Archiv für die Kategorie 'Swingerurlaub Hedonism'

Hedonism II: Ficken und Feiern in der Ursuppe

JungAusBerlin am 6. November 2014

trip-hedonism-jamaikaHier ist er endlich, der zweite, umfassende Beitrag nach unserem ersten FKK-/Swinger-Urlaub im Hedonism II auf Jamaika. Wie sind die Leute? Was geht da wirklich ab? Hier gibts mehr Infos dazu, aus erster Hand von uns.

Auweia, wir sind Sextouristen! Unseren Trip in kurzen, knackigen Worten zu beschreiben, fällt uns schwer – fassen wir es zusammen in „Be Wicked For a Week“ (Motto des Hotels).

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Die Eindrücke, die sich dort in unsere Köpfe gebrannt haben, kann man nicht komplett wiedergeben. Es war einfach eine Riesen-Sexparty -vergleichbar mit einem Sping-Brake- mit völlig durchgeknallten aber echt coolen, wahnsinnig (ausnahmslos!) offenen Leuten. Wie wir bereits im ersten Beitrag nach unserer Wiederkehr geschrieben haben, ist die Anlage ja in zwei Bereiche aufgeteilt. Den entvölkerten Clothing-Optional-Bereich und die FKK-Zone. Letztlich hielten wir uns fast nur im Nackedei-Bereich auf, denn dort tobte das Leben und wir wollten ja schließlich was erleben. Wir haben teilweise sogar in drei Schichten geschlafen, um soviel wie möglich an Party mitzunehmen – bedeutet, dass wir am Ende des Urlaubes recht fertig waren.

Die Menschen, die das Hedo II besuchen sind alle wirklich sehr offen. Mit einem „How are you?“ und einem Lächeln kam man immer ins Gespräch, allerdings sollte man halbwegs Englisch sprechen, sonst ist man dort recht einsam. Da der Großteil der Gäste aus den USA oder Kanada kommt, wo Nacktheit verpönt/verboten und die Prüderie im Gegensatz zu Europa verbreitet ist, lassen diese Leute im Hedo II regelrecht die Sau raus. Nacktheit, das Zeigen von Titten, Schwänzen und den sonderbarsten Intim-Piercings werden dort regelrecht zelebriert. Auch konnte man zahlreich die unterschiedlichsten Ergebnisse von Schönheits-OPs bewundern, was im Hedo II an Silikon-Titten aufläuft, ist im Vergleich zu Europa heftig. Viele schöne Möpse und leckere Leute waren da, aber auch diverse missratene Gestalten, die dank verpfuschter Tattoos, Piercings und/oder Brust-OPs aussahen, wie ihr eigenes Gespenst. Für uns war das alles anfangs gewöhnungsbedürftig, da wir sowas in dieser extremen Form bislang nicht kannten. Wir wussten aber schon vorher, dass wir unsere Toleranzschwelle deutlich nach unten fahren müssen, also taten wir es und ließen uns auf das Abenteuer ein. Wir waren zudem in der glücklichen Situation, zur „Young-Swingers-Week“, zur „Wild-Women-Vacation“ und zur „International Delights“ (große Swinger-Reisegruppe) vor Ort zu sein. Diese Kombination aus jungen (häufig ansehnlichen) Leuten und Swingern aus aller Welt war vom Ergebnis her wohl eine gute Wahl, so dass es nie langweilig war. Jung und Alt kamen bestens miteinander aus und im Gegensatz zum Swinger-Publikum in Deutschland gingen die Leute total locker, freundlich und offen miteinander um; da hatte niemand Berührungsängste oder war schlecht gelaunt. Natürlich war die Kommunikation untereinander -so sind Amerikaner häufig- zumeist höchst-oberflächlich, aber dafür kam man weitaus leichter in Kontakt, als es meist in den Clubs in Deutschland mit all den an der Bar hockenden, verklemmten, kommunikationsgehemmten Gestalten läuft. Im Vorbeigehen ner Jung-Swingerin mal auf den einladenden nackten Hintern klatschen endet in Deutschland meist mit fragenden Blicken oder ner Backpfeife. Im Hedo II hielt das Mädel unserem Weibchen gleich noch die andere Arschbacke hin und bat mit Augenzwinkern darum, diese nicht zu vernachlässigen. Solche Situationen gab es zuhauf, warum ist es hier in Deutschland nur so verstockt???

