Archiv für die Kategorie 'Clubgeschichten'

Nachdem dem Proll die Frau weglief

JungAusBerlin am 12. Mai 2008

Pfingst-Sonntag – Clubbesuch in Berlin. Hatten einen durchweg netten Abend mit kleineren Absurditäten.

Zunächst kamen zwei Paare in den Club. Alle noch recht jung, eine der beiden Ladys ziemlich nett anzuschauen, die andere weniger. Die beiden Jungs waren typische Handtuchgeister, also nicht gerade ein Hingucker. Irgendwie passten diese vier Leute nicht wirklich in einen Swingerclub. Wir bekamen einige Gesprächsfetzen mit und wurden in unserer Annahme bestätigt, dass die beiden Männer die Frauen erst vor ein paar Stunden irgendwo kennengelernt und sie spontan in den Club geschleppt haben. Die beiden „Paare“ machten es sich auf einer Couch bequem und nahmen ihr erstes Getränk zu sich. Wir wissen nicht, was die Jungs den Frauen erzählt haben, aber es vergingen keine 5 Minuten und die beiden Damen gingen zur Bar, holten sich die Schlüssel zu ihren Schränken, zogen sich blitzschnell (es dauerte keine Minute) wieder an und verliessen mit einem lauten Türknall fluchtartig den Club. Die verlassenen Jungs haben dermassen dämlich geguckt – einfach göttlich. Und da waren sie kein Paar mehr. Dies bemerkte die Lady hinter der Bar recht fix und verlangte entweder, dass die beiden ebenfalls gehen oder den Aufpreis für Soloherren zahlen. Kurze Diskussion – für die Jungs jedoch zwecklos und eigentlich nur noch peinlicher. Dann wurde zähneknirschend nachgezahlt und der Alkohol floss. Je mehr sie tranken und umso mehr ihnen bewusst wurde, wie teuer und einsam der Abend nun für sie geworden ist, wurden sie Paaren und Einzelfrauen gegenüber auf recht nervige Art anhänglich. Natürlich versuchten sie auch bei uns ihr Glück, da wir aber auf derartige Anmachen recht resistent reagieren, wurden wir die beiden Strohwitwer recht schnell los.

Später zogen wir uns mit zwei anderen jungen Paaren auf eine Pärchenspielwiese zurück. Pärchenspielwiese bedeutet für jeden klar denkenden Menschen, dass dort nur Pärchen zugelassen sind – ein auffälliges Schild weist zusätzlich darauf hin. Einer der Strohwitwer jedoch wollte dies nicht kapieren. Anstatt sich zu den etwa vier anderen wichsenden Soloherren an die Gucklöcher der Spielwiese zu stellen, kroch er kackendreist direkt auf die Matte und sagte (bzw. fragte) lautstark:
Mann, was ist das denn hier für ´ne geile Fickerei???
Tatsächlich war das eine ziemlich geile Fickerei. Zumindest, bis dieser Proll dort aufgetaucht ist. Der nett gemeinte Hinweis, doch bitte zu gehen und sich das Treiben gefälligst von draussen anzuschauen, wurde zunächst ignoriert und er machte Anstalten, diskutieren und wichsen zu wollen. Danach war jedoch keinem der sechs Akteure auf der Spielwiese und wir waren kurz davor, dafür zu sorgen, dass dieser nervtötende Mensch aus dem Club befördert wird. Glücklicherweise wurde der Proll jedoch nach Nennung einiger Argumente halbwegs einsichtig, verliess unter Protest die Matte und wir hatten (von den anderen, jedoch ruhigen Herren mal abgesehen) unsere Ruhe und konnten ungestört weitermachen.

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Nervig, besoffen und offenbar mit Notstand

JungAusBerlin am 24. Februar 2008

Ein Abend in einer Location in Berlin am 23.02.08:
Irgendwann läd uns ein junges Paar auf zwei Baileys ein – nette Idee, dennoch völlig überflüssig bei All-Inklusiv-Preisen in dem Laden. Aber ok, irgendwie muss man ja ins Gespräch kommen, wir wollten niemanden vor den Kopf stoßen und nahmen die Einladung daher an. Beide noch recht jung, aber rein optisch schon nicht so ganz unsere Zielgruppe. Aber man kann sich ja mal etwas unterhalten, dachten wir uns. Hätten wir gewusst, dass ein etwa 90mimütiges Leiden beginnt, hätten wir es nie dazu kommen lassen, dass sich die beiden zu uns setzten. Es folgten recht einsilbige Gespräche, geführt von recht primitiven Monologen des Männchens dieses Paares – einem Szene-„Kenner“ (das Wort „Kenner“ ist hier ironisch gemeint), der uns die absurdesten Geschichten rund um die Clubszene und sein wildes Leben offenbarte.

