Horror-Date: Sie ließ sich die Brüste abnehmen und drohte mit Gleitgel

JungAusBerlin schrieb am 10. April 2015

Nun ist es endlich passiert: Unser erster Totalreinfall bei einem Blind-Date mit einer Solofrau. Nein, kein Totalreinfall – es war der reine Horror!!!

Leute, die von uns eine übermäßige Toleranz für linke Nummern erwarten, lesen bitte NICHT weiter! Swinger sind nicht tolerant!

Wir waren mal wieder in Bayern unterwegs und wollten in den Swingerclub Cats in München. Wir saßen nachmittags in einem Biergarten in der Sonne, da trudelte unverhofft eine Mail einer Solofrau bei uns ein, die mit uns abends in den Club gehen wollte.

Hier mal der Text der Mail:

Hallo! Ich bin 29 Jahre, 170 cm, 57 kg, schlank, kurze braune Haare, braune Augen, 70 AA, rasiert, bi, attraktiv, gepflegt, zarter Körper. Ich würde euch gerne heute treffen. Gerne können wir gleich einen Telefoncheck machen. Bitte schnell melden! Gruß [Name der Frau]

Soweit nett, oder? Also kurzes Telefonat unter den Frauen und unser Blind-Date für den Abend war fix. Schön spontan, wie wir es mögen.

Hilfe, wie kommen wir da wieder raus?Unser weiblicher Part bekam mit der Zeit irgendwie ein komisches Gefühl in Bezug auf das Date, konnte es aber nicht so recht beschreiben. Nun ja, wir wagten es dennoch. Kurz bevor wir ankamen, erreichte uns ein Anruf von der Frau. Sie würde sich fünf Minuten verspäten, wir würden sie an den roten Schuhen erkennen. OK, dachten wir uns, dann warten wir halt noch kurz. Wenige Minuten später bog tatsächlich jemand mit roten Schuhen um die Ecke und lief auf uns zu. Leider keine schicken Damenschuhe, sondern olle Turnschuhe, getragen von einem Menschen in Herrenbekleidung und mit Männer-Haarschnitt. Sie stellte sich als unser Date vor. Wir waren etwas irritiert, vermissten völlig die angekündigte Frau. Also beim Club geklingelt, Treppe hoch und da tönte ein Satz, der so unpassend war, wie ein Clown auf einer Beerdigung: „Ich habe übrigens auch Gleitgel dabei, falls wir es brauchen!“ Das war der erste zusammenhängende Satz, den unsere Begleitung zustande bekam. Unser weiblicher Part schaffte es, ihn zu überhören. Unser Männchen feierte innerlich und wusste, dass das noch lustig wird und wir definitiv kein Gleitgel benötigen werden.

Beim Kassierer wurden wir unsere Kohle los, unsere Begleitung durfte erstmal ihren Ausweis zeigen. Ratet mal, warum… Die Garderobenfrau begrüßte unsere Solofrau eine Minute später erstmal recht direkt mit „Hier ist Dein Schlüssel, junger Mann!“
Scheiße, in welchem Film waren wir denn da???