Fotos sind in der „heißen Zone“ des Hedonism II nicht erlaubt, deswegen beschränken sich unsere Bilder auf unverfängliche (leider weniger spannende) Orte. Ein kleines Vögelchen hat uns aber ein Bild direkt vom Pool der Sünde zugespielt, welches wir Euch nicht vorenthalten wollen, natürlich sind Gesichter und Tattoos unkenntlich gemacht.

Video aus dem menschenleeren Sünden-Pool [englischsprachig]:

Man stelle sich einen großen Pool mit Bar und zwei Whirlpools im Nackt-Bereich vor, in dem ab spätem Vormittag bis zum Abend geschätzte 100 Leute eine Riesen-Stehparty feiern, gemeinsam reichlich Alkohol trinken, quatschen, tanzen und ihre Nacktheit ausleben. Sauf-Spiele und peinliche Wettkämpfe fanden am Rand des Pools oder am Strand, meist organisiert vom Animations-Team, statt. Erstaunlich, was manch Amerikaner alles für eine billige, rote Plastik-Perlenkette als Gewinn tat…
DJs kümmern sich um die passende Mucke und die Barkeeper haben keine Minute Pause (Schild an der Bar: „No tits, No ass, No Service!“). Am Poolrand sitzen Leute und rauchen Gras (bekommt man stets beim netten Mann, der auf dem Felsen am Ende des Strandes des FKK-Bereiches sitzt und zum Schein schöne Muscheln verkauft) oder futtern im Wasser Pommes und Hähnchenfleisch, während nebenan eine Frau einem fremden Typen gerade einen bläst und sich danach von hinten vögeln lässt. Es dauerte ca. einen Tag, bis wir angekommen waren und uns an die schöne, neue Sexwelt gewöhnt hatten. Bis dahin sahen wir uns teilweise fassungslos, aber gleichzeitig fasziniert vom Treiben gegenseitig an und kamen uns vor, wie in einem typischen, amerikanischen Pornofilm mit einer riesigen Pool-Party. Nur war dieser Pornofilm das wahre Leben – wir waren mitten drin und wurden immer mehr Teil des Ganzen. Da wunderten wir uns dann auch nicht mehr so über den seltsamen Anblick, als zehn nackte Leute zehn verängstigte Ziegen unter lautem Gegröle der Zuschauer beim Ziegenrennen über den Strand im FKK-Bereich jagten. Auch sowas findet man ab einem gewissen Punkt lustig… Willkommen im Zoo, dem Hedo II!!!

nakedNEWS-Video mit einem Überblick über das Hedo II [englischsprachig]:

