MMF: Böse, nackte deutsche Frau fällt über jungen Prager Schinken her

SpicyDeluXXX schrieb am 3. Februar 2026

Junge Kerle wollen im Swingerclub auf die Spielwiese
Der Neujahrsabend in einem Swingerclub in Prag. Ein junges Ding startete einen Gangbang, kümmerte sich um zahlreiche Typen und hat zwei Runden lang alles weggearbeitet, was halbwegs stehen konnte. Danach waren die meisten Dreibeiner befriedigt und verzogen sich nach Hause. Als demnach die ganze Action eigentlich bereits vorbei war, kamen noch drei jüngere Kerle –alle so Mitte 20– in den Club.

Im Lounge-Bereich verirrte sich einer dieser Typen zu uns und fing an, recht offensiv die Beine unseres Weibchens anzustreicheln. Ungefragtes Anfassen ist kein Flirt, sondern eine Einladung zu Ärger. Normalerweise gibts für sowas zurecht eine aufs Maul, nen kräftigen Dreh-Griff an die Eier oder zumindest eine lautstarke Ansage. Wir blieben (weil es ja nur die Unterschenkel waren) ausnahmsweise freundlich, denn wir wissen ja, es geht in Prag halt machmal etwas direkter zu und wir können damit eigentlich gut umgehen. Als er uns dann auf tschechisch ansprach und wir ihm entgegneten, dass er gern auf Englisch oder Deutsch mit uns quatschen kann, winkte er überfordert ab und verzog sich vorerst. Faszinierend, wie häufig sich Tschechen entweder strikt weigern, Englisch zu sprechen, oder es schlicht nicht können.

Ein wenig später geilten wir zu zweit auf der Couch herum. Da war der Schwanz draußen, es wurde auch schon etwas geblasen, das Kleidchen rutschte deutlich nach oben und ließ recht explizite Einblicke zu. Bevor es dort zu wild wurde, gingen wir dann doch in Richtung Spielwiesenbereich. Dort machten wir es uns auf einer abschließbaren Spielwiese bequem, zogen uns aus und machten einfach weiter.

Durch das feinmaschige Gitter in der Tür konnte man unserem Treiben zuschauen. Und natürlich tauchten sie wieder auf, die drei letzten Hoffnungsträger des Abends. Es gab ja sonst nichts mehr zu glotzen. Sie schauten zu und dann kamen recht eindeutige Signale, auch Teil des Treibens werden zu wollen. Es wurde versucht, die Tür zu öffnen, man klopfte, kommentierte unser Tun auf Tschechisch, und irgendwann bettelte man nur noch: „Please …“. Da standen nun drei junge Kerle und wollten zu später Stunde noch was erleben.

Wir besprachen uns kurz, ob wir Gesellschaft in die Nummer einbauen wollten. Nach kurzem Überlegen öffnete unser weiblicher Part die verschlossene Tür, zeigte auf den jungen Prager Schinken von vorhin und lud ihn ein, hineinzukommen. Zudem machte sie den anderen Typen klar, dass sie aber draußen bleiben müssen, denn ihren eigenen Gangbang wollte unser Weibchen heute nicht. Ein MMF war aber in dieser spontanen Situation ok.

Der Typ kam extrem kleinlaut rein, sichtbar überrascht und vermutlich innerlich fluchend, dass seine Rückendeckung draußen bleiben musste. Die Metalltür fiel lautstark ins Schloss und wurde sofort wieder von innen abgeschlossen. Sein Gesichtsausdruck war ein Geschenk. Die reine, nackte Panik. Herrlich! Er hätte wohl nicht gedacht, dass die große Fresse vor der Tür auch Folgen haben kann und die geile, böse, deutsche Mummy mit den großen Titten ihn tatsächlich reinholt.

Er kam gar nicht zum Nachdenken, da wurde er schon aufgefordert, seine Hose auszuziehen und sich hinzusetzen. Unser Weibchen fing dann unvermittelt an, sich an dem Jüngling zu vergehen.

Das Spiel fand aber trotzdem ein schnelles Ende. Wieso? Wir schmissen ihn nach ein paar Minuten wieder raus. Warum? Die Mischung aus drei jungen Kumpels, in die Hose gerutschten Hirnen, offenbar fehlender Erfahrung in Sachen Swingerclub-Action und eine Kommunikation, die selbst mit Übersetzung genervt hätte, ist selten ein Garant für eine wirklich geile Nummer. Die Typen draußen gaben auf Tschechisch offenbar Regieanweisungen, redeten mit dem eingesperrten, entblösten Opfer und kommentierten das Geschehen. Wir verstanden so gut wie nichts. Kindergarten-Hintergrundgeplapper nervt! Kaffeeklatsch könnt ihr bei Eurer Mama am Sonntagnachmittag abhalten, aber nicht dann, wenn wir ficken wollen.

