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Warum wir keine Fans von Swinger-Coachings sind

SpicyDeluXXX am 4. Juni 2026

Beziehungscoaching für Swinger
In den vergangenen Jahren ist rund um Themen wie Swingen, offene Beziehungen, Polyamorie und Eifersucht ein regelrechter Coaching-Markt entstanden. Immer mehr selbsternannte „Experten“ bieten Workshops, Seminare und Einzelcoachings an. Das Versprechen: Eifersucht und Monogamie überwinden, die Beziehung öffnen und am Ende easy in die Welt des Swingens eintauchen. Wir sprechen dabei ausdrücklich nicht von Psychologen oder anderen akademisch ausgebildeten Fachleuten mit nachweisbarer Expertise. „Coach“ ist nämlich leider keine geschützte Berufsbezeichnung, jeder Schulabbrecher in Geldnot darf sich so nennen!

Aus Neugierde haben wir kürzlich an einem Stream auf einem Erotikportal teilgenommen. Der Titel klang vielversprechend: „Swingen ohne Drama für Paare“. Angeboten wurde das Ganze von einer swingenden „Eifersuchtsexpertin, Beziehungscoach und Insiderin“. Da wir selbst seit vielen Jahren in der Szene unterwegs sind und auch Einsteigern Tipps geben, uns aber echt nicht anmaßen, deswegen „Coaches“ zu sein, waren wir neugierig. Vielleicht gibt es ja etwas Neues vom „Profi“ zu lernen?

Trotz über 320 Anmeldungen waren maximal 70 Zuschauer im Stream. Extremes No-Show findet also nicht nur auf Swinger-Events statt…
Die Ernüchterung kam recht schnell. Inhaltlich bekamen die Teilnehmer vor allem das serviert, was man inzwischen aus zahllosen Coaching-, Podcast- und anderen billigen Selbsthilfeformaten kennt: Eifersucht, Trigger, Traumata und allerlei möchtegernpsychologische Erklärungen auf flachstem Niveau. Dazu kamen die üblichen bildhaften Geschichten und stark vereinfachten Metaphern, wie immer wieder Elefanten im Vorgarten der Beziehung, die für ungelöste Traumata, Konflikte oder verdrängte Gefühle stehen sollen. Insgesamt wirkte vieles auf uns wie Küchentisch-Psychologie: viel Symbolik aber wenig Konkretes für Paare, die tatsächlich wissen möchten, wie ein Einstieg ins Swingen gelingen kann. Letztlich entstand bei uns der Eindruck, dass der Stream weniger ein praxisnaher Workshop zum Thema „Swingen ohne Drama“ war, als vielmehr eine Werbeveranstaltung für weiterführende (kostenpflichtige) 1:1-Coachings. Für uns war es rund eine Stunde vergeudete Zeit, wirklich mitzunehmen war da auch für problembehaftete Paare unserer Meinung nach nichts, da änderte auch die sympathisch wirkende Referentin nichts.

Damit sind wir beim eigentlichen Punkt: Braucht man wirklich ein Coaching, um swingen zu können?
Aus unserer Sicht lautet die Antwort: Nein, Swingen ist keine Therapie und hoffentlich auch nicht das Ende einer Therapie. Ein Swingerclub ist kein Ort, um eine kriselnde Beziehung zu reparieren oder die Tipps vom Coach im Zusammenspiel mit (unwissenden) Dritten auszutesten. Und eine offene Beziehung ist kein Werkzeug, um mangelndes Vertrauen, Kommunikationsprobleme oder persönliche Unsicherheiten zu beseitigen. Im Gegenteil. Solche Lebensformen machen bestehende Probleme oft nur sichtbarer. Was vorher schon schwierig war, wird durch zusätzliche Menschen und Dynamiken meist nicht einfacher.

Genau deshalb halten wir es für sehr fragwürdig, wenn das erklärte Ziel eines Coachings darin besteht, Menschen für den Swingerclub oder für eine offenere Beziehung „fit zu machen“. Wer grundlegende Probleme in seiner Partnerschaft hat, sollte diese Probleme lösen, weil sie Probleme sind. Nicht, damit anschließend Partnertausch, Fremdvögeln oder eine geöffnete Beziehung funktionieren.