Von den Erwartungen her dachten wir jedoch, dass in diesem Resort weitaus mehr „abgeht“. Klar, es war eine Riesen-Party, alle ließen die Sau raus und die Sexualität wurde extrem zur Schau gestellt. Wo sonst kann man auch beim Abendessen im Restaurant mal ne nackte Frau mit nur per Bodypainting angemaltem Kleid oder einen kostümierten Mittvierziger in Windeln mit Nuckelflasche und Sabberlatz bestaunen? Oder als wir vor unserer Zimmertür seltsame Geräusche wahrnahmen, wir die Tür öffneten und es direkt vor unserem Zimmer ein Pärchen im Stehen trieb?
Dennoch müssen wir sagen, dass bei aller Offenheit sich nur ein kleinerer Kern an Leuten tatsächlich an die „echte“ Swingerei öffentlich gewagt hat. Eine Vielzahl von Leuten lebte die Nacktheit und ihre exhibitionistische Ader aus (Sehen & Zeigen) oder machte maximal Showficken. Abends und nachts ging es auch im FKK-Bereich ruhiger, aber dennoch lebhaft zu, da verlagerte sich das „Get Together“ auf den Hot-Tube, den mit rund 40 Grad doch sehr warmen Whirlpool. Wir nannten das Ding irgendwann „Ursuppe“, denn trotz extremer Zusetzung von Chlor ist es bei den diversen, da hineinfließenden Körperflüssigkeiten darin gewiss nicht klinisch rein. Glücklicherweise ist da offenbar so viel Chemie drin, dass wohl alles abgetötet wird, was jucken kann. Nun, drei Wochen nach Wiederkehr behaupten wir, diesbezüglich davongekommen zu sein (Puh, was für ein Glück!). In diesem Whirlpool wurde dann weiter getrunken, gequatscht, gefickt und sich-zur-Schau-gestellt. Wir genossen die Nächte im Wasser, denn meist sind die Pools in typischen Resorts ja nach Sonnenuntergang tabu, im Hedonism II kann man nachts bei 25 Grad unterm Sternenhimmel chillen und es sich stundenlang gutgehen lassen. Zudem konnte man sich da etwas diskreter näher kommen, als tagsüber bei dieser Spring-Brake-Party, die einem teilweise die Libido vergehen lässt. Vom Verhalten her waren die Leute auch in den heißeren Bereichen durchweg freundlich und darauf bedacht, niemandem zu nahe zu kommen, der dies nicht will. Jedoch waren die Aussagen mancher einheimischer Black-Boys schon recht deutlich, da kam dann mal ein freches „Do you want touch me?“ mit Fingerzeig auf sein steifes, schwarzes Big-Bamboo unter Wasser oder „I show you my strawberry“ aber eher einen Lacher wert, da sind die Versuche von dickbäuchigen Solomännern mit dicken Eiern in deutschen Swingerclubs weit weniger unterhaltsam…

Kritisch sahen wir allerdings, dass die Leute im Hedonism II zumeist bei Fremdkontakten kein Kondom nutzen. Wir haben öfter mitbekommen, dass Typen ihre Schwänze binnen einer Stunde kurz in drei unterschiedliche Frauen blank steckten, lecker ist das nicht! Seine Klamotten auf dem Zimmer zu lassen ist ja gut und schön, leider blieb das Hirn dort auch häufig. Wir erlebten das auch einmal hautnah, als wir nachts mit einem Pärchen aus den USA herummachten: Die Frau des Pärchens machte irgendwann mit der größten Selbstverständlichkeit Anstalten, sich blank auf den Schwanz unseres männlichen Parts zu setzen – kaum irritiert vom sofortigen Einwand „Only with Condom!“ mit leichtem Weggeschiebe der herannahenden Muschi versuchte sie es gleich darauf nochmal, worauf unser Männchen deutlicher wurde und die Nummer ein Ende fand. Diese Gedankenlosigkeit stimmte dann doch irgendwie nachdenklich. Im Gegensatz zu Swingerclubs liegen im Hedonism II nirgendwo Kondome aus, diese kann man sich im Shop tagsüber kaufen. Natürlich ist es in einer FKK-Anlage schwer, ein Gummi am Körper unterzubringen. Alle zehn Meter ein Körbchen mit Kondomen in der karibischen Sonne hinzustellen, ist aber auch nicht schlau. Notfalls führt man halt ne kleine Tasche mit sich, wir waren zumindest diesbezüglich vorbereitet und hätten maximal 10 Meter zum Gummiholen laufen müssen.

Im kommenden Beitrag kommen wir zu den Besonderheiten des Hedo II, zu unserem Fazit und geben einige Tipps für künftige Hedonism-Erstbesucher.

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Hedonism II: Bericht über das Resort

JungAusBerlin am 24. Oktober 2014

trip-hedonism-jamaikaWir sind zurück aus dem Hedonism II. Eine echt geile und abgefahrene Zeit war das. Nun unsere Berichte und Fotos aus dem Hedo II, wie versprochen. Wir teilen das mal in mehrere Beiträge auf, damit es etwas besser strukturiert ist.

