Archiv für die Kategorie 'Swingerurlaub Hedonism'

Swingerurlaub 2018: 2 Wochen Hedonism II – Geile Tage auf Jamaika

JungAusBerlin am 3. Juni 2018

trip-hedonism-jamaikaWir sind seit ein paar Tagen aus Jamaika zurück, zwei geile Wochen im Hedonism II liegen hinter uns. Wir hatten wieder jede Menge Spaß bei unserem dritten Urlaub dort. Hier nun endlich der versprochene Bericht über unseren Trip.

 
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Wahnsinnig viel Neues gibt es nicht zu berichten. Es war ein spannender, lustiger und anstrengender Urlaub. Zwei Wochen Hedo sind schon heftig, wir bereuen es aber nicht, denn eine Woche ist einfach zu kurz für die lange Flugzeit.

Zum Flug: Da hatten wir Glück im Unglück. Rund sechs Stunden Verspätung bei Germanwings sind schon echt ätzend, vor allem, wenn man am Vortag gearbeitet und nicht geschlafen hat und nach langer Fahrt morgens in Köln/Bonn starten will, der Flug dann aber erst nachmittags geht. Ganz nett hingegen die 2x 600,- EUR Entschädigung nach EU-Fluggastrechten, die uns den Hin- und Rückflug komplett kostenlos machen.
Nächstes Pech dann, als wir völlig fertig und übermüdet im Hedonism spät abends ankamen und nach dem berühmten „Welcome home“ hörten, das Hotel sei überbucht und wir müssten eine Nacht nebenan im Hotel schlafen. Toll war aber das Hotel und das Zimmer, im dem wir dann für die erste Nacht unterkamen. Sehr luxuriös, Badewanne im Schlafzimmer, eigener Pool-Zugang, direkt am Strand. Hammergeil! Und sehr teuer – fürs Hedo. Wenn das Hedo solche Zimmer, solche Restaurants und eine solch geile Anlage hätte, wäre es das Paradies. Wir genossen die Zeit dort, ließen uns den kostenlosen Room-Service kommen und hatten für 12,5 Stunden dort unseren Spaß.

Am nächsten Tag checkten wir dann im Hedonism ein und bekamen wieder ein nettes Upgrade hinsichtlich des Zimmers und eine großzügige Entschädigung für unsere „Unannehmlichkeiten“ (= die Nacht im Luxus-Hotel), die wir beim nächsten Urlaub dort einlösen.

Die Anlage des Hedonism ist weitgehend unverändert geblieben, nach und nach werden die alten Zimmer etwas auf Vordermann gebracht und kulinarisch hat sich das sonst in unseren Augen eher durchschnittliche Essen in die richtige Richtung, nämlich gehobene Mittelklasse entwickelt. Man spendiert etwas mehr Fisch und auch die Fleischauswahl wurde besser.
  
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Was die Gäste im Hedo anbelangt, war die erste Woche der Laden echt voll. Dennoch verteilte sich die Menge der Leute ganz gut, wir hatten da keine Einschränkungen bemerkt. Es war wieder eine große Reisegruppe aus Amerika da, diesmal hat „Topless Travel“ den Laden gerockt. Gute Animation, coole Leute, freizügig und teilweise echt verfickt war diese Truppe. Spaß hats gemacht, mit den Leuten in Kontakt zu treten – die Offenheit der Amis war wie gewohnt irre. Dennoch kotzt einen die i.d.R. angeborene Oberflächlichkeit der Amerikaner irgendwann an – aber das kennen wir ja schon. Die zweite Woche war da deutlich ruhiger, die Animation von „Toms Trips“ war eher lahm und die Reisegruppe war bei weitem nicht so cool drauf, wie die von „Topless Travel“.


