Archiv für die Kategorie 'Clubgeschichten'

MMF: Böse, nackte deutsche Frau fällt über jungen Prager Schinken her

SpicyDeluXXX am 3. Februar 2026

Junge Kerle wollen im Swingerclub auf die Spielwiese
Der Neujahrsabend in einem Swingerclub in Prag. Ein junges Ding startete einen Gangbang, kümmerte sich um zahlreiche Typen und hat zwei Runden lang alles weggearbeitet, was halbwegs stehen konnte. Danach waren die meisten Dreibeiner befriedigt und verzogen sich nach Hause. Als demnach die ganze Action eigentlich bereits vorbei war, kamen noch drei jüngere Kerle –alle so Mitte 20– in den Club.

Im Lounge-Bereich verirrte sich einer dieser Typen zu uns und fing an, recht offensiv die Beine unseres Weibchens anzustreicheln. Ungefragtes Anfassen ist kein Flirt, sondern eine Einladung zu Ärger. Normalerweise gibts für sowas zurecht eine aufs Maul, nen kräftigen Dreh-Griff an die Eier oder zumindest eine lautstarke Ansage. Wir blieben (weil es ja nur die Unterschenkel waren) ausnahmsweise freundlich, denn wir wissen ja, es geht in Prag halt machmal etwas direkter zu und wir können damit eigentlich gut umgehen. Als er uns dann auf tschechisch ansprach und wir ihm entgegneten, dass er gern auf Englisch oder Deutsch mit uns quatschen kann, winkte er überfordert ab und verzog sich vorerst. Faszinierend, wie häufig sich Tschechen entweder strikt weigern, Englisch zu sprechen, oder es schlicht nicht können.

Ein wenig später geilten wir zu zweit auf der Couch herum. Da war der Schwanz draußen, es wurde auch schon etwas geblasen, das Kleidchen rutschte deutlich nach oben und ließ recht explizite Einblicke zu. Bevor es dort zu wild wurde, gingen wir dann doch in Richtung Spielwiesenbereich. Dort machten wir es uns auf einer abschließbaren Spielwiese bequem, zogen uns aus und machten einfach weiter.

Durch das feinmaschige Gitter in der Tür konnte man unserem Treiben zuschauen. Und natürlich tauchten sie wieder auf, die drei letzten Hoffnungsträger des Abends. Es gab ja sonst nichts mehr zu glotzen. Sie schauten zu und dann kamen recht eindeutige Signale, auch Teil des Treibens werden zu wollen. Es wurde versucht, die Tür zu öffnen, man klopfte, kommentierte unser Tun auf Tschechisch, und irgendwann bettelte man nur noch: „Please …“. Da standen nun drei junge Kerle und wollten zu später Stunde noch was erleben.

Wir besprachen uns kurz, ob wir Gesellschaft in die Nummer einbauen wollten. Nach kurzem Überlegen öffnete unser weiblicher Part die verschlossene Tür, zeigte auf den jungen Prager Schinken von vorhin und lud ihn ein, hineinzukommen. Zudem machte sie den anderen Typen klar, dass sie aber draußen bleiben müssen, denn ihren eigenen Gangbang wollte unser Weibchen heute nicht. Ein MMF war aber in dieser spontanen Situation ok.

Der Typ kam extrem kleinlaut rein, sichtbar überrascht und vermutlich innerlich fluchend, dass seine Rückendeckung draußen bleiben musste. Die Metalltür fiel lautstark ins Schloss und wurde sofort wieder von innen abgeschlossen. Sein Gesichtsausdruck war ein Geschenk. Die reine, nackte Panik. Herrlich! Er hätte wohl nicht gedacht, dass die große Fresse vor der Tür auch Folgen haben kann und die geile, böse, deutsche Mummy mit den großen Titten ihn tatsächlich reinholt.

Er kam gar nicht zum Nachdenken, da wurde er schon aufgefordert, seine Hose auszuziehen und sich hinzusetzen. Unser Weibchen fing dann unvermittelt an, sich an dem Jüngling zu vergehen.

