Archiv für die Kategorie 'Clubgeschichten'

Bye Bye 2019 – Gäääähn…

JungAusBerlin am 31. Dezember 2019

Aus Sicht unserer Leser war dies gewiss ein ruhiges Blog-Jahr. Und ja, es stimmt. 2019 war tatsächlich das Jahr mit den wenigsten Beiträgen seit Start unseres Swingerblogs 2008. Es gab leider nicht allzu viel, was sich gelohnt hätte, zu erwähnen. Es interessiert z.B. beitragsfüllend gewiss keine Sau, wenn drei alleinerziehende Hartz4-Muttis aus Brandenburg vom Dorf mit dumm klingendem Dialekt sich in Unterwäsche in einen Swingerclub setzen und die Welt um sich herum während ihrer Weibergespräche rund um Ex-Männer und Kindererziehung offenbar komplett ausblenden können. Oder wenn ein offenbar gestörter Typ sich seit Monaten dauerhaft in einem Swingerclub aufhält und diesen nur noch zum arbeiten gehen verlässt. Auch der Publikumswandel in Richtung immer seltsamerer Freaks in den Clubs hat sich unserer Meinung nach verstärkt und wir werden mit vielem, was wir da sehen/erleben oder wie sich manche Leute zum Negativen verändert haben, einfach nicht mehr warm – da hilft auch kein Galgenhumor.

Schade, es ist alles irgendwie seltsam geworden in dieser Swingerszene. Persönlich haben wir uns in 2019 vermehrt auf Reisen in die weite Welt konzentriert und es nicht bereut.

Das Jahrzehnt, das wir nun hinter uns lassen, war für uns trotzdem in der Gesamtschau sehr erlebnisreich und wir haben auch einige nette Sachen veranstaltet. Wir wünschen uns jedoch in 2020 deutlich mehr positive Action und somit auch lohnenswerte Erlebnisse für den Swingerblog. An uns soll es nicht liegen…

Euch, lieben Leserinnen und Lesern, die uns oftmals seit Jahren die Stange halten, einen geilen Rutsch ins Jahr 2020!!!

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Milchbubi bekommt Muttermilch im Swingerclub

JungAusBerlin am 24. Februar 2019

Wir saßen in München in einem Swingerclub an der Bar. Der Club war gut besucht, die Stimmung ausgelassen. Neben uns zwei Milchbubis, etwa 20 Jahre alt, etwas aufgeregt (Erstbesucher) aber trotzdem voller Testosteron. In der Nähe tummelte sich eine etwa 40jährige Solofrau herum, bereits gut angeheitert, schlank, gute Figur, nett zurecht gemacht und von ihrer Art her recht offen, aber auch irgendwie anstrengend. Sie war Männern gegenüber sehr offensiv, wirkte jedoch leider schon billig. Nach einiger Zeit wechselte ihr Interesse am männlichen Geschlecht in Richtung der beiden Milchbubis. Heftiges Anflirten, auf den Schoß setzen, etwas fummeln, küssen – sie war halt heiß. Da unser weiblicher Part mit dem Rücken zu dem Geschehen saß, konnte nur unser Männchen die dann folgende Szene bestens beobachten: Die Solo-Milf-Frau holte eine Brust aus ihrem BH, drückte diese gekonnt und es spritzte eine milchige Flüssigkeit auf den Arm des einen Milchbubis und die Theke. Das Gesicht des Milchbubis war göttlich – Fassungslosigkeit pur. Keiner der beiden Typen sagte etwas, dafür waren sie zu irritiert. Kurz darauf schleckte die Frau mit ihrer Zunge die Spritzer von der Theke und verschwand irgendwo im Club.

Die beiden Jungs mussten auf den Schrecken erstmal eine rauchen und gingen in den Raucherbereich. Darauf erzählte unser Männchen unserem weiblichen Part das Geschehen. Diese glaubte das aber nicht, so angefahren klang es. 15 Minuten später kamen die beiden Jungs zurück und setzten sich wieder in unsere Nähe. Unser Weibchen ließ es sich natürlich nicht nehmen, den mit Muttermilch besudelten Kerl zu fragen

„Sag mal, stimmt es, dass die Frau Dich vorhin mit Muttermilch bespritzt hat?“

Der Typ schaute erneut sehr irritiert und musste die Frage mit einem klaren

„Ja“

beantworten, man sah ihm aber an, dass er von diesem Fetisch nicht so begeistert ist.

Krasse Sache, wir haben in all den Jahren in Swingerclubs ja schon so einiges erlebt, die unfreiwillige Empfängnis von Muttermilch im Bar-Bereich allerdings noch nicht. Zumal die Frau keineswegs so aussah, als hätte sie kürzlich ein Kind bekommen, für das sie die Muttermilch noch benötigt…

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Rollige Omas: „Dann nehmen wir halt den!“

JungAusBerlin am 10. Dezember 2018

Es war einer dieser typischen Abende in einem Swingerclub in Berlin. Ausnahmsweise war es etwas voller, auch einige neue Gesichter waren dabei, die man aber wirklich nicht wieder sehen will. „Voll“ heißt im Club ja meist nicht automatisch, dass es auch ein netter Abend wird. Für uns war echt absolut nichts dabei. In all den Jahren haben wir es leider immer noch nicht geschafft, unsere Ansprüche an ein mögliches Gegenüber so weit herunterzuschrauben. Im Bar-Bereich wurde heftig geraucht. Unsere Augen tränten, wahrscheinlich wegen dem Rauch, wohl aber auch etwas wegen der verschwendeten Zeit an diesem Abend. Frauenüberschuss herrschte und die seit längerem unberührten, älteren Damen beschwerten sich nach der obligatorischen Buffet-Plünderung bei der Bar-Frau über fehlende Solomänner, da ja im Club nur Paare wären. Die Bar-Frau entgegnete darauf, dass ja noch die Männer von den Paaren ggf. interessant sein könnten. Während wir beide da so in einer Ecke saßen, fiel der Blick besagter Ü55-Damen dann in Richtung unseres Männchens und eine äußerte lautstark

Dann nehmen wir halt den!