Heute geht es um die Anreise und das Hotel im Allgemeinen
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Nach fast 13 Stunden Flug kamen wir auf Jamaika an. Da wir aus organisatorischen Gründen nur den Rück-Transfer vom Hotel zum Flughafen gebucht hatten, mussten wir uns nach einem Taxi umschauen, das uns ins Hotel bringt. Um die 60 US$ sollten wir mit einem Taxifahrer verhandeln, sagte man uns vorab. Das gestaltete sich recht schwierig, denn die wollten alle deutlich mehr für die fast 1,5 Stunden Fahrt haben. Wie der Zufall so wollte, trafen wir vor dem Flughafen ein junges Pärchen aus Schweden, die mit uns im Flugzeug saßen, dem es genauso ging und die zufälligerweise auch ins Hedonism II wollten. Zu geil, das fing ja schon gut an – also Taxi genommen, Preis geteilt und Jamaika in der Abend-Dämmerung kennengelernt. Im Hotel angekommen, wurden wir freundlich vom Personal empfangen und sahen auch die erste leicht bekleidete Frau, die uns daran erinnerte, dass wir auch schon sehr bald so herumlaufen. Unser erster FKK-Urlaub hat also begonnen – im berüchtigsten Swinger-Hotel der Welt.

Das Zimmer:
Wir hatten ein Standard-Zimmer mit Gartenblick. Das Zimmer hat gewiss schon einiges erlebt, war aber recht gut in Schuss. Man kann sagen, dass man für das viele Geld woanders weit mehr bekommt, aber das Hedo II hat ja andere Vorzüge… 😉
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Das Zimmer ist nicht gerade geräumig, recht zweckmäßig eingerichtet. Die Klima-Anlage war leider recht laut, Ohropax waren da schon nötig, um bei eingeschalteter Air-Condition vernünftig zu schlafen (wir machten die meist nachts aus). Ein kleiner Schrank mit recht wackelig angebrachtem Zimmer-Safe, ansonsten eine Kommode mit Schubladen und zwei Nachtische waren die Verstau-Möglichkeiten fürs Gepäck. Wir hatten natürlich viel zu viele Klamotten dabei, letztlich waren wir doch fast nur nackt oder mit Handtuch um die Hüften unterwegs. Ein großer Flat-TV mit allerhand amerikanischen Fernsehprogrammen aber auch drei Porno-Kanälen steht zur Verfügung, ebenso ein kleiner Kühlschrank. Das Kingsize-Bett ist bequem, an der Decke darüber und gegenüber an der Wand hängen die berühmten Riesen-Spiegel, in denen man sich bestens beim Herumferkeln betrachten kann. Das Bad ist klein, nicht allzu neu, aber ohne Schimmel (wie man ihn in der feuchten Karibik sonst gern mal vorfindet). Die Dusche hatte Badewannengröße, war mit mehreren Erlebnis-Duschköpfen versehen und eigentlich ganz in Ordnung. Leider kein Balkon, stattdessen ein Fenster mit Blick in eine Palme und den Garten des Hedo II. Zusammengefasst war das Zimmer alt, aber halbwegs renoviert und in grundsätzlich sauberem Zustand. Keine Wohlfühloase, aber letztlich ist man ja sowieso den ganzen Tag in der Anlage unterwegs und kommt nur zum Schlafen oder Vögeln her. Den erheblichen Aufpreis für eines der wenigen renovierten Zimmer wäre uns das daher keinesfalls wert gewesen.

