Archiv für die Kategorie 'Allgemein'

Drei Jahre bloggen wir nun

SpicyDeluXXX am 14. Februar 2011

Unser Blog wird dreiHeute ist nicht nur Valentinstag, sondern auch noch der dritte Geburtstag dieses Blogs. Das letzte Jahr war für uns recht aufregend und bescherte Euch lieben Leserinnen und Lesern diverse Einblicke in unsere Erlebnisse einer manchmal überhaupt nicht erotischen Swinger-„Szene“.

Es ist für Themen-Blogger wie uns nicht immer ganz einfach, für Bespaßung der Leser zu sorgen, zumal wir über echte Erlebnisse ja nur in völlig unregelmäßigen Abständen berichten können und uns auch keine Stories aus den Fingern saugen, nur um mal wieder nen Beitrag zu posten. Die Leser(innen) eines Erotik-/Swinger-Blogs haben zudem häufig noch die (blöde) Eigenart, ziemlich passiv zu konsumieren und wenig kommentarfreudig zu sein, was für Blog-Betreiber auch nicht immer ganz leicht ist. An den Statistiken, Feed-Abonnenten und persönlichen Emails, die uns erreichen, sehen wir jedoch, dass wir offenbar nicht allzu falsch mit unserem Geschreibsel liegen und Euren Nerv treffen.

Aufgrund des unerfreulichen Skiunfalls unseres weiblichen Parts könnte es sein, dass wir in diesem Jahr etwas weniger zu bloggen haben, als es sonst der Fall gewesen wäre. Die Sache ist leider etwas langwieriger und blöder gelaufen, als anfangs gedacht. Seid uns daher bitte nicht böse, wenn unsere Beiträge in 2011 etwas seltener erscheinen. Mit unserem RSS-Feed, den Ihr am besten in Euren Feedreader eintragt, bleibt Ihr automatisch auf dem Laufenden und verpasst keinen Beitrag von uns.

In jedem Fall danken wir Euch ganz doll für Eure Treue und geben unser Bestes, diesen Blog auch in Zukunft als einen der (oder sogar DEM?) umfangreichsten Swinger-Blog(s) der deutschen Blogszene zu erhalten.

Liebe Grüße
JungAusBerlin

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Der Skiunfall, seine Folgen und ein unmoralisches Angebot

SpicyDeluXXX am 22. Januar 2011

Ja, wir leben noch. Wir haben uns nach einem etwas öden Start ins Jahr 2011 ein paar Wochen Auszeit in den Bergen gegönnt und uns auf Skipisten ausgepowert. Danach wollten wir wieder durchstarten und die Clubs unsicher machen. Daraus wird nun erstmal in dieser Form nichts, zumindest ist etwas Zurückhaltung angesagt. Unser weiblicher Part hat sich nämlich in 2.000 Metern Höhe am vorletzten Tag eine unschöne Knieverletzung zugezogen. Scheiße passiert halt! Nun ist volles Programm angesagt: Krücken, Beinschiene, Operation, Physiotherapie…

Als sich vor Jahren mal unser männlicher Part einen Bänderriss auf der Treppe eines Swingerclubs eingefangen hat, haben wir die frivolen Bars für uns entdeckt. Davon gibts hier in Berlin aber nur noch eine, also werden wir wohl doch den einen oder anderen Swingerclub aufsuchen. Heute Abend startet das Experiment. Soll ja nicht langweilig werden…

Wir sind das Paar mit der Frau, die unglaublich sexy-lila Krücken trägt. Sie möchte auch mal den Behindertenbonus im Swingerclub auskosten, den wir bisher nur bei anderen Teilzeitkrüppeln beobachten konnten. Seid also lieb zu ihr, denn sie kann mit den Dingern prima zuschlagen.
Und wenn sich ne süße Lady findet, die mit unserem Männchen die Sachen machen will, die unser weiblicher Part derzeit nicht so gut kann, so gib Rauchzeichen. Die Erlaubnis zur intensiven, gegenseitigen Körpererkundung gilt seitens unseres Weibchens im Rahmen von Mansharing hiermit als erteilt.

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Böses Mädchen! Bald wieder lieb?

SpicyDeluXXX am 11. November 2010


Unser weiblicher Part ist in letzter Zeit etwas böse und unentspannt geworden. Diese Erkenntnis gewannen wir in den letzten Wochen, besonders in Situationen, in denen wir uns von anderen Leuten im Club extrem gestört fühlten und teils recht heftig verbal reagiert wurde. Nicht wirklich beleidigend, sondern eher mittels sehr spitzen, durchaus auch als unfreundlich aufzufassenden Sätzen.

