Milchbubi bekommt Muttermilch im Swingerclub

JungAusBerlin schrieb am 24. Februar 2019

Wir saßen in München in einem Swingerclub an der Bar. Der Club war gut besucht, die Stimmung ausgelassen. Neben uns zwei Milchbubis, etwa 20 Jahre alt, etwas aufgeregt (Erstbesucher) aber trotzdem voller Testosteron. In der Nähe tummelte sich eine etwa 40jährige Solofrau herum, bereits gut angeheitert, schlank, gute Figur, nett zurecht gemacht und von ihrer Art her recht offen, aber auch irgendwie anstrengend. Sie war Männern gegenüber sehr offensiv, wirkte jedoch leider schon billig. Nach einiger Zeit wechselte ihr Interesse am männlichen Geschlecht in Richtung der beiden Milchbubis. Heftiges Anflirten, auf den Schoß setzen, etwas fummeln, küssen – sie war halt heiß. Da unser weiblicher Part mit dem Rücken zu dem Geschehen saß, konnte nur unser Männchen die dann folgende Szene bestens beobachten: Die Solo-Milf-Frau holte eine Brust aus ihrem BH, drückte diese gekonnt und es spritzte eine milchige Flüssigkeit auf den Arm des einen Milchbubis und die Theke. Das Gesicht des Milchbubis war göttlich – Fassungslosigkeit pur. Keiner der beiden Typen sagte etwas, dafür waren sie zu irritiert. Kurz darauf schleckte die Frau mit ihrer Zunge die Spritzer von der Theke und verschwand irgendwo im Club.

Die beiden Jungs mussten auf den Schrecken erstmal eine rauchen und gingen in den Raucherbereich. Darauf erzählte unser Männchen unserem weiblichen Part das Geschehen. Diese glaubte das aber nicht, so angefahren klang es. 15 Minuten später kamen die beiden Jungs zurück und setzten sich wieder in unsere Nähe. Unser Weibchen ließ es sich natürlich nicht nehmen, den mit Muttermilch besudelten Kerl zu fragen

„Sag mal, stimmt es, dass die Frau Dich vorhin mit Muttermilch bespritzt hat?“

Der Typ schaute erneut sehr irritiert und musste die Frage mit einem klaren

„Ja“

beantworten, man sah ihm aber an, dass er von diesem Fetisch nicht so begeistert ist.

Krasse Sache, wir haben in all den Jahren in Swingerclubs ja schon so einiges erlebt, die unfreiwillige Empfängnis von Muttermilch im Bar-Bereich allerdings noch nicht. Zumal die Frau keineswegs so aussah, als hätte sie kürzlich ein Kind bekommen, für das sie die Muttermilch noch benötigt…

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Nachruf auf das »Adventure 2« in Ebendorf

JungAusBerlin schrieb am 26. Januar 2019

Nun ist es geschehen: Der Swingerclub „Adventure 2“ in der Nähe von Magdeburg hat nach knapp über 11 Jahren kürzlich dicht gemacht. Kompliment, Ihr habt länger durchgehalten, als damals von uns gedacht.

Wir waren in den letzten 11 Jahren natürlich immer wieder mal in dem Club. Anfangs häufiger, in den letzten 3 Jahren nur noch ca. einmal pro Jahr. Der Laden hat leider in den letzten ca. 5 Jahren immer mehr nachgelassen. Mit dem Publikum in dem Club wurden wir irgendwie bis auf ein, zwei Ausnahmen nicht so richtig warm. Die geilsten Abende hatten wir mit Leuten, die wir aus Berlin mitbrachten. Zum Schluss war es nur noch Dorf-Stammtisch-Atmosphäre, Erotik wollte bei kaum jemandem mehr aufkommen – war ja auch kaum jemand da. Dies lag gewiss auch an der schleichenden Vernachlässigung des Clubs, es wurde kaum mehr investiert. Die mit weißen Tüchern abgehangenen Decken im Spielwiesenbereich wurden immer dreckiger (Staub, tote Insekten, Flecken, …) und der kleine Außenbereich wurde in all den Jahren nie auf Vordermann gebracht. Schade, da hätte wirklich was draus werden können. Das Publikum bestand bei unseren Besuchen der letzten Jahre fast nur noch aus langweiligen Stammgästen, die sich an die Bar klammerten um Dorf-Smalltalk zu halten und sich zum ausnahmsweisen Ficken in den abschließbaren Räumen verbarrikadierten. Wirklich heftiges Treiben im Mattenbereich erlebten wir äußerst selten, vorrangig in der Anfangszeit des Ladens oder wenn wir in Begleitung erschienen. Die Bewertungen anderer Clubgäste auf JOYCLUB wurden mit der Zeit auch immer schlechter.