Das Spiel fand aber trotzdem ein schnelles Ende. Wieso? Wir schmissen ihn nach ein paar Minuten wieder raus. Warum? Die Mischung aus drei jungen Kumpels, in die Hose gerutschten Hirnen, offenbar fehlender Erfahrung in Sachen Swingerclub-Action und eine Kommunikation, die selbst mit Übersetzung genervt hätte, ist selten ein Garant für eine wirklich geile Nummer. Die Typen draußen gaben auf Tschechisch offenbar Regieanweisungen, redeten mit dem eingesperrten, entblösten Opfer und kommentierten das Geschehen. Wir verstanden so gut wie nichts. Kindergarten-Hintergrundgeplapper nervt! Kaffeeklatsch könnt ihr bei Eurer Mama am Sonntagnachmittag abhalten, aber nicht dann, wenn wir ficken wollen.

Wir reagieren auf sowas meist sehr rigoros und lassen uns von solchen Luftnummern nicht die Stimmung versauen. Daher kurzer Prozess: Tür auf, den Typen unter leichtem Protest rausgeworfen, in ziemlich dumme Gesichter geschaut, Tür wieder zu, Ruhe. Dann zu zweit das weitergemacht, was zu dritt unter optimaleren Voraussetzungen durchaus nett geworden wäre. Es sollte halt kein MMF-Dreier an diesem Abend sein. Kein Drama für uns, denn wenn wir es drauf anlegen würden, gäbe es unzählige Gelegenheiten für weitere Schwänze. Solomänner spielen bei unseren Besuchen in Swingerclubs eine absolut untergeordnete Rolle, diese Ausnahme-Nummer hatte unfreiwillig schon Comedy-Charakter und wird uns bestimmt noch lange ein schmutziges Grinsen ins Gesicht zaubern.

Und die Moral von der Geschicht?
Wer nur stört, der passt halt nicht.😈

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Blicke, Vibes, Ekstase: Wenn Worte überflüssig sind

SpicyDeluXXX am 18. März 2025

Es ist in der Swingerwelt schon manchmal recht seltsam. Da sitzt man in einem halbvollen Club, um einen herum durchaus ein paar attraktive Leute und auch der eine oder andere nette Blick wird ausgetauscht. Dennoch findet man nicht so recht zueinander. Komfortzone, Ansprüche, diese ganzen kleinen Barrieren im Kopf, die einen davon abhalten, einfach loszulegen. Die im Swingerclub grundsätzlich gewollte Interaktion mit anderen Leuten bleibt so natürlich auf der Strecke, bei vielen Leuten (Sehen-Zeigen-Fraktion) auch absichtlich. Wir geben es aber zu, ein wenig aus der Übung sind wir aktuell, auch, weil ein früher gern von uns besuchter Club nicht mehr existiert und die Kontaktaufnahme dort irgendwie leichter fiel – gerade weil das Publikum einem oft zugänglicher und weniger verstockt erschien, als in den drei übrig gebliebenen Läden hier. Letzteres ist auch einer der Gründe, warum wir aktuell seltener in Swingerclubs sind, als wir eigentlich wollen.

Kürzlich waren wir wieder unterwegs und es war wieder so ein typischer Abend. Ein bisschen Smalltalk an der Bar, aber auf den Matten blieben die meisten unter sich, machten häufig auch die Türen hinter sich zu. Echte Interaktion sah man hauptsächlich bei der ollen brandenburgischen Mutti, die aus ihrem täglichen Trott ausbrach und vorm Renteneintritt nochmal richtig benutzt werden wollte. Nicht unser Beuteschema, niemals!

Es waren auch diverse neue Gesichter (englischsprachige Touristen) im Club, was ja grundsätzlich eine gute Sache ist. Bei unseren Streifzügen durch den Club begegneten wir dann einem der neuen Pärchen, mit dem man aus einiger Entfernung vorher im Bar-Bereich den einen oder anderen Blick ausgetauscht hat, jedoch noch kein Wort sprach. Ein kurzes „Hi“ im Flur vor den Playrooms und man ging gemeinsam in einen Raum, in dem ein anderes Paar in der Ecke zugange war. Kurz gemeinsam dem Treiben zugeschaut und schon machte man es sich auf der großen Spielwiese daneben gemütlich, rückte dicht zusammen und war recht schnell überflüssige Kleidung los. Nach ein paar Minuten Rummachen nebeneinander ging es dann unter uns vieren zur Sache. Unser weiblicher Part widmete sich dem anderen Mann, unser Männchen beschäftigte sich mit der anderen Frau, irgendwann legten die beiden Mädels miteinander los und später gesellte sich noch ein Solomann dazu, der auch nicht zu kurz kam.