Beispielsweise bei den einfach gestrickten Kommunikationskrüppeln Soloherren, die stundenlang stumm an der Bar hocken und herumglotzen, bevor sie sich auf der Matte an einen heranschleichen. Oder Leuten die glauben, nur weil wir mit nem süßen Mädel zu dritt unterwegs sind und laut deren platter Denke eine Muschi zu viel und ein Schwanz zu wenig in unserer vertrauten Runde ist, sich chancenlos an uns und unsere Begleitung heranmachen zu müssen und/oder gleich frech im Whirlpool unter Wasser herumgrabbeln, um darauf angesprochen, hinterher ne Unschuldsmiene aufzulegen. Oder Leuten, die einfach nicht kapieren wollen, dass sie verloren haben und unerwünscht sind. Diese Liste könnte man beliebig fortsetzen. Letztlich alles Störfaktoren, die die Welt nicht braucht.

Nun gehen wir ja schon ein paar Jahre in Swingerclubs und kennen unsere Pappenheimer, sowie die Eigenarten gewisser Leute. Da lernt man halt mit der Zeit, sich unangenehme Faktoren teils rigoros vom Hals zu halten. Kollateralschäden bleiben da aber nicht aus. Unser weiblicher Part hat da laut Selbsterkenntnis wohl manchmal etwas zu heftig oder voreilig reagiert und gelobt nun Besserung. Sie bemüht sich ab sofort, nun wieder öfter dieses zuckersüße Schulmädchen-Lächeln aufzulegen und die Krallen ggf. erst etwas später auszufahren. Die Gestalten, die es jedoch verdient haben, kriegen aber (im übertragenen Sinne!) weiter eins auf die Nuss…

Vielleicht bringt es ja was? Es ist ein Versuch. Mehr nicht.

Kleine Ergänzung vom 26.11.2010:
Wir haben uns mal den Spaß gemacht und zeitgleich mit diesem Beitrag eine Umfrage im Forum von Joyclub gestartet. Im Forum wurde zum Thema heiß diskutiert, bei Interesse gehts hier zum Foren-Beitrag.
Nach 16 Tagen hier nun das Ergebnis in Zahlen:
Frage: Wird man mit der Zeit gegenüber Störfaktoren im Club immer bissiger, vielleicht sogar zu bissig?
a) Ja, das ist mir/uns auch schon aufgefallen. 49% (78 User)
b) Nein, keine Veränderung an mir/uns feststellbar. 18% (29 User)
c) Keine Ahnung, noch nie Gedanken drüber gemacht. 32% (51 User)
Teilnehmer insgesamt (Stand: 26.11.2010, 01:30 Uhr): 158

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Swing Temple Berlin: Ein Fake-Swingerclub!

SpicyDeluXXX am 2. November 2010

Screenshot der Seite des Swingtemple: Alles nur heiße LuftSeit einigen Monaten geistert ein neuer Swingerclub ohne Straßenanschrift in 13599 Berlin-Spandau in einigen Club-Datenbanken herum, der die Neugierde der ausgehungerten Berliner Swinger anzieht. Dieser Club namens „Swing Temple Berlin“ liest sich von der Beschreibung her (18 Räume, 1400 qm, Whirlpool, Außenbereich, Kino, Nichtraucherbereiche, Disco, ect.) nach genau der eierlegenden Wollmilchsau, auf die viele Berliner insgeheim warten und manchem Clubbetreiber den Angstschweiß den Rücken herunterlaufen ließe. Das Clubangebot hier lässt ja bis auf wenige auf Dauer langweilige Ausnahmen echt zu wünschen übrig, da käme ein großer Club mit vernünftigem, frischem Konzept gerade recht.

Bevor Euch nun aber auch noch das Wasser im Mund zusammenläuft, reden wir mal gleich Klartext:
Dieser Club ist ein Fake. Es gibt ihn nicht. Es wird ihn nicht geben und letztendlich wurden von den „Clubbetreibern“ alle verarscht!

>>HIER>> klicken, um den ganzen Artikel zu lesen

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Venus Berlin 2010: Die Ladys-Area und die Hormonzombies

SpicyDeluXXX am 24. Oktober 2010


Zum Vergrößern bitte auf das entsprechende Bild klicken

Wir haben ja lange gezögert, ob wir dieses Jahr wieder zur Venus gehen. Dank Ehrenkarten, die wir gesponsert vom Veranstalter erhielten, sparten wir den happigen Eintritt und sind am Samstag Nachmittag zur Erotikmesse gefahren.

Bereits vergangenes Jahr berichteten wir ja ausführlich mit reichlich Bildern von den Shows.