Bei unserem letzten Besuch im September 2018 war das baldige Ende bereits mehr als absehbar. Der Bar-Bereich wirkte wie ein Wohnzimmer mit unangenehmer Beleuchtung (Deckenfluter), die neuen Sitzgelegenheiten waren unbequem, die Pole-Dance-Stange abgebaut, die PC-Musikanlage kaputt, in Durchgangsbereichen lagen Kabel herum und der Umfang des sonst als „ok“ empfundenen Buffets wurde auf ein Minimum zusammengespart. Der Swingerclub war nun endgültig zur Dorfkneipe mutiert. Lui und Cherie, die den Laden damals mit aufgebaut hatten, hatten ein goldenes Händchen in Sachen Kreativität. Leider wurde nach deren Abgang in 2008 der Laden einfach stupide weiterbetrieben. Unserer Meinung nach setzte Betriebsblindheit ein und es fehlte offenbar an Ideen, sowie einem echten Konzept und Kundenbindung. Wir bemerkten auch bei unseren Besuchen öfter Gäste, die hinter der Bar aushalfen oder sich als DJ bemühten. Auch dies zeugte für uns von fehlender Professionalität, denn Clubgäste sollten immer nur Gäste bleiben.

Die „echte“ Chefin Stephanie hat sich hingegen zu einer Person entwickelt, die wir tatsächlich als angenehm empfanden. Anfangs stand sie ja nicht wirklich ggü. Gästen zu ihrem Club, aber bereits nach einigen Monaten des Betreibens mauserte sie sich zu einer Gastgeberin, die kommunikativ und zuvorkommend war. Wir hatten so einige sehr nette, auch längere Gespräche mit ihr. Kompliment für diese Wandlung!

Was wird nun aus dem Club? Es wird zumindest keinen Nachfolger in dem alten, von außen schon jahrelang abbruchreif wirkenden Haus geben. Wir vermuten, die Immobilienblase wurde genutzt und das Grundstück wird bald neu bebaut. Die Internetdomain des Clubs ist zu verkaufen, die Pseudo-Chefin Claudia will scheinbar etwas Eigenes aufziehen – das Profil auf JOYCLUB hat sie zumindest übernommen und umbenannt. An einen Neustart glauben wir aber nicht wirklich…

Natürlich hatten wir im Adventure 2 auch abgefahrene Erlebnisse, die wir ohne Nennung des Clubs in Blog-Beiträge gepackt haben.
Hier mal die Liste:
Der Slip, der sich zu uns verirrte
Angst vor der Swinger-Oma auf dem Gynstuhl
Unglaublich: Beischlafdiebstahl von Sexspielzeug
Plan B eines Dreiergespanns: Kinderdisco im Swingerclub

Nach langem Todeskampf – Ruhe in Frieden, liebes A2!

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Rollige Omas: „Dann nehmen wir halt den!“

JungAusBerlin schrieb am 10. Dezember 2018

Es war einer dieser typischen Abende in einem Swingerclub in Berlin. Ausnahmsweise war es etwas voller, auch einige neue Gesichter waren dabei, die man aber wirklich nicht wieder sehen will. „Voll“ heißt im Club ja meist nicht automatisch, dass es auch ein netter Abend wird. Für uns war echt absolut nichts dabei. In all den Jahren haben wir es leider immer noch nicht geschafft, unsere Ansprüche an ein mögliches Gegenüber so weit herunterzuschrauben. Im Bar-Bereich wurde heftig geraucht. Unsere Augen tränten, wahrscheinlich wegen dem Rauch, wohl aber auch etwas wegen der verschwendeten Zeit an diesem Abend. Frauenüberschuss herrschte und die seit längerem unberührten, älteren Damen beschwerten sich nach der obligatorischen Buffet-Plünderung bei der Bar-Frau über fehlende Solomänner, da ja im Club nur Paare wären. Die Bar-Frau entgegnete darauf, dass ja noch die Männer von den Paaren ggf. interessant sein könnten. Während wir beide da so in einer Ecke saßen, fiel der Blick besagter Ü55-Damen dann in Richtung unseres Männchens und eine äußerte lautstark

Dann nehmen wir halt den!