Einziger Störfaktor: Ein unsympatisches Spanner-Pärchen, welches uns alle paar Minuten als Zuschauer am Rand beglückte. Unangenehm war das dämliche Gewichse dieses Paar-Mannes und das tatenlose, genervte Glotzen seiner nur dumpf daneben stehenden Frau. Wir versuchten es, so gut wie möglich auszublenden und irgendwann verpissten sich diese Gestalten.

Auf jeden Fall hat die Nummer mit dem attraktiven Paar wirklich Spaß gemacht, wir vögelten auf der Matte zumindest so lange, bis wir irgendwann den Bar-Mann „Feierabend“ rufen hörten und später im Bar-Bereich tatsächlich die vorletzten Gäste waren.

Bei einem letzten Drink fanden wir heraus, die beiden kamen aus Irland, sind Swingerclub-Newbies mangels derartiger Clubs dort, flogen bereits ein paar Stunden später wieder nach Hause und fanden die Nummer mit uns auch sehr geil. Wären die beiden noch etwas in Berlin geblieben, hätten wir bestimmt noch einmal was zusammen gestartet.

Die völlig ausgefallene Konversation untereinander vor dem Sex ist natürlich nicht ganz typisch, kommt aber durchaus vor. Es gibt halt manchmal so magische, nonverbale Signale oder spontane Situationen, die -wenn sich die richtigen Leute treffen und die Chemie stimmt- eine harmonische, geile Nummer untereinander auch ohne großes Vorgeplänkel möglich machen. Und genau das macht solche Nächte unvergesslich.

Bitte wieder mehr davon!

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Kommunikationskrüppel mit Pimmel in der Hand

SpicyDeluXXX am 11. Februar 2025

Nachfolgend lassen wir mal nach langer Zeit wieder etwas Dampf ab und benennen die Dinge beim Namen. Und nein, das, was jetzt kommt, ist NICHT diskriminierend!

Bei einem kürzlichen Swingerclubbesuch waren wir neben einer Frau und ihren Begleitern heftig am Rummachen. Das war so eine spontane Aktion, die im Stehen, in einer dunklen Ecke neben den Spielwiesen, stattfand. Natürlich gesellten sich schnell diverse Solomänner dazu, sodass es recht eng zuging. Immer wieder -wie so häufig üblich bei Herren gewisser Kulturkreise- ungefragte Berührungen an unserem Weibchen, die jeweils geblockt wurden, wenn es zu aufdringlich wurde. Das klappte soweit auch ganz gut – die Typen kapierten, dass sie zwar gern zuschauen können, ihre Wichsgriffel aber bei sich lassen sollten.

Irgendwann war die andere Lady fertig und die Truppe lockerte sich ein wenig auf. Wir blieben, machten weiter und verlagerten den Ort des Geschehens auf einen der beiden Sessel, die in der Ecke des Raumes standen – einige Männer blieben und schauten aus angenehmer Entfernung zu. Unser männlicher Part saß dort nun und ließ sich einen Blowjob verpassen.

Einer dieser Typen (mal wieder mit Migrationshintergrund), der bereits anfänglich mit dabei war, uns bereits im Vorfeld des Clubbesuches durch auffällig häufige Besuche auf unserem Profil bei JOYCLUB– nebst Fotokomplimenten – nicht sonderlich positiv aufgefallen war und sich auf diesem Portal als Möchtegern-Bull für Arme anbiedert, kam uns dann recht nahe. Zu nahe! Er wedelte mit seinem Pimmel im Abstand von 10 bis 15 cm neben dem Kopf unseres Weibchens herum, stöhnte dämlich, fing mit völlig deplatziertem Dirty Talk in unsere Richtung an und merkte offenbar überhaupt nicht, dass er komplett ignoriert wurde.