Allgemeine Infos zum Hotel:
Das Hedonism II-Resort liegt am berühmten, kilometerlangen Strand von Negril. Es handelt sich um eine Clothing-Optional-Anlage, also ist Nacktheit grundsätzlich überall möglich, in einigen Bereichen des Geländes aber absolute Pflicht. Paare und Einzelpersonen haben Zutritt, es gibt ferner Tages-Tickets für Tagesbesucher. Es sind zu ca. 80% Amerikaner und Kanadier dort zu Gast, einige Südamerikaner und Jamaikaner, Europäer sind zwar gern gesehen, aber echt in der Minderheit. Solomänner waren verdammt wenige dort (geschätzt 5-10), ansonsten halt reichlich Paare aller Alters- und Gewichtsklassen. Es gibt einen weitläufigen, gepflegten Garten mit kleinem Dschungel, mehreren Pools (einer davon mit Wasser-Rutsche) und Whirlpools, der Strand ist in zwei Bereiche unterteilt, wovon der größere und meist genutzte der FKK-Strand ist. Ansonsten kann man an diversen Bars fast rund um die Uhr trinken, es sind alle Getränke inklusive, auch Cocktails. Es werden ausschließlich Marken-Alkoholika ausgeschenkt, also nicht der übliche All-In-Fusel in den typischen Ferienanlagen. Die Qualität der Drinks war nie zu beanstanden. Es gibt zudem zwei Essensbuden am Strand (vergleichbar einer Imbiss-Bude), wo man nach Herzenslust auch mal zwischendurch was essen kann, an der Bude in Nähe des FKK-Pools sogar bis morgens um 5 Uhr z.B. Pizza, Burger oder das berühmte „Jerk Chicken“ ordern kann. Es war für uns anfangs recht befremdlich, Leute nackt am Pool-Rand Pommes mit Hühnchen fressen zu sehen 😉
Es handelt sich um ein Ultra-All-Inklusive-Hotel, also ist hier wirklich alles inklusive. Sogar Tauchen!
Recht teuer ist das WLAN im Zimmer und dem Rest der diesbezüglich gut ausgestatteten Anlage, da ist man mit unverschämten 80 US$ für eine Woche dabei. Erst später entdeckten wir in Nähe des Haupt-Restaurants vor dem Souvenir-Shop die Free-WiFi-Area (Tipp: Das reicht zum gelegentlichen Abfragen von Mails völlig aus!).
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Die Restaurants / das Essen:
Es gibt ein großes Haupt-Buffet-Restaurant mit Show-Bühne für die abendlichen Shows (meist sehenswert mit sehr guten gesanglichen oder akrobatischen Einlagen der Animateure oder gebuchter Künstler), einen daran angeschlossenen Japaner mit Show-Cooking und ein separates, italienisches Restaurant. In allen Bereichen darf man essen, allerdings benötigt man eine Reservierung beim Japaner und Italiener. Das Buffet des Haupt-Restaurants ist recht vielseitig, aber traf leider häufig nicht unseren Geschmack. Viele Stimmen sagen, das Essen sei hervorragend, wir empfanden es als recht durchschnittlich. Das Frühstück war sehr auf die zahlreichen Amerikaner abgestimmt, leider kein vernünftiges Brot, kaum Wurst, recht fettig/deftig und ideal für Alkoholiker, da direkt neben dem Orangensaft schon morgens eine Flasche Vodka steht. Mittags und zum Abend gab es diverse warme Speisen, allerdings irgendwie häufig sehr ähnlich schmeckende und qualitativ nur durchschnittliche Kost. Unser Fall war es recht selten, auch die Hoffnung unseres weiblichen Parts, dort wie am Meer üblich (notfalls gegen Aufpreis) reichlich leckeren Fisch essen zu können, war recht schnell verflogen. Man wird satt, sollte aber keine Gourmet-Ansprüche haben. Das Show-Cooking beim Japaner war toll. Sehr schmackhaft, nett zubereitet und wirklich empfehlenswert. Beim Italiener war es in Ordnung, eine kleine Auswahl an Mehrgänge-Menüs, leider aber kein Highlight. Das Essen an den Fressbuden war in Ordnung, „Jerk Chicken“ (super-lecker), Burger, Pommes, Pizza (nicht so doll), Nachos, PopCorn, Toasts und diverse Teigtaschen boten eine Vielfalt an Junk-Foot, auf die eigentlich alle Gäste des Hotels gern und ausgiebig immer wieder zwischendurch zurückgriffen.
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Der Strand / die Pools:
Der Strand ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Zuerst kommt der „normale“ Bereich (Prude-Beach), in dem man auch bekleidet sein darf. Dort ist aber so gut wie niemand, wer also gern allein ist, sollte da hin gehen. Der Schweinchen-Bereich (Nude-Beach) ist da weitaus beliebter. Hier ist Nacktheit Pflicht und darauf wird auch sehr vom Personal geachtet. Der Strand ist ein Sandstrand, im Wasser befinden sich jedoch einige Seegras-Wiesen, wo man nie so genau weiß, in was (Seeigel, …) man da tritt. Generell ist der zum Baden nutzbare Bereich am Meer recht eingeschränkt. Im hinteren Bereich der Anlage im FKK-Areal ist dann auch der sündige FKK-Pool mit HotTube – dies ist der Hotspot des Hotels. Hier tobt das Leben, hier wird gefeiert, gesoffen, gefressen und herumgefickt. Die anderen Pools sind recht verwaist, werden eher von Erholungssuchenden genutzt, aber das ist dort kaum jemand, denn die Leute kommen zum Feiern und Ficken da hin.
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Das Personal:
Wir haben selten eine Anlage erlebt, die so viel Personal für ihre Gäste hatte. Die Mitarbeiter waren alle durchweg freundlich und aufmerksam, es gab nie nennenswerte Wartezeiten auf Getränke an den Bars und die Mitarbeiter hatten oft nen netten/frechen Spruch und ein Lächeln auf den Lippen. Trinkgeld ist offiziell verboten in der Anlage, sowas regelt man letztlich heimlich, mit einem diskreten Händedruck, wo der Geldschein unsichtbar den Besitzer wechselt. Dafür, dass die Angestellten dort pro Monat im Schnitt noch nichtmal 300 Euro verdienen und teilweise 18 Stunden auf den Beinen sind, machen sie alle nen tollen Job und gehören dafür honoriert. Die Animateure der Anlage sind allesamt hoch-professionell und könnten teilweise gesanglich und von der Fitness her gewiss mehr Geld verdienen. Die Animateure sind auch zuständig für die vielen Shows und Pool-Spiele, wo man sich mehr oder weniger zum Vollidioten machen konnte – die Amerikaner lieben es, sich hemmungslos zum Deppen zu machen, Fremdschämen pur (aber daran gewöhnt man sich). Was uns gestört hat, war die Lautstärke der Musik auf der Showbühne oder auch teils am Pool – da war kaum noch eine Unterhaltung möglich. Hedonism II-Wochenprogramm als PDF