Sehr problematisch sehen wir, dass viele dieser „Coaches“ weder eine fundierte psychologische Ausbildung noch ausreichend Erfahrung im Umgang mit Themen wie Trauma oder tief sitzenden Beziehungsdynamiken haben. Richtig heftig wird es dann, wenn aus vereinfachten Erklärungen, Halbwissen und KI-Unterstützung nicht nur das fürs Coaching ausgegebene Geld in der eigenen Tasche fehlt, sondern Eingriffe in sehr sensible Bereiche entstehen, die im schlimmsten Fall sogar Schäden anrichten.

Mal unbequemer Klartext:
Nicht jeder Mensch muss swingen.
Nicht jede Beziehung muss geöffnet werden.
Nicht jeder braucht Kink, Partnertausch oder sexuelle Abenteuer außerhalb einer klassischen, monogamen Zweierbeziehung.

Swingen oder eine offene Beziehung sind auch kein höheres Entwicklungsstadium. Es sind schlicht unterschiedliche Lebensentwürfe.

Wer sich dafür begeistert, eine stabile Beziehung führt und diesen Weg aus eigener Überzeugung gehen möchte, kann darin viel Freude finden. Nach unserer Erfahrung funktioniert Swingen vor allem dann gut, wenn die grundlegende Beziehung bereits stabil ist. Nicht perfekt, denn perfekte Beziehungen gibt es ohnehin nicht. Aber stabil genug, um offen miteinander zu reden, Grenzen zu setzen, Wünsche zu formulieren und auch einmal Nein sagen zu können. Wer dagegen erst durch Coachings, Problembearbeitung und Umkrempeln der eigenen, angeknacksten Psyche zu diesem Lebensstil hingeführt werden muss, sollte vielleicht einfach akzeptieren, dass er (oder sein Partner) nicht zu den Menschen gehört, für die das gedacht ist.

Man muss nicht lernen, ein Swinger zu werden. Man darf verdammt nochmal auch einfach ein ganz normales, monogames Vanilla-Leben führen.

Daher: Finger weg von diesem Coaching-Quatsch bei irgendwelchen selbsternannten Profis!

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Endlich volljährig: 18 Jahre Swingerblog

SpicyDeluXXX am 14. Februar 2026

18. Geburtstag des Blogs
Heftig! Wir hätten damals nicht gedacht, dass unser Blog mal so lange existiert. Ganz klein angefangen haben wir 2008 und schrieben die ersten Stories aus unseren Eskapaden nieder. Anfangs noch nebenbei eingebettet in unsere damalige Website, seit einigen Jahren direkt unter der bekannten Domain und ganz ohne Homepage-Drumherum. Nun hat sich das Ding in den letzten Jahren mit aktuell 217 Artikeln doch in eine Größenordnung entwickelt, die wir damals nicht für möglich hielten. Auch wir selbst schauen manchmal in ältere Artikel und erinnern uns so wieder an manche Situation – eine kleine Zeitreise. Inzwischen gibt es sogar einen eigenen Rap-Song, den wir vor exakt einem Jahr veröffentlicht haben. Wir betreiben -soweit wir wissen- nicht nur den bekanntesten, sondern auch den ältesten Swinger- und Lifestyleblog im deutschsprachigen Raum. Und auf diese Beständigkeit sind wir stolz.

Gedanken zur „Konkurrenz“ der letzten Jahre
Diverse andere Blogs (oder Podcasts) kamen und verschwanden wieder. Die meisten Autoren verloren einfach die Lust am Schreiben, andere ihre Beziehung und somit meist die Grundlage für neue Inhalte. Und dann waren da natürlich noch die ganz speziellen Exemplare: Blogger, die meinen, nach ein paar Monaten in der Swingerszene nun nicht nur ihre glatt gebügelten Beiträge zu posten, sondern nun hauptsächlich -und DAS ist u.E. das Bedenkliche- den großen „Beziehungscoach“ in Sachen „Überwindung der Monogamie“ geben zu müssen, obwohl die eigene Vita eher nach Experiment als nach Expertise aussieht. Leider darf sich jeder ohne Qualifikationsnachweis „Coach“ nennen, da es keine geschützte Berufsbezeichnung ist. Ganz zu schweigen von den „Blogs“, die in Wahrheit nichts weiter sind als Firmenauftritte mit völlig seelenlosen Texten – meist komplett von der KI verfasst, glattgebügelt, austauschbar und vor allem: ohne echte Geschichten. Viel Lärm, wenig Substanz. Hauptsache Aufmerksamkeit. Und dann waren da diese Nachmacher-Swingerblogger-Möchtegerns, deren Lebensinhalt daraus besteht, sich für Fotos an C-Promis heranzuwanzen und in peinlichen TV-Beiträgen/-Shows krampfig auf große Entdeckung zu hoffen. Viel Pose, null Inhalt, mehr Schein als Sein, kaum themenrelevante Beiträge, irgendwie peinlich.