Wir zogen uns unser Club-Outfit noch an, da stand „der junge Mann“ schon fertig umgezogen neben uns. In einer Männer-Unterhose, mit einem Männer-Achselshirt und barfuß (Fußpilzopfer!). Ok, erstmal an die Bar – ALKOHOL!!! Wir saßen dann da so auf einer Couch, recht eng beieinander, beäugt vom bereits reichlich vorhandenen Publikum des Clubs. Es folgte zwanghafter Small-Talk, wir wurden nach unseren sexuellen Vorlieben befragt und sollten ihr Fragen stellen. Sowas machen normalerweise 12jährige Kids auf diese Weise. Sonderlich hell war sie auch nicht, was die Situation nicht gerade erleichterte. Wir erfuhren, dass sie gern mit Frauen mehr Erfahrung machen möchte, dass ihr Körper nackt sehr erotisch wäre, sie auch einfach gern nackt kuschelt und sie einen Partner hätte, der aber von ihren seltenen Ausflügen in die Swingerwelt wisse. Zudem hätte sie sich gerade eine Muschi-Saugpumpe bestellt, die ihr gewiss ein tolles Gefühl verschaffen würde. Und da wiederholte sie diese böse Drohung, die diesmal auch unser Weibchen deutlich wahrnahm: „Ich habe auch Gleitgel dabei, wenn wir welches brauchen!“ Auf diesen Schock ging unser Weibchen erstmal neue Getränke holen und ließ sich absichtlich viel Zeit mit der Rückkehr. Gemein, oder? In dieser Zeit wurde dann unser männlicher Part mit Belanglosigkeiten behelligt und mitleidigen Blicken anderer Swinger bedacht. Als uns die Solofrau dann nach ein paar Minuten recht nachdrücklich fragte, ob wir nicht mal hoch zu den Spielwiesen wollen (wir saßen da gerade mal eine gefühlte Ewigkeit von 45 Minuten), fiel uns die Kinnlade runter. „Fuck, wie werden wir die los?“, dachten wir uns. Untereinander absprechen konnten wir uns ja nicht, denn die Frau saß ständig neben uns und wollte auch nie aufs Klo. Wir zogen die Notbremse, sagten ihr, dass es leider nicht passt und sie uns nicht böse sein soll, wenn wir im Club gern getrennte Wege gehen wollen. Wir ernteten einen sehr fragenden Blick und es uferte in Fragen nach dem Wieso und Warum aus. Ob sie uns zu kurze Haare hätte? Oder wir sie doof fänden? Woran es liegt, sie wolle uns doch nicht heiraten und man könne es doch trotzdem mal miteinander versuchen. Sie verlor in dieser Beinahe-Diskussion leider komplett ihre Würde und unser männlicher Part packe das „Sorry, Du gehst garnicht, wir können nicht auf Dich“ diplomatisch in warme Worte. Wir baten sie, uns allein zu lassen und schlugen ihr vor, mit einem der zahlreichen Solomänner ihr Glück zu versuchen und ihren wunderschönen Körper z.B. in der FKK-Bar zu präsentieren – vielleicht käme sie ja so an eine andere Frau/Paar heran, um Bi-Sex zu erleben. Diese Idee fand sie gut und zog ab. Puhh, geschafft… 😎

Wir waren mittlerweile völlig fertig, denn sowas haben wir echt noch nicht erlebt. Wir fingen nach zwei Drinks so langsam wieder an, uns zu fangen. Man könnte sagen, der Abend nahm einen weitgehend normalen Verlauf, denn man konnte sich in dem großen Club recht gut aus dem Weg gehen. Etwas später konnten wir sehen, dass unser Blind-Date mit irgendwelchen Typen tatsächlich Sex hatte; war uns klar, dass sich immer jemand findet.

Nachts um 2 Uhr wollten wir auch mal die FKK-Bar besuchen. Besagte Frau kam uns entgegen und verwickelte uns gleich in ein Gespräch. Das war etwas zu viel für unseren männlichen Part, er verschwand kurz darauf.

Unser Weibchen erfuhr folgende Fakten:
– sie ist im falschen Körper geboren, will ein Mann sein
– hatte im Club bereits Sex mit Leuten aber wurde auch knallhart stehen gelassen und ist deswegen traurig
– nimmt Hormone
– hat sich bereits die Brüste abnehmen lassen
– ist mittlerweile sogar für Lesben-Stammtische zu männlich und dort rausgeflogen
– will mit der Muschi-Pumpe ihren Kitzler anschwellen lassen und damit ne Frau ficken 😯

Irgendwie haben wir es wieder recht schnell geschafft, sie abzuwimmeln und konnten uns einem jungen Pärchen aus Italien widmen, die sich zu uns gesellten.

Wir haben wirklich Verständnis für transsexuelle Menschen und deren vielfältige Probleme. Aber es ist unfair, solche harten Fakten absichtlich zu verschweigen und uns derart ins offene Messer laufen zu lassen. Es ist vorprogrammiert, dass sowas nur im Desaster endet, denn ein Swingerclub ist nunmal keine Selbsthilfegruppe, sondern ein auf Sex und Äußerlichkeiten reduziertes Haifischbecken.

Was lernen wir daraus? Niemals, niemals, niemals wieder ein Date ohne vorherigen Fotoaustausch.
➡ Und was hat unser Blind-Date draus gelernt? Vermutlich nichts.

