No-Gos im Swingerclub – Unsere größten Aufreger (Teil 2)
SpicyDeluXXX schrieb am 30. Juli 2026

Hier ist er nun, der 2. Teil rund um Aura-Crasher und Störenfriede, die einfach nerven und mit ihren Rücksichtslosigkeiten anderen Swingern die Freude an einem Clubbesuch versauen können.
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❓ Wie seht Ihr das? Was stört Euch am Verhalten der Menschen im Club? Gern in die Kommentare!
💡 Seid Ihr noch am Anfang Eurer Swinger-„Karriere“? Dann werdet nicht so, wie die folgenden Störenfriede! Bitte!🫶
Platzblockierer im Essensbereich

Gerade erst erlebt und wieder den Kopf geschüttelt. Im Club ungefähr 120 Leute, im Essensbereich insgesamt ca. 20 Sitzplätze. Dagmar und Werner lernen Klaus und Ute beim Essen von überwiegend fettigem Glutamat-Convenience-Food am Vierertisch kennen. Man isst, kommt ins Gespräch, isst fertig auf, stapelt die leeren Teller und??? Bleibt sitzen! Ja, man bleibt sitzen. Denn es ist ja gerade so nett und die Vibes passen. Da wird dann übers kaputte Wohnmobil gefachsimpelt und man hält sich noch ewig am letzten Schluck warmen Wasser im Glas auf. Die 6 Leute, die (sichtbar!) am Buffet stehend ihren Kopf recken und auf einen Sitzplatz warten, werden erfolgreich ausgeblendet. Ego-Bubble pur! Leute, der Essensbereich ist -wie ein Restaurant auch- kein Wartesaal. Wenn erkennbar alles voll in diesem Bereich ist und man sich nicht weiter die Backen vollstopfen will, dann nimmt man gefälligst Rücksicht auf andere Gäste, die vielleicht auch noch einen warmen Bissen vorm Vögeln zu sich nehmen wollen. Man kann in einem Swingerclub nämlich auch erstklassig woanders über seine aufregenden Camping-Erlebnisse quatschen. Und nein, die Spielwiese ist dafür auch auf keinen Fall eine Option…
Labertaschen und Schläfer auf Spielwiesen

So schön die Fickerei auch ist, irgendwann findet sie ein Ende. Aufstehen, Aufräumen, Anziehen, Duschen und an die Bar was trinken? Nicht mit manchen Leuten. Die bleiben dann noch Ewigkeiten auf der Matte liegen. Ist ja gerade soooo nett miteinander. Dann wird über Urlaub, Autos, Kinder oder andere Clubs lautstark gequatscht. Leute, Ihr nervt! Euer dummes Gequatsche will keiner der um Euch herum noch aktiven Leute hören. Geht an die Bar, in den Raucherbereich oder am besten gleich mit Eurer „Eroberung“ nach Hause – Ihr stört mit Eurer grenzenlosen Rücksichtslosigkeit unbeteiligte Leute beim Vögeln und versaut ihnen den Sex. Niemand möchte mitten beim Ficken Euren Griechenlandurlaub aus dem letzten Jahr analysieren.
Auch schon erlebt, dass sich Leute (eher sehr junge Besucher, meist 4-6er Personengruppen) aufgrund von fehlenden Sitzgelegenheiten für alle zusammen im Bar-Bereich oder einfach mangelnder Sozialkompetenz zum Quatschen(!) nach oben auf eine Spielwiese zurückgezogen haben. Quatschen, Lästern und Chillen unter Ihresgleichen – aber bloß kein Vögeln! Das Gequatsche ist so penetrant, sodass nicht nur diese Spielwiese geblockt ist, sondern auch keine anderen Gäste Lust haben, auf einer anderen Matte in Hörweite aktiv zu werden. Selten, kommt aber tatsächlich vor: Nach dem Vögeln ein kleines Nickerchen auf der Matte halten. Sex mit der eigenen Frau oder dem eigenen Mann ist halt für manche Leute im Swingerclub wirklich ermüdend…
Heranwanzende Kerle

Einzelne Männer haben es meist nicht leicht in einem Swingerclub. Teurer Eintritt, Konkurrenz, kaum Chancen, das eigene Ego wird selten gepusht und dann war da ja noch der Überdruck in der Hose. Manche Männer besuchen den Swingerclub aber auch nicht wegen der Freiheit und dem Swinger-Lifestyle, sondern um sich selbst die (Lügen)Geschichte erzählen zu können, sie wären nicht Kunde, sondern Teil der Szene. Diese Haltung merkt man ihnen häufig trotzdem an, denn den tief verankerten Puffgänger in sich kriegen sie einfach nicht versteckt.
„Kommunikationskrüppel mit Pimmel in der Hand“ ist der Beitrag, den wir dazu vor rund 1½ Jahren verfasst haben. Dem ist fast nichts hinzuzufügen, wir haben zum Thema bereits mächtig ausgeteilt. Außer: Lernt flirten, lernt Euch zu artikulieren, lernt Euch auf sympathische Art interessant zu machen. Frauen und Paaren auf Schritt und Tritt als sabbernder Schatten hinterherzusteigen und ihnen dann noch zur Krönung Euern schrumpeligen Lurch ungefragt und ohne jedwede vorherige Kommunikation hinzuhalten, ist primitiv und führt zu nichts.
Und an alle Frauen und Paare: Lasst dieses Verhalten nicht zu und belohnt es bitte auch nicht durch „aushalten“. Beschwert Euch über diese Typen ohne Verzögerung beim Clubpersonal. Nur so merken diese bedürftigen Trottel, dass sie mit ihrer Art nicht durchkommen, kriegen eine Ansage und bei Wiederholung im besten Fall auch Hausverbot im Club.
Knopf-an-die-Backe-Quatscher