Wenn man „zu viel“ ist
Rückblickend wäre sicher manches einfacher, hätten wir den Blog komplett losgelöst von unserem Auftreten in der Szene und ohne erkennbare Verbindung zu uns geführt. Genau darüber haben wir am Anfang auch nachgedacht. Diese Idee fühlte sich schnell nicht nach uns an. Viel zu unpersönlich. Dazu kommt, dass wir generell Wert auf einen professionellen Auftritt legen: ein gepflegtes, geradliniges Profil mit strukturierten Unterseiten, statt 08/15. In Kombination mit klaren Texten, unserem bösen Blog und nun noch dem Rap-Song kann das auf einige Menschen, die uns nicht kennen, durchaus abschreckend wirken. Manche ziehen daraus vorschnell Schlüsse, stecken uns in Schubladen, ohne sich wirklich mit uns auseinanderzusetzen oder hinter die Kulissen zu schauen. Erst kürzlich schrieb uns ein Paar, wir seien „auf einer Ebene unterwegs, die (ihnen) viel zu viel ist“. Welche Ebene genau damit gemeint ist, bleibt allerdings offen, denn kennengelernt hat man uns ja noch gar nicht. Offenbar reicht es schon, dass wir mehr und/oder anders schreiben als der Mainstream und uns Gedanken über Texte, Gestaltung und Inhalte machen. Daraus, ohne ein paar Sätze gewechselt zu haben, sofort zu schließen, wir seien „zu viel“, ist dann doch eine ziemlich gewagte Interpretation und verkennt, dass sich hinter dem ersten Eindruck oft mehr verbirgt, als man denkt. Aber mittlerweile sind wir gern „zu viel“. Es ist uns inzwischen schlicht egal, was andere über uns denken!

Rückblick
Wer unseren Blog von Beginn an verfolgt, sieht natürlich auch die Entwicklung. Das Design, das technische Backend und auch das Drumherum um die Artikel haben sich immer weiter entwickelt. Dann war vor zwei Jahren der Nicknamewechsel von „JungAusBerlin“ zu „SpicyDeluXXX“. Speziell in den letzten Monaten haben wir wieder einiges modernisiert und angepasst. Auch wenn sich aufgrund der thematischen Ausrichtung die von Euch öffentlich hinterlassenen Kommentare naturgemäß in Grenzen halten, wissen wir aufgrund persönlicher Nachrichten und der Besucherzahlen, dass es sich lohnt, weiterzumachen.

Ausblick
Wir werden wie gehabt unregelmäßig schreiben, dafür aber weiterhin über echte Erlebnisse, relevante Szene-Themen und gern auch mit rotzigem Klartext poltern, der aneckt. Wir fangen auch künftig nicht an, Sprache zu vergewaltigen (Gendern) oder doofe Entwicklungen schönzureden, nur um niemandem wehzutun. Wen das nervt, künstlich empört oder triggert, war bei uns schon immer falsch. Und wird es auch bleiben!

🥳An unsere treuen Leserinnen und Leser natürlich ein riesengroßes DANKE!🎉

Bleibt uns treu, folgt uns z.B. bei Facebook, X (vormals Twitter) oder einfach bei JOYCLUB. So verpasst Ihr garantiert keinen neuen Beitrag von uns und bleibt Up to Date.

➡️Hier mal die komplette Auflistung aller Beiträge im Blog auf einen Blick.

