Archiv für die Kategorie 'Ärgerliches'

Sicherheitslücke: AW-Mitglieder sollen alte Flash-Version installieren. Bitte nicht tun!

JungAusBerlin am 15. Februar 2013

Vorsicht, liebe Augenweide-Mitglieder. Die alte Flash-Player-Version, die Euch da der Support von dieser Swingerplattform andrehen will, öffnet eine nicht zu unterschätzende Sicherheitslücke auf Eurem Rechner. Wir raten daher dringend davon ab, den Anweisungen des AW-Supports zu folgen. Bitte sorgt dafür, dass Ihr immer die aktuellste Flash-Player-Version auf Eurem Rechner habt.

Hintergrund:
In einem heutigen Newsletter und auf der Startseite des AW-Mitgliedsbereiches wird darauf aufmerksam gemacht, dass die neue Version des Flash-Players dafür verantwortlich sei, dass der AW-Webcam-Chat nun nicht mehr bei einigen Leuten funktioniert. Man solle in diesem Falle doch die aktuelle Flash-Player-Version gegen den Vorgänger austauschen. Ein Download-Link auf die alte Version 11.5.502.146 wird gnädigerweise gleich angeboten. Über die Gefährlichkeit dieses Schrittes wird kein Wort verloren!

Liebe Leute, bitte tut das nicht. Adobe hat nicht umsonst ein Update seines Flash-Players vor ein paar Tagen herausgegeben. Die alte Version schafft nämlich schlimme Sicherheitslücken auf Euren Rechnern, die derzeit von Hackern aktiv genutzt werden, die dadurch Konrolle über Eurer System erhalten können. Und nur, weil AW es offenbar nicht gebacken bekommt, seinen blöden Nackedei-Wichsäffchen-Chat vernünftig programmiert zu kriegen, so dass er auch mit der sicheren Version des Flash-Players funktioniert, solltet Ihr Euren Rechner nicht mit diesem alten Player gefährden. Zudem ist der Download-Link kein offizieller Link von Adobe, sondern führt zu einem Server von den Machern von AW, was ansich schon nicht seriös erscheint.

➡ Also besser Finger weg und nur die aktuellste Flash-Player-Version 11.6.602.168 auf dem Rechner haben. Eine Übersicht über die aktuellsten Versionen gibt es hier.

Ob das alles mit dem Credo auf der Startseite von AW zusammenpasst, in dem es vollmundig heißt

„Wir schützen die persönlichen Daten unserer Mitglieder vor dem unbegfugten Zugriff Dritter!“

, entscheidet bitte jeder für sich.

Mehr Infos zur Sicherheitslücke, die ein alter Player verursacht:
http://www.computerbild.de/artikel/cb-Aktuell-Sicherheit-Adobe-veroeffentlicht-Notfall-Patch-fuer-Flash-8116065.html
http://computer.t-online.de/adobe-flash-player-update-gravierende-sicherheitsluecken-geschlossen/id_62077076/index
http://www.heise.de/security/meldung/Flash-Notfallupdate-gegen-Angriffe-auf-Macs-und-Windows-1800286.html

Wir finden diesen grenzenlos dämlichen „Tipp“ von Augenweide eine absolute Schweinerei gegenüber seinen (zahlenden) Mitgliedern!!! 👿

Update vom 19.02.2012:
Augenweide gibt stolz bekannt, dass die „verursachten Inkompatibilitäten“ nun behoben seien. Glückwunsch! Habt Ihr Euern seltsamen Chat doch noch programmiert bekommen?
Zudem kann man sich die wichsenden Kerle im Video-Chat ab heute in „HD“ reinziehen. Igitt!
Na dann warten wir ab, was beim nächsten Flash-Update für „schlaue“ Ratschläge von Euch kommen…

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Reizthema: Rauchen in Swingerclubs

JungAusBerlin am 16. Juli 2010

Wir wissen, dass wir ein absolutes Reizthema mit diesem Beitrag anschlagen.
Na und? Wir sind gerne unbequem. 😈

Nachdem das sonst häufig als altbacken und zurückgeblieben geltende Bayern dem restlichen Land kürzlich per Volksentscheid gezeigt hat, wie rigoros man ein generelles Rauchverbot durchzieht, dürfte sich in anderen Teilen unseres Landes demnächst auch etwas tun.