Wir reagieren auf sowas meist sehr rigoros und lassen uns von solchen Luftnummern nicht die Stimmung versauen. Daher kurzer Prozess: Tür auf, den Typen unter leichtem Protest rausgeworfen, in ziemlich dumme Gesichter geschaut, Tür wieder zu, Ruhe. Dann zu zweit das weitergemacht, was zu dritt unter optimaleren Voraussetzungen durchaus nett geworden wäre. Es sollte halt kein MMF-Dreier an diesem Abend sein. Kein Drama für uns, denn wenn wir es drauf anlegen würden, gäbe es unzählige Gelegenheiten für weitere Schwänze. Solomänner spielen bei unseren Besuchen in Swingerclubs eine absolut untergeordnete Rolle, diese Ausnahme-Nummer hatte unfreiwillig schon Comedy-Charakter und wird uns bestimmt noch lange ein schmutziges Grinsen ins Gesicht zaubern.

Und die Moral von der Geschicht?
Wer nur stört, der passt halt nicht.😈

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Jubiläum: 20 Jahre bei JOYclub

SpicyDeluXXX schrieb am 24. Januar 2026

20 Jahre Jubiläum bei Joyclub
Wir haben heute unser 20-jähriges Jubiläum bei Joyclub. Seit 24.01.2006 sind wir dort nun dabei, damals nur wenige Monate nach dem Start der Community. Das ist in Internet-Jahren gerechnet eine halbe Ewigkeit. Als wir uns 2006 anmeldeten, war die Welt im Dunstkreis der Swingerszene noch eine ganz andere. Die Plattform war neu, wild, damals fast ohne Zensur, jedoch auch irgendwie familiär mit wenigen zehntausend Mitgliedern. Man hatte das Gefühl, Teil von etwas Neuem und Aufregendem zu sein, erst recht nachdem es vorher (von primitiven Fickforen abgesehen) eigentlich nur die schon damals angestaubte Paare-Plattform „Augenweide“ im deutschsprachigen Raum gab. Wir haben das als eine sehr spannende, coole Zeit in Erinnerung.

Aus den paar Zehntausend wurden fast 7 Millionen Nutzer. Das ist beeindruckend, keine Frage. Wir haben gesehen, wie Menschen, Beziehungen, Swingerclubs oder Features kamen und gingen, wie das Design moderner wurde und die Community immer riesiger. Die „Qualität“ dieser vielen Nutzer sehen wir jedoch seit einiger Zeit kritisch, während die technische Plattform dahinter kaum Anlass zu Beanstandungen bietet. Es gibt nämlich bei weitem nicht 7 Millionen Swinger, BDSMler oder Kinksters im DACH-Raum. Viele dieser Neuzugänge haben unserer Beobachtung nach mit dem Lifestyle der damals kleinen, aber echten und im Real-Life aktiven Szene-Community nichts am Hut. Der 0815-Mainstream ist eingekehrt…

Wie es im Leben oft ist, wenn ein gemütliches Dorf zur Millionenstadt anwächst, geht das Flair verloren. Die Plattform wurde geflutet, vor allem von Solo-Männern. Die wenigen Solofrauen werden regelrecht überrannt; nicht selten recht primitiv angemacht und oft wieder vergrault. Es wurde deutlich kommerzieller und viele Leute, die gar nicht an erotischen Kontakten interessiert sind, tauschen sich in Gruppen über Haustiere, Kuchenbacken und ähnliche Belanglosigkeiten aus.
Wie schrieb es mal jemand sehr treffend? „Der JC verwandelt sich zu einer Art Facebook mit Tittenbildchen.“