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Jubiläum: 20 Jahre bei JOYclub

SpicyDeluXXX am 24. Januar 2026

20 Jahre Jubiläum bei Joyclub
Wir haben heute unser 20-jähriges Jubiläum bei Joyclub. Seit 24.01.2006 sind wir dort nun dabei, damals nur wenige Monate nach dem Start der Community. Das ist in Internet-Jahren gerechnet eine halbe Ewigkeit. Als wir uns 2006 anmeldeten, war die Welt im Dunstkreis der Swingerszene noch eine ganz andere. Die Plattform war neu, wild, damals fast ohne Zensur, jedoch auch irgendwie familiär mit wenigen zehntausend Mitgliedern. Man hatte das Gefühl, Teil von etwas Neuem und Aufregendem zu sein, erst recht nachdem es vorher (von primitiven Fickforen abgesehen) eigentlich nur die schon damals angestaubte Paare-Plattform „Augenweide“ im deutschsprachigen Raum gab. Wir haben das als eine sehr spannende, coole Zeit in Erinnerung.

Aus den paar Zehntausend wurden fast 7 Millionen Nutzer. Das ist beeindruckend, keine Frage. Wir haben gesehen, wie Menschen, Beziehungen, Swingerclubs oder Features kamen und gingen, wie das Design moderner wurde und die Community immer riesiger. Die „Qualität“ dieser vielen Nutzer sehen wir jedoch seit einiger Zeit kritisch, während die technische Plattform dahinter kaum Anlass zu Beanstandungen bietet. Es gibt nämlich bei weitem nicht 7 Millionen Swinger, BDSMler oder Kinksters im DACH-Raum. Viele dieser Neuzugänge haben unserer Beobachtung nach mit dem Lifestyle der damals kleinen, aber echten und im Real-Life aktiven Szene-Community nichts am Hut. Der 0815-Mainstream ist eingekehrt…

Wie es im Leben oft ist, wenn ein gemütliches Dorf zur Millionenstadt anwächst, geht das Flair verloren. Die Plattform wurde geflutet, vor allem von Solo-Männern. Die wenigen Solofrauen werden regelrecht überrannt; nicht selten recht primitiv angemacht und oft wieder vergrault. Es wurde deutlich kommerzieller und viele Leute, die gar nicht an erotischen Kontakten interessiert sind, tauschen sich in Gruppen über Haustiere, Kuchenbacken und ähnliche Belanglosigkeiten aus.
Wie schrieb es mal jemand sehr treffend? „Der JC verwandelt sich zu einer Art Facebook mit Tittenbildchen.“

Viele einzelne, untervögelte Kerle (nun seit ein paar Jahren in auffälliger Zahl aus mittelalterlich geprägten Kulturkreisen) scheinen in dem naiven Glauben unterwegs zu sein, es handle sich um eine Art Selbstbedienungsladen für schnellen Sex mit anspruchslosen Frauen oder Paaren, überspitzt „Lieferando für kostenlose Schlampen“. Mehr als ein dumpfes „Hey“ oder „Ficken?“ kriegen die meisten davon nicht getippt. Leicht auszusortieren, aber trotzdem nervig. Etwas kreativere Exemplare lassen sich von ChatGPT eine peinliche Liebeserklärung formulieren, die dann massenhaft per Copy & Paste verschickt wird – nur um spätestens in der zweiten, dann selbst geschriebenen Nachricht wieder als ungebildetes Rechtschreibopfer mit Samenstau aufzufliegen. Reagiert man mit einem höflichen „Nein danke, es passt nicht“, hagelt es heutzutage nicht selten Beleidigungen oder das Gegenüber will drüber diskutieren – beides würdelos und ein ziemlich präziser Spiegel unserer kaputten Gesellschaft. Themenbereiche, die früher im Forum von Joyclub noch leidenschaftlich und offen diskutiert wurden, sind heute plötzlich problematisch und werden gar nicht erst freigegeben. Bereits mehrfach durchgekaute Themen erscheinen hingegen regelmäßig neu. Häufig wirkt alles mittlerweile sehr „woke“ und glattgebügelt, man will es offenbar jedem um beinahe jeden Preis recht machen. Ecken, Kanten und legitime Meinungsverschiedenheiten scheinen nicht mehr erwünscht zu sein. Man muss den Betreibern zugestehen, dass die Plattform technisch nicht stehengeblieben ist und wir sehen durchaus, dass im Hintergrund ständig dran gearbeitet wird. Man versucht, dieses riesige Schiff irgendwie auf Kurs zu halten, den Profit zu maximieren und sich neuerdings auch mehr zu internationalisieren. Dass Strukturen geschaffen werden mussten, um diese User-Masse überhaupt zu bewältigen, erkennen wir an und haben leider auch kein Patentrezept dafür, wie das alte Flair wiederhergestellt werden kann.

