Wochenenden der Gegensätze – Vorfreude auf Jamaika

JungAusBerlin schrieb am 30. September 2016

Wir wissen kaum, wie wir beschreiben sollen, was sich uns in den letzten Wochen in der Swingerszene so geboten hat. Von nett gemeinten Ideen, bis hin zu wirklich extrem dummen Menschen war alles dabei.

Das Netteste der letzten Zeit wäre eine Veranstaltung, zu der wir vor rund zwei Wochen zu Gast waren. Ein User von JOYCLUB hat sein kleines Fotoatelier umgebaut und startet gelegentlich Pornokino-Abende und Playpartys für Paare mit vorheriger Gäste-Selektion. Das wirkte alles zwar etwas improvisiert, aber es scheint zu reichen, dass man einen Pornofilm über den Beamer jagt, das Licht dimmt, ein paar Sofas und Matten auf einen weichen Teppich stellt, sowie für etwas Getränkeauswahl sorgt. Denn auch wenn nicht viele Leute da waren, es war kein Aura-Crasher anwesend, die Stimmung war entspannt, alle konnten sich benehmen, haben sich zurecht gemacht und sogar der Altersschnitt war recht weit unten. Da war zudem niemand, der nur zum gucken kam – alle anwesenden Leute waren sexuell aktiv und mit sich selbst oder anderen Mitspielern beschäftigt. Auf jeden Fall war da in den zwei Stunden, die wir da waren, auf den Matten mehr Action, als wir häufig mit teils echt widerlichen Gestalten in voll ausgebauten Swingerclubs nach über acht Stunden Clubaufenthalt zu Gesicht bekommen. Die Luft war rauchfrei. Gute und durchaus ausbaubare Idee.

Im Swingerclub, den wir einen anderen Tag besuchten, erwartete uns wieder das typische Elend. Rauchschwaden wabern durch die Luft, frustrierte Gestalten halten sich an ihrem Bier fest, diverse nach Schweiß riechende Solomänner mit Migrationshintergrund rücken sich ihr Schniedelchen im Schlüpfer für den ersehnten späteren Einsatz zurecht, die dümmste Paardame seit langem (Stimme und IQ wie bei der Frauentausch-Erdbeerkäse-Frau) plündert aufgrund „Mordshunger“ im Viertelstundentakt mit ungewaschenen Sex-Griffeln das Buffet. Und dann noch der mundfaule Busfahrer, der stets eine Riesenfreude daran hat, sich mitsamt seinem Riesenpimmel (hat er!) nackt zu präsentieren, an der Stange tanzt und mit seinem Auftritt nichtsahnende Frauen (und Männer) verstört. Dieser Typ könnte tatsächlich dem Kult-Video (Google-Suche nach „internetshouldbeillegal“) entsprungen sein. Dann war da noch ein alkoholisiertes Gespann aus alter Frau und jungem Mann aus Hamburg, die sich in bösestem Kiez-Slang mit Eifersuchts-Dramen angingen, als die Frau für später ein „wildes Geficke“ mit den zahlreichen Soloherren ankündigte. Hier merkten sogar die sonst Dümmsten aus dem Club, dass es tatsächlich noch schlimmer geht und sie triumphierten über die Blödheit anderer. Da vergeht es einem. Wirklich!

Oh, was freuen wir uns auf unsere Reise ins Swingerhotel Hedonism II auf Jamaika. Klar, da geht es auch nicht gerade gesittet zu. Die Leute dort sind aber so cool und locker drauf, da können sich die ganzen Swinger-Dödel aus den verrauchten Clubs in Deutschland selbst einbuddeln. In rund zwei Wochen geht’s endlich los, wir werden hinterher gewiss berichten 😉

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Noch 100 Tage: Swingerurlaub 2016 im Hedonism II

JungAusBerlin schrieb am 8. Juli 2016

trip-hedonism-jamaikaWas freuen wir uns auf unseren Jamaika-Urlaub im Oktober. Nur noch 100 Tage und es geht los. 2014 waren wir erstmals im Hedonism II und haben reichlich im Blog berichtet, vergangenes Jahr schafften wir es aus terminlichen Gründen nicht, haben es aber diesmal sehr langfristig geplant. Natürlich werden wir hier im Blog wieder berichten, wie es war. Auf jeden Fall sind wir mega-gespannt auf die Partys im Hedo, dieses Mal erwartet uns das „XXX Oktoberfest“, die „Pole Dancers“ und von den „Wild Womens“ bekommen wir auch was mit. Was wird das für ne geile Zeit im Nude-Pool…

Leider ist das Hedo im Gegensatz zu unserem Urlaub in 2014 dank des gestiegenen Dollars nochmal deutlich teurer geworden. Ob die Renovierungen und Neuigkeiten in der Anlage das rechtfertigen, werden wir erst sehen. Dafür sparen wir aber rund 700,- EUR bei den Flügen pro Nase, denn wir haben den Mega-Schnapper in Sachen Flügen gemacht: Hin und zurück nach Jamaika von Brüssel für 300,- EUR!