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Das Highlight für uns war der Ausflug mit dem Katamaran. Da das Hotel gut besucht war, spendierte der Eigentümer des Hedonism seinen Gästen diese Tour. Kostet normalerweise 60 US$ pro Nase. Da fuhren dann drei Katamarane mit pro Boot ca. 80-100 Leuten den 7-Miles-Beach von Negril runter. Inklusive Getränken, Essen, Schnorchel-Stopp, Höhlenschwimmen und der sehr geilen Rückfahrt. Man stelle sich drei Boote mit allerhand feiernden Nackten vor, die dann dicht an den zahlreichen Hotels am 7-Miles-Beach entlangfahren, tanzen, winken, teils sexuell aktiv sind. Dies sorgte für so manch fragende Blicke, lustige Gegenreaktionen und offene Münder der Leute in diesen Hotels, die sich da die verrückten Nackten aus dem Hedo anschauen mussten. Genial und absolut wiederholungsbedürftig. Auch mal ne kleine Rache für die vielen kleinen Ausflugsboote, die ständig auffällig langsam in einiger Entfernung am Strand vom Hedo vorbeifahren, die perversen Nackten des Hedos begaffen und mit Smartphones fotografieren. Diesmal kamen die Nackten in geballter Form mal zu Euch ans Hotel 😉
Hier mal ein Video einer „normalen“ Urlauberin, wie so ein Trip aus der Sicht der Leute am Strand aussieht. Man stelle sich halt bei uns drei Boote mit mehr Leuten darauf vor:

Deutsche waren dieses Mal etwas mehr vor Ort, wir trafen auch Leute, die wir bereits aus Oktober 2016 kannten.
Sehr nett war auch die Begegnung mit einem deutschen Paar, welches in einem „normalen“ Hotel nebenan Urlaub machte, swingermäßig noch nie unterwegs war und uns bereits im Vorfeld zur Thematik „Hedonism 2“ per Mail kontaktierte, als wir noch in Deutschland waren. Das Pärchen kam dann als Tagesgäste rüber ins Hedo, trafen sich mit uns, hatten nen verrückten Tag im Hedonism II und sind nun bereit für weitere Schandtaten, die sie in Deutschland nun erstmals ausleben werden. Grüße an Euch beide, sehen uns bestimmt demnächst wieder 😉

Im Gegensatz zu Herbst 2016 wurde auch das Spielzimmer mittlerweile deutlich mehr angenommen. Gerade in der ersten Woche, als das Hotel so voll war, konnte man da teils echt Action drin erleben. Neu ist auch der „Ausweich-Playroom“, eine etwas lieblose, turnhallenartige Location mit ein paar Matratzen auf dem Boden. Diese Halle wird vor allem bei Regenwetter genutzt, dafür ist dann der normale Playroom dicht, da dieser zu einem Großteil nach oben offen ist.

Auffällig war für uns dieses Mal, dass -wohl aufgrund der Drogen-Liberalisierung- deutlich öfter der nette Drogenmann am Strand entlanglief. Eigentlich sind es mehrere Drogenmänner, bestimmt vier oder fünf. Shellman ist noch ganz lustig und kultig, macht Action und sieht mit seiner Verkleidung (Muschel, Flasche oder sonst was auf dem Kopf) und dem Körbchen mit Muscheln und netten Substanzen immer lustig aus. So alle 15-20 Minuten lief da zumindest jemand am Strand lang und konnte wegen Marihuana, Pilzen, Brownies & Co mit einem ins Geschäft kommen. Aufdringlich sind die nicht, also kein Vergleich mit Sonnenbrillenverkäufern auf Mallorca.

Nun nach unserem dritten Urlaub können wir erneut sagen, dass es noch einmal einfacher für uns war, mit den anderen Gästen aus aller Welt (vorrangig USA, Kanada) in Kontakt zu kommen.

„Schlafen in Schichten“ hat, wie in den Vorjahren auch, deutlich an uns gezehrt – um das Hedo aber halbwegs mitzunehmen, ist dies für uns immer noch der beste Weg gewesen.

Da wir ja zuhause auch einen Whirlpool haben, kennen wir uns mit Wasserpflege mittlerweile ganz gut aus. Neugierig, wie wir sind, haben wir uns von zuhause einen Wassertest mitgenommen. Zu sehr interessierte uns der Zustand des doch nicht immer lecker aussehenden Wassers im Nude-Bereich, vorrangig der Ursuppe des Hottubes. Erstaunlicherweise sind bis auf einen etwas erhöhten PH-Wert und wahnsinnig hohen Chlorgehalt die Wasserwerte durchaus gut. Allerdings kippen die da auch heftig Chemie rein, damit die Mädels nicht von fremden Männern schwanger werden. Unsere Haut hat in den 2 Wochen zumindest echt gelitten. Rot, rau, berührungsempfindlich, fast schon entzündet – wir sind normalerweise echt nicht empfindlich. Nach einer Woche zurück aus Jamaika und jede Menge Pflege beruhigte sich das langsam. Dennoch können wir empfindlichen Leuten nicht bedenkenlos zum täglichen, stundenlangen Kontakt mit dem Poolwasser im Nude-Bereich im Hedonism II raten.