Viele einzelne, untervögelte Kerle (nun seit ein paar Jahren in auffälliger Zahl aus mittelalterlich geprägten Kulturkreisen) scheinen in dem naiven Glauben unterwegs zu sein, es handle sich um eine Art Selbstbedienungsladen für schnellen Sex mit anspruchslosen Frauen oder Paaren, überspitzt „Lieferando für kostenlose Schlampen“. Mehr als ein dumpfes „Hey“ oder „Ficken?“ kriegen die meisten davon nicht getippt. Leicht auszusortieren, aber trotzdem nervig. Etwas kreativere Exemplare lassen sich von ChatGPT eine peinliche Liebeserklärung formulieren, die dann massenhaft per Copy & Paste verschickt wird – nur um spätestens in der zweiten, dann selbst geschriebenen Nachricht wieder als ungebildetes Rechtschreibopfer mit Samenstau aufzufliegen. Reagiert man mit einem höflichen „Nein danke, es passt nicht“, hagelt es heutzutage nicht selten Beleidigungen oder das Gegenüber will drüber diskutieren – beides würdelos und ein ziemlich präziser Spiegel unserer kaputten Gesellschaft. Themenbereiche, die früher im Forum von Joyclub noch leidenschaftlich und offen diskutiert wurden, sind heute plötzlich problematisch und werden gar nicht erst freigegeben. Bereits mehrfach durchgekaute Themen erscheinen hingegen regelmäßig neu. Häufig wirkt alles mittlerweile sehr „woke“ und glattgebügelt, man will es offenbar jedem um beinahe jeden Preis recht machen. Ecken, Kanten und legitime Meinungsverschiedenheiten scheinen nicht mehr erwünscht zu sein. Man muss den Betreibern zugestehen, dass die Plattform technisch nicht stehengeblieben ist und wir sehen durchaus, dass im Hintergrund ständig dran gearbeitet wird. Man versucht, dieses riesige Schiff irgendwie auf Kurs zu halten, den Profit zu maximieren und sich neuerdings auch mehr zu internationalisieren. Dass Strukturen geschaffen werden mussten, um diese User-Masse überhaupt zu bewältigen, erkennen wir an und haben leider auch kein Patentrezept dafür, wie das alte Flair wiederhergestellt werden kann.

Statt echter Begegnungen hat sich unserer Meinung nach ein starkes „Sehen und Zeigen“ etabliert. Die attraktiveren Leute präsentieren sich häufig nur noch und betteln um virtuelle Anerkennung. In unseren ersten Jahren lag der Fokus der User deutlich mehr auf realen Treffen ohne wochenlanges Bla-Bla. Gibt man heute ein Dategesuch auf, passiert meist Folgendes: Ein paar Leute klicken drauf. Manche hinterlassen einen lieblosen Like-Klick – überflüssig wie ein Kropf, denn man könnte auch einfach eine Nachricht schreiben. Dieses Stöckchenwerfen nervt uns gewaltig. Viele scheinen nicht mehr in der Lage zu sein, einen halbwegs interessanten Dreizeiler zu formulieren. Auf Likes von kommunikationsgestörten Stöckchenwerfern reagieren wir daher aus Prinzip nicht. Eine echte Kommunikation oder gar ein reales Treffen? Selten – zumindest mit den wenigen Menschen, die uns auf den ersten Blick reizen und in der Vorab-Kommunikation auch einen gewissen Intellekt erkennen lassen. Sich auf genau diese guten Leute zu konzentrieren, ja sie überhaupt erstmal zu finden, ist sehr zeitraubend.

Bei den Profilbildern vieler Leute wundern wir uns oft nur noch. Normalerweise packt man ja ein ansprechendes, idealerweise neugierig machendes Foto (vielleicht auch mit etwas mehr Haut oder nett verpackt) von sich ins Profil. Viele Jahre im kleineren Userkreis hat das auch meist gut geklappt. Und heute? Was haben wir da alles schon gesehen…
Schlimme Profilbilder
Jetzt präsentieren sich einige Creeps oft mit peinlichen Posing-Fotos aus der Umkleide des Billig-Gyms, im Alltags-Schlüppi im Badezimmer mit geöffneter Kloschüssel im Hintergrund, mit Kippe vorm Spielautomaten in der Dönerbude, in der siffigen S-Bahn neben wildfremden Leuten, in völlig verkramten Bumshöhlen, ausschließlich mit Nahaufnahmen von verschrumpelten Genitalien oder man bestaunt das unvorteilhafte Bild vom verlotterten Günther mit Bierbauch und Pulle in der Hand, der neben seiner gelangweilten Uschi im feuchten Wohnmobil hockt. Auch ansteckende Genitalwarzen durften wir schon auf in Großaufnahme gezeigten Geschlechtsteilen diagnostizieren – pfui Teufel.
Sorry, aber sind das wirklich die schönsten Fotos von Euch?
Es müssen echt keine Bilder aus dem Fotostudio sein! Wie aber soll man denn auch nur einen Hauch von Interesse und Erotik entwickeln, wenn es einem bereits bei den Profilfotos eiskalt den Rücken runterläuft? Wir werden das nie verstehen…