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Swinger in München: Freche Typen & spontane Gangbangs

JungAusBerlin schrieb am 6. März 2015

Zwei Nächte im Swingerclub Cats in München liegen hinter uns. Krasse Stunden… Zwar sind die Soloherren (nett ausgedrückt) ziemlich rustikal drauf, dafür aber ging da im Gegensatz zu den Clubs in nördlicheren Ecken die Post ab.

dumme-solomaennerWas uns hauptsächlich verwunderte, war die Dreistigkeit der Solomänner aber auch ihr Erfolg, trotz aller Frechheiten. Wir waren ja aufgrund unseres Besuches aus 2013 vorgewarnt, als ein frecher Fußficker unser Weibchen missbrauchte. Die Männer in Bayern schienen uns überwiegend als recht unverschämt gegenüber Frauen und Paaren. Da wurde ner vorbeilaufenden, fremden Frau schon mal frech die Hand an die Muschi gelegt und kaum war sie mit verdutztem Blick um die Ecke verschwunden, versuchte es der doofe Typ bei der Nächsten. Lecker, so kriegt man als Frau Sexualkontakt zu Ladies, die man selbst nie berührt hat. In Berlin würde der Kerl dafür auf die Fresse kriegen, in München sieht vor allem Frau locker drüber hinweg. Auf den Spielwiesen ging es ähnlich zu, sobald sich ein Paar zum Sexeln auf ne Matte legte, waren sie umringt von einer Traube Soloherren, die dann stets ohne vorherige Kontaktaufnahme (verbal oder nonverbal) auf Tuchfüllung gingen und auch ungeniert an der Dame loslegen. Das waren dann teilweise regelrechte Gangbangs, zu denen sich manche Frau hinreißen ließ – ob nun aus Lust oder weil es sich (dort?) so gehört, war gelegentlich fraglich. Auf jeden Fall war es nicht so lecker anzusehen, als eine verschwitzte 45jährige Frau nach 15 Typen diverser Nationalitäten von der Matte kroch und eine Stunde später die nächste Horde Bauern Kerle entsahmte. Und nein, es waren wirklich keine professionellen Damen, wie man sie häufig zu ausgewiesenen Gangbang-Partys in Clubs engagiert, es waren Frauen von echten Paaren oder gar Solo-Damen, die es gelegentlich so krachen lassen. Da wird echt nicht lang gefackelt; wer in Berlin stundenlang an der Bar sitzt und sich noch kennenlernt, liegt in München schon lange auf der Matte.
So auch ergangen unserem Männchen. Über das doch recht anspruchslose Treiben in allen Ecken des Spielwiesen-Bereiches verwundert, stand er kurze Zeit vor einer kleineren, recht dunklen Spielwiese, als sich eine Solofrau, Ende 20, Latzhose mit nix drunter und mit Nippel-Pasties an den wirklich schönen Brüsten näherte und ebenso interessiert zuschaute. Die Blicke der Frau und unseres männlichen Parts trafen sich, man nahm sich 5 Sekunden später wortlos an die Hand, kroch zu dem anderen Paar auf die Spielwiese und dann ging es rund. Geile Situation, wie so etwas so schnell und ganz ohne Worte entstehen kann. Wie zu erwarten war, gesellten sich schnell diverse, potenzielle Mitspieler dazu und warteten auf ihre Chance. Etwas Geduld mussten sie aber haben, denn unser männlicher Part ließ sich nicht bedrängen, vorzeitig das Feld zu räumen. Hinterher wurde es dann etwas wilder, denn die Frau war nun richtig schwanzgeil. Das sind dann so die Situationen, wo man(n) froh ist, „der Erste“ gewesen zu sein…😈

Etwas gewundert hat uns das Verhalten der Gäste kurz vor Eröffnung des Buffets. Da bildeten sich gern mal 12 Meter lange Schlangen von hungrigen Halbnackten vor der noch geschlossenen Tür des Essensraumes. Dieses Spiel wiederholte sich jedes Mal, als die Küchen-Crew Leckereien nachlegte. Es hatte schon etwas von Comedy, wie bedacht man dort ist, einer der Ersten beim Essen zu sein, sowas kannten wir in Berlin bislang nur von den Fressmaschinen-Solodamen.

