Archiv für die Kategorie 'Clubgeschichten'

Vögeln ohne Anlaufzeit in doofem Swingerclub in Hamburg

JungAusBerlin am 20. Januar 2015

adultsonlyEin Swingerclub in Hamburg, in den Wochen vor Weihnachten an einem Samstag-Abend. Wir besuchten ihn erstmals und waren von dem Laden recht enttäuscht, da einerseits nichts los war (5 Paare, 2 Solomänner) und andererseits die Website etwas zu vollmundig gewisse Dinge suggerierte, die in Wahrheit weniger ansprechend wirkten. Das versprochene „Flying Fingerfood“ vermissten wir völlig, die Weihnachtsleckereien bestanden aus lieblos zusammengepackten Mandarinen und einigen Dominosteinen. Zum Glück waren wir satt und gehen nicht zum Essen in einen Swingerclub.

Die Zeit wollte nicht so recht vergehen, dies sahen auch einige andere Paare so und verkrümelten sich in den Spielwiesenbereich. Wir blieben zunächst an der Bar und überlegten, ob wir in den anderen Club fahren, den wir sonst häufig in Hamburg aufsuchen. Unser männlicher Part machte eine Runde durch den Club und sah sich das Treiben der Leute auf der Matte aus einiger Entfernung an. Eine ca. 25jährige, attraktive Paar-Dame wurde gerade von ihrem Partner geleckt. Die Blicke des Mädels und unseres Männchens trafen sich. Oh Mann, was war das für ein Blick – kaum zu beschreiben. Erfüllt von Geilheit, ein immer deutlicher zu interpretierendes Fordern nach „Mehr“. Natürlich kann man Blicke auch fehldeuten, aber einen Versuch war es wert. Also näherte sich unser Männchen der Frau und sie genoss kurz darauf die ersten Berührungen. Dann ergab sich folgender, kurzer Dialog:

„Sag mal, wo hast Du denn Deine Freundin gelassen“, fragte sie leise.
„Oben an der Bar“, war die Antwort.
„Hol sie ruhig dazu, ich hätte wahnsinnig Lust, sie zu verwöhnen.“

Eine solch eindeutige Aufforderung sollte unserem weiblichen Part natürlich nicht vorenthalten werden. Also hoch zur Bar, Situation und Einladung der Frau kurz wiedergegeben, fragenden und leicht überforderten Blick geerntet (sie wusste ja nicht sofort, WER sie plötzlich verwöhnen will). Kurz überlegt und festgestellt, dass der Abend nur besser werden kann und man ja wieder gehen kann, wenn es auf der Matte blöd ist. Den eben bestellten Drink stornierten wir bei der Barfrau, ca. 30 Sekunden später waren wir auf der Matte. Die beiden Frauen schauten sich in die Augen, waren sich ohne Worte einig, fingen sich zu küssen an und der Typ von der Frau verkrümelte sich mit dem Satz „Das kann jetzt dauern“ an die Bar. Es entwickelte sich eine absolut geile Leckerei und Fickerei, mal Frau-Frau, mal Frau-Frau-Mann, mal ein Knäuel aus Frau-Mann-Frau-Mann (wieder mit ihrem Freund). Derart völlig anlaufzeitfreien Sex hatten wir auch noch nicht…
Spontaner Sex ist manchmal der Beste, wenn es auch komisch ist, sich erst danach gegenseitig vorzustellen. Wir verbrachten den Abend noch einige Stunden zu viert, hatten am Ende den ganzen Club inklusive Discothekenbereich für uns allein und sollten dann gegen 5 Uhr das Personal Feierabend machen lassen. Am Ende stand noch die Frage, ob wir die Party bei dem Pärchen zuhause oder bei uns im Hotel fortsetzen. Wir haben uns fürs Hotel entschieden – ohne das Pärchen! Einerseits waren wir müde, andererseits hatten wir das Gefühl, den schönsten Teil des Abends bereits erlebt zu haben, da wir irgendwie keine Lust auf fremde Wohnungen hatten und in unserem Hotelzimmer kein Platz für weitere zwei Übernachtungsgäste, die es danach bestimmt nicht mehr nach Hause schaffen, gewesen wäre.