Es ist aus unserer Sicht schwieriger geworden, echte (Kennenlern-)Dialoge zu führen. Mit Leuten, die wir von uns aus anschreiben, kommt oft kein vernünftiger Dialog mehr zustande, manche lesen noch nicht einmal ihre Nachrichten. Sogar von Leuten, die uns zuerst angeschrieben haben, folgen häufig nur lieblos dahingerotzte Einzeiler ohne Punkt und Komma, der „Austausch“ zieht sich wie Kaugummi, gestellte Fragen werden nicht beantwortet und auf den Vorschlag nach einem Kennenlern-Drink in einer Bar schläft der Dialog spätestens ein – Tastengewichse pur. Zeitdiebe und Dumme landen daher seit rund zwei Jahren ab einem gewissen Punkt auf der (früher nie genutzten) Ignore-List. Bei einigen Usern fragen wir uns sogar, wie sie mit ihrer Kommunikationsstörung und fehlenden Sozialkompetenz überhaupt ohne fremde Hilfe durchs Leben kommen. Es ist vieles oberflächlicher, schneller, unverbindlicher und für Menschen mit Anspruch auch zeitintensiver geworden. Dazu kommt dann noch das Problem mit der mittlerweile häufig sehr starken No-Show-Quote bei Events

Weitere Beobachtung: Seit auch unser weiblicher Part altersmäßig eine Vier vorne stehen hat, hat sich die Besuchergruppe unseres Profils schlagartig verändert – seltsame (vielleicht auch vergessene) Filtereinstellungen mancher U40-User sei dank. Man wird irgendwie unsichtbar, als wäre was Schlimmes mit einem passiert. Manche Leute vergessen halt, dass eine 30 oder 35-jährige Frau viel mehr nach Schabracke aussehen kann, als manch eine Mittvierzigerin. Mit solch harten Filtereinstellungen verpasst man womöglich mehr, als man findet. Wir zumindest sind immer noch verdammt heiße Feger (Transagers -> Pronomen: Digga/Sie) und tun auch etwas dafür, regelmäßig jünger geschätzt zu werden und uns nicht zum alten Eisen zu zählen. Dafür erschrecken wir uns nun immer öfter über optisch etwas verwahrloste Muttis und Vatis mit 55+ auf dem Buckel, die neuerdings unser Profil stalken. Wir denken uns bei diesen traurigen Fällen da meist „Nein danke, in Eurer Liga spielen wir noch lange nicht – bitte schaut mal in den Spiegel und besteigt Euresgleichen.“

Anmeldedatum bei Joyclub
Heute nach 20 Jahren fällt unser Fazit daher gemischt aus. Ja, wir sind noch da – ein wenig aus Gewohnheit, aber auch mangels echter Alternativen. Um Joyclub kommt man im deutschsprachigen Raum kaum herum; die wenigen anderen Plattformen sind kaum ernst zu nehmen und dümpeln vor sich hin. Von Beginn an haben wir dort ein ausführliches, gepflegtes Profil. Wir hatten Spaß, einige schöne Begegnungen, haben uns weiterentwickelt, sind aber längst nicht mehr so aktiv wie noch vor zehn oder fünfzehn Jahren. Nicht, weil wir nicht wollen, sondern aus den vorgenannten Gründen.

Soll dieser Beitrag deshalb negativ sein?
Nein! Wir hatten tolle Momente. Wir haben dort den Wandel des Internets live mitverfolgt – von der kleinen Insider-Plattform hin zum Massenauflauf. Aber wenn wir ehrlich sind, hatten wir die meisten und besten Begegnungen erotischer Natur immer mit Menschen, die uns im Real-Life -also ganz ohne Internet- begegneten und man sich ganz ohne virtuelles, zeitraubendes Bla-Bla einfach treiben ließ.

Trotzdem: 🎉Auf die nächsten 20 Jahre (oder erstmal fünf – dann ist es ein Vierteljahrhundert)!🥳

Ganz alleine sind wir mit unseren Beobachtungen nicht, es gibt dazu einen spannenden Beitrag im Joyclub-Forum von anderen Veteranen der Community.

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Silvester im Swingerclub: Platzreservierungs-Terror deluxe

SpicyDeluXXX schrieb am 6. Januar 2026


Kleiner Aufreger hinsichtlich des bedenklichen Sozialverhaltens einiger Gäste im Swingerclub:
Wir feierten vor wenigen Tagen Silvester in einem Club in Prag, den wir gern gelegentlich aufsuchen. Es geht dort manchmal etwas rustikaler zu, dazu haben wir ja bereits geschrieben und wir können damit durchaus umgehen – im Normalfall.