Unser Weibchen kniete also vor dem Sessel, blies voller Hingabe und bekam dadurch nicht alles mit, was da direkt neben ihr für ein Unheil drohte. Auf die Bemerkung unseres Männchens zu dieser frechen Nähe – er möge nicht übermütig werden – zog er sich minimal zurück, nämlich auf den direkt daneben stehenden Sessel und wichste unter leisem Dirty-Talk-Gemurmel weiter. Ein völliger Abturn, dieses Getue.

Wir brachen ab, denn wir belohnen solche Gestalten nicht mit einem kostenlosen Live-Porno und werden am Ende womöglich noch „aus Versehen“ angespritzt. Nicht falsch verstehen: Wir gehen gern zu Partys, zu denen auch einzelne Herren zugelassen sind, weil der Mix aus Paaren, Frauen und Männern weitaus weniger verstockt ist als bei reinen Pärchenpartys. Dennoch endet auch unsere Toleranz an einer gewissen Stelle. Wir werden halt ungern neben oder mit Leuten sexuell aktiv, neben denen wir beispielsweise schon in der U-Bahn oder im Kino nur ungern sitzen würden.

Nun wollen wir die Dinge mal beim Namen nennen:
Liebe Solomänner, wir wissen, Ihr wollt auch nur Euren Spaß – darüber haben wir bereits vor 14 Jahren geschrieben. Viele von Euch sollten sich aber ein mitteleuropäisches, Eurem (neuen) Lebensmittelpunkt und Gegenüber angepasstes Grundbenehmen aneignen, um nicht ständig anzuecken und vielleicht endlich mal die Rolle des lästigen Wichsäffchens zu verlassen und zum gern gesehenen (Mit-)Ficker zu werden. So dämlich allerdings, wie sich leider die meisten von Euch anstellen, wird das nichts.

Ihr schadet zudem auch dem Ansehen der wenigen Männer, die sich vernünftig durch die Szene bewegen, denn Frauen und Paare entwickeln genau deswegen immer mehr eine generell negative Grundhaltung gegenüber Solomännern. Seid kommunikativ (und zwar vorab im Bar-Bereich), stinkt nicht nach Schweiß, traut Euch nicht nur an die Frau heran wenn ihr Mann gerade mal kurz auf der Toilette ist (disqualifiziert bei uns sofort), werdet nicht erst im Spielwiesenbereich „mutig“, grabbelt nicht ungefragt herum und rückt den Leuten nicht zu sehr auf die Pelle, solange da kein eindeutiges Signal zum Mitmachen kommt.

Gern wird vergessen, dass das Sexualstrafrecht übrigens auch im Swingerclub gilt!
Auszug § 184i StGB: „Wer eine andere Person in sexuell bestimmter Weise körperlich berührt und dadurch belästigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn nicht die Tat in anderen Vorschriften dieses Abschnitts mit schwererer Strafe bedroht ist.“
Also würde manch ein (Swingerclub-)Grabbler schnell das polizeiliche Standardprozedere bei Sexualstraftätern erleben (ED-Behandlung, DNA-Entnahme, Eintrag in einschlägige Datenbanken, …) und ggf. auch weggesperrt werden, wenn es mal jemand drauf anlegt…

Und nur weil jemand im Swingerclub mit einem ausgewählten Personenkreis herummacht, hat irgendeine Type mit dicken Eiern und durch Shisha-Rauch vernebeltem Hirn noch lange nicht das Recht, dieser Frau ungefragt an den Arsch, die Titten oder gar die Pussy zu gehen oder sie „zufällig“ irgendwo im Gedränge mit seinem Schwanz zu berühren. Leider eine Unart diverser Herren (vorrangig aus gewissen, oft mittelalterlich geprägten Kulturkreisen), die in den letzten Jahren immer schlimmer wurde und uns mächtig ankotzt.
KONSENS!

Und noch eine Bitte: Haltet doch bitte Euer Maul in Situationen, in denen Euer Gequatsche, Gemurmel oder Kommentar einfach nicht passend ist. Gilt ausdrücklich nicht nur für einzelne Kerle.