Natürlich haben wir unserem im Garten vom Hedo platzierten Stein erneut restaurieren lassen und wieder auf dem Weg zum Nacktpool platziert.

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Fazit nach dem dritten Besuch???
Wie in 2016. Wir wollen wieder hin, geil war es!

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Noch 3 Monate: Swingerurlaub 2018 im Hedonism II

JungAusBerlin am 4. Februar 2018

trip-hedonism-jamaikaBald geht es wieder los, wir fliegen wieder nach Jamaika ins Hedonism II und machen uns nackig. Unser dritter Aufenthalt, diesmal nicht im Oktober, sondern mal im Mai. Und diesmal nicht nur eine Woche, sondern fette 14 Tage.

Zwei Wochen Hedo II wollten wir eigentlich nie machen, denn man ist ja schon recht fertig nach einem Aufenthalt dort, aber es bot sich diesmal einfach an. Auch dieses Jahr werdet Ihr hier im Blog wieder davon lesen, denn wir werden Euch auch dieses Mal nicht vorenthalten, wie geil es im Hedo II zugeht.

Falls noch jemand ab Anfang Mai 2018 Lust auf eine geile, sexy Zeit in der Karibik hat: Damit wir nicht die einzigen (jüngeren) Deutschen da sind, können sich coole Paare oder Ladys uns gern anschließen. Mail an uns hilft und wir können ggf. auch beim Organisieren von Flügen/Hotel helfen 😉

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Swingerurlaub: Return to Hedonism II 2016

JungAusBerlin am 10. November 2016

trip-hedonism-jamaikaWir sind zurück aus dem Hedonism II auf Jamaika und haben uns so langsam wieder regeneriert. Auch dieses Mal erlebten wir geile Tage in der Karibik, mit zahlreichen feierwütigen und trinkfesten Amerikanern.

Auch dieses Jahr waren kaum Europäer in der Anlage, ein anderes deutsches Paar gab sich uns nach zwei Tagen zu erkennen.

Eigentlich ist alles, was wir in unserem mehrteiligen Bereicht aus 2014 ausführlich geschrieben haben, noch zutreffend. Begrüßt wurden wir wieder mit „Welcome Home“ (so wird man auch als Ersttäter begrüßt) und bekamen sogar ein kleines Zimmer-Upgrade auf ein Zimmer mit Meerblick, dies hat uns nach dem langen Flug doch sehr gefreut. Wir kamen an und machten ohne Eingewöhnung irgendwie gleich weiter, wo wir 2014 aufgehört haben. Es kam uns vor, als wären wir gar nicht weg gewesen.


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Die Hotelanlage hat sich nur minimal verändert, der Rezeptionsbereich wurde modernisiert (leider gibt es das riesige, kultige Hedo-Fliesenbild nicht mehr), das Restaurant wurde in Teilen etwas verschönert, es gibt ein Outdoor-Steak-Restaurant beim Prude-Pool am Strand (mehrere leckere Gerichte à la carte zur Auswahl) und es gibt nun auch ein Spielzimmer namens „Romping Shop Playroom“. In dieses Spielzimmer haben nur Paare und von Paaren eingeladene Männer Zutritt. Dort ging es immer relativ ruhig zu, leider trauten sich viele Leute da entweder nicht hinein, wussten nichts von der Existenz oder fanden den gut versteckten Eingang hinterm Tennisplatz nicht. Das Spielzimmer ist ein atriumähnlicher Bau mit kleinem Pool, einigen Spielwiesen (vergleichbar Swingerclubs) und einer Wachfrau vor der Tür, die die Gäste vor Eintritt checkt und auch mal drinnen eine Runde läuft. An sich sehr nett gemacht, auch weil man unterm Sternenhimmel vögeln kann. Wir hätten uns gewünscht, dass mehr Gäste die Spielwiesen genutzt hätten, so wirklich war da nur an einem Abend was los. Das Essen im Buffet-Restaurant ist nach wie vor eher unterer Durchschnitt, die meisten Gäste finden es toll, vielleicht ist unser Gaumen da zu verwöhnt…