🔍Zum Jahreswechsel war der Club bereits von Beginn an gut besucht, bequeme Sitzplätze auf der Couch-Landschaft also rar. Einige Gäste, überwiegend älteren Alters, haben Sitzplätze mit Handtüchern dauerreserviert. Teilweise wurde auch für Leute geblockt, die noch gar nicht im Club waren. Als irgendwann diese Plätze frei wurden, weil sich das entsprechende Paar im Wellness-Bereich vergnügte, kein Handtuch mehr dort lag und sich jemand wagte, dort hinzusetzen, wurden die armen Paare und Solomänner von den daneben sitzenden Bekannten der Wellness-Leute, die auch bereits Diskussionen um Plätze neben sich provoziert haben, regelrecht weg gejagt. Szenen, die wir immer wieder mitbekamen und uns fremdschämten. Dummerweise ließen sich das die Opfer sogar gefallen. Es war fast schon rührend, wie Selbstaufgabe auf Couch-Niveau aussieht. Verhalten wie in der Zwei-Sterne-Hotel-Baracke auf Mallorca, wo Asozialen seit Jahrzehnten nichts Besseres einfällt, als Liegen zu kapern und aggressiv zu verteidigen.

👉Mal Klartext:
Wenn Ihr Möchtegern-Swinger-Blockwarte für Eure stark adipösen Männer und Freunde sicherstellen wollt, dass Eure heiligen Stamm-Sitzplätze frei bleiben und Ihr stets exakt dort Eure übervollen Teller leerschaufeln, den Boden vollkrümeln und Cola mit reichlich Zucker inhalieren könnt, dann bleibt zuhause auf Euer Couch! Hebt dort Euer Bein, markiert Euren Lieblingsplatz wie ein nervöser Köter und bleibt gefälligst in Eurer seltsamen Ego-Bubble unter Euresgleichen. Sozial inkompetente Platzanweiser wie Euch braucht niemand – verschwindet und vergrabt Euch tief unter Eurem Handtuchberg!🤬

➡️In einem Swingerclub gibts keine festen Sitzplätze und rechthaberisches Mallorca-Gehabe kommt nicht gut an! Kurz mal zur Bar oder aufs Klo? Ja, dann darf der Partner vielleicht kurz „Besetzt“ sagen. An einem vollen Abend, wie es nunmal zu Silvester häufig ist, muss man notfalls auch mal flexibel sein.

Wir können nur empfehlen, es in solchen Situationen drauf ankommen zu lassen und notfalls beim Clubbetreiber eine Beschwerde zu platzieren. Das endet auch durchaus mal im Rauswurf für derart egoistische Gäste.

💡Lesenswert: Tipps für Neueinsteiger
Damit Ihr nicht auch durch Peinlichkeiten auffallt… 😉

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No-Shows in Swingerclubs und bei sexpositiven Partys

SpicyDeluXXX schrieb am 23. September 2025

⚠️Hinweis

Dieses Thema ist Joyclub offenbar zu heikel. Sie wollten es dort absolut nicht als Diskussionsthema im Forum haben. Weil wir uns niemals zensieren lassen, veröffentlichen wir das Thema nun direkt und exakt so hier. Mehr zu den Hintergünden und unsere Meinung dazu am Ende des Beitrages.


Mit No-Shows meinen wir Leute, die sich zu Swinger-Partys anmelden und dann entweder…
➡️ im allerletzten Moment absagen, teilweise nur kurz vor Beginn
➡️ oder einfach gar nicht erscheinen und trotzdem auf der Gästeliste stehenbleiben

👀 Unsere Beobachtung:
Seit Corona ist das deutlich schlimmer geworden. Teilweise erscheinen nur noch 50% der angemeldeten Gäste. Auffällig ist, dass es häufig immer wieder dieselben Personen sind. Einige melden sich auch gleichzeitig für mehrere Veranstaltungen am selben Tag an, die hunderte Kilometer auseinander liegen. Oft fallen uns auch Leute auf, die seit vielen Jahren bei Joyclub angemeldet sind und in all der Zeit nicht einmal einen grünen Haken geschafft haben, aber zu dutzenden Veranstaltungen angemeldet sind. Manche Leute mit Aufmerksamkeitsdefizit missbrauchen die Gästelisten von Events offenbar auch rein zur erhöhteren Sichtbarmachung ihrer eigenen Profile. Teils blasen aber auch Betreiber ihre Gästelisten künstlich auf – früher häufiger mit externen Anmeldungen (das war aber zu auffällig), nun gern auch mal mit Geisterprofilen.

