Swingerurlaub 2018: 2 Wochen Hedonism II – Geile Tage auf Jamaika

JungAusBerlin schrieb am 3. Juni 2018

trip-hedonism-jamaikaWir sind seit ein paar Tagen aus Jamaika zurück, zwei geile Wochen im Hedonism II liegen hinter uns. Wir hatten wieder jede Menge Spaß bei unserem dritten Urlaub dort. Hier nun endlich der versprochene Bericht über unseren Trip.

 
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Wahnsinnig viel Neues gibt es nicht zu berichten. Es war ein spannender, lustiger und anstrengender Urlaub. Zwei Wochen Hedo sind schon heftig, wir bereuen es aber nicht, denn eine Woche ist einfach zu kurz für die lange Flugzeit.

Zum Flug: Da hatten wir Glück im Unglück. Rund sechs Stunden Verspätung bei Germanwings sind schon echt ätzend, vor allem, wenn man am Vortag gearbeitet und nicht geschlafen hat und nach langer Fahrt morgens in Köln/Bonn starten will, der Flug dann aber erst nachmittags geht. Ganz nett hingegen die 2x 600,- EUR Entschädigung nach EU-Fluggastrechten, die uns den Hin- und Rückflug komplett kostenlos machen.
Nächstes Pech dann, als wir völlig fertig und übermüdet im Hedonism spät abends ankamen und nach dem berühmten „Welcome home“ hörten, das Hotel sei überbucht und wir müssten eine Nacht nebenan im Hotel schlafen. Toll war aber das Hotel und das Zimmer, im dem wir dann für die erste Nacht unterkamen. Sehr luxuriös, Badewanne im Schlafzimmer, eigener Pool-Zugang, direkt am Strand. Hammergeil! Und sehr teuer – fürs Hedo. Wenn das Hedo solche Zimmer, solche Restaurants und eine solch geile Anlage hätte, wäre es das Paradies. Wir genossen die Zeit dort, ließen uns den kostenlosen Room-Service kommen und hatten für 12,5 Stunden dort unseren Spaß.

Am nächsten Tag checkten wir dann im Hedonism ein und bekamen wieder ein nettes Upgrade hinsichtlich des Zimmers und eine großzügige Entschädigung für unsere „Unannehmlichkeiten“ (= die Nacht im Luxus-Hotel), die wir beim nächsten Urlaub dort einlösen.

Die Anlage des Hedonism ist weitgehend unverändert geblieben, nach und nach werden die alten Zimmer etwas auf Vordermann gebracht und kulinarisch hat sich das sonst in unseren Augen eher durchschnittliche Essen in die richtige Richtung, nämlich gehobene Mittelklasse entwickelt. Man spendiert etwas mehr Fisch und auch die Fleischauswahl wurde besser.
  
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Was die Gäste im Hedo anbelangt, war die erste Woche der Laden echt voll. Dennoch verteilte sich die Menge der Leute ganz gut, wir hatten da keine Einschränkungen bemerkt. Es war wieder eine große Reisegruppe aus Amerika da, diesmal hat „Topless Travel“ den Laden gerockt. Gute Animation, coole Leute, freizügig und teilweise echt verfickt war diese Truppe. Spaß hats gemacht, mit den Leuten in Kontakt zu treten – die Offenheit der Amis war wie gewohnt irre. Dennoch kotzt einen die i.d.R. angeborene Oberflächlichkeit der Amerikaner irgendwann an – aber das kennen wir ja schon. Die zweite Woche war da deutlich ruhiger, die Animation von „Toms Trips“ war eher lahm und die Reisegruppe war bei weitem nicht so cool drauf, wie die von „Topless Travel“.


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Das Highlight für uns war der Ausflug mit dem Katamaran. Da das Hotel gut besucht war, spendierte der Eigentümer des Hedonism seinen Gästen diese Tour. Kostet normalerweise 60 US$ pro Nase. Da fuhren dann drei Katamarane mit pro Boot ca. 80-100 Leuten den 7-Miles-Beach von Negril runter. Inklusive Getränken, Essen, Schnorchel-Stopp, Höhlenschwimmen und der sehr geilen Rückfahrt. Man stelle sich drei Boote mit allerhand feiernden Nackten vor, die dann dicht an den zahlreichen Hotels am 7-Miles-Beach entlangfahren, tanzen, winken, teils sexuell aktiv sind. Dies sorgte für so manch fragende Blicke, lustige Gegenreaktionen und offene Münder der Leute in diesen Hotels, die sich da die verrückten Nackten aus dem Hedo anschauen mussten. Genial und absolut wiederholungsbedürftig. Auch mal ne kleine Rache für die vielen kleinen Ausflugsboote, die ständig auffällig langsam in einiger Entfernung am Strand vom Hedo vorbeifahren, die perversen Nackten des Hedos begaffen und mit Smartphones fotografieren. Diesmal kamen die Nackten in geballter Form mal zu Euch ans Hotel 😉
Hier mal ein Video einer „normalen“ Urlauberin, wie so ein Trip aus der Sicht der Leute am Strand aussieht. Man stelle sich halt bei uns drei Boote mit mehr Leuten darauf vor:

