Vögeln ohne Anlaufzeit in doofem Swingerclub in Hamburg

JungAusBerlin schrieb am 20. Januar 2015

adultsonlyEin Swingerclub in Hamburg, in den Wochen vor Weihnachten an einem Samstag-Abend. Wir besuchten ihn erstmals und waren von dem Laden recht enttäuscht, da einerseits nichts los war (5 Paare, 2 Solomänner) und andererseits die Website etwas zu vollmundig gewisse Dinge suggerierte, die in Wahrheit weniger ansprechend wirkten. Das versprochene „Flying Fingerfood“ vermissten wir völlig, die Weihnachtsleckereien bestanden aus lieblos zusammengepackten Mandarinen und einigen Dominosteinen. Zum Glück waren wir satt und gehen nicht zum Essen in einen Swingerclub.

Die Zeit wollte nicht so recht vergehen, dies sahen auch einige andere Paare so und verkrümelten sich in den Spielwiesenbereich. Wir blieben zunächst an der Bar und überlegten, ob wir in den anderen Club fahren, den wir sonst häufig in Hamburg aufsuchen. Unser männlicher Part machte eine Runde durch den Club und sah sich das Treiben der Leute auf der Matte aus einiger Entfernung an. Eine ca. 25jährige, attraktive Paar-Dame wurde gerade von ihrem Partner geleckt. Die Blicke des Mädels und unseres Männchens trafen sich. Oh Mann, was war das für ein Blick – kaum zu beschreiben. Erfüllt von Geilheit, ein immer deutlicher zu interpretierendes Fordern nach „Mehr“. Natürlich kann man Blicke auch fehldeuten, aber einen Versuch war es wert. Also näherte sich unser Männchen der Frau und sie genoss kurz darauf die ersten Berührungen. Dann ergab sich folgender, kurzer Dialog:

„Sag mal, wo hast Du denn Deine Freundin gelassen“, fragte sie leise.
„Oben an der Bar“, war die Antwort.
„Hol sie ruhig dazu, ich hätte wahnsinnig Lust, sie zu verwöhnen.“

Eine solch eindeutige Aufforderung sollte unserem weiblichen Part natürlich nicht vorenthalten werden. Also hoch zur Bar, Situation und Einladung der Frau kurz wiedergegeben, fragenden und leicht überforderten Blick geerntet (sie wusste ja nicht sofort, WER sie plötzlich verwöhnen will). Kurz überlegt und festgestellt, dass der Abend nur besser werden kann und man ja wieder gehen kann, wenn es auf der Matte blöd ist. Den eben bestellten Drink stornierten wir bei der Barfrau, ca. 30 Sekunden später waren wir auf der Matte. Die beiden Frauen schauten sich in die Augen, waren sich ohne Worte einig, fingen sich zu küssen an und der Typ von der Frau verkrümelte sich mit dem Satz „Das kann jetzt dauern“ an die Bar. Es entwickelte sich eine absolut geile Leckerei und Fickerei, mal Frau-Frau, mal Frau-Frau-Mann, mal ein Knäuel aus Frau-Mann-Frau-Mann (wieder mit ihrem Freund). Derart völlig anlaufzeitfreien Sex hatten wir auch noch nicht…
Spontaner Sex ist manchmal der Beste, wenn es auch komisch ist, sich erst danach gegenseitig vorzustellen. Wir verbrachten den Abend noch einige Stunden zu viert, hatten am Ende den ganzen Club inklusive Discothekenbereich für uns allein und sollten dann gegen 5 Uhr das Personal Feierabend machen lassen. Am Ende stand noch die Frage, ob wir die Party bei dem Pärchen zuhause oder bei uns im Hotel fortsetzen. Wir haben uns fürs Hotel entschieden – ohne das Pärchen! Einerseits waren wir müde, andererseits hatten wir das Gefühl, den schönsten Teil des Abends bereits erlebt zu haben, da wir irgendwie keine Lust auf fremde Wohnungen hatten und in unserem Hotelzimmer kein Platz für weitere zwei Übernachtungsgäste, die es danach bestimmt nicht mehr nach Hause schaffen, gewesen wäre.

Fazit: Eine endgeile Nummer, so wie wir sie wollten. Schade nur, dass sowas in Berlin mangels vernünftiger Leute in den Clubs ausbleibt…

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Plan B eines Dreiergespanns: Kinderdisco im Swingerclub

JungAusBerlin schrieb am 19. Dezember 2014

Manchmal ist es ja ganz nett zu beobachten, wie dämlich sich manche Paare anstellen, wenn es darum geht, eine Solofrau zum Sex zu überreden. So geschehen nun kürzlich in einem Club weit weg von Berlin, leider gab´s an der Bar des Swingerclubs kein Popcorn…