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Diskussion auf der Spielwiese – seine Frau will, aber nur mit uns

JungAusBerlin am 15. Februar 2008

Ein Abend in einem Swingerclub in Berlin im Spätsommer 2007. Das Publikum ist gemischt, es ist aber nichts Passendes für uns dabei, wo wir schwach werden könnten. Während uns an der Bar ein Solomann mit Nonsens vollquatscht, sehen unsere gelangweilten Augen ein neues Paar in den Barbereich kommen. Jung, knackig und Sie ist eine Schönheit. Eine wirkliche Schönheit. Typ Asiatin, Mitte Zwanzig, schlank, sehr gepflegt, wohlgeformte Brüste – echt lecker. Er ist etwa in ihrem Alter, aber der totale Gegensatz. Typ „Was-guckst-Du“-Proll, Möchtegern-Gangster – halt garnicht unser Ding.

Nun ja, J. konnte von dieser Frau einfach nicht mehr die Augen lassen und auch D. war nicht abgeneigt, dieser Frau den einen oder anderen Blick zuzuwerfen. Unser Solomann-Gesprächspartner verkrümelte sich glücklicherweise Richtung der Spielwiesen und auch die männliche Begleitung dieser Schönheit wagte es, seine Lady allein an einem Tisch sitzen zu lassen und zu den Matten zu gehen. GROSSER FEHLER!!! 😉
J. ergriff nach 5 Minuten kurzerhand die Initiative und fragte das verlassene Mädel (sie schaute sich etwas hilflos um), ob sie nicht Lust hätte, sich zu uns zu setzen. Und sie hatte Lust.

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Notgeile Rentner auf der Spielwiese

JungAusBerlin am 14. Februar 2008

Schon etwas her, aber durchaus erwähnenswert:
Die Geschichte spielt sich in einem Club ab, in einer großen Stadt in Norddeutschland. Der Abend an sich war nett, der Club gefiel uns, jedoch war unter den anwesenden Personen niemand dabei, wo wir schwach geworden wären. Also richteten wir uns darauf ein, unter uns bleiben zu wollen. Nachdem wir uns eine Weile an der Bar aufgehalten haben, entschlossen wir uns also, die Spielwiesen zu erkunden. Es war nicht sonderlich viel los auf den Matten, also suchten wir uns einen schönen Raum aus und machten es uns bequem. Gelegentlich schaute mal ein Solomann herein, da wir jedoch erstmal die Lage checken wollten, waren wir noch nicht voll bei der Sache und gingen es langsam an – dies war den Solos wohl (noch) zu langweilig. Ein wenig später zogen wir uns langsam aus und wollten gerade gasgeben, da schaute durch den Vorhang des Separees wieder ein Kopf hinein. Ein alter, etwa 70jähriger Typ in schlabbrigem, weißen Schlüpfer – der Inbegriff der Asexualität. Der Kopf verschwand wieder, wenige Sekunden später folgte ein Blick einer etwa 70jährigen Oma. Auch dieser Kopf verschwand wieder, kurzes Gemurmel vor dem Eingang und da waren sie wieder, diesmal in bedrohlicher Nähe: Oma und Opa. Beide legten sich sofort in ca. 1 Meter Entfernung neben uns auf die große Matte (es hätten ca. 10 Personen Platz) und zogen sich aus. Opa begann sofort, seine Oma oral zu verwöhnen. Beim Schleckern machte Opa derart seltsame Geräusche, so dass wir unser Lachen kaum noch zurückhalten konnten. Es war so etwas, wie ein Grunzen mit Schnappatmung. Solche Geräusche vermuteten wir bisher eher in der Tierwelt. Eigentlich gemein von uns, aber irgendwo hört es auch auf. Wir harrten noch einige endlose Sekunden aus, aber als J. Anstalten machte, einen echt hörbaren Lachanfall zu bekommen, verzogen wir uns schnellstmöglich aus dem Raum. Nach einem Beruhigungs-Drink auf den Schock an der Bar machten wir nach kurzer Zeit an anderer Stelle ungestört weiter.

Klarstellung:
Wir haben nichts gegen alte Leute. Wir gestatten alten Leuten, Sex zu haben. Von uns aus können (und sollen!) alte Leute poppen, bis der Notarzt kommt. ABER BITTE NICHT NEBEN UNS!!! Erstrecht nicht, wenn die Herrschaften sich auch woanders vergnügen könnten (es waren diverse andere schöne Spielwiesen frei und knackige 50jährige Paare waren auch im Club). Wir sind nicht der Jungbrunnen, bzw. die Wichsvorlage für grunzende Rentner, die was optisch Ansprechendes neben sich liegen haben wollen/müssen, damit überhaupt was geht.

Sorry, aber das musste jetzt echt sein.

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