Übrigens: Wir hatten trotzdem einen netten Abend 😉

➡ Lesenswert: Knigge für Solomänner im Swingerclub

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Mal wieder Action im Swingerclub

SpicyDeluXXX am 26. September 2024

Endlich mal wieder ein Besuch im Swingerclub, der uns positiv in Erinnerung bleiben wird. Wir waren aufgrund von Terminen ein Wochenende lang in NRW unterwegs, besuchten jeweils Clubs, in denen wir zuvor noch nie waren. Endlich mal raus aus der peinlichen, öden Swingerclublandschaft von Berlin.

Der Freitag-Abend war soweit ok, etwas langweilig vom Publikum, wir hatten dennoch ein paar nette Stunden in dem kleinen, aber durchaus schön gestalteten Club.

Am Samstag-Abend war in einer deutlich größeren Location eine Maskenparty angesagt. Verkleiden ist normalerweise nicht so unser Ding, es war an diesem Tag aber letztlich die am ehesten für uns in Frage kommende Party. Also die bescheuerten Masken mitgenommen, aufgesetzt und inkognito rein ins Geschehen. Im Bar- und Tanzbereich angekommen, waren da bereits so einige Leute anwesend – dank der Masken erkannte man nicht viel, was ja häufig auch ganz gut so ist. Wir setzten uns neben ein Pärchen, was uns anhand der wenigen sichtbaren Attribute noch am nettesten erschien, dennoch hätten sich hinter den Masken auch nett zurecht gemachte 60jährige verstecken können. Nach einiger Zeit des Nebeneinandersitzens kam man ins Gespräch und wir erfuhren, die beiden hatten tatsächlich ihren ersten Abend im Swingerclub und waren Mitte/Ende 30. Wir unterhielten uns nett, erzählten den beiden als „alte Hasen“ ein paar Stories aus dem Nähkästchen aber wollten den beiden Neulingen gegenüber auch nicht in Sachen „weiterer Gestaltung des Abends“ aufdringlich werden – wir sind da lieber vorsichtig, um niemanden gleich am ersten Abend zu verschrecken, da viele Erstbesucher erstmal nur unter sich die neuen Eindrücke verarbeiten wollen. Die beiden waren aber von ihrer Einstellung her sehr cool drauf, machten -wenn man es nicht wüsste- überhaupt keinen Eindruck von schüchternen Neulingen.

Gegen Mitternacht durfte man endlich die blöden Masken ablegen und wir vier fanden uns immer noch sympathisch. Tatsächlich kam dann von den beiden in unsere Richtung die Frage, ob wir nicht mal nach hinten in Richtung Spielwiesen gucken gehen wollen. Das war dann für uns das Signal, uns nicht künstlich zurückhalten zu müssen und wir gaben das „Go“! Sonderlich viel war im Mattenbereich nicht los. Die einzige abschließbare Spielwiese war gefühlt ständig belegt, also machten wir den Vorschlag, auf eine leere, aber auch sehr große, öffentliche Spielwiese zu gehen. Sowas ist nicht Jedermanns Sache, denn es könnten sich ja auch unliebsame Gestalten dazugesellen. Zu unserer Überraschung waren die beiden einverstanden und wir legten los. Die Mädels untereinander hatten ihren Spaß, das war teils schon recht wild und die Lady des Paares, die laut Gespräch im Bar-Bereich nicht bisexuell war, hat es sich wohl spontan anders überlegt. Verschiedenste Stellungen, Menschenknäuel in verschiedenen Konstellationen ergaben sich und mit der Zeit standen da so einige Zuschauer am Rande der Spielwiese. Zum Glück waren auch die Solomänner recht zurückhaltend und nicht so anstrengend, wie sonst so häufig. Ein oder zwei Mal musste ein Wichsäffchen verbal wieder auf mehr Abstand gebracht werden, das funktionierte dann auch gut. Das Einsteigerpaar, mit dem wir da zugange waren, konnte die Zaungäste tatsächlich halbwegs gut ausblenden und sich fallen lassen. Kompliment, wir hätten das damals bei unserem ersten Clubbesuch wahrscheinlich nicht so hinbekommen. Nach gut 1,5 Stunden auf der Matte waren wir dann verschwitzt, befriedigt und ausgepowered. So soll das sein! Wir saßen danach noch etwas zusammen, bevor die beiden dann nach Hause gingen. Auch dies war ein Clubbesuch, der ohne dieses Pärchen wahrscheinlich völlig anders verlaufen wäre, da uns vom restlichen Publikum nichts wirklich gereizt hätte.