Seinen Körper für eine derartige Horror-Beischlaf-Katastrophe anbieten wollte er dann nicht wirklich und fühlte sich gleich an die frühere Situation mit der Gynstuhl-Oma erinnert, unser Weibchen kam aus dem Lachen kaum noch raus.

Leute, was ist nur aus der Swingerwelt geworden? Es macht langsam echt keinen Spaß mehr, denn es ist nur noch Dreck unterwegs…

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Zweiter Swingerurlaub in 2018 im Hedonism II auf Jamaika

JungAusBerlin schrieb am 4. November 2018

trip-hedonism-jamaikaZweites Mal Hedonism II in diesem Jahr, nun sind wir aus Jamaika zurück. Diesmal 11 Tage im Hedo, nun folgt unser Bericht. Nicht erschrecken, diesmal ist nicht alles rosarot und wir schreiben auch über unschöne Dinge.


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Die Entscheidung dieses Jahr nochmal ins Hedo II zu fliegen ist ja recht spontan gefallen. Es bot sich auch an, da wir ja noch ein paar Freinächte hatten, die ansonsten im Mai 2019 verfallen wären. Unsere Flüge hatten dieses Mal auch keine so dramatischen Verspätungen, Eurowings hat etwas dazugelernt und ließ uns auf Hin- und Rückflug „nur“ je eine Stunde unnötig warten. Im Mai waren unsere Flüge ja durch den Schadensersatz unterm Strich umsonst, jetzt im Oktober hat das nicht geklappt.

Gut, zum Hedonism II gibt es seit Mai auch nicht sehr viel Neues zu berichten. Was uns diesmal nur verärgert hat, waren die zahlreichen lautstarken Baumaßnahmen auf dem Gelände. Schön zwar, wenn das in die Jahre gekommene Hotel endlich die lange überfälligen Renovierungen der Zimmer nach und nach macht, aber als Gast wünscht man sich, damit nicht oder nur minimal in Berührung zu kommen. Die Situation war letztlich die, dass mehrere Blocks renoviert wurden, was bedeutete, dass man von morgens bis abends (einmal sogar noch nachts um drei) in einigen Bereichen mit Baulärm konfrontiert wurde. Wir waren mit unserem Zimmer gegenüber eines solchen Blocks, zum Teil wohnten sogar Hotelgäste direkt neben Zimmern, in denen gearbeitet wurde. Am ersten Tag waren auch Bagger am Strand zugange. Informiert wurden wir bei der Buchung über diese doch erheblichen Baumaßnahmen nicht. Wir hätten wohl zwar trotzdem gebucht, aber so eine Info gehört einfach dazu.

Da ja einige Blocks renoviert wurden, waren natürlich die verbliebenen Zimmer weitgehend ausgebucht. Teils war das Hotel auch wieder überbucht, was zur Folge hatte, dass einigen anderen Gästen ein Umzug in ein anderes Hotel gegen Freinächte angeboten wurde. Solche Überbuchungen zeugen für uns auch nicht für professionelles Management, denn es sorgt für Unmut bei zahlenden Gästen.

Wahnsinnig nervig für uns war diesmal auch die Tatsache, dass wir alle paar Tage nicht mehr mit unserer Zimmerkarte in unser Hotelzimmer kamen. Offenbar war niemand fähig, aus drei Reservierungszeiträumen (7 normale Nächte, 1 Kulanznacht, 3 Repeaternächte) eine durchgehende Buchung ins System einzugeben. Lustig auch, wenn die Putzfrau einen dann vier Tage vor Abreise morgens anquatscht, wann man denn das Zimmer räumt, weil man ihr das Ende unseres Aufenthaltes falsch gemeldet hat. Sorry, aber sowas nervt.


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Von den Leuten her trafen wir viele bekannte Gesichter wieder, die auch schon im Mai mit uns gefeiert haben. Aus Deutschland waren auch eine Handvoll Paare da, ansonsten der übliche Mix aus vielen Amerikanern, einigen Kanadiern und wenigen anderen Nationen. „Topless Travel“ hat wieder den Laden gerockt, „Toms Trips“ war zwar auch wieder dabei, aber vom Entertainment-Faktor erneut nicht so toll. Zum Schluss fielen noch die „Wild Women Vacations & Playful Pussycats“ ins Hedo ein, unvergessen die gespreizten Beine einer in die Luft gehobenen Oma zu „Village People´s YMCA“ im Naked Pool…

Unser Fazit vom Publikum jetzt im Oktober ist aber, dass uns eindeutig zu wenig jüngere Leute da waren. So wirklich angesprochen hat uns dieses Mal niemand richtig. (Ja, wir wissen, dass wir zu anspruchsvoll sind) Im Mai war das irgendwie besser…

Gleich am dritten Tag war wieder die Repeater-Party. Das ist ein wöchentliches Event für Wiederholungsgäste des Hedonism II. Bei dieser Party kann man auch den Hauptgewinn ziehen, nämlich drei Freinächte. Ratet mal, wer gewonnen hat? WIR! Nun sind wir also wieder in der Situation, innerhalb eines Jahres ins Hedo zu müssen, wenn wir die Nächte nicht verfallen lassen wollen.