Fazit: Eine endgeile Nummer, so wie wir sie wollten. Schade nur, dass sowas in Berlin mangels vernünftiger Leute in den Clubs ausbleibt…

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Plan B eines Dreiergespanns: Kinderdisco im Swingerclub

JungAusBerlin am 19. Dezember 2014

Manchmal ist es ja ganz nett zu beobachten, wie dämlich sich manche Paare anstellen, wenn es darum geht, eine Solofrau zum Sex zu überreden. So geschehen nun kürzlich in einem Club weit weg von Berlin, leider gab´s an der Bar des Swingerclubs kein Popcorn…

Leider kein Popcorn im SwingerclubEin junges Paar, Anfang/Mitte 20, brachte eine ebenso junge Solofrau mit in den Swingerclub. Man sah dem Mädel an, dass sie wohl das erste Mal in einem Club war. Der männliche Part vom Paar war der Volltrottel in der Runde, steht augenscheinlich ganz schön unter den Fittichen seiner Freundin, diente hauptsächlich als Getränke-Boy und Platz-Freihalter – machte generell einen recht uninteressierten Eindruck an den Frauen. Das JOYCLUB-Profil des Paares kennen wir, darin verkaufen sie sich als mega-erfahrene Swinger (sogar Swingerpaten!), geben aber recht bemitleidenswert zu, dass sie es seeeehr schwer hätten, Kontakt zu Solofrauen aufzubauen, da die ja alle Fakes wären. [Geheimtipp von uns: Schaut Euch mal außerhalb des Internets um] Umso erstaunlicher, dass wir Zeugen einer solch seltenen Begegnung werden durften. Die beiden verpassten so ziemlich jeden passenden Moment, mit der Frau auf Tuchfüllung zu gehen. Da war kein sichtbarer Flirt, keine angeregt wirkende Unterhaltung zu dritt, keine zufälligen ersten Berührungen – einfach nichts, was zu „mehr“ führen könnte. Vielmehr wurde seitens der Paar-Frau recht aktiv auf das Mädel eingeredet und auch die zahlreichen, gemeinsamen Klo-Besuche der Ladys führten letztlich nur zu einem völlig barlastigen Abend für die Triole. Plan B der Paar-Frau war dann irgendwann, den Bar-Bereich des Clubs gemeinsam mit der mitgebrachten Frau zur Kinderdisco umzufunktionieren. Das klappte auch ganz gut, denn zufällig war in dem Club auch ein DJ anwesend, der Musikwünsche annahm. So kam es, dass die beiden Hühner Ladys tanzend, zappelnd und lautstark/schief mitsingend den Club aufmischten, während der Typ gelangweilt seine Zeit absaß. Leider war hierbei für uns und einige weitere Clubgäste eher Fremdschämen angesagt, denn das Gezappel und Gegröhle der angeheiterten Frauen erinnerte eher an die peinlichen DSDS-Casting-Generalproben zweier aufgedrehter 13jähriger Mädels vor dem Spiegel im Kinderzimmer.

Für ein scheinbar erfahrenes Paar haben sich die beiden sichtbar dämlich angestellt. Wir denken, alle Beteiligten waren schlecht auf den Clubbesuch vorbereitet. Das Kopfkino ist nämlich immer so eine Sache, häufig kommt es völlig anders. Auch wir kennen das, haben solche Situationen bislang aber rückblickend ganz gut gemeistert oder uns von vorn herein durch gute „Vorab-Auswahl“ erspart.
Wahrscheinlich hat das Paar weder untereinander, noch mit der Frau die Fronten im Vorfeld des Clubbesuches hinreichend geklärt. Offene Worte können da manchmal Wunder wirken. Wirklich heiß war offenbar wohl nur die bi-fixierte Paar-Dame auf das mitgebrachte Mädel, während der Kerl eher grenzdebil dreinschaute und das Solo-Mädel wohl an keinem von beiden Interesse hatte (den Paar-Mann guckte sie teilweise sogar recht angewidert an). Dieses peinliche Kinderdisco-Deasaster hätte in unseren Augen also nicht sein müssen. Trotzdem: „Danke für die Show!“

Wir hatten übrigens auch keine gesteigerte Lust, uns an dem Solo-Mädel zu versuchen und es als sportliche Herausforderung hinsichtlich „ausspannen“ anzugehen. War uns alles etwas zu einfach gestrickt – wenn Ihr wisst, was wir meinen… 😈

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Ausgespannt: Zwei Norwegerinnen lassen es mit uns krachen

JungAusBerlin am 11. September 2014

Lang ist´s her, dass wir mal wieder ein erwähnenswertes Highlight hatten. Nun ist es aber wieder passiert – und zwar gleich im Doppelpack.