Einen Tag später bekamen wir von dem Paar eine sehr nette Feedback-Mail, worin sie u.A. beschrieben, es mit uns sehr genossen zu haben – sowas freut uns natürlich. Schön, dass wir Euer erstes Paar sein durften – schade aber, dass eine Fortsetzung aufgrund der Entfernung nicht allzu leicht/spontan zu stemmen ist.

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Swingerclub in Prag: Von MILFs, Ass-Lovers, ekeligen Stinkern und dem Fake-Taxi

SpicyDeluXXX am 11. Juni 2024

Wir sind ja gern unterwegs, weil uns die Swingerwelt in Berlin schon lange nicht mehr reizt. So entschieden wir uns, nach der Silvesterparty in dem Club, endlich mal wieder nach Prag in den Bunkr-Club zu fahren. Eine Woche vorher also das Hotel, den Parkplatz und die Mautgebühren gebucht, sowie uns für Freitag/Samstag im Swingerclub über JOYCLUB angemeldet. An beiden Abenden war zum Buchungszeitpunkt das Motto „SPEZIELL PARTY“ angesagt, so heißen in dem Laden ganz normale Clubpartys ohne weiteres Motto – wir erwarteten also einen ganz normalen Abend in dem Swingerclub.

Zwei Tage vor Anreise in Prag wurden dann seitens der Betreiber des Clubs neue Events bei JOYCLUB eingestellt und auch aus den beiden „SPEZIELL PARTYS“ wurden tatsächlich nachträglich Mottopartys. Freitag war nun „Horny busty MILF“ angesagt, unser Weibchen war schon fast beleidigt. Für Samstag durften wir uns jetzt auf „Butt lovers“ mit rotem Dresscode für die Damen freuen, als überzeugte „Mein-Arsch-bleibt-außen-vor“-Swingerin fürchtete unser Weibchen schon jede Menge arschfixierter Leute und schlechte Gerüche auf den Matten. Kurzum, wir waren etwas unglücklich über das, was uns da im Extremfall erwartet: MILFs, MILF-Hunter, Ass-Lover… Die Alternativclubs in Prag überzeugten uns nicht, unsere Buchungen waren nicht stornierbar – also ab nach Prag und sich überraschen lassen. Oft ist es in dem Club (auch vielen anderen Clubs) ja letztlich so, dass es zwar ein künstlich aus dem Boden gestampftes Event gibt, der Abend sich vom Publikum und dem gesamten Feeling jedoch nicht von „normalen“ Abendenden ohne Motto unterscheidet. So schlimm wird es also wohl nicht werden.

Zum Freitag:
Der MILF-Abend verlief soweit eigentlich ganz normal. Zunächst war der Abend sehr verhalten, kaum Gäste. Nach und nach wurde der Club deutlich voller, viele Kerle, zu viele Arabs (wie so oft, auch in Deutschland). Maximal drei echte MILFs laut Definition, mehrere GRILFs und viele normale Frauen waren unter den Gästen – der Abend hat sich wohl nicht so recht unter den echten MILFs herumgesprochen. Zwei deutsche, jüngere Mädels wollten es wissen und ließen sich zu späterer Stunde von diversen Kerlen hintereinander/gleichzeitig benutzen. Leider war das Geschehen auf der Matte kein positives Geruchserlebnis, denn diese Typen waren allesamt recht ungepflegt und stanken geradezu bestialisch nach Schweiß und fehlender Dusche. Auch hinterher war niemandem nach einer Dusche, unserem weiblichen Part wurde allein durch Anwesenheit einzelner Stinktiere im Bar-Bereich körperlich schlecht. Gangbang hin oder her – etwas Anspruch ans Gegenüber darf man bei so einer Nummer aber schon haben, so finden wir. Wir fragen uns leider immer öfter, wieso gewisse Personen -vorwiegend aus bestimmten Ecken dieser Welt- offenbar kein Gespür für ihre eigenen Körpergerüche und deren Wirkung auf andere Personen haben und Clubbetreiber sich schwer damit tun, diese Leute konsequent zum Duschen zu zwingen? Als lustigen Abschluss durften wir die Fahrt zum Hotel mittels Bolt dann im Fake-Taxi bewältigen. Der Fahrer hatte ein echt geniales Nummernschild. Leider waren wir nachts um halb vier zu müde, um auf der Rückbank noch ein standesgemäßes Nümmerchen zu beginnen.