Falls noch jemand ab Mitte Oktober 2016 Lust auf eine geile, sexy Woche in der Karibik hat: Damit wir nicht die einzigen Deutschen da sind, können sich coole Paare oder Ladys uns gern anschließen. Mail an uns hilft 😉

Alle Beiträge in unserer Rubrik „Swingerurlaub Hedonism“

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Sauerei: Unser Lieblings-Swingerclub in Prag wurde platt gemacht

JungAusBerlin schrieb am 3. März 2016

Außer BetriebBöse Nachrichten aus Prag erreichten uns. Schon im Dezember waren wir vor Ort und da war die Sache mit der Schließung des Clubs SWINGERS CLUB PRAHA 1 noch hoch-aktuell, da hatten wir aber Hoffnung, dass er bald wieder öffnet und verbrachten notgedrungen einen Abend in einem anderen Laden in der Stadt. Nun, ein paar Wochen später, die traurige Gewissheit: Trotz gültigem Mietvertrag haben der Hauseigentümer und seine Leute des seit längerer Zeit in der Sanierung befindlichen Hauses in bester Lage im Herzen Prags einfach die Clubbetreiber von heute auf morgen ausgesperrt und die Einrichtung des Clubs im Nachgang völlig zerstört. Die örtlichen Behörden waren den Betreibern auch bislang keinerlei Hilfe. Geradezu mafiöse Methoden wurden angewandt, um den Club loszuwerden und dem Ziel näher zu kommen, das Haus für spätere Eigentümer/Mieter „sauber“ zu bekommen und die unterirdischen Räumlichkeiten des Clubs anderweitig zu nutzen (Tiefgarage?). Das sowas mitten in Europa in einem angeblichen Rechtsstaat möglich ist, ist eine Mega-Sauerei!

➡ Mehr Infos und Bilder der Zerstörung auf der Seite des Clubs (schlechte Übersetzung hier)

Wir waren leider nicht oft dort, da wir den Club ja erst im Sommer 2015 entdeckt hatten. Beim ersten Besuch war nur unser männlicher Part im Club und berichtete hier im Blog. Einige Wochen später reisten wir dann gemeinsam nach Prag, waren mehrere Abende in dem Club und auch unser Weibchen war hoch-angetan. Dieser Club war eine wirklich tolle Abwechslung für uns zu all dem Club- und Swinger-Elend, was sich uns hier in Deutschland bietet. Wir sind gespannt auf die Entwicklung, denn die Macher des Clubs haben angekündigt, einen noch geileren Laden in Prag zu eröffnen. Zudem ist die Unterstützung der zahlreichen Stammgäste wirklich überragend. Irgendwie haben wir bei diesen Leuten ein gutes Gefühl, dass diese Ankündigung nicht nur leeres Bla-Bla ist, wie man es von gescheiterten Clubbetreibern in Deutschland oft mitbekommt, die dann aber in der Versenkung verschwunden bleiben.

Wir freuen uns, bald wieder in dieser wunderschönen Stadt zu sein und uns dann den neuen Club anzuschauen!

UPDATE 1: Während wir diesen Beitrag schrieben, erreichte uns die Nachricht, dass der neue Club schon am 25.03.2016 eröffnen wird.
Zu geil! 😛

UPDATE 2: Wir waren zwei Abende im neuen Club am Eröffnungs-Wochenende zu Ostern. Supervoll, ganz cool, leider aber nicht den Charme des alten Ladens, noch recht improvisiert. Aber mit Potenzial! Im Sommer gehts wieder nach Prag – schauen, wie sich der Laden weiterentwickelt hat.

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Problempärchen stört bei Dreier

JungAusBerlin schrieb am 28. Dezember 2015

streit-paarEs war anfangs wieder so ein verflixter Abend, an dem wir uns fragten, wieso wir uns das mit den Swingerclubs noch antun. Öde Langeweile, fehlende Attraktivität der Gäste, zahlreiche einzelne Herren mit Druck in der Hose – Elend pur. Neben uns saß ein Pärchen an der Bar. Sie waren vor über zwei Jahren das letzte Mal im Swingerclub, konnten sich vom Sehen her an uns erinnern und dachten sich, uns nun erstmals ansprechen zu müssen. Oberflächliches Bla-Bla wurde ausgetauscht, weitergehendes Interesse konnten sie nicht wecken. Hätten wir gewusst, wie störend diese Leute mal werden, wir hätten sie gleich aus dem Club geekelt.