Bei unserem nun zweiten Besuch in diesem Hotel kamen wir auf jeden Fall noch schneller und öfter in Kontakt zu den anderen Gästen, als in 2014. Man muss nur offen sein, lächeln und sollte sich nicht an der -wir finden ekelhaften- Oberflächlichkeit der Amerikaner stören, nett und offen sind die Leute alle gewesen, mit denen wir Kontakt hatten. Das Personal war zu sehr großen Teilen immer noch dasselbe, einige erkannten uns und freuten sich sichtbar über ein Wiedersehen. Sogar der Eigentümer des Hedonism II, ein gut betuchter US-Investment-Manager, gesellte sich einen Nachmittag zu den zahlreichen Nackedeis in den Nude-Pool, feierte mit und ließ sich von den Damen anhimmeln.

Wie bereits in 2014 schliefen wir auch dieses Mal in Schichten, um überhaupt an etwas Schlaf zu kommen. Da geht es nachts um 5 Uhr ins Bett, um 9:30 Uhr steht man zum Frühstücken auf, legt sich nochmal 1-2 Stunden schlafen, macht zwischen 12 und 18 Uhr Party am Strand oder Nude-Pool, legt sich zwei Stunden hin, geht Abendessen und was trinken, schläft nochmal und dann geht die Party bis früh morgens z.B. im HotTube (wir nennen das Ding „Ursuppe“) am Nude-Pool oder anderswo weiter. Was uns diesmal negativ aufgefallen ist, war der nochmal deutlich erhöhte Chlor-/Chemiegehalt im HotTube. Die Haut wurde von den Stunden, die wir darin verbrachten, doch ziemlich angegriffen (spannte noch ca. eine Woche nach Wiederkehr) und unser Silberschmuck lief bereits nach erstmaliger Nutzung so an, so dass wir ihn hinterher zum Reinigen beim Juwelier abgeben mussten. Irgendwas war da also von der Chemie her krasser, als in 2014.


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Unseren Stein, den wir 2014 haben anfertigen lassen, haben wir restaurieren und minimal anpassen lassen. Er liegt nun wieder an derselben Stelle, wo wir ihn damals platziert hatten.

Unser Fazit nach dem zweiten Besuch im Hedo II???
Geil wars! Wir kommen gerne wieder! Wann? Am liebsten schon nächste Woche 😎

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Noch 100 Tage: Swingerurlaub 2016 im Hedonism II

JungAusBerlin am 8. Juli 2016

trip-hedonism-jamaikaWas freuen wir uns auf unseren Jamaika-Urlaub im Oktober. Nur noch 100 Tage und es geht los. 2014 waren wir erstmals im Hedonism II und haben reichlich im Blog berichtet, vergangenes Jahr schafften wir es aus terminlichen Gründen nicht, haben es aber diesmal sehr langfristig geplant. Natürlich werden wir hier im Blog wieder berichten, wie es war. Auf jeden Fall sind wir mega-gespannt auf die Partys im Hedo, dieses Mal erwartet uns das „XXX Oktoberfest“, die „Pole Dancers“ und von den „Wild Womens“ bekommen wir auch was mit. Was wird das für ne geile Zeit im Nude-Pool…

Leider ist das Hedo im Gegensatz zu unserem Urlaub in 2014 dank des gestiegenen Dollars nochmal deutlich teurer geworden. Ob die Renovierungen und Neuigkeiten in der Anlage das rechtfertigen, werden wir erst sehen. Dafür sparen wir aber rund 700,- EUR bei den Flügen pro Nase, denn wir haben den Mega-Schnapper in Sachen Flügen gemacht: Hin und zurück nach Jamaika von Brüssel für 300,- EUR!