Toll und wirklich von Jung und Alt gern besucht war die FKK-Bar des Clubs, eine separate Bar, in die nur nackt eingetreten werden darf. Da fühlten wir uns ein wenig an unseren Swingerurlaub im Hedonism II auf Jamaika erinnert. Man kann sich vorstellen, dass hier die Hemmungen noch schneller vergessen waren und in manch dunkler Ecke mächtig die Sau abging. Auch unser weiblicher Part hat es sich in dieser Atmosphäre nicht nehmen lassen, sich an nette Damen heranzupirschen. 😎

München ist auf jeden Fall eine Reise wert, auch -vielleicht auch gerade- wegen der sehr offenherzigen Swinger. Wir kommen wieder und danken für diese beiden geilen Abende!

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Vögeln ohne Anlaufzeit in doofem Swingerclub in Hamburg

JungAusBerlin schrieb am 20. Januar 2015

adultsonlyEin Swingerclub in Hamburg, in den Wochen vor Weihnachten an einem Samstag-Abend. Wir besuchten ihn erstmals und waren von dem Laden recht enttäuscht, da einerseits nichts los war (5 Paare, 2 Solomänner) und andererseits die Website etwas zu vollmundig gewisse Dinge suggerierte, die in Wahrheit weniger ansprechend wirkten. Das versprochene „Flying Fingerfood“ vermissten wir völlig, die Weihnachtsleckereien bestanden aus lieblos zusammengepackten Mandarinen und einigen Dominosteinen. Zum Glück waren wir satt und gehen nicht zum Essen in einen Swingerclub.

Die Zeit wollte nicht so recht vergehen, dies sahen auch einige andere Paare so und verkrümelten sich in den Spielwiesenbereich. Wir blieben zunächst an der Bar und überlegten, ob wir in den anderen Club fahren, den wir sonst häufig in Hamburg aufsuchen. Unser männlicher Part machte eine Runde durch den Club und sah sich das Treiben der Leute auf der Matte aus einiger Entfernung an. Eine ca. 25jährige, attraktive Paar-Dame wurde gerade von ihrem Partner geleckt. Die Blicke des Mädels und unseres Männchens trafen sich. Oh Mann, was war das für ein Blick – kaum zu beschreiben. Erfüllt von Geilheit, ein immer deutlicher zu interpretierendes Fordern nach „Mehr“. Natürlich kann man Blicke auch fehldeuten, aber einen Versuch war es wert. Also näherte sich unser Männchen der Frau und sie genoss kurz darauf die ersten Berührungen. Dann ergab sich folgender, kurzer Dialog:

„Sag mal, wo hast Du denn Deine Freundin gelassen“, fragte sie leise.
„Oben an der Bar“, war die Antwort.
„Hol sie ruhig dazu, ich hätte wahnsinnig Lust, sie zu verwöhnen.“

Eine solch eindeutige Aufforderung sollte unserem weiblichen Part natürlich nicht vorenthalten werden. Also hoch zur Bar, Situation und Einladung der Frau kurz wiedergegeben, fragenden und leicht überforderten Blick geerntet (sie wusste ja nicht sofort, WER sie plötzlich verwöhnen will). Kurz überlegt und festgestellt, dass der Abend nur besser werden kann und man ja wieder gehen kann, wenn es auf der Matte blöd ist. Den eben bestellten Drink stornierten wir bei der Barfrau, ca. 30 Sekunden später waren wir auf der Matte. Die beiden Frauen schauten sich in die Augen, waren sich ohne Worte einig, fingen sich zu küssen an und der Typ von der Frau verkrümelte sich mit dem Satz „Das kann jetzt dauern“ an die Bar. Es entwickelte sich eine absolut geile Leckerei und Fickerei, mal Frau-Frau, mal Frau-Frau-Mann, mal ein Knäuel aus Frau-Mann-Frau-Mann (wieder mit ihrem Freund). Derart völlig anlaufzeitfreien Sex hatten wir auch noch nicht…
Spontaner Sex ist manchmal der Beste, wenn es auch komisch ist, sich erst danach gegenseitig vorzustellen. Wir verbrachten den Abend noch einige Stunden zu viert, hatten am Ende den ganzen Club inklusive Discothekenbereich für uns allein und sollten dann gegen 5 Uhr das Personal Feierabend machen lassen. Am Ende stand noch die Frage, ob wir die Party bei dem Pärchen zuhause oder bei uns im Hotel fortsetzen. Wir haben uns fürs Hotel entschieden – ohne das Pärchen! Einerseits waren wir müde, andererseits hatten wir das Gefühl, den schönsten Teil des Abends bereits erlebt zu haben, da wir irgendwie keine Lust auf fremde Wohnungen hatten und in unserem Hotelzimmer kein Platz für weitere zwei Übernachtungsgäste, die es danach bestimmt nicht mehr nach Hause schaffen, gewesen wäre.