Wir und das Thema Rauchen
Wir kennen beide Seiten der Medaille, denn wir haben ungefähr die Hälfte unseres Lebens geraucht. Gern und viel. Auch in Swingerclubs und überall dort, wo es erlaubt war. Vor ca. zwei Jahren haben wir für uns beschlossen, mit dem Rauchen aufzuhören. Zuerst unser weiblicher Part, knapp zwei Monate später das Männlein. Bis heute sind wir eisern dabei und stolz darauf, uns nun als Nichtraucher bezeichnen zu dürfen. Mittlerweile sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir uns für unsere Raucher-Vergangenheit schämen. Das fängt bei der verprassten Kohle an, geht über den ekelhaften Gestank (Ja, es macht echt unsexy!) und endet bei der mit dem Rauchen i.d.R. verbundenen Rücksichtslosigkeit gegenüber Nichtrauchern. Wir sind jedoch keine militanten Nichtraucher geworden, obwohl uns der Rauch teilweise schon sehr stört. Wir können auch noch immer beide Seiten gut verstehen, wobei wir denken, dass der Raucher mit seinem Qualm der Störfaktor ist und daher Rücksicht zu nehmen hat. Auch haben wir weiter Kontakt zu Rauchern (leider sind in Swingerclubs mehr Raucher als Nichtraucher zu finden) und kapseln uns auch sexuell gesehen nicht generell von diesen ab. Auch überlassen wir es anderen [Gruß an Laura ;-)], Raucher zu bekehren, bestimmte Clubs namentlich in irgendwelchen Foren als gemeingefährlich zu verteufeln oder ihnen und ihren rauchenden Besuchern die Polizei während des Clubbetriebes auf den Hals zu hetzen. Trotz allem wünschen wir uns sehr, dass Raucher einen abgegrenzten Raum erhalten, in dem sie ihrer Rauch-„Kultur“ nachgehen können, ohne Nichtraucher zu beeinträchtigen.

Verhalten der Swingerclubbetreiber
Die Swingerclubs mogelten sich bislang immer ziemlich durch, wenn es um das Einhalten von Nichtraucherschutzgesetzen ging. Plötzlich ist man kein gastronomischer Betrieb mehr, schimpft sich „Geschlossene Gesellschaft“ (Obwohl jeder der klingelt und zahlt rein kommt.), man versucht es mit dem Vereinsstatus oder -und das machen die meisten- man schert sich einfach einen Scheißdreck drum. Wieder andere Clubbetreiber behaupten einfach, sie hätten Ausnahme-Genehmigungen oder spannen blödsinnigerweise durchsichtige, rauchdurchlässige Vorhänge um einen Raucherbereich, anstatt dass sie endlich eine vernünftige Lösung finden. Der Grund für diesen laschen Umgang mit dem Thema liegt sicherlich auch darin, dass viele Clubs, Sexkinos und Bars in einer Art Grauzone agieren, die (genauso wie der Rotlichtbereich) bislang weitgehend von Kontrollen und Untersagungen verschont blieb. Zudem haben die Clubbetreiber einfach einen riesigen Schiss, dass ihnen die Gäste ausbleiben, wenn sie sich an die Gesetze halten. Wohl auch ein Grund, weswegen konkurrierende Clubbetreiber bei diesem Thema brav die Füße still halten, während sie sich in anderen Bereichen häufig gegenseitig anschwärzen, wo es nur geht.

Sehr kreativ ist die Lösung eines Swingerclubs in der Nähe von Leipzig, der sich in den Bar-Raum ein kleines Gartenhäuschen mit Entlüftung gestellt hat, in dem sich die Raucher gegenseitig die Luft nehmen können. Hört sich abgefahren an und sieht auch so aus, bringt aber echt was.

Fazit
Wir wissen, dass es ist in einem Swingerclub nicht leicht ist, als Raucher mal eben vor die Tür zu gehen. Sich in Unterwäsche oder Lack-Outfit mit Plug im Arsch und frei gelegten Titten mit ner Kippe im Mund auf die Straße zu stellen, könnte zu unschönen Situationen mit der nicht-swingenden Bevölkerung führen, im Winter würde es dann endgültig böse. Aber dennoch muss eine Lösung her. Und die kann nur in baulichen Veränderungen/Erweiterungen der Clubräume zu finden sein, denn wir sind uns sicher, dass es viele Clubbetreiber und Swinger sonst kalt erwischen wird. Und Nichtraucherschutz kann auch ein Verkaufsargument sein, denn viele Nichtraucher meiden Läden, in denen hemmungslos gequalmt wird.

In diversen Foren, wie z.B. bei Joyclub findet man immer wieder sehr ausufernde Forenbeiträge zum Thema. Nichtraucher beschimpfen die Raucher und die Raucher regen sich über die Intoleranz der Nichtraucher auf. Leider bringt all diese Polemik nichts. Es sind die Clubbetreiber (und sonstigen Gastronomen), die sich für beide Seiten akzeptable Lösungen einfallen lassen müssen. Dennoch muss vorher endlich eine verbindliche Lösung her, denn viele Clubbesitzer scheuen sich auch davor, teure bauliche Veränderungen zu tätigen und gehen in Warteposition, da die Rechtslage zum Rauchverbot alles andere als gefestigt ist, eine heute als ausreichend geltende Raucherzone bereits bei der nächsten Gesetzesänderung unzulässig sein kann und mit weiteren teuren Veränderungen verbunden wäre.

