Archiv für die Kategorie 'Ärgerliches'

Swingerlüge Nr. 1: Die Toleranz

JungAusBerlin am 28. Juli 2009


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„Swinger sind tolerant“, heißt es immer wieder. Obwohl wir uns selbst noch nicht einmal als Swinger (ist ja fast schon ein Schimpfwort geworden) bezeichnen, sondern viel mehr als „Open minded People“, wollen wir hier mal kurz mit dem Wunschdenken Vieler aufräumen, da wir uns schon zutrauen, einen ganz guten Überblick über die Swingerszene zu haben.

Unserer Meinung nach ist das überstrapazierte Wörtchen „Toleranz“ die größte Swingerlüge überhaupt. Immer, wenn irgend jemandem eine Reaktion aus dem Umfeld von Swingern nicht in den Kram passt, heißt es „Wo bleibt die Toleranz?“ Hauptsächlich Unwissende (manchmal auch Einsteiger) oder komplette Vollassis erwarten von Swingern immer diese grenzenlose, selbstlose Toleranz. Wieso nur?

Swinger …
… lästern genau so wie andere Leute über Dicke, Dünne, Alte, Raucher, Hässliche und Simpsons-Unterwäsche-Träger.
… ertragen bei weitem nicht Alles und Jeden in ihrer Nähe und erlauben sich auch, dies zu sagen/zeigen.
… akzeptieren zwar in sexueller Hinsicht gelegentlich deutlich mehr, als „Normalos“ und sind in der Tat i.d.R. sehr aufgeschlossen, dennoch existiert eine individuelle Grenze.
… sind Menschen die mit Dir zusammen arbeiten, neben Dir an der Kasse warten, mit Dir im Kino sitzen oder in der vollen U-Bahn genauso angenervt gucken wie Du. Sie sind Teil Deiner Umgebung und keine Fabelwesen, die alles ertragen und dabei verständnisvoll dauergrinsen.
Dies könnte man beliebig fortsetzen…

Praktisches Beispiel:
Wenn sich neben uns junge Hüpfer ein 70jähriges Paar legen muss, obwohl im Club auf anderen Spielwiesen reichlich Platz ist, dann erlauben wir uns, kopfschüttelnd aufzustehen und die Spielwiese zu verlassen, weil wir keine Sterbebegleiter sein wollen. Das ist nicht sonderlich tolerant oder nett von uns, dies wissen wir. Na und??? Wir nehmen uns das Recht heraus, uns unseren Abend nicht von für uns unangenehmen Zeitgenossen versauen zu lassen.

Ständiger Aufreger:
Wenn wir in einem typischen Profil oder einer Kontaktanzeige schon lesen „Wir sind ein tollerantes Paar…“, dann würden wir am liebsten kotzen und verlieren sofort die Lust am Weiterlesen. Weniger wegen dem Rechtschreibfehler (natürlich reiner Flüchtigkeitsfehler *LOL*), sondern weil solche Leute zur weiteren Vergewaltigung des Wortes „Toleranz“ und der übertriebenen Erwartungshaltung gegenüber Swingern ordentlich beitragen.

Verdammt nochmal! Leute, kapiert endlich, dass Swinger (und alle anderen Leute, die sich in diesem Dunstkreis bewegen) genauso tolerant, intolerant, oberflächlich, doof oder intelligent sind, wie Nicht-Swinger.

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HURRA! Augenweide.com hat uns rausgeschmissen

JungAusBerlin am 19. September 2008


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Über 5 Jahre waren wir Mitglied bei AW. Da will man uns aber nicht mehr haben und kündigt uns mit sofortiger Wirkung. Wir waren offenbar zu unbequem. Wie geil ist das denn??? 😯

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Mitgelesen! Wenn private Nachrichten nicht mehr privat sind

JungAusBerlin am 1. August 2008


Bei einer nicht gerade unbekannten Swingerplattform sind die unter den Mitgliedern ausgetauschten Nachrichten für die Betreiber der Plattform offenbar so interessant, so dass sie (zumindest teilweise) frech mitgelesen werden. Ein in unseren Augen extremer Vertrauensmissbrauch gegenüber den (zum Teil zahlenden) Mitgliedern.
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Uns wollte wohl jemand abzocken. Vergeblich!

JungAusBerlin am 9. Juni 2008

supermaninlove babybelle hoodJetzt mal was Ärgerliches:
Am 10.05.2008 sollte in Berlin-Mitte eine (Swinger-/Sex-)Party für junge Leute starten. Im Vertrauen auf die Seriosität der Gastgeber (wir waren schon mal auf einer Party von denen) leisteten wir im Vorfeld Vorkasse für die Veranstaltung. Dass dies unser erster Reinfall nach über 10 Jahren Internetaktivität mit unzähligen Vorkassegeschäften werden sollte, ahnte niemand.