Falls noch jemand ab Mitte Oktober 2016 Lust auf eine geile, sexy Woche in der Karibik hat: Damit wir nicht die einzigen Deutschen da sind, können sich coole Paare oder Ladys uns gern anschließen. Mail an uns hilft 😉

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Hedonism II: Unser Fazit und Tipps für Erstbesucher

JungAusBerlin am 21. November 2014

trip-hedonism-jamaikaHier ist der letzte Teil unseres Reiseberichtes ins Hedonism II auf Jamaika. Was ist besonders? Was gibt es zu beachten? Hier kommt das Fazit unseres ersten, echt geilen Swinger-Urlaubes, natürlich mit ein paar Tipps für Euch.

Über die Partys, die Gäste und das Hotel selbst haben wir ja schon in den vorherigen Beiträgen viel geschrieben, zudem ist das Hotel in vielen Presse-Berichten rund um den „Sexreisen-Skandal“ einer großen Versicherung hinreichend erwähnt. Nun aber von uns weitere persönliche Eindrücke und Tipps für Erstbesucher des Hedo II.


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Für uns war es ja der erste FKK-Urlaub. Swingerclubs kennen wir ja nun schon seit einer Weile, aber im Urlaub nackig machen war dann doch recht neu für uns. Anfangs noch etwas scheu und natürlich angezogen schlenderten wir am leeren Prude-Beach entlang und merkten recht schnell, dass dies hier recht einsam enden würde. Also sind wir über den Schatten gesprungen, haben uns ausgezogen und ab ins Getümmel gestürzt. Es dauerte nicht lange, da war die eigene Nacktheit vergessen und die Vorzüge sind nunmal nicht von der Hand zu weisen: Nahtlose Bräune, keine nassen Klamotten, mehr Spaß, …
Wer natürlich mit Nacktheit, der eigenen Figur oder dem Angucken nicht immer ästhetischer Menschen ein größeres Problem hat, sollte es sein lassen, so ein Hotel zu buchen. Gleiches gilt für Personen, die Toleranz letztlich nur labern aber nicht leben – diese Leute werden im Hedonism II zu 100% ihr blaues Wunder erleben. Also man sollte schon so in etwa wissen, worauf man sich einlässt. Allzu zartbesaitet sollte man auch nicht sein, weswegen wir das Hedonism II für Swinger-Neueinsteiger eher nicht empfehlen würden, wobei jeder selbst wissen sollte, ob er nicht erstmal die Szene in Deutschland entdecken sollte, bevor man gleich über den noch nicht entdeckten Tellerrand springt.

Eine schöne, bislang von uns unerwähnte Eigenart des Hedonism II ist, dass sich ein kleiner Kult um die Steine, die überall in der Anlage im Garten oder dem kleinen Urwald verteilt liegen, entwickelt hat. Wo auch immer man ist, man findet bunt bemalte oder beschriebene Steine von Gästen des Hedonism vor, die mit einem Stein etwas Bleibendes von sich da gelassen haben. Man kann das Ding selbst bemalen oder auch den netten Maler am Strand (bitte nicht mit dem Drogendealer am anderen Ende verwechseln!) bemühen. Natürlich haben auch wir diesen schönen Kult gelebt und unseren Stein an einer Stelle im Garten des Nude-Bereiches abgelegt. Für eine Hand voll US$ hat der Typ am Strand unser Exemplar nach unseren Wünschen in unserem Design gestaltet und wir finden, das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

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Kleine Anekdote am Rande: Die peinlichen Pool-Spiele im Nude-Pool waren ja nicht so unser Fall. So auch die Nummer mit der Krönung von „Mrs. und Mr. Tan & No-Tan“ (übersetzt gebräunt und nicht-gebräunt). Die Animateure wollten natürlich auch unser Weibchen (rote Haare, super helle Haut, nie braun, eher verbrannt) dazu bewegen, sich nackig am Pool-Rand vor 100 Leuten zum Löffel zu machen. Nein, das wollte sie nicht, blieb lieber im Wasser – trotz animierenden Beifalls der Menschenmeute. Also machten sich 6 andere Gestalten zum Voll-Deppen, posten, tanzten und gaben alles. Doch wer schlug sie alle? Unser weiblicher Part, als der Animateur das Publikum um Bewertung der Teilnehmer bat und unser im Pool hockendes Weibchen erneut neckte und um Bewertung auch von ihr bat. Bei ihr war der Applaus am Ende des Wettbewerbs am größten, sie war die „Mrs. No-Tan“-Gewinnerin (der Herzen)… 😉