Statt echter Begegnungen hat sich unserer Meinung nach ein starkes „Sehen und Zeigen“ etabliert. Die attraktiveren Leute präsentieren sich häufig nur noch und betteln um virtuelle Anerkennung. In unseren ersten Jahren lag der Fokus der User deutlich mehr auf realen Treffen ohne wochenlanges Bla-Bla. Gibt man heute ein Dategesuch auf, passiert meist Folgendes: Ein paar Leute klicken drauf. Manche hinterlassen einen lieblosen Like-Klick – überflüssig wie ein Kropf, denn man könnte auch einfach eine Nachricht schreiben. Dieses Stöckchenwerfen nervt uns gewaltig. Viele scheinen nicht mehr in der Lage zu sein, einen halbwegs interessanten Dreizeiler zu formulieren. Auf Likes von kommunikationsgestörten Stöckchenwerfern reagieren wir daher aus Prinzip nicht. Eine echte Kommunikation oder gar ein reales Treffen? Selten – zumindest mit den wenigen Menschen, die uns auf den ersten Blick reizen und in der Vorab-Kommunikation auch einen gewissen Intellekt erkennen lassen. Sich auf genau diese guten Leute zu konzentrieren, ja sie überhaupt erstmal zu finden, ist sehr zeitraubend.

Bei den Profilbildern vieler Leute wundern wir uns oft nur noch. Normalerweise packt man ja ein ansprechendes, idealerweise neugierig machendes Foto (vielleicht auch mit etwas mehr Haut oder nett verpackt) von sich ins Profil. Viele Jahre im kleineren Userkreis hat das auch meist gut geklappt. Und heute? Was haben wir da alles schon gesehen…
Schlimme Profilbilder
Jetzt präsentieren sich einige Creeps oft mit peinlichen Posing-Fotos aus der Umkleide des Billig-Gyms, im Alltags-Schlüppi im Badezimmer mit geöffneter Kloschüssel im Hintergrund, mit Kippe vorm Spielautomaten in der Dönerbude, in der siffigen S-Bahn neben wildfremden Leuten, in völlig verkramten Bumshöhlen, ausschließlich mit Nahaufnahmen von verschrumpelten Genitalien oder man bestaunt das unvorteilhafte Bild vom verlotterten Günther mit Bierbauch und Pulle in der Hand, der neben seiner gelangweilten Uschi im feuchten Wohnmobil hockt. Auch ansteckende Genitalwarzen durften wir schon auf in Großaufnahme gezeigten Geschlechtsteilen diagnostizieren – pfui Teufel.
Sorry, aber sind das wirklich die schönsten Fotos von Euch?
Es müssen echt keine Bilder aus dem Fotostudio sein! Wie aber soll man denn auch nur einen Hauch von Interesse und Erotik entwickeln, wenn es einem bereits bei den Profilfotos eiskalt den Rücken runterläuft? Wir werden das nie verstehen…

Es ist aus unserer Sicht schwieriger geworden, echte (Kennenlern-)Dialoge zu führen. Mit Leuten, die wir von uns aus anschreiben, kommt oft kein vernünftiger Dialog mehr zustande, manche lesen noch nicht einmal ihre Nachrichten. Sogar von Leuten, die uns zuerst angeschrieben haben, folgen häufig nur lieblos dahingerotzte Einzeiler ohne Punkt und Komma, der „Austausch“ zieht sich wie Kaugummi, gestellte Fragen werden nicht beantwortet und auf den Vorschlag nach einem Kennenlern-Drink in einer Bar schläft der Dialog spätestens ein – Tastengewichse pur. Zeitdiebe und Dumme landen daher seit rund zwei Jahren ab einem gewissen Punkt auf der (früher nie genutzten) Ignore-List. Bei einigen Usern fragen wir uns sogar, wie sie mit ihrer Kommunikationsstörung und fehlenden Sozialkompetenz überhaupt ohne fremde Hilfe durchs Leben kommen. Es ist vieles oberflächlicher, schneller, unverbindlicher und für Menschen mit Anspruch auch zeitintensiver geworden. Dazu kommt dann noch das Problem mit der mittlerweile häufig sehr starken No-Show-Quote bei Events