Seinen Körper für eine derartige Horror-Beischlaf-Katastrophe anbieten wollte er dann nicht wirklich und fühlte sich gleich an die frühere Situation mit der Gynstuhl-Oma erinnert, unser Weibchen kam aus dem Lachen kaum noch raus.

Leute, was ist nur aus der Swingerwelt geworden? Es macht langsam echt keinen Spaß mehr, denn es ist nur noch Dreck unterwegs…

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Frech beim Vögeln fremdangespritzt worden

JungAusBerlin am 13. April 2018

Es war ein recht ruhiger Abend in einem Swingerclub in Berlin. Wenige Paare, wenige Männer – nicht viel los. Damit wir uns nicht den Arsch an der Bar plattsitzen, verkrümelten wir uns irgendwann auf eine Spielwiese im hinteren Bereich des Clubs. Wir trieben es miteinander und waren natürlich schnell das Ziel eines Solomannes, der sich an den Rand der Spielwiese setzte und recht bald seinen Schwanz in der Hand hatte. Solange er uns nicht zu nahe kam, kein Problem für uns, zumal wir ja auf einer offenen Spielwiese waren.

Wir waren mittendrin beim Vögeln, Weibchen saß in Reiterstellung mit dem Rücken zu dem Wichser Solomann, als es passierte: Jemand/Etwas ergoss sich auf ihrem Rücken und seinen Beinen. Wir verharrten, schauten uns an und dachten beide gleichzeitig „Scheiße, nun ist es wirklich mal passiert“. Ohne genau zu wissen, was/wer das war, fiel der Verdacht auf den Solomann in unserer Nähe, der nach bösem Blick unserseits recht schnell vermitteln wollte, unschuldig zu sein. Nur sonst war ja keiner in der Nähe! Da nun sowieso die Luft raus war, brachen wir endgültig ab. Auf dem Rückweg zur Bar (unser Männchen schimpfte noch hörbar vor sich hin) begegneten wir einem anderen Paar. Die Frau des Paares hatte ein Handtuch um den Kopf gewickelt und entschuldigte sich, dass wir was abgekommen haben. Sie hatte sich wohl -ohne dass wir es während des Fickens mitbekamen- nach dem Haare waschen in Nähe unserer Spielwiese die nassen Haare zum Anlegen des Handtuches hochgeschleudert, so dass wir einige Spritzer abbekamen. Nicht schön und leider sehr rücksichtslos, uns aber trotzdem lieber als das, was wir erst vermuteten. Blöd für die abgebrochene Nummer, schön weil wir für den Blog ne neue Story hatten und uns hinterher darüber köstlich amüsieren konnten.

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Durchgeknallt: Keine Macht den Drogen!

JungAusBerlin am 22. Oktober 2017

Es war schon relativ beängstigend, was da ein Typ in einem Swingerclub für eine Show abzog.

Der gestrige Abend war sowieso schon doof, da kaum Gäste da waren und wir uns eigentlich auf einen besser besuchten Laden gefreut hatten. Und die Gäste, die da so waren, fanden wir gruselig, wie z.B. den angetrunkenen, frustrierten Türken, der Selbstgespräche führte und sich ständig sein Pimmelchen wichste – dieses dabei immer wieder bespuckte. Widerlich! Es konnte also nur besser werden, dachten wir uns.

Mann im Frauen-StringtangaDa klingelte es an der Tür und ein weiteres Exemplar der Spezies unserer Nicht-Zielgruppe bat um Einlass: Ein Solomann, ca. Mitte 30, relativ gepflegt anzuschauen (abgesehen vom Handtuch, welches er aber sehr kunstvoll und kreativ um seine Hüften knotete). Der Typ zahlte mit einem 500 Euro-Schein, was bei kaum einem Clubbetreiber gut ankommt. Es verging nicht viel Zeit, da bemerkten wir mit Erstaunen, dass ein rosaroter Frauen-Stringtanga unterm Handtuch durchblitzte und seinen Männerarsch schmückte. Zudem hatte er recht seltsame Socken an, die sich als Netzstrumpfhosen herausstellten, als er eine davon bis kurz unters Knie hochzog. Damenwäscheträger? Nein, nicht so ganz vom Typ her. Er machte einen sehr verwirrten Eindruck, rannte wie ein Zombie hektisch und mit wirrem Blick durch den Club, schaukelte allein auf der Liebeschaukel und kam irgendwann wie von der Tachantel gestochen schreiend und mit entsetztem Blick im Gesicht zurück in den Bar-Raum. Er guckte, als hätte er im leeren Spielwiesenbereich einen Geist gesehen. Ab diesem Moment merkte auch der Letzte spätestens, dass mit dem Typen irgendwas nicht stimmt. Auf die Frage der Bar-Frau, ob es ihm gut ginge, erwiderte er nur immer wieder murmelnd, er habe seine Freundin im Stich gelassen. Keine Ahnung, was da vorgefallen war – Drogen spielten augenscheinlich aufgrund des seltsamen Auftretens dieses Mannes eine Rolle. Nach einer halben Stunde zog er sich wieder an, verschwand aus dem Club und hinterließ so einige fragende Gesichter…

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