Leider kein Popcorn im SwingerclubEin junges Paar, Anfang/Mitte 20, brachte eine ebenso junge Solofrau mit in den Swingerclub. Man sah dem Mädel an, dass sie wohl das erste Mal in einem Club war. Der männliche Part vom Paar war der Volltrottel in der Runde, steht augenscheinlich ganz schön unter den Fittichen seiner Freundin, diente hauptsächlich als Getränke-Boy und Platz-Freihalter – machte generell einen recht uninteressierten Eindruck an den Frauen. Das JOYCLUB-Profil des Paares kennen wir, darin verkaufen sie sich als mega-erfahrene Swinger (sogar Swingerpaten!), geben aber recht bemitleidenswert zu, dass sie es seeeehr schwer hätten, Kontakt zu Solofrauen aufzubauen, da die ja alle Fakes wären. [Geheimtipp von uns: Schaut Euch mal außerhalb des Internets um] Umso erstaunlicher, dass wir Zeugen einer solch seltenen Begegnung werden durften. Die beiden verpassten so ziemlich jeden passenden Moment, mit der Frau auf Tuchfüllung zu gehen. Da war kein sichtbarer Flirt, keine angeregt wirkende Unterhaltung zu dritt, keine zufälligen ersten Berührungen – einfach nichts, was zu „mehr“ führen könnte. Vielmehr wurde seitens der Paar-Frau recht aktiv auf das Mädel eingeredet und auch die zahlreichen, gemeinsamen Klo-Besuche der Ladys führten letztlich nur zu einem völlig barlastigen Abend für die Triole. Plan B der Paar-Frau war dann irgendwann, den Bar-Bereich des Clubs gemeinsam mit der mitgebrachten Frau zur Kinderdisco umzufunktionieren. Das klappte auch ganz gut, denn zufällig war in dem Club auch ein DJ anwesend, der Musikwünsche annahm. So kam es, dass die beiden Hühner Ladys tanzend, zappelnd und lautstark/schief mitsingend den Club aufmischten, während der Typ gelangweilt seine Zeit absaß. Leider war hierbei für uns und einige weitere Clubgäste eher Fremdschämen angesagt, denn das Gezappel und Gegröhle der angeheiterten Frauen erinnerte eher an die peinlichen DSDS-Casting-Generalproben zweier aufgedrehter 13jähriger Mädels vor dem Spiegel im Kinderzimmer.

Für ein scheinbar erfahrenes Paar haben sich die beiden sichtbar dämlich angestellt. Wir denken, alle Beteiligten waren schlecht auf den Clubbesuch vorbereitet. Das Kopfkino ist nämlich immer so eine Sache, häufig kommt es völlig anders. Auch wir kennen das, haben solche Situationen bislang aber rückblickend ganz gut gemeistert oder uns von vorn herein durch gute „Vorab-Auswahl“ erspart.
Wahrscheinlich hat das Paar weder untereinander, noch mit der Frau die Fronten im Vorfeld des Clubbesuches hinreichend geklärt. Offene Worte können da manchmal Wunder wirken. Wirklich heiß war offenbar wohl nur die bi-fixierte Paar-Dame auf das mitgebrachte Mädel, während der Kerl eher grenzdebil dreinschaute und das Solo-Mädel wohl an keinem von beiden Interesse hatte (den Paar-Mann guckte sie teilweise sogar recht angewidert an). Dieses peinliche Kinderdisco-Deasaster hätte in unseren Augen also nicht sein müssen. Trotzdem: „Danke für die Show!“

Wir hatten übrigens auch keine gesteigerte Lust, uns an dem Solo-Mädel zu versuchen und es als sportliche Herausforderung hinsichtlich „ausspannen“ anzugehen. War uns alles etwas zu einfach gestrickt – wenn Ihr wisst, was wir meinen… 😈

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Hedonism II: Unser Fazit und Tipps für Erstbesucher

JungAusBerlin schrieb am 21. November 2014

trip-hedonism-jamaikaHier ist der letzte Teil unseres Reiseberichtes ins Hedonism II auf Jamaika. Was ist besonders? Was gibt es zu beachten? Hier kommt das Fazit unseres ersten, echt geilen Swinger-Urlaubes, natürlich mit ein paar Tipps für Euch.

Über die Partys, die Gäste und das Hotel selbst haben wir ja schon in den vorherigen Beiträgen viel geschrieben, zudem ist das Hotel in vielen Presse-Berichten rund um den „Sexreisen-Skandal“ einer großen Versicherung hinreichend erwähnt. Nun aber von uns weitere persönliche Eindrücke und Tipps für Erstbesucher des Hedo II.


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Für uns war es ja der erste FKK-Urlaub. Swingerclubs kennen wir ja nun schon seit einer Weile, aber im Urlaub nackig machen war dann doch recht neu für uns. Anfangs noch etwas scheu und natürlich angezogen schlenderten wir am leeren Prude-Beach entlang und merkten recht schnell, dass dies hier recht einsam enden würde. Also sind wir über den Schatten gesprungen, haben uns ausgezogen und ab ins Getümmel gestürzt. Es dauerte nicht lange, da war die eigene Nacktheit vergessen und die Vorzüge sind nunmal nicht von der Hand zu weisen: Nahtlose Bräune, keine nassen Klamotten, mehr Spaß, …
Wer natürlich mit Nacktheit, der eigenen Figur oder dem Angucken nicht immer ästhetischer Menschen ein größeres Problem hat, sollte es sein lassen, so ein Hotel zu buchen. Gleiches gilt für Personen, die Toleranz letztlich nur labern aber nicht leben – diese Leute werden im Hedonism II zu 100% ihr blaues Wunder erleben. Also man sollte schon so in etwa wissen, worauf man sich einlässt. Allzu zartbesaitet sollte man auch nicht sein, weswegen wir das Hedonism II für Swinger-Neueinsteiger eher nicht empfehlen würden, wobei jeder selbst wissen sollte, ob er nicht erstmal die Szene in Deutschland entdecken sollte, bevor man gleich über den noch nicht entdeckten Tellerrand springt.