Weitere Beobachtung: Seit auch unser weiblicher Part altersmäßig eine Vier vorne stehen hat, hat sich die Besuchergruppe unseres Profils schlagartig verändert – seltsame (vielleicht auch vergessene) Filtereinstellungen mancher U40-User sei dank. Man wird irgendwie unsichtbar, als wäre was Schlimmes mit einem passiert. Manche Leute vergessen halt, dass eine 30 oder 35-jährige Frau viel mehr nach Schabracke aussehen kann, als manch eine Mittvierzigerin. Mit solch harten Filtereinstellungen verpasst man womöglich mehr, als man findet. Wir zumindest sind immer noch verdammt heiße Feger (Transagers -> Pronomen: Digga/Sie) und tun auch etwas dafür, regelmäßig jünger geschätzt zu werden und uns nicht zum alten Eisen zu zählen. Dafür erschrecken wir uns nun immer öfter über optisch etwas verwahrloste Muttis und Vatis mit 55+ auf dem Buckel, die neuerdings unser Profil stalken. Wir denken uns bei diesen traurigen Fällen da meist „Nein danke, in Eurer Liga spielen wir noch lange nicht – bitte schaut mal in den Spiegel und besteigt Euresgleichen.“

Anmeldedatum bei Joyclub
Heute nach 20 Jahren fällt unser Fazit daher gemischt aus. Ja, wir sind noch da – ein wenig aus Gewohnheit, aber auch mangels echter Alternativen. Um Joyclub kommt man im deutschsprachigen Raum kaum herum; die wenigen anderen Plattformen sind kaum ernst zu nehmen und dümpeln vor sich hin. Von Beginn an haben wir dort ein ausführliches, gepflegtes Profil. Wir hatten Spaß, einige schöne Begegnungen, haben uns weiterentwickelt, sind aber längst nicht mehr so aktiv wie noch vor zehn oder fünfzehn Jahren. Nicht, weil wir nicht wollen, sondern aus den vorgenannten Gründen.

Soll dieser Beitrag deshalb negativ sein?
Nein! Wir hatten tolle Momente. Wir haben dort den Wandel des Internets live mitverfolgt – von der kleinen Insider-Plattform hin zum Massenauflauf. Aber wenn wir ehrlich sind, hatten wir die meisten und besten Begegnungen erotischer Natur immer mit Menschen, die uns im Real-Life -also ganz ohne Internet- begegneten und man sich ganz ohne virtuelles, zeitraubendes Bla-Bla einfach treiben ließ.

Trotzdem: 🎉Auf die nächsten 20 Jahre (oder erstmal fünf – dann ist es ein Vierteljahrhundert)!🥳

Ganz alleine sind wir mit unseren Beobachtungen nicht, es gibt dazu einen spannenden Beitrag im Joyclub-Forum von anderen Veteranen der Community.

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OUT NOW! Unser Song „Swinger Boom“

SpicyDeluXXX am 14. Februar 2025

SpicyDeluXXX - Swinger BoomUrsprünglich war das nur so ein kleines, harmloses Experiment. Ein internes Spaß-Projekt. Doch dann? BAM! Das Ding hat irgendwie ein Eigenleben entwickelt, wurde größer, fetter und einfach zu gut, um es in der Schublade vergammeln zu lassen. Also dachten wir uns: Wenn schon, denn schon! Wir haben den Track bis zur Perfektion getunt, noch ein fettes Musikvideo erstellt und jetzt ist er raus: Unser erster (und vermutlich letzter) Song.

Worum’s geht? Einen heißen, hemmungslosen Abend im Swingerclub und natürlich um uns. Ein frecher, natürlich minimal überzogener Rap-Track.
Bock auf einen Ohrwurm der etwas anderen Art?

Jetzt auf Spotify, Apple Music / iTunes, Amazon Music, YouTube Music, Deezer, Tidal und vielen anderen Plattformen.

Nun seid Ihr dran: Streamt den Song auf Euren Lieblingsplattformen, packt ihn in Eure Playlists, liked und teilt. Vielen Dank dafür!