In diesem Jahr hat die Qualität der gebotenen Erwachsenenunterhaltung nach unserem Empfinden merklich nachgelassen. Viele Big-Player der Erotik-Branche, die noch im vergangenen Jahr mit riesigen Show-Bühnen die Massen angelockt und begeistert hatten, hielten sich dieses Jahr zurück und kamen entweder gar nicht, oder versteckten sich an Mini-Messeständen. Dies führte dann dazu, dass es in den sowieso mit triebgesteuerten Spannern Männern völlig überfüllten Gängen immer wieder zu ätzenden Staus kam, sobald irgend eine Lady (und mag sie noch so bratzig aussehen) irgendwo ein Tittchen freigelegt hat. Zudem gab es viele kostenpflichtige Mini-Show-„Bühnen“, in denen den daran interessierten Besuchern frech weiteres Geld abgeknöpft wurde. Auch gab es weitaus weniger Interaktion mit den Venus-Besuchern, wir vermissten z.B. die Glücksräder und Gewinnspiele, bei denen sich vergangenes Jahr noch lange Schlangen bildeten und eigentlich jeder Depp mit irgend einem gewonnenen 5-EUR-Goodie nach Hause ging.
Die Interaktion mit den Besuchern fand teilweise auf etwas andere Art statt. So biederten sich einige drittklassige Amateur-Porno-Hausfrauen-Hobbynutten-Darstellerinnen ihren Fans an, um mit ihnen einen Termin zwecks kamerabegleitetem Live-Sextreffen auszumachen. „Usersex“ nennt man diese Art Kundenbindung in der Szene der Amateure.

Nun aber zu einem interessanten Bereich der Sexmesse, den Männer nicht von innen zu sehen bekommen: Der Ladys-Area.
Leider war dieser Bereich noch immer nicht sonderlich einladend gestaltet und in einer dunklen Ecke der Show-Halle untergebracht. Der Bereich war zu klein, die Luft schlecht und letztendlich hätte man nach dem Erfolg der ersten Ladys-Area aus 2009 durchaus mehr aufziehen können. Die Qualität der Strip-Shows für die Ladys hat aber wenigstens etwas zugenommen und ist nicht mehr ganz so plump, wie im letzten Jahr, wobei man(n) sich auch hier durchaus noch steigern könnte. Vor der Ladys-Area schlichen mal wieder zahlreiche neugierige Männer herum, die gern nen Blick hinter den Vorgang genommen hätten. Der freundliche Security-Mann am Eingang ließ sich jedoch nicht bestechen. Rein vom Sound her ging es heiß her in diesem Bereich. Kreischende Frauen ohne Ende, bestimmt 60 Mädels ließen sich 15 Minuten lang von mehr oder weniger knackigen Jungs bespaßen. Die wartenden Männer vor der Venus-Ladys-Area fragten sich gegenseitig, was da denn mit ihren Frauen schlimmes passiert? Die Antwort: Sie bekamen Schwänze zu sehen. Steife, lange Schwänze. Sozusagen das Gegenstück zu all den Titten und Muschis, die es sonst überall auf der Messe zu sehen gab. Um Euch mal einen kleinen Einblick in diese unbekannte Welt zu ermöglichen, hat unser weiblicher Part ein paar Bilder für Euch geschossen.

Zum Vergrößern bitte auf das entsprechende Bild klicken







Wir empfanden die 14. Venus weitaus uninteressanter, als letztes Jahr. Dies hatte zur Folge, dass wir diesmal auch keine große Lust hatten, die (meist langweiligen) Shows aufwändig mit der Kamera festzuhalten. Bezüglich der Besucher der Messe war natürlich wieder ständig Fremdschämen angesagt. Tausende drängelnde, triebgesteuerte Hormonzombies mit Kameras bewaffnet, die z.B. sogar bei abseits sitzenden Mädels versuchten, heimlich unter den Mini-Rock zu fotografieren. Waren wir letztes Jahr noch voll bepackt mit Tüten, Magazinen, DVDs, sonstigen Give Aways und Flyern, so schafften wir es diesmal erfolgreich, ganz ohne Ballast die Messe nach drei Stunden zu verlassen und uns auf unseren abendlichen Clubbesuch vorzubereiten. Aber auch der war nicht wirklich nach unserem Geschmack – wir waren leider im falschen Club…

P.S.: Wer die Hundescheiße unterm Schuh eines Strippers entdeckt, gewinnt und darf uns die Tickets für die kommende Venus spendieren. Dann gibts auch wieder nen Bericht mit reichlich Bildern. 😉

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