Eine schöne, bislang von uns unerwähnte Eigenart des Hedonism II ist, dass sich ein kleiner Kult um die Steine, die überall in der Anlage im Garten oder dem kleinen Urwald verteilt liegen, entwickelt hat. Wo auch immer man ist, man findet bunt bemalte oder beschriebene Steine von Gästen des Hedonism vor, die mit einem Stein etwas Bleibendes von sich da gelassen haben. Man kann das Ding selbst bemalen oder auch den netten Maler am Strand (bitte nicht mit dem Drogendealer am anderen Ende verwechseln!) bemühen. Natürlich haben auch wir diesen schönen Kult gelebt und unseren Stein an einer Stelle im Garten des Nude-Bereiches abgelegt. Für eine Hand voll US$ hat der Typ am Strand unser Exemplar nach unseren Wünschen in unserem Design gestaltet und wir finden, das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

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Kleine Anekdote am Rande: Die peinlichen Pool-Spiele im Nude-Pool waren ja nicht so unser Fall. So auch die Nummer mit der Krönung von „Mrs. und Mr. Tan & No-Tan“ (übersetzt gebräunt und nicht-gebräunt). Die Animateure wollten natürlich auch unser Weibchen (rote Haare, super helle Haut, nie braun, eher verbrannt) dazu bewegen, sich nackig am Pool-Rand vor 100 Leuten zum Löffel zu machen. Nein, das wollte sie nicht, blieb lieber im Wasser – trotz animierenden Beifalls der Menschenmeute. Also machten sich 6 andere Gestalten zum Voll-Deppen, posten, tanzten und gaben alles. Doch wer schlug sie alle? Unser weiblicher Part, als der Animateur das Publikum um Bewertung der Teilnehmer bat und unser im Pool hockendes Weibchen erneut neckte und um Bewertung auch von ihr bat. Bei ihr war der Applaus am Ende des Wettbewerbs am größten, sie war die „Mrs. No-Tan“-Gewinnerin (der Herzen)… 😉

Unsere Tipps an Erstbesucher des Hedonism II:

  • Bucht das Hotel bei einem professionellen Reisebüro und vergleicht die Preise zur Direktbuchung im Hotel oder einem amerikanischen Erotik-Reisen-Veranstalter (Selbst unser auf derartige Reisen spezialisiertes Büro hat uns zwar anfänglich gut beraten, aber letztlich nicht exakt das gebucht, was wir haben wollten. Bei Reklamation direkt aus Jamaika ließ das Reisebüro uns letztlich im Regen stehen und hatte noch nicht mal eine Entschuldigung parat. Daher genau aufpassen und alles schriftlich bestätigen lassen, inklusive der Übersetzung/Bedeutung der für Nicht-Reisebüro-Mitarbeiter kryptischen Kürzel für die Zimmertypen.)
  • Es gibt eigentlich keinen Grund, die teuren Zimmer im Nude-Bereich zu buchen oder gar auf die noble, renovierte Variante auszuweichen. Außer Ihr wollt direkten Zugang zum Strand oder Euren eigenen Whirlpool auf der Terrasse haben. Ihr kommt von überall aus schnell zum FKK-Bereich und könnt auch nackt durch den Prude-Bereich laufen. Zudem ist es in den Zimmern rund um den Nude-Pool auch nachts gewiss nicht leise, da dort stets Party angesagt oder blödes Gequatsche ist.
  • Bessert Euer Englisch auf, wenn nötig. Habt keine Scheu, die Leute anzusprechen. Irgendwie klappt es immer, die Leute haben Verständnis für eventuelle Sprachschwierigkeiten (der Ami-Slang ist manchmal grausam) und sind neugierig auf Deutsche und Europäer.
  • Packt nicht zu viele Klamotten ein und zerbrecht Euch nicht den Kopf à la „Was kaufe ich noch Schönes“, Ihr seid letztlich fast nur nackt (die 75 US$ Übergepäck-Gebühren hätten wir uns sparen können, unsere Klamotten blieben überwiegend im Koffer)
  • Macht Euch keine Gedanken um Figur, BMI, Alter, …! Niemand ist perfekt und es ist erstaunlich, wie offen und neutral alle Leute dort miteinander umgehen und ihre Nacktheit zelebrieren. Dagegen sind die Swingerclubs in Deutschland wahre Tempel der Intoleranz und Lästerei.
  • Ab ins Getümmel! Sofort!!! Nicht zögern und Zeit verlieren, sondern einfach hingehen, wo der Bär steppt. Das ist fast immer im Nude-Bereich.
  • Fahrt unbedingt Eure Toleranzschwelle deutlich herunter, sonst seid Ihr im Hedo II vollkommen falsch!!!
  • Nehmt Kondome mit und besteht auf die Benutzung wenn Ihr was mit anderen Leuten macht, die meisten Gäste im Hotel scheren sich in der lockeren Stimmung darum einen Scheißdreck!
  • Verschwendet keine Zeit. Wenn Ihr jemanden nett findet, sprecht ihn an. Ob die Person/das Paar am nächsten Tag noch dort ist, ist nämlich völlig ungewiss. Das Hotel hat am Tag dutzende An- und Abreisen und durch die Nähe zu den USA sind Kurz-Aufenthalte häufig.
  • Bucht Wunsch-Sitzplätze für den Langstreckenflug.
  • Ihr wollt nackt am Strand heiraten? Ab ins Hedo II, da ist das inklusive!
  • Wer gerne taucht, kann das kostenfrei dort tun. Also notfalls noch vorher einen internationalen Tauchschein machen.
  • WLAN im Hotel ist sauteuer, Roaming per Mobilfunk unbezahlbar. Es gibt eine Free-WiFi-Zone im Bereich des Restaurants vor dem Casino und dem Shop.
  • Trinkgeld für die Angestellten sollte in kleinen Dollar-Scheinen unauffällig direkt in die Hand gegeben werden. Nichts aufs Bett legen, das Zimmermädchen lässt es liegen. Trinkgeld ist offiziell verboten, sichert einem aber wie überall das gewisse Extra an mehr Service.
  • Wer beim Buffet weg vom Einheitsbrei will, sollte unbedingt das japanische Livecooking-Restaurant kostenlos reservieren.
  • Schaut morgens an der Omelette-Station gut hin, was da gerührt wird. Nicht dass Ihr Euren „Glückstag“ habt und ein „One-Day-Chicken“ erwischt, wie es die Köchin lapidar mit dreckigem Grinsen aufgrund fragender Blicke unseres männlichen Parts kommentierte…
  • Wenn Ihr könnt und wollt, fahrt mit Freunden/Bekannten oder einer zu Euren Neigungen passenden Reisegruppe hin. Das vereinfacht die Kontaktaufnahme und reduziert sprachliche/kulturelle Barrieren.
  • Lächelt, lächelt, lächelt! Seid locker und unverkrampft. Das ist für Deutsche oft ein Grundproblem. Notfalls helft nach, entweder mit Flüssigem von der Bar oder mit Hilfe des netten Mannes auf den Steinen am rechten Ende des FKK-Strandes. Ihr werdet sehen, je lockerer und offener ihr seid, umso eher kommt Ihr in Kontakt zu den echt coolen Leuten in diesem Resort.
  • Schraubt Erwartungen herunter, an das Hotel selbst und das, was da passiert. Es ist zwar ein Sündenpfuhl, jedoch keine nie endende Riesen-Orgie, mit endlosen Fick-Gelegenheiten. Hier treffen sich nicht nur Swinger, sondern auch Hedonisten und Naturisten. Es liegt an Euch, was Ihr draus macht – die Umgebung für eine lustige und im Idealfall auch geile Zeit ist durch das kultige Konzept des Hedonism II definitiv geschaffen.
  • Probiert das Jerk-Chicken an einer der Fressbuden des Hotels mit der speziellen Sauce.
  • Im Meer vor See-Igeln aufpassen (notfalls Badeschuhe mitnehmen).
  • Ohrstöpsel mitnehmen, die Klima-Anlage ist laut und die Zimmernachbarn u.U. bei ihrem Geficke manchmal auch.
  • Wenn es die Zeit zulässt, schaut Euch Jamaika auch außerhalb der Anlage an.
  • Nehmt Euch nach Eurem Urlaub noch ein paar Tage frei, um Euch von den Partys, dem wenigen Schlaf und dem Jetlag zu regenerieren. Wenn Ihr diese zusätzlichen Tage nicht braucht, habt Ihr nichts erlebt oder seid echt krass drauf!

