Motto stets aufweichen, man daher letztlich viele alte Leute antrifft und weil viele Youngster zu diesen Veranstaltungen mehr zum billig trinken und Beglotzen der wenigen Akteure in die Swingerclubs gehen.

Unsere letzte Negativ-Erfahrung mit einer solchen Party ist ja schon etwas her. Und obwohl kürzlich in demselben Club wieder eine (nur eine Woche vorher angesetzte und letztlich wieder lieblos beworbene) Youngster-Party stattfand, gingen wir lieber woanders hin. Und hatten Spaß – mit jungen Leuten.

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