Folgen und Probleme:
➡️ Gästelisten werden massiv verzerrt und somit unehrlich
➡️ Planungssicherheit für Clubs wird extrem schwierig: Personal, Einkauf und Organisation leiden darunter
➡️ Viele Gäste, die eine gut gefüllte Liste sehen, erwarten auch, viele dieser Leute zu treffen. Wenn dann nur die Hälfte auftaucht, fühlen sich die, die kommen, u.U. vor den Kopf gestoßen, wenn es den Veranstaltern egal scheint
➡️ Events werden zum Teil absichtlich von Veranstaltern oberhalb der für die Location behördlich zugelassenen Personenanzahl überbucht, um am Ende die Hütte trotzdem voll zu kriegen
➡️ Übervolle Gästelisten schrecken teilweise auch Gäste ab. Sie hätten sich zum Event angemeldet, wenn die Gästeanzahl gleich ehrlich und somit geringer wäre, anstatt auf einen völlig überfüllten Club hinzudeuten
➡️ Es werden Plätze von den No-Shows blockiert, während andere an der Veranstaltung interessierten Leute auf den Wartelisten vergammeln und wegen kurzfristiger Eventuell-Freigabe selbst nicht vernünftig planen können und/oder kurzfristig erscheinen können

💰 Veranstalterinteressen:
Natürlich haben Betreiber ein Interesse daran, ihre Gästelisten toll aussehen zu lassen: viele attraktive Leute, hohe Zahlen, möglichst dreistellig. Kurzfristig mag das wirken, aber Stammgäste merken schnell, wie unehrlich das ist. Eigentlich müsste die Szene hier Konsequenzen ziehen, anstatt sich damit abzufinden, dass manchmal nur die Hälfte erscheint. Unser Eindruck ist, dass die Szene den Betreibern gegenüber wenig nachtragend ist. Wieso nur? Angst davor, anzuecken?

👉 Unsere Erfahrungen mit Betreibern:
Wir sprechen Betreiber am Ende von Veranstaltungen regelmäßig auf die No-Show-Quote an, wenn sie sehr auffällig war.
➡️ Teilweise bekommen wir kleinlaut Zustimmung
➡️ Teilweise wird die Situation schön geredet
➡️ Oder es gibt dumme Ausreden mit gleichgültigem Schulterzucken, wie kürzlich erst erlebt: „Da war aber kurzfristig noch eine andere, gaaanz tolle Veranstaltung in der Stadt, die genau auf diesen Tag verschoben wurde, deswegen sind die Leute wohl da hingegangen.“ Komisch nur, es gab keine Doppelanmeldungen beim betreffenden Event.

Wir fühlen uns ehrlich gesagt mittlerweile auch immer öfter verarscht: Es wird mit vollen Gästelisten gearbeitet, am Ende kommt nur die Hälfte, und von dieser Hälfte ist oft nicht einmal die Zielgruppe dabei, die man sich wünscht.

🔍 Unser Eindruck:
Einige Betreiber reden sich die Situation schön oder täuschen zahlende Gäste sogar. Für uns sieht es so aus, als wären viele Betreiber häufig entweder unfähig oder unwillig, hier konsequent durchzugreifen und endlich mal Mut zu beweisen, diesem Treiben ein Ende zu setzen. Deutliche Kommunikation von klaren und nicht auslegbaren Spielregeln würden hier helfen. Es gibt zwar eine Handvoll Veranstalter, die rigoros gegen No-Shows durchgreifen, dennoch trauen sich das viel zu wenige. In der Gruppe „JOYclub for Business“ wird das Thema „No Show“ ja seit Jahren unter den Veranstaltern immer wieder diskutiert, leider aber ohne echte Wirkung in der Breite.

👉 Joyclub-Veranstalter-Tool:
Das Tool ist ein Instrument für Veranstalter zur Gästeverwaltung. Dort sehen Veranstalter genau, wie die Präsenzquote einzelner Profile bislang war, also wer zuverlässig erscheint und wer nicht. Auch werden Doppelanmeldungen im Tool mittlerweile optisch sichtbar gemacht. Außerdem können sie eigene Notizen zu jeweiligen Profilen machen und sich so die Spinner kenntlich machen. Die Mittel sind also vorhanden, nur intelligent genutzt werden sie viel zu wenig. Mit klaren Regeln, z. B. Vorkasse bei notorischen No-Shows, könnte man hier ohne großen Aufwand für mehr Verbindlichkeit sorgen, ohne gleich von allen Gästen Vorkasse zu verlangen und somit den Betreiberaufwand ins Unerträgliche zu katapultieren.