Nun, einige Wochen nach Wiederkehr aus dem Hedonism II können wir guten Gefühls sagen, „Ja, es war geil – gerne wieder!“ Dennoch sind wir natürlich auch kritisch und der Meinung, dass das Hedo II zwar wirklich Kult ist (das sieht man auch an den zahlreichen Repeatern: Paaren, die teils über 100 Mal schon dort waren), man aber letztlich für sexorientierten Spring-Brake für viel zu viel Geld in einer doch recht einfachen, alten, aber gepflegten Anlage untergebracht ist. Dies allerdings war für uns nichts Neues, dafür waren wir zu gut vor Buchung informiert und daher nicht enttäuscht. Wir empfehlen dieses Hotel mit kleineren Einschränkungen weiter, sowas sollte man gesehen/erlebt haben. Solange die eigenen Erwartungen nicht zu hoch gesteckt sind, wird man dort eine echt einmalige Zeit verleben. Wir sind neugierig auf diese Art von Sextourismus geworden und werden wiederkommen, aber unsere Fühler auch bestimmt nach anderen Swinger-/FKK-Hotels ausstrecken, denn wir entdecken die Welt einfach viel zu gerne, um dauerhaft auf Jamaika zu stranden.

Wer an uns ne Frage loswerden möchte, kann dies gern per Kommentar-Funktion oder -ganz diskret- per Mail an uns tun. Wir helfen gerne weiter! 😉

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Hedonism II: Ficken und Feiern in der Ursuppe

JungAusBerlin schrieb am 6. November 2014

trip-hedonism-jamaikaHier ist er endlich, der zweite, umfassende Beitrag nach unserem ersten FKK-/Swinger-Urlaub im Hedonism II auf Jamaika. Wie sind die Leute? Was geht da wirklich ab? Hier gibts mehr Infos dazu, aus erster Hand von uns.

Auweia, wir sind Sextouristen! Unseren Trip in kurzen, knackigen Worten zu beschreiben, fällt uns schwer – fassen wir es zusammen in „Be Wicked For a Week“ (Motto des Hotels).