Kurz nach Mitternacht klingelte es an der Tür und eine junge Solo-Dame kam hinein. Ein paar Minuten später kamen wir auch schon in Kontakt mit der Lady. Sie kam aus einem nordischen Land, arbeitete seit kurzem nach dem Studium in Berlin und sprach kaum Deutsch, daher unterhielten wir uns auf Englisch mit ihr. Es dauerte nicht lange, da kam von ihr der Vorschlag, das Kennenlernen auf der Spielwiese zu intensivieren. Das war dann der Moment für das andere Pärchen, sich in die Dreier-Konstellation einklinken zu wollen. Wir wurden gefragt, ob sie mitkommen dürfen. Da die von uns ausgewählte Matte groß genug für fünf Leute war und es sich zudem um eine Pärchen-Spielwiese handelte, hatten wir ja eigentlich auch keine echte Handhabe, „nein“ zu sagen – zudem heißt „mitkommen“ ja noch lange nicht „mitmachen“.

Da lagen wir nun auf der Matte und während es mit der Frau und uns sehr schnell zur Sache ging, lag das andere Pärchen am Fußende und wusste offenbar nicht so recht, was es da soll. Die um die Ecke guckenden Solomänner, verjagte das Paar recht böse, fast schon aggressiv. Liebloses Gestreichel unter den beiden war das Highlight, obwohl wir als Dreier-Konstellation mit der Solofrau beschäftigt waren, merkten wir das Kriseln (böse Blicke untereinander, leise Diskussionen, …) unter den beiden deutlich und empfanden dies als Störfaktor/Fremdkörper. Als der weibliche Part der beiden dann rauchen gehen wollte, versuchte der Typ von dem Paar nach kurzem Ausharren auf der Matte sein Glück, bei unserem Dreier mitzumischen. Seine Frau war nach einer Minute des Grabbelns (für ihn viel zu schnell) wieder da und er sprang regelrecht aus dem Geschehen zurück in die Ecke und tat auf unschuldig. Kurz darauf entfernten sich beide und gingen zur Bar, wo sie sich lautstark stritten.

Wir drei ließen uns von diesem peinlichen Theater nicht beirren und machten bestimmt noch eine Stunde weiter. Es war ein wirklich geiles Ficken, Lecken und Blasen.

Später an der Bar bekamen wir beiläufig mit, dass unser Problempaar wohl schon länger untereinander streitet. Irgendeine Ex-Freundin von ihm war seiner Frau ein Dorn im Auge und man unterstellte sich gegenseitig Fremdgehen. Sie stritten jedenfalls noch eine ganze Weile deutlich hörbar miteinander, bevor sie irgendwann (endlich) gingen. Kurz vorher versuchten beide noch jeweils ihre Sichtweise ihres Beziehungs-Streites an uns loszuwerden.

Sorry, aber Ihr Scheiß-Assis habt nichts -rein gar nichts- im Swingerclub zu suchen, wenn Ihr Stress untereinander habt und das nicht für Euch behalten könnt. Aura-Crasher wie Ihr sind der Grund, wieso die geilsten Situationen den Bach herunter gehen können. Wir hatten Glück – aber nur, weil wir mittlerweile abgebrüht genug für sowas sind und auch die Solo-Dame sich davon nicht ärgern ließ. Bleibt zuhause, haut Euch dort verbal auf die Fresse und verschont erotiksuchende Menschen mit Eurem Drecks-Elend! 😈

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Hütet Euch vorm clubeigenen Masseur!

JungAusBerlin schrieb am 3. November 2015

Kleine Anekdote eines kürzlichen Clubbesuches:
Als Stammgäste des Swingerclubs kennen wir ja nunmehr alle vom Personal ganz gut. Umso verwunderter waren wir, als sich ein ca. 50jähriger Typ als der clubeigene Masseur bei unserem weiblichen Part vorstellte und seine Dienste vollmundig anpries. Netter Versuch, aber leider bei den Falschen. Auch die Barfrau, die das alles mitbekam und mächtig schmunzeln musste, winkte recht schnell ab:

„Ali, das sind Stammgäste, da wirste keine Chance haben!“

Der falsche Masseur zog leicht schmollend ab und versuchte sein Glück ein paar Stunden später nochmal. Diesmal auf „normale Art“.

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