🎶SpicyDeluXXX – Swinger Boom


Direkter YouTube-Link: https://youtu.be/UfN7nlPSSqY

Download als MP3-Datei: https://swingerblog.com/~/download-sdxsong

Feedback ist willkommen. Es wird auch eine einmalige Sache bleiben, also rechnet besser nicht mit einem weiteren Song und/oder Album, denn das würde den Rahmen des Möglichen sprengen. Viel Spaß beim Reinhören, gern auch auf unserer offiziellen Playlist.

Das Release-Datum des Songs heute ist natürlich nicht ganz zufällig gewählt: Unser Swingerblog feiert heute seinen 17. Geburtstag, also der beste Zeitpunkt für einen geilen Swinger Boom!

 

Hier die Chronologie zur Entstehung des Songs:

  • Als kleines, internes Spaßprojekt an einem Sonntagnachmittag im Herbst 2024 gestartet.
  • Nebenbei einen kurzen Song entwickelt, der immer cooler wurde.
  • Immer mehr Spaß daran gefunden, die Lyrics zu erweitern/verfeinern und den Rap weiter auszubauen.
  • Das Projekt wuchs unerwartet weiter und entwickelte eine Eigendynamik.
  • Projekt dann vorübergehend eingeschlafen wegen eines längeren Asien-Urlaubs.
  • Nach der Rückkehr wieder angehört und festgestellt, dass es eigentlich richtig gut geworden ist und so bleiben kann.
  • Überlegt, den Song demnächst mal nebenbei auf dem Blog zu veröffentlichen, also im überschaubaren Rahmen.
  • Dann kam die Schnapsidee, ihn in unsere beliebte Spotify-Playlist zu integrieren.
  • Problem: Man kann nicht einfach so unveröffentlichte Songs in eine Spotify-Playlist oder dergleichen integrieren.
  • Genau das war das Dilemma – dafür braucht man eine offizielle Veröffentlichung über eine professionelle Musikdistribution.
  • Festgestellt, dass es gar nicht so schwierig war, eine Musikdistribution zu finden.
  • Wir setzten uns mit Verträgen, Rechteverwertung, Musikvertrieb und natürlich auch der Einnahmethematik auseinander.
  • Das Ganze final angeleiert und die notwendigen Prüfprozesse durchlaufen.
  • Bis zum „Go, das Ding wird veröffentlicht“ vom Musikvertrieb Anfang Februar noch selbst nicht so recht dran geglaubt, dass es ernst wird.
  • Perfektionismus-Modus wieder auf „AN“ gestellt und realisiert: Wenn der Song jetzt tatsächlich auf Spotify, Apple Music, YouTube und vielen weiteren Plattformen weltweit erscheint, braucht er auch gefälligst ein Musikvideo.
  • Mit gemischten Gefühlen an das Musikvideo herangewagt. Erst Skepsis, wie/was das wohl werden würde.
  • Auch das Musikvideo wurde immer größer, professioneller und geiler als gedacht.
  • Wir sind zwar seit über 25 Jahren u.a. Content Creators, hatten aber mit Song-Writing, Rap-Musik oder Musikvideos bisher keinerlei Berührungspunkte. Unser Fokus lag bisher eher auf Websites, text- und fotobasiertem Content, Fotografe, Grafik und Vertrieb.
  • Von umfangreicher Musik-Videoproduktion mit über 75 schnellen Einzelszenen hatten wir also keine Ahnung. Schneiden, passende Sequenzen zusammenstellen, Übergänge, Abstimmung & co waren komplettes Neuland.
  • Einfach ausprobiert, Learning by Doing. Und es hat funktioniert -wie so oft, wenn man sich bemüht.
  • Für ein anfängliches Spaß-Projekt von absoluten Anfängern ist das Ergebnis überraschend gut geworden.
  • Rückblickend kaum zu glauben: Hätte uns vor einem Jahr jemand erzählt, dass wir mal einen Rap-Song auf allen namhaften Plattformen veröffentlichen und dazu noch ein hochwertiges Musikvideo raushauen, wir hätten ihm einen Vogel gezeigt.