Fazit: Eine endgeile Nummer, so wie wir sie wollten. Schade nur, dass sowas in Berlin mangels vernünftiger Leute in den Clubs ausbleibt…

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Plan B eines Dreiergespanns: Kinderdisco im Swingerclub

JungAusBerlin schrieb am 19. Dezember 2014

Manchmal ist es ja ganz nett zu beobachten, wie dämlich sich manche Paare anstellen, wenn es darum geht, eine Solofrau zum Sex zu überreden. So geschehen nun kürzlich in einem Club weit weg von Berlin, leider gab´s an der Bar des Swingerclubs kein Popcorn…

Leider kein Popcorn im SwingerclubEin junges Paar, Anfang/Mitte 20, brachte eine ebenso junge Solofrau mit in den Swingerclub. Man sah dem Mädel an, dass sie wohl das erste Mal in einem Club war. Der männliche Part vom Paar war der Volltrottel in der Runde, steht augenscheinlich ganz schön unter den Fittichen seiner Freundin, diente hauptsächlich als Getränke-Boy und Platz-Freihalter – machte generell einen recht uninteressierten Eindruck an den Frauen. Das JOYCLUB-Profil des Paares kennen wir, darin verkaufen sie sich als mega-erfahrene Swinger (sogar Swingerpaten!), geben aber recht bemitleidenswert zu, dass sie es seeeehr schwer hätten, Kontakt zu Solofrauen aufzubauen, da die ja alle Fakes wären. [Geheimtipp von uns: Schaut Euch mal außerhalb des Internets um] Umso erstaunlicher, dass wir Zeugen einer solch seltenen Begegnung werden durften. Die beiden verpassten so ziemlich jeden passenden Moment, mit der Frau auf Tuchfüllung zu gehen. Da war kein sichtbarer Flirt, keine angeregt wirkende Unterhaltung zu dritt, keine zufälligen ersten Berührungen – einfach nichts, was zu „mehr“ führen könnte. Vielmehr wurde seitens der Paar-Frau recht aktiv auf das Mädel eingeredet und auch die zahlreichen, gemeinsamen Klo-Besuche der Ladys führten letztlich nur zu einem völlig barlastigen Abend für die Triole. Plan B der Paar-Frau war dann irgendwann, den Bar-Bereich des Clubs gemeinsam mit der mitgebrachten Frau zur Kinderdisco umzufunktionieren. Das klappte auch ganz gut, denn zufällig war in dem Club auch ein DJ anwesend, der Musikwünsche annahm. So kam es, dass die beiden Hühner Ladys tanzend, zappelnd und lautstark/schief mitsingend den Club aufmischten, während der Typ gelangweilt seine Zeit absaß. Leider war hierbei für uns und einige weitere Clubgäste eher Fremdschämen angesagt, denn das Gezappel und Gegröhle der angeheiterten Frauen erinnerte eher an die peinlichen DSDS-Casting-Generalproben zweier aufgedrehter 13jähriger Mädels vor dem Spiegel im Kinderzimmer.

Für ein scheinbar erfahrenes Paar haben sich die beiden sichtbar dämlich angestellt. Wir denken, alle Beteiligten waren schlecht auf den Clubbesuch vorbereitet. Das Kopfkino ist nämlich immer so eine Sache, häufig kommt es völlig anders. Auch wir kennen das, haben solche Situationen bislang aber rückblickend ganz gut gemeistert oder uns von vorn herein durch gute „Vorab-Auswahl“ erspart.
Wahrscheinlich hat das Paar weder untereinander, noch mit der Frau die Fronten im Vorfeld des Clubbesuches hinreichend geklärt. Offene Worte können da manchmal Wunder wirken. Wirklich heiß war offenbar wohl nur die bi-fixierte Paar-Dame auf das mitgebrachte Mädel, während der Kerl eher grenzdebil dreinschaute und das Solo-Mädel wohl an keinem von beiden Interesse hatte (den Paar-Mann guckte sie teilweise sogar recht angewidert an). Dieses peinliche Kinderdisco-Deasaster hätte in unseren Augen also nicht sein müssen. Trotzdem: „Danke für die Show!“

