SpicyDeluXXX am 19. August 2008
Es war ein eher ruhiger Abend unter der Woche in einem Club vor kurzem. Waren längere Zeit das einzige Paar in der Location, was uns aber nicht weiter störte, da wir uns eher entspannen, miteinander die Zeit geniessen wollten und das Gespräch mit dem Clubbetreiber über Gott und die Welt auch ein netter Zeitvertreib war.
Irgendwann kam ein weiteres Pärchen, Sie war etwa 45 Jahre, Er etwa nochmal locker fünf Jahre älter, beide keineswegs unsere Zielgruppe (Details ersparen wir uns mal). Als sie den Barbereich betraten, kam ein kurzes „Hallo“ in unsere Richtung, was wir der Anständigkeit halber selbstverständlich erwiderten, dann verkrümelten sich beide in eine andere Ecke des Barbereiches. Wir kümmerten uns nicht weiter drum, waren zwischendurch mal (allein und ganz ohne Zuschauer) auf der Spielwiese, kamen irgendwann wieder an die Bar zurück und bekamen mit, dass das Pärchen nach rund 90 Minuten Aufenthalt in dem Laden wieder gehen wollte. Der Betreiber erzählte uns hinterher kopfschüttelnd, dass er folgenden Satz zu hören bekam, als er das Paar an der Tür nach ihrem Befinden befragte, als er sie verabschiedete:
„Naja, mit den beiden hatten wir ja kein Glück!“
Gemeint haben diese Vollpatienten uns damit.
- Hat dieses Paar zu keinem Zeitpunkt sein „Glück“ bei uns versucht, uns ausser dem „Hallo“ nie angesprochen und auch ansonsten nicht weiter beachtet. [Anm.: Danke, dass uns dies erspart blieb!]
- Wieso ist dieses Paar nicht in der Lage, aus einem für sie unbefriedigenden Abend das Beste herauszuholen? [Anm.: Zwangspoppen weil sonst keiner da ist? Nicht mit uns!!!]
- Nein, wir schämen uns überhaupt nicht, diesem seltsamen Paar scheinbar den Abend versaut zu haben.
- Wir hatten einen netten Abend – ÄTSCH!!!
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SpicyDeluXXX am 9. August 2008

Wir hatten uns auf einen entspannten Freitag-Abend in einem Club im tiefsten Osten von Berlin gefreut. Nicht gerade unser Lieblingsclub, aber Abwechslung muss ja mal sein.
Wir brezeln uns auf, setzen uns guter Dinge ins Auto und zahlen an der Tür unseren Eintritt. Wir ziehen uns um, nehmen den ersten Drink an der Bar und checken, wer noch so da ist. Ein Trauerspiel ist noch untertrieben, um das Publikum an diesem Abend zu beschreiben. Ca. 8 (ur)alte Paare, mindestens noch mal so viele Soloherren, zwei Solofrauen in Form von wirklichen 150 kg Wuchtbrummen mit jeder Menge Stoff um die breiten Hüften geschlungen und die Stimmung glich der einer Beerdigung.
Da wir auch durchaus allein mit uns unseren Spass haben können, wagten wir irgendwann den Schritt auf die Ebene mit den Spielwiesen. Wir rannten gegen eine Wand. Seid froh, dass es keine Geruchs-Blogs gibt. Die gesamte Etage war erfüllt von einer Geruchsbrühe mit der Mischung aus Schweiß, Stinkefüßen, Sperma und ungewaschenem Hintern. EKELHAFT. Wir sind wirklich nicht überempfindlich, aber diese Extremmischung haben wir in einem Club bisher nicht riechen müssen.
Wir hielten es wirklich nicht aus, nahmen noch einen Drink an der Bar und verzogen uns. Selbstverständlich mit entsprechendem Kommentar in Richtung der Betreiber beim Verlassen des Ladens zu unseren geruchstechnischen Erlebnissen. Zum Glück hatten wir noch unsere Kamera im Auto und haben in der Innenstadt noch ein nächtliches Spontan-Fotoshooting abgehalten – der einzige Spass des Abends!