Falls das Ding (wider Erwarten) nun noch viral gehen sollte, haben wir wohl das nächste Problem…🙄

© Copyright 2025 by SpicyDeluXXX

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Für Solofrauen sind Paare vorteilhafter als Solomänner

SpicyDeluXXX am 20. Juni 2024

Ein Paar ist für eine Solofrau vorteilhafter, als wenn sie sich auf einen Solomann einlässt – eine These, die wir nachfolgend behandeln wollen.
Solofrauen sind ja unter Paaren oft eine sehr gefragte Spezies, gelten geradezu als Einhörner. Wir hatten in den Jahren, in denen wir unterwegs sind, schon vielfach das Glück, sehr heiße aber auch innige Begegnungen mit allesamt tollen Solomädels zu haben, ein paar davon lassen sich ja auch hier im Blog nachlesen. Demnach hatten wir, im Gegensatz zu sehr vielen anderen Paaren, noch nie einen Grund, mangels derartiger Erlebnisse verzweifelt irgendwo herumzuheulen, dass es keine paaresuchenden Frauen gäbe. Diese unverkrampfte Herangehensweise und bestimmt auch eine Portion Glück führten wohl letztlich zu diesen Erlebnissen, von denen wir wirklich alle in positiver Erinnerung haben. Eigentlich sprechen aus Sicht einer Solofrau sehr viele Argumente für ein Pärchen und dadurch gegen einen Solomann, so finden wir zumindest.

Nachfolgend mal unsere Gedanken und Erfahrungen -auch aufgrund Feedbacks von Mädels- zu den Vorteilen einer einmaligen, gelegentlichen oder dauerhaften sexuellen Beziehung zwischen einer Solodame und einem Paar:

Sicherheit und Komfort
Ein Paar kann eine vertrauensvollere und sicherere Umgebung bieten, da die Frau sich nicht allein mit einem fremden Mann trifft. Paare sind oft sehr darauf bedacht, dass sich alle Beteiligten wohlfühlen und klare Grenzen eingehalten werden.

Vielfalt der Erfahrungen
Durch die Interaktion mit zwei Personen gleichzeitig kann die Frau vielfältigere sexuelle Erlebnisse und neue Formen der Intimität erleben, die in einer typischen Zweierbeziehung nicht möglich wären.

Geringerer Druck
Da die Aufmerksamkeit meist nicht nur auf eine Person gerichtet ist, kann der sexuelle Druck abnehmen. Dies kann dazu führen, dass sich alle Beteiligten entspannter und offener fühlen.

Erfüllung von Fantasien
Viele Frauen haben Fantasien, die sich in einer Dreierkonstellation leichter verwirklichen lassen. Ein Paar kann diese Fantasien oft besser umsetzen als ein einzelner Mann.

Weniger emotionale Erwartungen
Ein einzelner Mann könnte möglicherweise irgendwann mehr emotionale Erwartungen und langfristige Bindungen an die sexuelle Beziehung knüpfen. Ein Paar hat oft klarere und begrenztere Erwartungen, was für die Frau von Vorteil sein kann, wenn sie nach unverbindlichen und klar abgegrenzten Beziehungen sucht, was aber nicht ausschließt, dass sich auch in der Konstellation zu einem Paar eine innige Bindung ergeben kann.

Gemeinsame Entscheidungsfindung
In einer sexuellen Beziehung mit einem Paar gibt es oft klare Kommunikation und gemeinsame Entscheidungsprozesse, die sicherstellen, dass alle Wünsche und Grenzen respektiert werden.

Stärkere soziale Bindungen
Eine sexuelle Beziehung zu einem Paar kann zu starken freundschaftlichen Bindungen führen, was das soziale Netzwerk der Frau bereichern kann, ohne dass romantische Erwartungen im Vordergrund stehen.

Neuheit und Abenteuer
Die sexuelle Begegnung mit einem Paar kann eine aufregende und neue Erfahrung sein, die Abwechslung und Abenteuer in das Sexualleben der Frau bringt.

Sichere Umgebung
Ein Paar, das bereits eine stabile Beziehung hat, kann eine sicherere und stabilere Umgebung bieten, was dazu beiträgt, dass sich die Frau entspannter und wohler fühlt.

➡ Diese Vorteile können dazu beitragen, dass eine Solofrau in einer solchen Konstellation sowohl sexuell als auch emotional eine bereichernde und erfüllende Erfahrung macht. Wichtig ist dabei immer, dass alle Beteiligten offen und ehrlich kommunizieren und klare Grenzen und Erwartungen festlegen, was zumindest bei uns stets an der Tagesordnung bei derartigen Konstellationen ist.

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