Nachdem die Gastgeber ohne Vorankündigung die Party haben ausfallen lassen und wir mit mehreren anderen verdutzten jungen Paaren vor der benannten Location (es sollte eine Stadtvilla mit diversen Extras sein, ein Spät-DDR-Plattenbau war es jedoch) standen, erreichte uns und wohl auch alle anderen Vorkasse-Gäste am nächsten Tag eine Mail mit einer herz-zerreissenden Story über den scheinbaren Grund des Nicht-Stattfindens der Party (die Gastgeberin hätte einen Unfall gehabt) mit der Bitte um Mitteilung der Bankverbindung zur Rückerstattung der Vorkasse. Ok, dachten wir uns, sowas kann passieren und wünschten -nett, wie wir sind- u.a. gute Besserung. Das Geld blieb aus, stattdessen kam nach unserer Mahnung eine unverschämte Email, in der das Organisatoren-Paar frech mitteilte, dass wir das vorab bezahlte Geld (trotz lt. Einladungs-Mail risikoloser Vorauszahlung und mehrfacher Erstattungs-Zusage von Beginn an) NICHT wiedersehen würden, da die Gastgeber ja durch die scheinbar erfolgte Party-Organisation Ausgaben gehabt hätten und jetzt für sich entschieden haben, die Kohle zur Deckung ihrer Auslagen einzusacken. Dies war der Moment, in dem wir wütend wurden.

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Drogen im Swingerclub – nur ein Ausnahmefall?

JungAusBerlin am 15. Mai 2008

Ursprünglich wollten wir bei Joyclub im Forum eine kleine Umfrage inkl. offener Diskussion zu diesem interessanten Thema starten, da uns die Beobachtungen und Meinungen anderer Clubgänger zum Thema interessieren. Leider scheint das Thema den Moderatoren bei Joyclub aber zu heiss zu sein, denn sie wollten den Beitrag partout nicht freischalten, obwohl wir absichtlich keinen Club-Namen nannten. Übervorsichtige Zensur ist in unseren Augen in diesem Fall unangebracht, daher posten wir unser Erlebnis nun in unserem Blog, denn hier haben wir die Macht 😉

Zur Story:
Vor einigen Wochen erlebten wir in einem Swingerclub hautnah, wie der Spielwiesenbereich zum Drogenkonsum missbraucht wurde.

Zwei Paare betraten den Club, alle standen offenbar schon etwas unter Alkoholeinfluss. Weitere (auch härtere) Drinks wurden bestellt, kurz darauf verzogen sich die beiden Paare auf eine Spielwiese. Jedoch nicht, um zu poppen, sondern um zu koksen. Nachdem sie dort rund eine Stunde recht lautlos verbrachten, kamen sie in den Barbereich zurück und man sah allen an, dass da etwas nicht ganz sauber ist. Ein weiteres (eigentlich unbeteiligtes) Pärchen bekam den Drogenkonsum mit, da es kurz zur Koks-Truppe auf diese Spielwiese gekrochen ist. Als die Koks-Truppe den Club dann nach kurzer Zeit wieder verlassen hat, bekamen wir mit, wie das andere Pärchen in den Ritzen der Matten nach Resten der Koks-Orgie suchte und sich das Zeug (es ging offenbar tatsächlich was daneben) dann selbst reinzog.

HALLO, GEHT´S NOCH??? Also wir haben ja schon einiges erlebt und gesehen (auch, dass Clubbetreiber in einer Pause hinterm Haus einen Joint rauchen), aber derart offensichtlicher Konsum von harten Drogen mit anschliessender Suche nach Drogenresten durch andere Clubbesucher ist uns bis dato in einem Swingerclub noch nicht untergekommen. Wir kamen aus dem Kopfschütteln kaum noch raus, denn wir sind der Meinung, dass so ein Dreck nicht in einen Club gehört. Die Steigerung wäre wohl, dass man beim Betreten einer Spielwiese nicht nur auf gebrauchte Kondome und versiffte Handtücher der schweinischen Vorgänger achten muss, sondern womöglich noch auf benutzte Spritzen in den Ritzen… 😯

➡ Es war ein ganz normaler, alt-eingesessener Swingerclub mit normalem Publikum – keine als Drogenhölle bekannte Ekelbude am Bahnhof.

Es geschieht wirklich relativ selten, aber wir sind noch immer sprachlos aufgrund des Vorfalls… 🙄

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