Liebe Schweinchen, die Ihr gern in Clubs geht:
Bitte wascht Euch! Das kann doch echt nicht nicht so schwer sein.
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SpicyDeluXXX am 15. Juni 2008
Kurzer und für viele Soloherren typischer aber durchaus wirklungsvoller Dialog gestern im Club zu später Stunde, kurz bevor wir abhauen wollten:
Ekeliger, 55jähriger Türke mit Halbglatze: „Kann ich mich neben Euch setzen?“ [Anm.: Er saß vorher 2 Plätze weiter an der Bar und wurde nun größenwahnsinnig]
JungAusBerlin / Sie: „Naja, es sitzt ja gerade keiner dort.“
Ekeliger, 55jähriger Türke mit Halbglatze: „Na, wie gehts?“
JungAusBerlin / Sie: „Bis eben noch gut.“
Ekeliger, 55jähriger Türke mit Halbglatze: „Wollen wir was zusammen machen?“ [Anm.: Er meint poppen]
JungAusBerlin / Sie: „Nö.“
Ekeliger, 55jähriger Türke mit Halbglatze: „Macht nichts.“
JungAusBerlin / Sie: „Finde ich auch.“
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SpicyDeluXXX am 15. Mai 2008
Ursprünglich wollten wir bei Joyclub im Forum eine kleine Umfrage inkl. offener Diskussion zu diesem interessanten Thema starten, da uns die Beobachtungen und Meinungen anderer Clubgänger zum Thema interessieren. Leider scheint das Thema den Moderatoren bei Joyclub aber zu heiss zu sein, denn sie wollten den Beitrag partout nicht freischalten, obwohl wir absichtlich keinen Club-Namen nannten. Übervorsichtige Zensur ist in unseren Augen in diesem Fall unangebracht, daher posten wir unser Erlebnis nun in unserem Blog, denn hier haben wir die Macht 😉

Zur Story:
Vor einigen Wochen erlebten wir in einem Swingerclub hautnah, wie der Spielwiesenbereich zum Drogenkonsum missbraucht wurde.
Zwei Paare betraten den Club, alle standen offenbar schon etwas unter Alkoholeinfluss. Weitere (auch härtere) Drinks wurden bestellt, kurz darauf verzogen sich die beiden Paare auf eine Spielwiese. Jedoch nicht, um zu poppen, sondern um zu koksen. Nachdem sie dort rund eine Stunde recht lautlos verbrachten, kamen sie in den Barbereich zurück und man sah allen an, dass da etwas nicht ganz sauber ist. Ein weiteres (eigentlich unbeteiligtes) Pärchen bekam den Drogenkonsum mit, da es kurz zur Koks-Truppe auf diese Spielwiese gekrochen ist. Als die Koks-Truppe den Club dann nach kurzer Zeit wieder verlassen hat, bekamen wir mit, wie das andere Pärchen in den Ritzen der Matten nach Resten der Koks-Orgie suchte und sich das Zeug (es ging offenbar tatsächlich was daneben) dann selbst reinzog.
HALLO, GEHT´S NOCH??? Also wir haben ja schon einiges erlebt und gesehen (auch, dass Clubbetreiber in einer Pause hinterm Haus einen Joint rauchen), aber derart offensichtlicher Konsum von harten Drogen mit anschliessender Suche nach Drogenresten durch andere Clubbesucher ist uns bis dato in einem Swingerclub noch nicht untergekommen. Wir kamen aus dem Kopfschütteln kaum noch raus, denn wir sind der Meinung, dass so ein Dreck nicht in einen Club gehört. Die Steigerung wäre wohl, dass man beim Betreten einer Spielwiese nicht nur auf gebrauchte Kondome und versiffte Handtücher der schweinischen Vorgänger achten muss, sondern womöglich noch auf benutzte Spritzen in den Ritzen… 😯
âž¡ Es war ein ganz normaler, alt-eingesessener Swingerclub mit normalem Publikum – keine als Drogenhölle bekannte Ekelbude am Bahnhof.