Im kommenden Beitrag dann mehr zu unseren persönlichen Eindrücken und Erlebnissen.

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Hedonism II: Die Spannung steigt

JungAusBerlin am 22. September 2014

trip-hedonism-jamaikaUnsere Flucht ist geplant. In die Karibik. Und es wird eine wilde, hoffentlich sehr wilde Woche auf Jamaika. Mit wilden Frauen und jungen (wilden?) Paaren. Nur noch 2 Wochen und dann geht es im Hedonism II rund.

Die Flugtickets nach Montego-Bay haben wir mittlerweile. Auch unser Zimmer ist bereit; denn von Pool, Meer, Party und Poppen muss man sich ja auch mal erholen.

Wie es immer bei Urlaubsvorbereitungen ist, man kümmert sich rechtzeitig um so ein paar Details. Klar, man braucht Sonnencreme, US-Dollar und die passenden Utensilien. Diesmal liegt der Fokus aber auf Sex, knapper Kleidung und den Partys, die uns erwarten. Da wurden knappe und/oder transparente Klamotten für rund 1.400,- EUR bei diversen, einschlägigen Shops aus aller Welt geordert, die uns leckere Schnittchen aus Good-Old-Germany noch etwas geiler machen, denn wir sind ja nicht die ganze Zeit nackt (obwohl Zimmer auf der textilfreien Schweinchen-Seite des Resorts gebucht). Und dann noch dieses Big-Pack an Gummis, wir verlassen uns bei sowas nämlich nur auf unsere eigene Auswahl und Lagerung. Da freuen wir uns auf den Zoll, wenn er in unseren Sexparty-Koffer guckt und sich fragt, was denn da los ist…

Reichen 50 Kondome?