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Die Eindrücke, die sich dort in unsere Köpfe gebrannt haben, kann man nicht komplett wiedergeben. Es war einfach eine Riesen-Sexparty -vergleichbar mit einem Sping-Brake- mit völlig durchgeknallten aber echt coolen, wahnsinnig (ausnahmslos!) offenen Leuten. Wie wir bereits im ersten Beitrag nach unserer Wiederkehr geschrieben haben, ist die Anlage ja in zwei Bereiche aufgeteilt. Den entvölkerten Clothing-Optional-Bereich und die FKK-Zone. Letztlich hielten wir uns fast nur im Nackedei-Bereich auf, denn dort tobte das Leben und wir wollten ja schließlich was erleben. Wir haben teilweise sogar in drei Schichten geschlafen, um soviel wie möglich an Party mitzunehmen – bedeutet, dass wir am Ende des Urlaubes recht fertig waren.

Die Menschen, die das Hedo II besuchen sind alle wirklich sehr offen. Mit einem „How are you?“ und einem Lächeln kam man immer ins Gespräch, allerdings sollte man halbwegs Englisch sprechen, sonst ist man dort recht einsam. Da der Großteil der Gäste aus den USA oder Kanada kommt, wo Nacktheit verpönt/verboten und die Prüderie im Gegensatz zu Europa verbreitet ist, lassen diese Leute im Hedo II regelrecht die Sau raus. Nacktheit, das Zeigen von Titten, Schwänzen und den sonderbarsten Intim-Piercings werden dort regelrecht zelebriert. Auch konnte man zahlreich die unterschiedlichsten Ergebnisse von Schönheits-OPs bewundern, was im Hedo II an Silikon-Titten aufläuft, ist im Vergleich zu Europa heftig. Viele schöne Möpse und leckere Leute waren da, aber auch diverse missratene Gestalten, die dank verpfuschter Tattoos, Piercings und/oder Brust-OPs aussahen, wie ihr eigenes Gespenst. Für uns war das alles anfangs gewöhnungsbedürftig, da wir sowas in dieser extremen Form bislang nicht kannten. Wir wussten aber schon vorher, dass wir unsere Toleranzschwelle deutlich nach unten fahren müssen, also taten wir es und ließen uns auf das Abenteuer ein. Wir waren zudem in der glücklichen Situation, zur „Young-Swingers-Week“, zur „Wild-Women-Vacation“ und zur „International Delights“ (große Swinger-Reisegruppe) vor Ort zu sein. Diese Kombination aus jungen (häufig ansehnlichen) Leuten und Swingern aus aller Welt war vom Ergebnis her wohl eine gute Wahl, so dass es nie langweilig war. Jung und Alt kamen bestens miteinander aus und im Gegensatz zum Swinger-Publikum in Deutschland gingen die Leute total locker, freundlich und offen miteinander um; da hatte niemand Berührungsängste oder war schlecht gelaunt. Natürlich war die Kommunikation untereinander -so sind Amerikaner häufig- zumeist höchst-oberflächlich, aber dafür kam man weitaus leichter in Kontakt, als es meist in den Clubs in Deutschland mit all den an der Bar hockenden, verklemmten, kommunikationsgehemmten Gestalten läuft. Im Vorbeigehen ner Jung-Swingerin mal auf den einladenden nackten Hintern klatschen endet in Deutschland meist mit fragenden Blicken oder ner Backpfeife. Im Hedo II hielt das Mädel unserem Weibchen gleich noch die andere Arschbacke hin und bat mit Augenzwinkern darum, diese nicht zu vernachlässigen. Solche Situationen gab es zuhauf, warum ist es hier in Deutschland nur so verstockt???

Fotos sind in der „heißen Zone“ des Hedonism II nicht erlaubt, deswegen beschränken sich unsere Bilder auf unverfängliche (leider weniger spannende) Orte. Ein kleines Vögelchen hat uns aber ein Bild direkt vom Pool der Sünde zugespielt, welches wir Euch nicht vorenthalten wollen, natürlich sind Gesichter und Tattoos unkenntlich gemacht.

Video aus dem menschenleeren Sünden-Pool [englischsprachig]:

Man stelle sich einen großen Pool mit Bar und zwei Whirlpools im Nackt-Bereich vor, in dem ab spätem Vormittag bis zum Abend geschätzte 100 Leute eine Riesen-Stehparty feiern, gemeinsam reichlich Alkohol trinken, quatschen, tanzen und ihre Nacktheit ausleben. Sauf-Spiele und peinliche Wettkämpfe fanden am Rand des Pools oder am Strand, meist organisiert vom Animations-Team, statt. Erstaunlich, was manch Amerikaner alles für eine billige, rote Plastik-Perlenkette als Gewinn tat…
DJs kümmern sich um die passende Mucke und die Barkeeper haben keine Minute Pause (Schild an der Bar: „No tits, No ass, No Service!“). Am Poolrand sitzen Leute und rauchen Gras (bekommt man stets beim netten Mann, der auf dem Felsen am Ende des Strandes des FKK-Bereiches sitzt und zum Schein schöne Muscheln verkauft) oder futtern im Wasser Pommes und Hähnchenfleisch, während nebenan eine Frau einem fremden Typen gerade einen bläst und sich danach von hinten vögeln lässt. Es dauerte ca. einen Tag, bis wir angekommen waren und uns an die schöne, neue Sexwelt gewöhnt hatten. Bis dahin sahen wir uns teilweise fassungslos, aber gleichzeitig fasziniert vom Treiben gegenseitig an und kamen uns vor, wie in einem typischen, amerikanischen Pornofilm mit einer riesigen Pool-Party. Nur war dieser Pornofilm das wahre Leben – wir waren mitten drin und wurden immer mehr Teil des Ganzen. Da wunderten wir uns dann auch nicht mehr so über den seltsamen Anblick, als zehn nackte Leute zehn verängstigte Ziegen unter lautem Gegröle der Zuschauer beim Ziegenrennen über den Strand im FKK-Bereich jagten. Auch sowas findet man ab einem gewissen Punkt lustig… Willkommen im Zoo, dem Hedo II!!!