Unsere Tipps an Erstbesucher des Hedonism II:

  • Bucht das Hotel bei einem professionellen Reisebüro und vergleicht die Preise zur Direktbuchung im Hotel oder einem amerikanischen Erotik-Reisen-Veranstalter (Selbst unser auf derartige Reisen spezialisiertes Büro hat uns zwar anfänglich gut beraten, aber letztlich nicht exakt das gebucht, was wir haben wollten. Bei Reklamation direkt aus Jamaika ließ das Reisebüro uns letztlich im Regen stehen und hatte noch nicht mal eine Entschuldigung parat. Daher genau aufpassen und alles schriftlich bestätigen lassen, inklusive der Übersetzung/Bedeutung der für Nicht-Reisebüro-Mitarbeiter kryptischen Kürzel für die Zimmertypen.)
  • Es gibt eigentlich keinen Grund, die teuren Zimmer im Nude-Bereich zu buchen oder gar auf die noble, renovierte Variante auszuweichen. Außer Ihr wollt direkten Zugang zum Strand oder Euren eigenen Whirlpool auf der Terrasse haben. Ihr kommt von überall aus schnell zum FKK-Bereich und könnt auch nackt durch den Prude-Bereich laufen. Zudem ist es in den Zimmern rund um den Nude-Pool auch nachts gewiss nicht leise, da dort stets Party angesagt oder blödes Gequatsche ist.
  • Bessert Euer Englisch auf, wenn nötig. Habt keine Scheu, die Leute anzusprechen. Irgendwie klappt es immer, die Leute haben Verständnis für eventuelle Sprachschwierigkeiten (der Ami-Slang ist manchmal grausam) und sind neugierig auf Deutsche und Europäer.
  • Packt nicht zu viele Klamotten ein und zerbrecht Euch nicht den Kopf à la „Was kaufe ich noch Schönes“, Ihr seid letztlich fast nur nackt (die 75 US$ Übergepäck-Gebühren hätten wir uns sparen können, unsere Klamotten blieben überwiegend im Koffer)
  • Macht Euch keine Gedanken um Figur, BMI, Alter, …! Niemand ist perfekt und es ist erstaunlich, wie offen und neutral alle Leute dort miteinander umgehen und ihre Nacktheit zelebrieren. Dagegen sind die Swingerclubs in Deutschland wahre Tempel der Intoleranz und Lästerei.
  • Ab ins Getümmel! Sofort!!! Nicht zögern und Zeit verlieren, sondern einfach hingehen, wo der Bär steppt. Das ist fast immer im Nude-Bereich.
  • Fahrt unbedingt Eure Toleranzschwelle deutlich herunter, sonst seid Ihr im Hedo II vollkommen falsch!!!
  • Nehmt Kondome mit und besteht auf die Benutzung wenn Ihr was mit anderen Leuten macht, die meisten Gäste im Hotel scheren sich in der lockeren Stimmung darum einen Scheißdreck!
  • Verschwendet keine Zeit. Wenn Ihr jemanden nett findet, sprecht ihn an. Ob die Person/das Paar am nächsten Tag noch dort ist, ist nämlich völlig ungewiss. Das Hotel hat am Tag dutzende An- und Abreisen und durch die Nähe zu den USA sind Kurz-Aufenthalte häufig.
  • Bucht Wunsch-Sitzplätze für den Langstreckenflug.
  • Ihr wollt nackt am Strand heiraten? Ab ins Hedo II, da ist das inklusive!
  • Wer gerne taucht, kann das kostenfrei dort tun. Also notfalls noch vorher einen internationalen Tauchschein machen.
  • WLAN im Hotel ist sauteuer, Roaming per Mobilfunk unbezahlbar. Es gibt eine Free-WiFi-Zone im Bereich des Restaurants vor dem Casino und dem Shop.
  • Trinkgeld für die Angestellten sollte in kleinen Dollar-Scheinen unauffällig direkt in die Hand gegeben werden. Nichts aufs Bett legen, das Zimmermädchen lässt es liegen. Trinkgeld ist offiziell verboten, sichert einem aber wie überall das gewisse Extra an mehr Service.
  • Wer beim Buffet weg vom Einheitsbrei will, sollte unbedingt das japanische Livecooking-Restaurant kostenlos reservieren.
  • Schaut morgens an der Omelette-Station gut hin, was da gerührt wird. Nicht dass Ihr Euren „Glückstag“ habt und ein „One-Day-Chicken“ erwischt, wie es die Köchin lapidar mit dreckigem Grinsen aufgrund fragender Blicke unseres männlichen Parts kommentierte…
  • Wenn Ihr könnt und wollt, fahrt mit Freunden/Bekannten oder einer zu Euren Neigungen passenden Reisegruppe hin. Das vereinfacht die Kontaktaufnahme und reduziert sprachliche/kulturelle Barrieren.
  • Lächelt, lächelt, lächelt! Seid locker und unverkrampft. Das ist für Deutsche oft ein Grundproblem. Notfalls helft nach, entweder mit Flüssigem von der Bar oder mit Hilfe des netten Mannes auf den Steinen am rechten Ende des FKK-Strandes. Ihr werdet sehen, je lockerer und offener ihr seid, umso eher kommt Ihr in Kontakt zu den echt coolen Leuten in diesem Resort.
  • Schraubt Erwartungen herunter, an das Hotel selbst und das, was da passiert. Es ist zwar ein Sündenpfuhl, jedoch keine nie endende Riesen-Orgie, mit endlosen Fick-Gelegenheiten. Hier treffen sich nicht nur Swinger, sondern auch Hedonisten und Naturisten. Es liegt an Euch, was Ihr draus macht – die Umgebung für eine lustige und im Idealfall auch geile Zeit ist durch das kultige Konzept des Hedonism II definitiv geschaffen.
  • Probiert das Jerk-Chicken an einer der Fressbuden des Hotels mit der speziellen Sauce.
  • Im Meer vor See-Igeln aufpassen (notfalls Badeschuhe mitnehmen).
  • Ohrstöpsel mitnehmen, die Klima-Anlage ist laut und die Zimmernachbarn u.U. bei ihrem Geficke manchmal auch.
  • Wenn es die Zeit zulässt, schaut Euch Jamaika auch außerhalb der Anlage an.
  • Nehmt Euch nach Eurem Urlaub noch ein paar Tage frei, um Euch von den Partys, dem wenigen Schlaf und dem Jetlag zu regenerieren. Wenn Ihr diese zusätzlichen Tage nicht braucht, habt Ihr nichts erlebt oder seid echt krass drauf!