Noch sind wir recht relaxt, nur gelegentlich kommt schonmal der Gedanke auf „Meine Fresse, was haben wir da nur gebucht?“ Wir reisen ja gern und oft in alle möglichen Länder und sind diesbezüglich keine Newbies, aber so eine ganz spezielle Reise ist für uns Premiere. Wir werden berichten…

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Hedonism II: Wir fahren nach Jamaika

JungAusBerlin am 20. August 2014

trip-hedonism-jamaikaWir flüchten. In die Karibik. Nein, es wird kein normaler Urlaub, es wird eine wilde, hoffentlich sehr wilde Woche auf Jamaika. Mit wilden Frauen und jungen (wilden?) Paaren. Wir fahren bald ins legendäre Hedonism II.

Schon länger „quälen“ wir uns mit dem Gedanken, mal die langweilig gewordene Swingerwelt in Deutschland zu verlassen und uns mal über den großen Teich ins Getümmel zu stürzen. Schon vor ein paar Jahren haben wir mal auf der Erotikmesse Venus ein paar Prospekte des Hedonism II mitgenommen und damals noch geradezu ehrfürchtig wieder in den Schrank gepackt – nach dem Motto „Für einen Swingerurlaub sind wir noch nicht soweit“. Nun, wir heulen seit Ewigkeiten über die Langeweile in den Clubs rum, also wird es wohl Zeit, mal über den Tellerrand zu schauen und was Neues auszuprobieren. Nein, kein doofer FKK-Urlaub an der Ostsee mit Oma und Opa – wir fahren ins sagenumwogene Hedonism II in der Karibik. Seit über 30 Jahren weltweit ein Begriff von erotischem Erlebnisurlaub, Bücher wurden geschrieben, eine Legende erschaffen. Sicherlich ist vieles übertrieben, aber von dem, was wir gehört haben, scheint es einen Versuch wert zu sein.

Im Oktober ist es soweit, da starten zwei Events, die uns reizen: Einmal die „Wild Women Vacations“ und die „Young Swingers Week“. Das geniale ist, dass beide Events zeitgleich laufen, also schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Heiße Nächte mit wilden (Bi-)Frauen und dann lassen es die jungen Leute krachen.

Das Hotel: Nicht mehr das Neueste, aber sagenumwogen und seit Jahrzehnten bei Hedonisten, Swingern und Nudisten eine absolute Institution. Gelegen am berühmten Strand von Negril, auf Jamaika. Hier kann man Karibik-Feeling mit FKK, Wassersport, heißen Swinger-Partys und Kindergarten-Sauf-Spielen (brauchen die zahlreichen Amis wohl zum warmwerden) verbinden. Sicher kein Relax-Urlaub, aber hoffentlich das, was wir seit langem vermissen: ACTION!

Also haben wir uns in den letzten paar Wochen zu unserem vierten Auslandsurlaub in diesem Jahr entschieden und uns Angebote eingeholt. Naja, preiswert ist diese Art von Urlaub wirklich nicht – da bekommt man für weniger Geld weitaus mehr Luxus, ohne Fickerei. Aber wir wollen es wissen: Wir nehmen ein Zimmer im Nude-Bereich – also da, wo es zur Sache geht. Ist das Hedonism so geil, wie es sich gibt? Sind die Amerikaner wirklich so prüde und saufen sich den Tag über Mut an, um abends endlich mal die Hosen runterzulassen? Sind die Frauen zur „Wild Women Week“ wirklich so wild, dass unser weiblicher Part die Qual der Wahl hat? Sind die jungen Swinger vielleicht (neu)gieriger, als die verschüchterten Langweiler in Deutschland? Stimmt das vollmundige Credo des Hotels: „Everything You’ve Heard Is True“?

Wir halten Euch in den kommenden Wochen auf dem Laufenden über unser kleines Experiment – in unserer neuen Rubrik „Swingerurlaub Hedonism„. Es wird auch Reiseberichte mit Eindrücken und Erlebnissen geben. Natürlich ungeschönt, wie Ihr uns kennt. Auch wir sind gespannt, was uns erwartet. 😉

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