Wir hatten übrigens auch keine gesteigerte Lust, uns an dem Solo-Mädel zu versuchen und es als sportliche Herausforderung hinsichtlich „ausspannen“ anzugehen. War uns alles etwas zu einfach gestrickt – wenn Ihr wisst, was wir meinen… 😈

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Hedonism II: Unser Fazit und Tipps für Erstbesucher

JungAusBerlin schrieb am 21. November 2014

trip-hedonism-jamaikaHier ist der letzte Teil unseres Reiseberichtes ins Hedonism II auf Jamaika. Was ist besonders? Was gibt es zu beachten? Hier kommt das Fazit unseres ersten, echt geilen Swinger-Urlaubes, natürlich mit ein paar Tipps für Euch.

Über die Partys, die Gäste und das Hotel selbst haben wir ja schon in den vorherigen Beiträgen viel geschrieben, zudem ist das Hotel in vielen Presse-Berichten rund um den „Sexreisen-Skandal“ einer großen Versicherung hinreichend erwähnt. Nun aber von uns weitere persönliche Eindrücke und Tipps für Erstbesucher des Hedo II.


Zum Vergrößern bitte auf das entsprechende Bild klicken
Für uns war es ja der erste FKK-Urlaub. Swingerclubs kennen wir ja nun schon seit einer Weile, aber im Urlaub nackig machen war dann doch recht neu für uns. Anfangs noch etwas scheu und natürlich angezogen schlenderten wir am leeren Prude-Beach entlang und merkten recht schnell, dass dies hier recht einsam enden würde. Also sind wir über den Schatten gesprungen, haben uns ausgezogen und ab ins Getümmel gestürzt. Es dauerte nicht lange, da war die eigene Nacktheit vergessen und die Vorzüge sind nunmal nicht von der Hand zu weisen: Nahtlose Bräune, keine nassen Klamotten, mehr Spaß, …
Wer natürlich mit Nacktheit, der eigenen Figur oder dem Angucken nicht immer ästhetischer Menschen ein größeres Problem hat, sollte es sein lassen, so ein Hotel zu buchen. Gleiches gilt für Personen, die Toleranz letztlich nur labern aber nicht leben – diese Leute werden im Hedonism II zu 100% ihr blaues Wunder erleben. Also man sollte schon so in etwa wissen, worauf man sich einlässt. Allzu zartbesaitet sollte man auch nicht sein, weswegen wir das Hedonism II für Swinger-Neueinsteiger eher nicht empfehlen würden, wobei jeder selbst wissen sollte, ob er nicht erstmal die Szene in Deutschland entdecken sollte, bevor man gleich über den noch nicht entdeckten Tellerrand springt.

Eine schöne, bislang von uns unerwähnte Eigenart des Hedonism II ist, dass sich ein kleiner Kult um die Steine, die überall in der Anlage im Garten oder dem kleinen Urwald verteilt liegen, entwickelt hat. Wo auch immer man ist, man findet bunt bemalte oder beschriebene Steine von Gästen des Hedonism vor, die mit einem Stein etwas Bleibendes von sich da gelassen haben. Man kann das Ding selbst bemalen oder auch den netten Maler am Strand (bitte nicht mit dem Drogendealer am anderen Ende verwechseln!) bemühen. Natürlich haben auch wir diesen schönen Kult gelebt und unseren Stein an einer Stelle im Garten des Nude-Bereiches abgelegt. Für eine Hand voll US$ hat der Typ am Strand unser Exemplar nach unseren Wünschen in unserem Design gestaltet und wir finden, das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

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Kleine Anekdote am Rande: Die peinlichen Pool-Spiele im Nude-Pool waren ja nicht so unser Fall. So auch die Nummer mit der Krönung von „Mrs. und Mr. Tan & No-Tan“ (übersetzt gebräunt und nicht-gebräunt). Die Animateure wollten natürlich auch unser Weibchen (rote Haare, super helle Haut, nie braun, eher verbrannt) dazu bewegen, sich nackig am Pool-Rand vor 100 Leuten zum Löffel zu machen. Nein, das wollte sie nicht, blieb lieber im Wasser – trotz animierenden Beifalls der Menschenmeute. Also machten sich 6 andere Gestalten zum Voll-Deppen, posten, tanzten und gaben alles. Doch wer schlug sie alle? Unser weiblicher Part, als der Animateur das Publikum um Bewertung der Teilnehmer bat und unser im Pool hockendes Weibchen erneut neckte und um Bewertung auch von ihr bat. Bei ihr war der Applaus am Ende des Wettbewerbs am größten, sie war die „Mrs. No-Tan“-Gewinnerin (der Herzen)… 😉