Nun, einige Wochen nach Wiederkehr aus dem Hedonism II können wir guten Gefühls sagen, „Ja, es war geil – gerne wieder!“ Dennoch sind wir natürlich auch kritisch und der Meinung, dass das Hedo II zwar wirklich Kult ist (das sieht man auch an den zahlreichen Repeatern: Paaren, die teils über 100 Mal schon dort waren), man aber letztlich für sexorientierten Spring-Brake für viel zu viel Geld in einer doch recht einfachen, alten, aber gepflegten Anlage untergebracht ist. Dies allerdings war für uns nichts Neues, dafür waren wir zu gut vor Buchung informiert und daher nicht enttäuscht. Wir empfehlen dieses Hotel mit kleineren Einschränkungen weiter, sowas sollte man gesehen/erlebt haben. Solange die eigenen Erwartungen nicht zu hoch gesteckt sind, wird man dort eine echt einmalige Zeit verleben. Wir sind neugierig auf diese Art von Sextourismus geworden und werden wiederkommen, aber unsere Fühler auch bestimmt nach anderen Swinger-/FKK-Hotels ausstrecken, denn wir entdecken die Welt einfach viel zu gerne, um dauerhaft auf Jamaika zu stranden.

Wer an uns ne Frage loswerden möchte, kann dies gern per Kommentar-Funktion oder -ganz diskret- per Mail an uns tun. Wir helfen gerne weiter! 😉

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