Blick in die Zukunft
Wie man in Bayern gesehen hat, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Sache in den anderen Bundesländern geregelt wird, notfalls halt auf die harte Tour über den Arbeitsschutz.

Wir sind sehr gespannt, wie sich die Sache -auch, und vor allem in der Swingerszene- entwickeln wird. Und ganz nebenbei sind wir nun auch sehr entspannt, weil uns Verbote glücklicherweise nicht mehr treffen, sondern sogar eher nutzen.
Falls es diesen Blog in 50 oder 100 Jahren noch in irgend einem Web-Archiv gibt und kaum noch ein Mensch raucht, wird über all diese platten Diskussionen, (Schein-)Argumente und halbherzigen Lösungen gewiss nur noch der Kopf geschüttelt.

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Swingerlüge Nr. 1: Die Toleranz

JungAusBerlin am 28. Juli 2009


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„Swinger sind tolerant“, heißt es immer wieder. Obwohl wir uns selbst noch nicht einmal als Swinger (ist ja fast schon ein Schimpfwort geworden) bezeichnen, sondern viel mehr als „Open minded People“, wollen wir hier mal kurz mit dem Wunschdenken Vieler aufräumen, da wir uns schon zutrauen, einen ganz guten Überblick über die Swingerszene zu haben.

Unserer Meinung nach ist das überstrapazierte Wörtchen „Toleranz“ die größte Swingerlüge überhaupt. Immer, wenn irgend jemandem eine Reaktion aus dem Umfeld von Swingern nicht in den Kram passt, heißt es „Wo bleibt die Toleranz?“ Hauptsächlich Unwissende (manchmal auch Einsteiger) oder komplette Vollassis erwarten von Swingern immer diese grenzenlose, selbstlose Toleranz. Wieso nur?

Swinger …
… lästern genau so wie andere Leute über Dicke, Dünne, Alte, Raucher, Hässliche und Simpsons-Unterwäsche-Träger.
… ertragen bei weitem nicht Alles und Jeden in ihrer Nähe und erlauben sich auch, dies zu sagen/zeigen.
… akzeptieren zwar in sexueller Hinsicht gelegentlich deutlich mehr, als „Normalos“ und sind in der Tat i.d.R. sehr aufgeschlossen, dennoch existiert eine individuelle Grenze.
… sind Menschen die mit Dir zusammen arbeiten, neben Dir an der Kasse warten, mit Dir im Kino sitzen oder in der vollen U-Bahn genauso angenervt gucken wie Du. Sie sind Teil Deiner Umgebung und keine Fabelwesen, die alles ertragen und dabei verständnisvoll dauergrinsen.
Dies könnte man beliebig fortsetzen…

Praktisches Beispiel:
Wenn sich neben uns junge Hüpfer ein 70jähriges Paar legen muss, obwohl im Club auf anderen Spielwiesen reichlich Platz ist, dann erlauben wir uns, kopfschüttelnd aufzustehen und die Spielwiese zu verlassen, weil wir keine Sterbebegleiter sein wollen. Das ist nicht sonderlich tolerant oder nett von uns, dies wissen wir. Na und??? Wir nehmen uns das Recht heraus, uns unseren Abend nicht von für uns unangenehmen Zeitgenossen versauen zu lassen.

Ständiger Aufreger:
Wenn wir in einem typischen Profil oder einer Kontaktanzeige schon lesen „Wir sind ein tollerantes Paar…“, dann würden wir am liebsten kotzen und verlieren sofort die Lust am Weiterlesen. Weniger wegen dem Rechtschreibfehler (natürlich reiner Flüchtigkeitsfehler *LOL*), sondern weil solche Leute zur weiteren Vergewaltigung des Wortes „Toleranz“ und der übertriebenen Erwartungshaltung gegenüber Swingern ordentlich beitragen.

Verdammt nochmal! Leute, kapiert endlich, dass Swinger (und alle anderen Leute, die sich in diesem Dunstkreis bewegen) genauso tolerant, intolerant, oberflächlich, doof oder intelligent sind, wie Nicht-Swinger.

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HURRA! Augenweide.com hat uns rausgeschmissen

JungAusBerlin am 19. September 2008


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Über 5 Jahre waren wir Mitglied bei AW. Da will man uns aber nicht mehr haben und kündigt uns mit sofortiger Wirkung. Wir waren offenbar zu unbequem. Wie geil ist das denn??? 😯

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Mitgelesen! Wenn private Nachrichten nicht mehr privat sind

JungAusBerlin am 1. August 2008


Bei einer nicht gerade unbekannten Swingerplattform sind die unter den Mitgliedern ausgetauschten Nachrichten für die Betreiber der Plattform offenbar so interessant, so dass sie (zumindest teilweise) frech mitgelesen werden. Ein in unseren Augen extremer Vertrauensmissbrauch gegenüber den (zum Teil zahlenden) Mitgliedern.
>>HIER>> klicken, um den ganzen Artikel zu lesen

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