Es geschieht wirklich relativ selten, aber wir sind noch immer sprachlos aufgrund des Vorfalls… 🙄
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SpicyDeluXXX am 12. Mai 2008
Pfingst-Sonntag – Clubbesuch in Berlin. Hatten einen durchweg netten Abend mit kleineren Absurditäten.
Zunächst kamen zwei Paare in den Club. Alle noch recht jung, eine der beiden Ladys ziemlich nett anzuschauen, die andere weniger. Die beiden Jungs waren typische Handtuchgeister, also nicht gerade ein Hingucker. Irgendwie passten diese vier Leute nicht wirklich in einen Swingerclub. Wir bekamen einige Gesprächsfetzen mit und wurden in unserer Annahme bestätigt, dass die beiden Männer die Frauen erst vor ein paar Stunden irgendwo kennengelernt und sie spontan in den Club geschleppt haben. Die beiden „Paare“ machten es sich auf einer Couch bequem und nahmen ihr erstes Getränk zu sich. Wir wissen nicht, was die Jungs den Frauen erzählt haben, aber es vergingen keine 5 Minuten und die beiden Damen gingen zur Bar, holten sich die Schlüssel zu ihren Schränken, zogen sich blitzschnell (es dauerte keine Minute) wieder an und verliessen mit einem lauten Türknall fluchtartig den Club. Die verlassenen Jungs haben dermassen dämlich geguckt – einfach göttlich. Und da waren sie kein Paar mehr. Dies bemerkte die Lady hinter der Bar recht fix und verlangte entweder, dass die beiden ebenfalls gehen oder den Aufpreis für Soloherren zahlen. Kurze Diskussion – für die Jungs jedoch zwecklos und eigentlich nur noch peinlicher. Dann wurde zähneknirschend nachgezahlt und der Alkohol floss. Je mehr sie tranken und umso mehr ihnen bewusst wurde, wie teuer und einsam der Abend nun für sie geworden ist, wurden sie Paaren und Einzelfrauen gegenüber auf recht nervige Art anhänglich. Natürlich versuchten sie auch bei uns ihr Glück, da wir aber auf derartige Anmachen recht resistent reagieren, wurden wir die beiden Strohwitwer recht schnell los.

Später zogen wir uns mit zwei anderen jungen Paaren auf eine Pärchenspielwiese zurück. Pärchenspielwiese bedeutet für jeden klar denkenden Menschen, dass dort nur Pärchen zugelassen sind – ein auffälliges Schild weist zusätzlich darauf hin. Einer der Strohwitwer jedoch wollte dies nicht kapieren. Anstatt sich zu den etwa vier anderen wichsenden Soloherren an die Gucklöcher der Spielwiese zu stellen, kroch er kackendreist direkt auf die Matte und sagte (bzw. fragte) lautstark:
„Mann, was ist das denn hier für ´ne geile Fickerei???“
Tatsächlich war das eine ziemlich geile Fickerei. Zumindest, bis dieser Proll dort aufgetaucht ist. Der nett gemeinte Hinweis, doch bitte zu gehen und sich das Treiben gefälligst von draussen anzuschauen, wurde zunächst ignoriert und er machte Anstalten, diskutieren und wichsen zu wollen. Danach war jedoch keinem der sechs Akteure auf der Spielwiese und wir waren kurz davor, dafür zu sorgen, dass dieser nervtötende Mensch aus dem Club befördert wird. Glücklicherweise wurde der Proll jedoch nach Nennung einiger Argumente halbwegs einsichtig, verliess unter Protest die Matte und wir hatten (von den anderen, jedoch ruhigen Herren mal abgesehen) unsere Ruhe und konnten ungestört weitermachen.
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