nakedNEWS-Video mit einem Überblick über das Hedo II [englischsprachig]:

Von den Erwartungen her dachten wir jedoch, dass in diesem Resort weitaus mehr „abgeht“. Klar, es war eine Riesen-Party, alle ließen die Sau raus und die Sexualität wurde extrem zur Schau gestellt. Wo sonst kann man auch beim Abendessen im Restaurant mal ne nackte Frau mit nur per Bodypainting angemaltem Kleid oder einen kostümierten Mittvierziger in Windeln mit Nuckelflasche und Sabberlatz bestaunen? Oder als wir vor unserer Zimmertür seltsame Geräusche wahrnahmen, wir die Tür öffneten und es direkt vor unserem Zimmer ein Pärchen im Stehen trieb?
Dennoch müssen wir sagen, dass bei aller Offenheit sich nur ein kleinerer Kern an Leuten tatsächlich an die „echte“ Swingerei öffentlich gewagt hat. Eine Vielzahl von Leuten lebte die Nacktheit und ihre exhibitionistische Ader aus (Sehen & Zeigen) oder machte maximal Showficken. Abends und nachts ging es auch im FKK-Bereich ruhiger, aber dennoch lebhaft zu, da verlagerte sich das „Get Together“ auf den Hot-Tube, den mit rund 40 Grad doch sehr warmen Whirlpool. Wir nannten das Ding irgendwann „Ursuppe“, denn trotz extremer Zusetzung von Chlor ist es bei den diversen, da hineinfließenden Körperflüssigkeiten darin gewiss nicht klinisch rein. Glücklicherweise ist da offenbar so viel Chemie drin, dass wohl alles abgetötet wird, was jucken kann. Nun, drei Wochen nach Wiederkehr behaupten wir, diesbezüglich davongekommen zu sein (Puh, was für ein Glück!). In diesem Whirlpool wurde dann weiter getrunken, gequatscht, gefickt und sich-zur-Schau-gestellt. Wir genossen die Nächte im Wasser, denn meist sind die Pools in typischen Resorts ja nach Sonnenuntergang tabu, im Hedonism II kann man nachts bei 25 Grad unterm Sternenhimmel chillen und es sich stundenlang gutgehen lassen. Zudem konnte man sich da etwas diskreter näher kommen, als tagsüber bei dieser Spring-Brake-Party, die einem teilweise die Libido vergehen lässt. Vom Verhalten her waren die Leute auch in den heißeren Bereichen durchweg freundlich und darauf bedacht, niemandem zu nahe zu kommen, der dies nicht will. Jedoch waren die Aussagen mancher einheimischer Black-Boys schon recht deutlich, da kam dann mal ein freches „Do you want touch me?“ mit Fingerzeig auf sein steifes, schwarzes Big-Bamboo unter Wasser oder „I show you my strawberry“ aber eher einen Lacher wert, da sind die Versuche von dickbäuchigen Solomännern mit dicken Eiern in deutschen Swingerclubs weit weniger unterhaltsam…

Kritisch sahen wir allerdings, dass die Leute im Hedonism II zumeist bei Fremdkontakten kein Kondom nutzen. Wir haben öfter mitbekommen, dass Typen ihre Schwänze binnen einer Stunde kurz in drei unterschiedliche Frauen blank steckten, lecker ist das nicht! Seine Klamotten auf dem Zimmer zu lassen ist ja gut und schön, leider blieb das Hirn dort auch häufig. Wir erlebten das auch einmal hautnah, als wir nachts mit einem Pärchen aus den USA herummachten: Die Frau des Pärchens machte irgendwann mit der größten Selbstverständlichkeit Anstalten, sich blank auf den Schwanz unseres männlichen Parts zu setzen – kaum irritiert vom sofortigen Einwand „Only with Condom!“ mit leichtem Weggeschiebe der herannahenden Muschi versuchte sie es gleich darauf nochmal, worauf unser Männchen deutlicher wurde und die Nummer ein Ende fand. Diese Gedankenlosigkeit stimmte dann doch irgendwie nachdenklich. Im Gegensatz zu Swingerclubs liegen im Hedonism II nirgendwo Kondome aus, diese kann man sich im Shop tagsüber kaufen. Natürlich ist es in einer FKK-Anlage schwer, ein Gummi am Körper unterzubringen. Alle zehn Meter ein Körbchen mit Kondomen in der karibischen Sonne hinzustellen, ist aber auch nicht schlau. Notfalls führt man halt ne kleine Tasche mit sich, wir waren zumindest diesbezüglich vorbereitet und hätten maximal 10 Meter zum Gummiholen laufen müssen.

Im kommenden Beitrag kommen wir zu den Besonderheiten des Hedo II, zu unserem Fazit und geben einige Tipps für künftige Hedonism-Erstbesucher.