Der Abend im Swingerclub begann wie immer an der Bar mit dem üblichen Club-Elend. Hier und da schlich ein Solomann herum, dann kam eine fette, buffetvernichtende Solofrau und wir fürchteten, dass es so weitergeht. Da klingelte es an der Tür und zwei junge, etwa 25jährige, blonde Mädels wollten rein. Von der Bar-Dame wurden wir vor-informiert, dass die beiden nur Englisch sprechen. Im Vorfeld unseres Swinger-Urlaubes im Hedonism II wäre das ja ne gute Sprach-Übung, dachten wir uns. Die Mädels kamen rein und begannen, sich etwas Mut anzutrinken. Nett und adrett sahen sie aus, beide schlank, gepflegt, sympathisch-schüchtern.

Niemand konnte so recht was mit den beiden Mädels anfangen, da sie ja kein Deutsch sprachen. Niemand, bis auf einen: Der langweilig und verpeilt wirkende Solomann, der die ganze Zeit verschüchtert in der Ecke saß und -wie wir mitbekamen- das erste Mal im Club war. Wir merkten recht schnell, wieso der plötzlich so aufblühte. Er unterhielt sich nämlich in bestem Englisch mit den beiden. Das war der Moment für den Angriff von uns. Ausspannen/Wegnehmen/Entern/Baggern/… war angesagt, da erinnerten wir uns an eine sehr ähnliche Situation von vor einigen Jahren im selben Swingerclub, die sehr geil endete. Wir pirschten uns ran und schon waren wir mitten drin – in der Unterhaltung eines Englisch-Lehrers mit den beiden Mädels aus Norwegen. Der Typ war zwar lästig, wurde aber geduldet und genutzt, denn auch wir fanden nicht immer gleich das passende Wort auf Englisch. Man konnte es vergleichen mit dem Hai, der den Putzerfisch als nützliches Etwas akzeptiert und nicht frisst.

bi-sexUnser weiblicher Part hatte es auf die etwas offenere von beiden abgesehen. Erst sehr schüchtern, aber schon bald immer direkter wurde geflirtet, später erste Berührungen ausgetauscht und dann auch geknutscht. Während unser Weibchen und das Mädel sich an der Bar anheizten und der langweilige Englisch-Lehrer recht verdutzt und (endlich) sprachlos zuschaute, wie ihm die Felle endgültig wegschwammen, war dann auch schon unser männlicher Part mit dem anderen Mädel schwer beschäftigt. Das norwegisch-deutsche Frauengespann verzog sich kurz darauf klammheimlich auf eine Spielwiese und legte dort los. Finger, Lippen und Zungen kamen zum Einsatz – die Mädels hatten zumindest jede Menge Spaß. Unser männlicher Part hingegen trieb währenddessen ein sehr heißes Spiel mit seiner nordischen Spielgefährtin direkt auf einem Bar-Hocker an der Theke. Auch das war eine sehr geile Situation, sich offen und ohne Hemmung seinen Gelüsten hinzugeben.

Bis morgens um 6 Uhr waren wir bestens bespaßt. Unser Englisch-Lehrer war zwar sehr von dem Treiben angetan, spielte aber letztlich nur die Rolle des Zuschauers im Bar-Bereich. Darüber, dass auch die beiden Mädels im Spielwiesen-Bereich allein zugange waren, war er sehr erstaunt und hätte das wohl keiner der beiden zugetraut – war aber so verpeilt, dass er es erst hinterher aufgrund Erzählungen bemerkte, dass auch hinten auf der Matte die Post abging.
So ein Swingerclub ist halt ein Haifischbecken…😈

War das etwa ein Vorgeschmack auf das, was uns in Kürze auf Jamaika im Hedonism II erwartet? Wäre ja zu geil!