👉 Unsere Sicht:
Wir finden, die zahlenden Gäste müssten mehr Druck machen. Schließlich bringen sie das Geld in die Kasse und sollten auch erwarten dürfen, dass Clubs Maßnahmen ergreifen und mehr Ehrlichkeit in ihre Gästelisten bringen. Ständig dieselben, saublöden Ausreden dieser Leute (die mal wieder gestorbene Oma, schon wieder ein beruflicher Spontan-Auslandseinsatz, schon wieder das Auto kaputt) sind nicht glaubwürdig. Auch die Totschlag-Ausrede „Periode“ zieht meist nicht: Ihre Tage bekommt kaum eine Frau völlig unvorhersehbar und zufällig im Monat, notfalls meldet man sich halt erst kurzfristig an, wenn man fürchtet, dass die Periode am Event-Tag einsetzen könnte – natürlich ein Risiko, dass die Gästeliste dann bereits voll ist und man selbst mal auf der Warteliste vergammelt (Shit happens!).

💡 Lösungsvorschläge:
Prinzip 🟨Gelbe und 🟥Rote Karte
➡️ Wer sich nicht z.B. mindestens 12 oder 24 Stunden vor Eventbeginn abmeldet, bekommt beim nächsten Event keinen Anmelde-Rabatt mehr (= Abendkassenpreis) oder darf sich beim nächsten Mal nur noch mit Vorkasse anmelden. Zudem muss man auch in der ersten Stunde der Veranstaltung erscheinen, um bei Nichterscheinen seitens des Veranstalters zu einer fixen Uhrzeit storniert zu werden um jemand anders von der Warteliste nachrücken zu lassen. Wer trotz Vorkasse auch nicht kommt (alternativ sich nicht mind. 5 Tage vorher abmeldet), bekommt nur Vor-Ort sein Geld zurück oder einen Gutschein (anteilig, abzügl. Bearbeitungsgebühr). Bei ansonsten zuverlässigen Stammgästen, denen ausnahmsweise mal ein „Malheur“ in Sachen No-Show passiert, kann man ja unter der Hand kulantere Lösungen finden, ohne diese aber öffentlich zu kommunizieren.
➡️ Notorische No-Shows gehören auf eine Blacklist, z.B. für erstmal 6 Monate oder dauerhaft
⏩ So würden die Gästelisten ehrlicher, die Planung verlässlicher und die Szene insgesamt verbindlicher

Unsere Meinung:
Wir sind überzeugt, mehr Verbindlichkeit würde der Szene guttun und die Zufriedenheit von zahlenden Gästen und kommerziell agierenden Betreibern erhöhen. Es ist aber auch wichtig, den Unmut inkl. Lösungsvorschlägen den Betreibern gegenüber zu äußern. Die ganzen Fakes –und wir nennen sie bewusst so– gehören ins Nirvana oder auf Blacklists, aber nicht mehr auf Gästelisten.

Eure Meinungen zum Thema gern per persönlicher Nachricht an uns oder als Kommentar hier im Blog.

 

⚠️Ergänzung

Das Thema ist kontrovers und polarisiert, das ist uns klar. Wir wollten diese Sache aber mal mit anderen Swingern im Forum von Joyclub diskutieren, um auch andere Meinungen und Erfahrungen abseits unseres eigenen Dunstkreises zu bekommen und im Idealfall gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln, um die auch bei Joy beworbenen Events durch weniger No-Shows qualitativ anzuheben. Die gesammelten Erkenntnisse aus der Diskussion hätten wir wahrscheinlich auch später in einen Blog-Artikel zum Thema verpackt.

Den Moderatoren war das Thema aber zu heiß, um es freizugeben. Es würde zu einer „Hexenjagd von Clubs sowie zu Beschuldigungen und Konfrontationen führen“. Man räumt aber ein, man hätte das Thema möglicherweise vor ein paar Jahren noch freigegeben, mittlerweile gesammelte Erfahrungswerte hielten sie aber nun von einer Freigabe derartiger Themen ab. Schade und zu kurz gedacht, so finden wir. Leider spiegelt das unsere Meinung wieder, dass sich bei Joy durch die Masse an (oft nicht mehr swingenden) Mitgliedern in den letzten Jahren auch massiv der Umgang miteinander geändert hat, Diskussionen verlaufen im Forum oft im Sande, weil sie zerredet und gern ins Absurde gezogen werden – ausgehend von häufig immer denselben Profilen, die zu allem ihren Senf dazu geben müssen. Dies ist auch der Grund dafür, weshalb wir uns in den letzten Jahren immer seltener an Diskussionen in den Foren bei Joyclub beteiligten. Bereits 2008 hatten wir dasselbe Problem, damals ging es um „Drogen im Swingerclub“ – hier konnten wir noch ein gewisses Verständnis dafür entwickeln, wenn das Thema „Drogen“ komplett aus Joy ausgeklammert werden soll.