Auch jetzt im Oktober unternahmen wir die Ausflugsfahrt mit dem Katamaran. Diesmal nur ein Boot und auch nicht ganz so voll, das lag aber auch daran, dass der Besitzer vom Hedonism II diesmal keine Tour spendierte und man pro Nase die 60 US$ zahlen musste. Lustig war es trotzdem wieder, wenn auch die Stimmung -so empfanden wir es- nicht ganz so ausgelassen war, wie im Mai mit drei Booten.

Das Essen im Hotel war im Oktober irgendwie auch nicht ganz so schmackhaft, wie noch im Mai. Dies zumindest unser subjektives Empfinden. Die Lobeshymne aus dem Mai-Urlaub können wir leider nicht wiederholen.

Leider hat unseren weiblichen Part fast über die gesamte Urlaubsdauer irgend ein seltsamer und sehr hartnäckiger Magen-Darm-Infekt erwischt. Teils ging es ihr so schlecht, dass sie gar nicht wusste, welche Körperöffnung sie zuerst über die Kloschüssel halten soll oder ob der Kreislauf gleich zusammenbricht. War nicht schön… Nun zurück in Berlin ist aber wieder alles ok.

Unser Stein im Hedonism II wurde natürlich erneut angepasst und liegt wieder an seinem angestammten Platz auf dem Weg in den Nacktbereich.

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Fazit nach dem vierten Besuch???
Da wir diesmal etwas unterschiedlicher Meinungen sind, splitten wir es auf.

IHR Fazit: Zwar hat einiges genervt, ich will aber wieder hin!

SEIN Fazit: Man reist an und macht weiter, als wäre man nie weg gewesen. Das Hotel ist cool, die Leute auch echt nett. Aber diesmal ist die Euphorie etwas der Ernüchterung gewichen. Lag vielleicht auch an der kurzen Zeit zwischen den Urlauben. Dauerparty kann auch langweilig werden. Kommendes Jahr brauche ich das wohl nicht wirklich nochmal. Irgendwann vielleicht wieder, aber um mit überwiegend alten Leuten nackig Party zu feiern, muss ich nicht so schnell wieder überteuert nach Jamaika reisen. Es gibt auch andere schöne Ecken.

Alle Beiträge in unserer Rubrik „Swingerurlaub Hedonism“

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Eilmeldung: Lebensbedrohliche Krankheit im KitKatClub

JungAusBerlin schrieb am 3. Oktober 2018

Die Behörden warnen Besucher des KitKatClubs in Berlin, die am letzten Samstag (29.09.2018) dort zu Gast waren. Alle Gäste des Abends sollen sich nun umgehend beim Arzt melden. In dem bekannten Club in Berlin-Mitte, in dem u.a. Swinger und Hedonisten feiern und manchmal vögeln, ist es offenbar zur Übertragung einer lebensbedrohlichen Hirnhautentzündung gekommen. Wer also dort war, sollte handeln. Wer jemanden kennt, der Samstag im Kitty war, sollte die Person(en) über die drohende Gefahr informieren.

Quellen: Artikel auf n-tv und Pressemitteilung BA Reinickendorf

Zudem traurig und beschreibend, dass die offzielle Website des Clubs nicht mehr erreichbar (Error 500 – Internal Server Error) ist. So kommt man auch um eine offizielle Meldung an die eigenen Gäste herum. Sowas ist dann echt arm!

UPDATE vom 05.10.2018: Die Website des Clubs ist wieder online. Ob nun Überlastung, Unfähigkeit einen Server bei etwas höherer Last am Netz zu halten oder pure Absicht – es war eine absolut miserable Desaster-Kommunikation den Gästen ggü., wenn man sich auf externe Pressemeldungen verlässt und selbst zeitweise nur auf Facebook (hat/nutzt nicht jeder) in der Lage war, Infos zu dieser brisanten und für potenziell gefährdete Gäste zeitkritischen Sache zu verbreiten.

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