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Sexstörer: Fresse halten!

JungAusBerlin am 10. Juli 2014


Da will man mal in Ruhe ficken, lässt als einziges Pärchen an dem Abend im Swingerclub auf der Spielwiese die Sau raus und dann kriecht einem quatschendes Solomann-Gedönst hinterher. Schon schlimm genug, dass einem die Typen mit dicken Eiern auf die Pelle rücken und sich ungefragt dazulegen wollen – nein, nun stellt man sich noch vor die Spielwiese vor fickende Leute und labert in irgend einer arabischen Sprache mit seinem Kumpel.
Wir sind ja echt schon einiges gewöhnt, aber unserem männlichen Part platzte dann etwas lautstarker der Kragen:

„Könnt Ihr mal Eure Fresse halten? Wir ficken!“

Dann war Ruhe und die lästigen Labertaschen verschwanden.

Was ist nur los mit diesen Leuten? Kein Wunder, dass kaum noch was in den Clubs los ist.

[Wie Ihr seht, es gibt uns noch. Wir sind eigentlich regelmäßig unterwegs, aber für den Blog findet sich einfach kaum was Erwähnenswertes. An uns liegts nicht…]

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Das sind die Falschen!

JungAusBerlin am 3. März 2014

AuweiaAuch wir können uns irren. So nun verhängnisvoll geschehen in einem Swingerclub fernab Berlins. Wir planten diesen Ausflug lange, buchten das Hotel, verabredeten uns zielstrebig per SMS mit einem Pärchen und freuten uns auf einen schönen Abend. Wir kamen im Bar-Bereich des Clubs an und wurden von einem Pärchen freudestrahlend empfangen. Leicht irritiert gingen wir zu ihnen und begannen den üblichen Swingerclub-Smalltalk. Vor allem unser männlicher Part war über die Szenerie sichtlich verunsichert, denn das Pärchen war geschätzte 20-25 Jahre älter (obwohl die Frau für ihre rund 50 Jahre erstaunlich attraktiv war), als gedacht und sah auch gänzlich anders aus, als beim letzten Mal in diesem Club. Alles nur ein Irrtum/Zufall? War das richtige Pärchen nur noch nicht im Club und wir trafen zufällig Leute, die wir vom Sehen kennen? In einem unbeobachteten Moment brach es aus ihm raus und er sagte leise zu unserem Weibchen „Du, das sind die Falschen!“ Die Antwort lautete trocken: „Ja, ich weiß!!!“

Wir merkten anhand der Gespräche mit den beiden recht schnell, dass wir einem Irrtum aufgesessen sind. Das Pärchen im Club kam zufälligerweise auch aus der Stadt in der wir waren, genauso wie das echt nette, junge Pärchen mit dem wir uns eigentlich treffen wollten und welches wir einige Monate zuvor in diesem Club kennenlernten. Das anwesende Paar lernten wir vor einiger Zeit in einem Club in Berlin kennen und gaben ihnen nur unsere Nummer, damit sie sich bei uns über andere Swingerclubs in Berlin informieren konnten, was aber damals aber in recht anhänglichen SMS endete, weswegen wir eigentlich keinen Kontakt wollten. Das vergaßen wir leider, kamen mit den Namen und dem dahinter stehenden Hinweis auf die Stadt durcheinander und verabredeten uns letztlich irrtümlich. Shit happens!

Sexuell anfangen konnten und wollten wir mit unseren beiden Irrtümern so rein garnichts, wirklich los wurden wir sie aber auch nicht. So kam es, dass der Abend recht barlastig wurde. Auf die Matte schafften wir es trotzdem, dafür mussten wir aber solange warten, bis die beiden von sich aus in einem Separee verschwanden und wohl dachten, wir seien stinklangweilig.

Wir sahen es mit Humor, mussten eigentlich den ganzen Abend über unsere Blödheit schmunzeln. Sowas ist uns noch nicht annähernd passiert. Künftig werden wir achtsamer sein, denn wir haben uns mit diesem Fehler um ein Date mit einem wirklich netten Pärchen gebracht, auf die wir ja eigentlich scharf waren.

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