Manche Leute merken einfach nicht, dass sie mit der Zeit nerven. Meist ist es fehlende Sozialkompetenz und Feingefühl für das Gegenüber, manchmal einfach Aufregung. Wenn Ihr Leute im Club ansprecht, bitte habt immer ein Gefühl dafür, ob Ihr stört, bzw. Euer Gegenüber tatsächlich Interesse hat. Hinterfragt Euch und die gesamte Situation auch während des Gesprächs immer wieder – ein Abend im Swingerclub ist nicht zu verwechseln mit dem Besuch einer Eckkneipe, sondern eine sensible Situation.
Beispiel: gemischter Clubabend, gut besucht. Ein Typ irrt durch den Club, bleibt bei uns hängen und unterbricht unser Gespräch, was an sich bereits unhöflich ist. Er fragt, ob wir uns unterhalten und kennenlernen können. Wir sind fair und teilen ihm sofort mit, dass er nicht unser Beuteschema ist und es eigentlich verschwendete Zeit für ihn ist. Er verwickelt uns trotzdem in ein Gespräch, erzählt uns seine halbe Lebensgeschichte. Too much information! Flüchtling, aus dem Iran, (angeblich) erster Clubbesuch, ist stolz auf seinen Arbeitsplatz, sein Auto, seine recht guten Deutschkenntnisse und immer wieder erwähnt er das Verhältnis zu seiner Mutter und das daher schlechte Gewissen in so einem Club zu sein. Außerdem wäre er ja nur wegen uns in den Club gekommen, als er unser Profil bei JOYCLUB auf der Anmeldeliste gesehen hat. [Anmerkung: er ist bei Joy auf Monate hinweg zu 2-3 Veranstaltungen wöchentlich im gesamten Bundesgebiet angemeldet oder auf der Warteliste, wie wir hinterher sahen] Wir wären ja so nett und der weibliche Part ach wie hübsch, auch überhaupt nicht arrogant. Alles ok, aber eigentlich uninteresssant. Zumindest für uns. Wir blieben distanziert-nett, ertrugen es und wollten nicht wieder arrogant oder unfreundlich wirken. Er merkte absolut nicht, wie einsilbig wir mit der Zeit wurden. Wir schafften es mit dem alten Trick, ihn mal auf Tour durch den Club zu schicken und waren ihn erstmal los. Leider erinnerte er sich später noch 2-3 Mal an uns, als er uns an anderer Stelle im Club wieder entdeckte und schlug erneut Wurzeln bei uns. Das krampfige „Gespräch“ zog sich, wir schalteten auf Durchzug, wurden immer garstiger und ihn am Ende durch Unterhaltung mit anderen Leuten irgendwann los. Fazit: Freundlichkeit geht gern nach hinten los. Wir werden im Swingerclub künftig nie wieder Integrationsarbeit leisten. Dafür ist uns der Eintritt zu teuer, unsere Freizeit zu schade und es ist nicht unser Job, muslimischen Männern mit patriarchalen Vorstellungen kulturelle Orientierungshilfe und ein gutes Gefühl in einem für sie häufig verwirrenden Haram-Umfeld zu geben. Abgesehen davon wird man mit manch einer Person im (vermeintlichen) Schlepptau auch schnell uninteressant für womöglich spannendere und passende Begegnungen.
Platzblockierer im Barbereich

Handtücher zum Platz reservieren? Tatsächlich auch im Swingerclub gelegentlich ein Thema, wir schrieben ja bereits über diese Mallorca-Assis. Schön ist nun aber auch eine neue, von uns entdeckte Spezies an Menschen, die sich nun (gern in 3er bis 5er-Grüppchen) hinter Barhocker stellen, sich an diesen festhalten, die Laufwege hinter dem Hocker blockieren und anderen Leuten nebenbei die Möglichkeit nehmen, auf dem Hocker an der Bar zu sitzen. Diese Spezies schafft es tatsächlich, stundenlang in solch einer Position herumzustehen. Geht doch woanders hin, wenn Eure Beine zu kurz sind, den Barhocker besteigen zu können und/oder Eure Ärsche zu fett sind, um den Barhocker nicht platt zu machen. Es gibt doch auch andere Orte in einem Swingerclub, wo man doof rumstehen oder sogar bequem sitzen kann, ohne Durchgänge oder Sitzgelegenheiten an der Bar komplett zu blockieren.
So, genug gepoltert. Lasst uns doch alle dafür sorgen, dass man sich im Club wieder nur an nette Begegnungen erinnert. Und nicht an die Gestalten, die wir Euch hier ausführlich vorgestellt haben.
Am Ende ist es doch ganz einfach: Mit ein bisschen Rücksicht, etwas Weitsicht und einer Prise Anstand wird der Swingerclub für alle ein besserer Ort. Und glaubt uns, dafür muss wirklich niemand eine neue Stellung lernen.😅
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