Unsere Tipps an Erstbesucher des Hedonism II:

  • Bucht das Hotel bei einem professionellen Reisebüro und vergleicht die Preise zur Direktbuchung im Hotel oder einem amerikanischen Erotik-Reisen-Veranstalter (Selbst unser auf derartige Reisen spezialisiertes Büro hat uns zwar anfänglich gut beraten, aber letztlich nicht exakt das gebucht, was wir haben wollten. Bei Reklamation direkt aus Jamaika ließ das Reisebüro uns letztlich im Regen stehen und hatte noch nicht mal eine Entschuldigung parat. Daher genau aufpassen und alles schriftlich bestätigen lassen, inklusive der Übersetzung/Bedeutung der für Nicht-Reisebüro-Mitarbeiter kryptischen Kürzel für die Zimmertypen.)
  • Es gibt eigentlich keinen Grund, die teuren Zimmer im Nude-Bereich zu buchen oder gar auf die noble, renovierte Variante auszuweichen. Außer Ihr wollt direkten Zugang zum Strand oder Euren eigenen Whirlpool auf der Terrasse haben. Ihr kommt von überall aus schnell zum FKK-Bereich und könnt auch nackt durch den Prude-Bereich laufen. Zudem ist es in den Zimmern rund um den Nude-Pool auch nachts gewiss nicht leise, da dort stets Party angesagt oder blödes Gequatsche ist.
  • Bessert Euer Englisch auf, wenn nötig. Habt keine Scheu, die Leute anzusprechen. Irgendwie klappt es immer, die Leute haben Verständnis für eventuelle Sprachschwierigkeiten (der Ami-Slang ist manchmal grausam) und sind neugierig auf Deutsche und Europäer.
  • Packt nicht zu viele Klamotten ein und zerbrecht Euch nicht den Kopf à la „Was kaufe ich noch Schönes“, Ihr seid letztlich fast nur nackt (die 75 US$ Übergepäck-Gebühren hätten wir uns sparen können, unsere Klamotten blieben überwiegend im Koffer)
  • Macht Euch keine Gedanken um Figur, BMI, Alter, …! Niemand ist perfekt und es ist erstaunlich, wie offen und neutral alle Leute dort miteinander umgehen und ihre Nacktheit zelebrieren. Dagegen sind die Swingerclubs in Deutschland wahre Tempel der Intoleranz und Lästerei.
  • Ab ins Getümmel! Sofort!!! Nicht zögern und Zeit verlieren, sondern einfach hingehen, wo der Bär steppt. Das ist fast immer im Nude-Bereich.
  • Fahrt unbedingt Eure Toleranzschwelle deutlich herunter, sonst seid Ihr im Hedo II vollkommen falsch!!!
  • Nehmt Kondome mit und besteht auf die Benutzung wenn Ihr was mit anderen Leuten macht, die meisten Gäste im Hotel scheren sich in der lockeren Stimmung darum einen Scheißdreck!
  • Verschwendet keine Zeit. Wenn Ihr jemanden nett findet, sprecht ihn an. Ob die Person/das Paar am nächsten Tag noch dort ist, ist nämlich völlig ungewiss. Das Hotel hat am Tag dutzende An- und Abreisen und durch die Nähe zu den USA sind Kurz-Aufenthalte häufig.
  • Bucht Wunsch-Sitzplätze für den Langstreckenflug.
  • Ihr wollt nackt am Strand heiraten? Ab ins Hedo II, da ist das inklusive!
  • Wer gerne taucht, kann das kostenfrei dort tun. Also notfalls noch vorher einen internationalen Tauchschein machen.
  • WLAN im Hotel ist sauteuer, Roaming per Mobilfunk unbezahlbar. Es gibt eine Free-WiFi-Zone im Bereich des Restaurants vor dem Casino und dem Shop.
  • Trinkgeld für die Angestellten sollte in kleinen Dollar-Scheinen unauffällig direkt in die Hand gegeben werden. Nichts aufs Bett legen, das Zimmermädchen lässt es liegen. Trinkgeld ist offiziell verboten, sichert einem aber wie überall das gewisse Extra an mehr Service.
  • Wer beim Buffet weg vom Einheitsbrei will, sollte unbedingt das japanische Livecooking-Restaurant kostenlos reservieren.
  • Schaut morgens an der Omelette-Station gut hin, was da gerührt wird. Nicht dass Ihr Euren „Glückstag“ habt und ein „One-Day-Chicken“ erwischt, wie es die Köchin lapidar mit dreckigem Grinsen aufgrund fragender Blicke unseres männlichen Parts kommentierte…
  • Wenn Ihr könnt und wollt, fahrt mit Freunden/Bekannten oder einer zu Euren Neigungen passenden Reisegruppe hin. Das vereinfacht die Kontaktaufnahme und reduziert sprachliche/kulturelle Barrieren.
  • Lächelt, lächelt, lächelt! Seid locker und unverkrampft. Das ist für Deutsche oft ein Grundproblem. Notfalls helft nach, entweder mit Flüssigem von der Bar oder mit Hilfe des netten Mannes auf den Steinen am rechten Ende des FKK-Strandes. Ihr werdet sehen, je lockerer und offener ihr seid, umso eher kommt Ihr in Kontakt zu den echt coolen Leuten in diesem Resort.
  • Schraubt Erwartungen herunter, an das Hotel selbst und das, was da passiert. Es ist zwar ein Sündenpfuhl, jedoch keine nie endende Riesen-Orgie, mit endlosen Fick-Gelegenheiten. Hier treffen sich nicht nur Swinger, sondern auch Hedonisten und Naturisten. Es liegt an Euch, was Ihr draus macht – die Umgebung für eine lustige und im Idealfall auch geile Zeit ist durch das kultige Konzept des Hedonism II definitiv geschaffen.
  • Probiert das Jerk-Chicken an einer der Fressbuden des Hotels mit der speziellen Sauce.
  • Im Meer vor See-Igeln aufpassen (notfalls Badeschuhe mitnehmen).
  • Ohrstöpsel mitnehmen, die Klima-Anlage ist laut und die Zimmernachbarn u.U. bei ihrem Geficke manchmal auch.
  • Wenn es die Zeit zulässt, schaut Euch Jamaika auch außerhalb der Anlage an.
  • Nehmt Euch nach Eurem Urlaub noch ein paar Tage frei, um Euch von den Partys, dem wenigen Schlaf und dem Jetlag zu regenerieren. Wenn Ihr diese zusätzlichen Tage nicht braucht, habt Ihr nichts erlebt oder seid echt krass drauf!