Zum Samstag:
Der Ass-Lover-Abend fing ähnlich lahm an, füllte sich aber auf dieselbe Weise, wie der Vorabend. An den Dresscode hielt sich fast niemand, aber das dachten wir uns ja schon vorher. Ansonsten bemerkten wir zum Glück keinen besonderen Fokus auf Hinterteile. Eine Truppe jüngerer Mädels feierte Geburtstag im Club – ist halt deutlich billiger, als müsste man in einer normalen Location normale Preise für seine Drinks zahlen. Queersubventionierung nennt man das… Die Gäste wurden von den Mädels wenigstens mit einigen, halbwegs gelungenen Tanzeinlagen an der Pole-Dance-Stange entschädigt. Ein mittelalter Solomann mit Bierbauch und im Tanga stellte die Möchtegern-Tanzeinlagen der Mädels dann allerdings überraschend in den Schatten. Er legte einen Stangentanz hin, der es in sich hatte. Körperbeherrschung und viel Übung machten es möglich. Dann ging plötzlich die Musik aus und ein Großteil der Besucher verfolgte auf dem Fernseher, auf dem vorher noch stundenlang Pornos liefen, hoch interessiert eine Runde eines Boxkampfes. Nun ja, kann man mal machen. Es dauerte zum Glück nur eine Runde, dann lief der Abend normal weiter. Die auffällige, ungewaschene Stinkebande vom Vorabend blieb uns erspart, anstrengend waren die einzelnen Typen trotzdem sehr. Wir können mit Herrenüberschuss gut umgehen, dennoch ist es nervig, wenn man als Paar mal unterwegs ist und es verfolgen einen 15 kommunikationsgestörte Wichsäffchen auf Schritt und Tritt – da vergeht es einem doch gleich wieder. Also wieder zurück in den Bar-Bereich auf die Couch und dort rumgemacht. Geärgert hat uns das eiskalte Wasser der Dusche, das hat dann auch bei uns tatsächlich verhindert, dass wir hinterher duschen wollten. Da schließt sich dann vielleicht der Kreis zur ekelhaften Stinkebande vom Freitag…

Fazit des Wochenendes:
Der Swingerclub in Prag ist auf jeden Fall jedes Mal ein Erlebnis. Wir können viele Situationen und Erlebnisse leider wiederholt nicht niederschreiben, man muss einfach dabei gewesen sein, um nachvollziehen zu können, was da wirklich los war. Man erlebt dort Dinge, die wir so zuvor in noch keinem Club in Deutschland je mitbekommen haben – oft sehr abstruse Situationen. Für 13 Euro Eintritt über JOYCLUB für ein Paar mit einem gigantischen Essensangebot (das tischen die meisten Clubs in Deutschland noch nicht einmal zu Silvester auf) auf jeden Fall ein preiswertes Vergnügen, Getränke (mittleres Preisgefüge) kommen dazu. Leider ist in dem Club die Sprachbarriere nicht zu unterschätzen, selbst mit Englisch kommt man (abgesehen von Gesprächen mit anderen Touristen, wegen denen wir ja nicht da sind) häufig nicht wirklich weit, nonverbal aber eher. Der Club ist für uns trotz einiger weniger Dinge, die wir nicht so toll finden, noch immer eine willkommene, wilde und ungezwungene Alternative zu den Swingerclubs in unserer Umgebung, in denen die „Stock-im-Arsch-Fraktion“ mittlerweile die Oberhand hat. Genau diese Fraktion würde in diesem Swingerclub in Prag schnell die Krise kriegen, weswegen das Publikum da überwiegend sehr cool drauf ist, wenn wir persönlich auch dort eher selten in Paarungsbereitschaft mit anderen Gästen kommen. Aber das liegt halt an uns, wir wollen einfach nicht mit unseren Ansprüchen runter, obwohl man uns übergriffigerweise dazu tatsächlich schon mehrfach geraten hat.

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