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Hedonism II: Bericht über das Resort

JungAusBerlin schrieb am 24. Oktober 2014

trip-hedonism-jamaikaWir sind zurück aus dem Hedonism II. Eine echt geile und abgefahrene Zeit war das. Nun unsere Berichte und Fotos aus dem Hedo II, wie versprochen. Wir teilen das mal in mehrere Beiträge auf, damit es etwas besser strukturiert ist.

Heute geht es um die Anreise und das Hotel im Allgemeinen
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Nach fast 13 Stunden Flug kamen wir auf Jamaika an. Da wir aus organisatorischen Gründen nur den Rück-Transfer vom Hotel zum Flughafen gebucht hatten, mussten wir uns nach einem Taxi umschauen, das uns ins Hotel bringt. Um die 60 US$ sollten wir mit einem Taxifahrer verhandeln, sagte man uns vorab. Das gestaltete sich recht schwierig, denn die wollten alle deutlich mehr für die fast 1,5 Stunden Fahrt haben. Wie der Zufall so wollte, trafen wir vor dem Flughafen ein junges Pärchen aus Schweden, die mit uns im Flugzeug saßen, dem es genauso ging und die zufälligerweise auch ins Hedonism II wollten. Zu geil, das fing ja schon gut an – also Taxi genommen, Preis geteilt und Jamaika in der Abend-Dämmerung kennengelernt. Im Hotel angekommen, wurden wir freundlich vom Personal empfangen und sahen auch die erste leicht bekleidete Frau, die uns daran erinnerte, dass wir auch schon sehr bald so herumlaufen. Unser erster FKK-Urlaub hat also begonnen – im berüchtigsten Swinger-Hotel der Welt.

Das Zimmer:
Wir hatten ein Standard-Zimmer mit Gartenblick. Das Zimmer hat gewiss schon einiges erlebt, war aber recht gut in Schuss. Man kann sagen, dass man für das viele Geld woanders weit mehr bekommt, aber das Hedo II hat ja andere Vorzüge… 😉
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Das Zimmer ist nicht gerade geräumig, recht zweckmäßig eingerichtet. Die Klima-Anlage war leider recht laut, Ohropax waren da schon nötig, um bei eingeschalteter Air-Condition vernünftig zu schlafen (wir machten die meist nachts aus). Ein kleiner Schrank mit recht wackelig angebrachtem Zimmer-Safe, ansonsten eine Kommode mit Schubladen und zwei Nachtische waren die Verstau-Möglichkeiten fürs Gepäck. Wir hatten natürlich viel zu viele Klamotten dabei, letztlich waren wir doch fast nur nackt oder mit Handtuch um die Hüften unterwegs. Ein großer Flat-TV mit allerhand amerikanischen Fernsehprogrammen aber auch drei Porno-Kanälen steht zur Verfügung, ebenso ein kleiner Kühlschrank. Das Kingsize-Bett ist bequem, an der Decke darüber und gegenüber an der Wand hängen die berühmten Riesen-Spiegel, in denen man sich bestens beim Herumferkeln betrachten kann. Das Bad ist klein, nicht allzu neu, aber ohne Schimmel (wie man ihn in der feuchten Karibik sonst gern mal vorfindet). Die Dusche hatte Badewannengröße, war mit mehreren Erlebnis-Duschköpfen versehen und eigentlich ganz in Ordnung. Leider kein Balkon, stattdessen ein Fenster mit Blick in eine Palme und den Garten des Hedo II. Zusammengefasst war das Zimmer alt, aber halbwegs renoviert und in grundsätzlich sauberem Zustand. Keine Wohlfühloase, aber letztlich ist man ja sowieso den ganzen Tag in der Anlage unterwegs und kommt nur zum Schlafen oder Vögeln her. Den erheblichen Aufpreis für eines der wenigen renovierten Zimmer wäre uns das daher keinesfalls wert gewesen.