Nun, einige Wochen nach Wiederkehr aus dem Hedonism II können wir guten Gefühls sagen, „Ja, es war geil – gerne wieder!“ Dennoch sind wir natürlich auch kritisch und der Meinung, dass das Hedo II zwar wirklich Kult ist (das sieht man auch an den zahlreichen Repeatern: Paaren, die teils über 100 Mal schon dort waren), man aber letztlich für sexorientierten Spring-Brake für viel zu viel Geld in einer doch recht einfachen, alten, aber gepflegten Anlage untergebracht ist. Dies allerdings war für uns nichts Neues, dafür waren wir zu gut vor Buchung informiert und daher nicht enttäuscht. Wir empfehlen dieses Hotel mit kleineren Einschränkungen weiter, sowas sollte man gesehen/erlebt haben. Solange die eigenen Erwartungen nicht zu hoch gesteckt sind, wird man dort eine echt einmalige Zeit verleben. Wir sind neugierig auf diese Art von Sextourismus geworden und werden wiederkommen, aber unsere Fühler auch bestimmt nach anderen Swinger-/FKK-Hotels ausstrecken, denn wir entdecken die Welt einfach viel zu gerne, um dauerhaft auf Jamaika zu stranden.

Wer an uns ne Frage loswerden möchte, kann dies gern per Kommentar-Funktion oder -ganz diskret- per Mail an uns tun. Wir helfen gerne weiter! 😉

Alle Beiträge in unserer Rubrik „Swingerurlaub Hedonism“

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