Übervorsichtige Moderation (wir nennen es Zenzur) ist aber das falsche Mittel, denn so werden unbequeme Meinungen oder Themen unterdrückt und der Sinn eines konstruktiven Austausches geht mittlerweile unter dem ganzen weichgespülten, woken Mainstream-Einheitsbrei verloren. Auch kontroverse Themen sollten unserer Meinung nach bei Joy möglich sein, waren es früher ja auch und sind damals keineswegs vorhersehbar eskaliert. Leider eine Entwicklung, die unserer Meinung echt nicht in die richtige Richtung geht, aber ja auch an anderen Stellen zu beobachten ist.

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Fundstück: KitKat und die dunkle Seite der „consensual culture“

SpicyDeluXXX schrieb am 14. Juli 2025


Der aktuelle Bericht in der taz über eine mutmaßliche Vergewaltigung einer Frau im Berliner KitKat-Club wirft ein grelles Licht auf die Schattenseiten sogenannter sexpositiver Räume. Was als Ort für Freizügigkeit, gegenseitigen Respekt und Konsens gedacht ist, wird offenbar zunehmend zur Bühne für Übergriffigkeit, Egoismus und fehlende Verantwortung. Erst kürzlich schrieben wir über das Thema und betrachteten dort auch kurz die rechtliche Sicht auf die frechen Grabbler in Swingerclubs.

Wenn selbst in Clubs, die sich fett eine „consensual culture“ auf die Regenbogenfahnen schreiben, Grenzen missachtet, Frauen bedrängt und Clubs kaum Strukturen bieten, um Betroffene zu schützen oder Täter sichtbar zur Rechenschaft zu ziehen, ist das nicht nur ein individuelles, sondern ein strukturelles Versagen. Und wenn Clubbetreiber sich auf berechtigte Presseanfragen zum Vorfall nicht äußern, bekommt die Sache einen ganz besonderen Geschmack.

Was im Kitty passiert ist, zeigt: Was da als sexpositive Freiheit verkauft wird, ist oft nur ein Deckmantel für Rücksichtslosigkeit, Grenzverwischung und Machtspielchen. Wenn im Dunkeln gegrabbelt wird und keiner mehr fragt, ob es okay ist, dann ist das keine Freiheit, dann ist das organisierte Ignoranz. Die tolle Freiheit verkommt schnell zur Farce, wenn keine klaren Regeln und durchdachte Awareness-Konzepte mit Konsequenzen bestehen. Wenn sich Gäste (und ja, das Wort darf gern mehrdeutig gelesen werden) immer mehr aufführen, als gäbe es keine Regeln, dann darf man sich nicht wundern, wenn auch der Konsens auf der Strecke bleibt und sich ein heftiges Kotzgefühl immer breiter macht.

Allein folgendes stimmt nachdenklich:

„Was meinst du, warum das hier so dunkel ist?“, habe der Kitkat-Mitarbeiter gem. des taz-Artikels sinngemäß gefragt. Wer sich unsicher fühle, der oder die solle zu Hause bleiben oder woanders feiern

Man kann schon fast das Kuschelurteil der berüchtigten Berliner Justiz hören: „War ja doch nur ein Missverständnis, 5 Stunden Delfintherapie in Florida für den traumatisierten Täter auf Nacken vom Steuerzahler, bitte gehen Sie weiter!“

Hier gehts zum Artikel in der taz

UPDATE vom 21.08.2025:
Der KitKatClub hat vor wenigen Stunden -Wochen nach der Berichterstattung- nun endlich mal ein Statement zum Vorfall abgegeben. Bei Instagram, auf drei Seiten, mit jeder Menge hässlicher Sprachkosmetik in Sachen Gendern. Wir verlinken mal den heutigen Artikel der B.Z., dort ist der Link zu Instagram drin. Jeder klar denkende Mensch kann sich gewiss sein eigenes Urteil bilden – vielleicht auch vor allem über den blanken Zynismus der Aussage in Bezug auf sichtbare Awareness-Teams, dass man dort „vermeiden (will), dass sich das KitKat in einen Moralpolizei-Staat verwandelt“. Ausgerechnet in einem Club, in dem es um „sexpositiv“ geht und in dem eine mutmaßliche Vergewaltigung stattfand. Na dann …

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