Allgemeine Infos zum Hotel:
Das Hedonism II-Resort liegt am berühmten, kilometerlangen Strand von Negril. Es handelt sich um eine Clothing-Optional-Anlage, also ist Nacktheit grundsätzlich überall möglich, in einigen Bereichen des Geländes aber absolute Pflicht. Paare und Einzelpersonen haben Zutritt, es gibt ferner Tages-Tickets für Tagesbesucher. Es sind zu ca. 80% Amerikaner und Kanadier dort zu Gast, einige Südamerikaner und Jamaikaner, Europäer sind zwar gern gesehen, aber echt in der Minderheit. Solomänner waren verdammt wenige dort (geschätzt 5-10), ansonsten halt reichlich Paare aller Alters- und Gewichtsklassen. Es gibt einen weitläufigen, gepflegten Garten mit kleinem Dschungel, mehreren Pools (einer davon mit Wasser-Rutsche) und Whirlpools, der Strand ist in zwei Bereiche unterteilt, wovon der größere und meist genutzte der FKK-Strand ist. Ansonsten kann man an diversen Bars fast rund um die Uhr trinken, es sind alle Getränke inklusive, auch Cocktails. Es werden ausschließlich Marken-Alkoholika ausgeschenkt, also nicht der übliche All-In-Fusel in den typischen Ferienanlagen. Die Qualität der Drinks war nie zu beanstanden. Es gibt zudem zwei Essensbuden am Strand (vergleichbar einer Imbiss-Bude), wo man nach Herzenslust auch mal zwischendurch was essen kann, an der Bude in Nähe des FKK-Pools sogar bis morgens um 5 Uhr z.B. Pizza, Burger oder das berühmte „Jerk Chicken“ ordern kann. Es war für uns anfangs recht befremdlich, Leute nackt am Pool-Rand Pommes mit Hühnchen fressen zu sehen 😉
Es handelt sich um ein Ultra-All-Inklusive-Hotel, also ist hier wirklich alles inklusive. Sogar Tauchen!
Recht teuer ist das WLAN im Zimmer und dem Rest der diesbezüglich gut ausgestatteten Anlage, da ist man mit unverschämten 80 US$ für eine Woche dabei. Erst später entdeckten wir in Nähe des Haupt-Restaurants vor dem Souvenir-Shop die Free-WiFi-Area (Tipp: Das reicht zum gelegentlichen Abfragen von Mails völlig aus!).
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Die Restaurants / das Essen:
Es gibt ein großes Haupt-Buffet-Restaurant mit Show-Bühne für die abendlichen Shows (meist sehenswert mit sehr guten gesanglichen oder akrobatischen Einlagen der Animateure oder gebuchter Künstler), einen daran angeschlossenen Japaner mit Show-Cooking und ein separates, italienisches Restaurant. In allen Bereichen darf man essen, allerdings benötigt man eine Reservierung beim Japaner und Italiener. Das Buffet des Haupt-Restaurants ist recht vielseitig, aber traf leider häufig nicht unseren Geschmack. Viele Stimmen sagen, das Essen sei hervorragend, wir empfanden es als recht durchschnittlich. Das Frühstück war sehr auf die zahlreichen Amerikaner abgestimmt, leider kein vernünftiges Brot, kaum Wurst, recht fettig/deftig und ideal für Alkoholiker, da direkt neben dem Orangensaft schon morgens eine Flasche Vodka steht. Mittags und zum Abend gab es diverse warme Speisen, allerdings irgendwie häufig sehr ähnlich schmeckende und qualitativ nur durchschnittliche Kost. Unser Fall war es recht selten, auch die Hoffnung unseres weiblichen Parts, dort wie am Meer üblich (notfalls gegen Aufpreis) reichlich leckeren Fisch essen zu können, war recht schnell verflogen. Man wird satt, sollte aber keine Gourmet-Ansprüche haben. Das Show-Cooking beim Japaner war toll. Sehr schmackhaft, nett zubereitet und wirklich empfehlenswert. Beim Italiener war es in Ordnung, eine kleine Auswahl an Mehrgänge-Menüs, leider aber kein Highlight. Das Essen an den Fressbuden war in Ordnung, „Jerk Chicken“ (super-lecker), Burger, Pommes, Pizza (nicht so doll), Nachos, PopCorn, Toasts und diverse Teigtaschen boten eine Vielfalt an Junk-Foot, auf die eigentlich alle Gäste des Hotels gern und ausgiebig immer wieder zwischendurch zurückgriffen.
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Der Strand / die Pools:
Der Strand ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Zuerst kommt der „normale“ Bereich (Prude-Beach), in dem man auch bekleidet sein darf. Dort ist aber so gut wie niemand, wer also gern allein ist, sollte da hin gehen. Der Schweinchen-Bereich (Nude-Beach) ist da weitaus beliebter. Hier ist Nacktheit Pflicht und darauf wird auch sehr vom Personal geachtet. Der Strand ist ein Sandstrand, im Wasser befinden sich jedoch einige Seegras-Wiesen, wo man nie so genau weiß, in was (Seeigel, …) man da tritt. Generell ist der zum Baden nutzbare Bereich am Meer recht eingeschränkt. Im hinteren Bereich der Anlage im FKK-Areal ist dann auch der sündige FKK-Pool mit HotTube – dies ist der Hotspot des Hotels. Hier tobt das Leben, hier wird gefeiert, gesoffen, gefressen und herumgefickt. Die anderen Pools sind recht verwaist, werden eher von Erholungssuchenden genutzt, aber das ist dort kaum jemand, denn die Leute kommen zum Feiern und Ficken da hin.
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Das Personal:
Wir haben selten eine Anlage erlebt, die so viel Personal für ihre Gäste hatte. Die Mitarbeiter waren alle durchweg freundlich und aufmerksam, es gab nie nennenswerte Wartezeiten auf Getränke an den Bars und die Mitarbeiter hatten oft nen netten/frechen Spruch und ein Lächeln auf den Lippen. Trinkgeld ist offiziell verboten in der Anlage, sowas regelt man letztlich heimlich, mit einem diskreten Händedruck, wo der Geldschein unsichtbar den Besitzer wechselt. Dafür, dass die Angestellten dort pro Monat im Schnitt noch nichtmal 300 Euro verdienen und teilweise 18 Stunden auf den Beinen sind, machen sie alle nen tollen Job und gehören dafür honoriert. Die Animateure der Anlage sind allesamt hoch-professionell und könnten teilweise gesanglich und von der Fitness her gewiss mehr Geld verdienen. Die Animateure sind auch zuständig für die vielen Shows und Pool-Spiele, wo man sich mehr oder weniger zum Vollidioten machen konnte – die Amerikaner lieben es, sich hemmungslos zum Deppen zu machen, Fremdschämen pur (aber daran gewöhnt man sich). Was uns gestört hat, war die Lautstärke der Musik auf der Showbühne oder auch teils am Pool – da war kaum noch eine Unterhaltung möglich. Hedonism II-Wochenprogramm als PDF

Im kommenden Beitrag dann mehr zu unseren persönlichen Eindrücken und Erlebnissen.

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