Ein Swingerclub in Hamburg, in den Wochen vor Weihnachten an einem Samstag-Abend. Wir besuchten ihn erstmals und waren von dem Laden recht enttäuscht, da einerseits nichts los war (5 Paare, 2 Solomänner) und andererseits die Website etwas zu vollmundig gewisse Dinge suggerierte, die in Wahrheit weniger ansprechend wirkten. Das versprochene „Flying Fingerfood“ vermissten wir völlig, die Weihnachtsleckereien bestanden aus lieblos zusammengepackten Mandarinen und einigen Dominosteinen. Zum Glück waren wir satt und gehen nicht zum Essen in einen Swingerclub.
Die Zeit wollte nicht so recht vergehen, dies sahen auch einige andere Paare so und verkrümelten sich in den Spielwiesenbereich. Wir blieben zunächst an der Bar und überlegten, ob wir in den anderen Club fahren, den wir sonst häufig in Hamburg aufsuchen. Unser männlicher Part machte eine Runde durch den Club und sah sich das Treiben der Leute auf der Matte aus einiger Entfernung an. Eine ca. 25jährige, attraktive Paar-Dame wurde gerade von ihrem Partner geleckt. Die Blicke des Mädels und unseres Männchens trafen sich. Oh Mann, was war das für ein Blick – kaum zu beschreiben. Erfüllt von Geilheit, ein immer deutlicher zu interpretierendes Fordern nach „Mehr“. Natürlich kann man Blicke auch fehldeuten, aber einen Versuch war es wert. Also näherte sich unser Männchen der Frau und sie genoss kurz darauf die ersten Berührungen. Dann ergab sich folgender, kurzer Dialog:
„Sag mal, wo hast Du denn Deine Freundin gelassen“, fragte sie leise.
„Oben an der Bar“, war die Antwort.
„Hol sie ruhig dazu, ich hätte wahnsinnig Lust, sie zu verwöhnen.“
Eine solch eindeutige Aufforderung sollte unserem weiblichen Part natürlich nicht vorenthalten werden. Also hoch zur Bar, Situation und Einladung der Frau kurz wiedergegeben, fragenden und leicht überforderten Blick geerntet (sie wusste ja nicht sofort, WER sie plötzlich verwöhnen will). Kurz überlegt und festgestellt, dass der Abend nur besser werden kann und man ja wieder gehen kann, wenn es auf der Matte blöd ist. Den eben bestellten Drink stornierten wir bei der Barfrau, ca. 30 Sekunden später waren wir auf der Matte. Die beiden Frauen schauten sich in die Augen, waren sich ohne Worte einig, fingen sich zu küssen an und der Typ von der Frau verkrümelte sich mit dem Satz „Das kann jetzt dauern“ an die Bar. Es entwickelte sich eine absolut geile Leckerei und Fickerei, mal Frau-Frau, mal Frau-Frau-Mann, mal ein Knäuel aus Frau-Mann-Frau-Mann (wieder mit ihrem Freund). Derart völlig anlaufzeitfreien Sex hatten wir auch noch nicht…
Spontaner Sex ist manchmal der Beste, wenn es auch komisch ist, sich erst danach gegenseitig vorzustellen. Wir verbrachten den Abend noch einige Stunden zu viert, hatten am Ende den ganzen Club inklusive Discothekenbereich für uns allein und sollten dann gegen 5 Uhr das Personal Feierabend machen lassen. Am Ende stand noch die Frage, ob wir die Party bei dem Pärchen zuhause oder bei uns im Hotel fortsetzen. Wir haben uns fürs Hotel entschieden – ohne das Pärchen! Einerseits waren wir müde, andererseits hatten wir das Gefühl, den schönsten Teil des Abends bereits erlebt zu haben, da wir irgendwie keine Lust auf fremde Wohnungen hatten und in unserem Hotelzimmer kein Platz für weitere zwei Übernachtungsgäste, die es danach bestimmt nicht mehr nach Hause schaffen, gewesen wäre.
Fazit: Eine endgeile Nummer, so wie wir sie wollten. Schade nur, dass sowas in Berlin mangels vernünftiger Leute in den Clubs ausbleibt…
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Ein junges Paar, Anfang/Mitte 20, brachte eine ebenso junge Solofrau mit in den Swingerclub. Man sah dem Mädel an, dass sie wohl das erste Mal in einem Club war. Der männliche Part vom Paar war der Volltrottel in der Runde, steht augenscheinlich ganz schön unter den Fittichen seiner Freundin, diente hauptsächlich als Getränke-Boy und Platz-Freihalter – machte generell einen recht uninteressierten Eindruck an den Frauen. Das 
Unser weiblicher Part hatte es auf die etwas offenere von beiden abgesehen. Erst sehr schüchtern, aber schon bald immer direkter wurde geflirtet, später erste Berührungen ausgetauscht und dann auch geknutscht. Während unser Weibchen und das Mädel sich an der Bar anheizten und der langweilige Englisch-Lehrer recht verdutzt und (endlich) sprachlos zuschaute, wie ihm die Felle endgültig wegschwammen, war dann auch schon unser männlicher Part mit dem anderen Mädel schwer beschäftigt. Das norwegisch-deutsche Frauengespann verzog sich kurz darauf klammheimlich auf eine Spielwiese und legte dort los. Finger, Lippen und Zungen kamen zum Einsatz – die Mädels hatten zumindest jede Menge Spaß. Unser männlicher Part hingegen trieb währenddessen ein sehr heißes Spiel mit seiner nordischen Spielgefährtin direkt auf einem Bar-Hocker an der Theke. Auch das war eine sehr geile Situation, sich offen und ohne Hemmung seinen Gelüsten hinzugeben.
Auch wir können uns irren. So nun verhängnisvoll geschehen in einem Swingerclub fernab Berlins. Wir planten diesen Ausflug lange, buchten das Hotel, verabredeten uns zielstrebig per SMS mit einem Pärchen und freuten uns auf einen schönen Abend. Wir kamen im Bar-Bereich des Clubs an und wurden von einem Pärchen freudestrahlend empfangen. Leicht irritiert gingen wir zu ihnen und begannen den üblichen Swingerclub-Smalltalk. Vor allem unser männlicher Part war über die Szenerie sichtlich verunsichert, denn das Pärchen war geschätzte 20-25 Jahre älter (obwohl die Frau für ihre rund 50 Jahre erstaunlich attraktiv war), als gedacht und sah auch gänzlich anders aus, als beim letzten Mal in diesem Club. Alles nur ein Irrtum/Zufall? War das richtige Pärchen nur noch nicht im Club und wir trafen zufällig Leute, die wir vom Sehen kennen? In einem unbeobachteten Moment brach es aus ihm raus und er sagte leise zu unserem Weibchen „Du, das sind die Falschen!“ Die Antwort lautete trocken: „Ja, ich weiß!!!“