Deutsche waren dieses Mal etwas mehr vor Ort, wir trafen auch Leute, die wir bereits aus Oktober 2016 kannten.
Sehr nett war auch die Begegnung mit einem deutschen Paar, welches in einem „normalen“ Hotel nebenan Urlaub machte, swingermäßig noch nie unterwegs war und uns bereits im Vorfeld zur Thematik „Hedonism 2“ per Mail kontaktierte, als wir noch in Deutschland waren. Das Pärchen kam dann als Tagesgäste rüber ins Hedo, trafen sich mit uns, hatten nen verrückten Tag im Hedonism II und sind nun bereit für weitere Schandtaten, die sie in Deutschland nun erstmals ausleben werden. Grüße an Euch beide, sehen uns bestimmt demnächst wieder 😉

Im Gegensatz zu Herbst 2016 wurde auch das Spielzimmer mittlerweile deutlich mehr angenommen. Gerade in der ersten Woche, als das Hotel so voll war, konnte man da teils echt Action drin erleben. Neu ist auch der „Ausweich-Playroom“, eine etwas lieblose, turnhallenartige Location mit ein paar Matratzen auf dem Boden. Diese Halle wird vor allem bei Regenwetter genutzt, dafür ist dann der normale Playroom dicht, da dieser zu einem Großteil nach oben offen ist.

Auffällig war für uns dieses Mal, dass -wohl aufgrund der Drogen-Liberalisierung- deutlich öfter der nette Drogenmann am Strand entlanglief. Eigentlich sind es mehrere Drogenmänner, bestimmt vier oder fünf. Shellman ist noch ganz lustig und kultig, macht Action und sieht mit seiner Verkleidung (Muschel, Flasche oder sonst was auf dem Kopf) und dem Körbchen mit Muscheln und netten Substanzen immer lustig aus. So alle 15-20 Minuten lief da zumindest jemand am Strand lang und konnte wegen Marihuana, Pilzen, Brownies & Co mit einem ins Geschäft kommen. Aufdringlich sind die nicht, also kein Vergleich mit Sonnenbrillenverkäufern auf Mallorca.

Nun nach unserem dritten Urlaub können wir erneut sagen, dass es noch einmal einfacher für uns war, mit den anderen Gästen aus aller Welt (vorrangig USA, Kanada) in Kontakt zu kommen.

„Schlafen in Schichten“ hat, wie in den Vorjahren auch, deutlich an uns gezehrt – um das Hedo aber halbwegs mitzunehmen, ist dies für uns immer noch der beste Weg gewesen.

Da wir ja zuhause auch einen Whirlpool haben, kennen wir uns mit Wasserpflege mittlerweile ganz gut aus. Neugierig, wie wir sind, haben wir uns von zuhause einen Wassertest mitgenommen. Zu sehr interessierte uns der Zustand des doch nicht immer lecker aussehenden Wassers im Nude-Bereich, vorrangig der Ursuppe des Hottubes. Erstaunlicherweise sind bis auf einen etwas erhöhten PH-Wert und wahnsinnig hohen Chlorgehalt die Wasserwerte durchaus gut. Allerdings kippen die da auch heftig Chemie rein, damit die Mädels nicht von fremden Männern schwanger werden. Unsere Haut hat in den 2 Wochen zumindest echt gelitten. Rot, rau, berührungsempfindlich, fast schon entzündet – wir sind normalerweise echt nicht empfindlich. Nach einer Woche zurück aus Jamaika und jede Menge Pflege beruhigte sich das langsam. Dennoch können wir empfindlichen Leuten nicht bedenkenlos zum täglichen, stundenlangen Kontakt mit dem Poolwasser im Nude-Bereich im Hedonism II raten.

Natürlich haben wir unserem im Garten vom Hedo platzierten Stein erneut restaurieren lassen und wieder auf dem Weg zum Nacktpool platziert.

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Fazit nach dem dritten Besuch???
Wie in 2016. Wir wollen wieder hin, geil war es!

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