Sommerloch: Psycho-Frauen, Totentanz und Sexparty-Crasher

SpicyDeluXXX schrieb am 22. August 2013

mackeDieser Sommer hat es echt in sich. Manche fragen sich vielleicht, wieso wir momentan so wenig schreiben? Es liegt daran, dass wir einerseits recht viel um die Ohren haben, andererseits kommen wir aus dem Kopfschütteln über das Elend der Swingerszene in Berlin kaum noch heraus.

Beispielsweise wäre da eine Riege psychisch auffälliger Solofrauen. Diese verbreitet recht irrwitzige, in sich unstimmige und leicht widerlegbare Geschichten über uns (speziell über unseren weiblichen Part). Wir schmunzeln drüber, sind aber aus reiner Boshaftigkeit drauf und dran, das rechtlich klären zu lassen – die Anwaltsrechnung würde diese Hartz4-Schnepfen vom Hocker hauen. Aber auch wir haben draus gelernt: Man hält sich von diesem Solofrauen-Stammgast-Pack am besten richtig fern. [Das empfehlen wir JEDEM!]

Dann gingen wir nach langer Zeit mal wieder in einen Club, in dem wir jahrelang Stammgäste waren, der allerdings recht langweilig geworden ist. Leider geht es noch langweiliger. Club hui – die wenigen Gäste pfui! Was bringt einem ein schöner Laden, wenn da nur Totentanz ist?

Und dann wäre da noch ein anderer Swingerclub, der für viel zu kurze Zeit eine coole Alternative für uns war. Dieser hat aber seit ein paar Monaten wegen behördlicher Probleme geschlossen und ob er jemals an anderer Stelle wieder eröffnet, steht in den Sternen. Da haben wir uns in unserem Beitrag „Eiersuche im Swingerclub“ scheinbar zu früh gefreut – nun war es wohl doch ein faules Osterei.

Zur Krönung wurde jetzt auch noch die diesjährige Mensharing-Sexparty abgesagt. Da hatten wir uns so drauf gefreut, nun müssen wir schauen, ob sie irgendwann nachgeholt werden kann und wer das organisiert. Es wäre bestimmt wieder ein heißer Blog-Beitrag geworden…

Beim besten Willen: Es gibt nichts zu schreiben. Es ist ja auch nichts los, denn so ein krasses Sommerloch gabs noch nie! 😥

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Auf die Matte gezerrt

SpicyDeluXXX schrieb am 19. Juli 2013

Es war eine unglaubliche Schnelligkeit, die unsere Bekannte -eine Solofrau (die „abgebrühte Krankenschwester“)- kürzlich drauf hatte.

Wir kennen sie ja schon länger, begegnen uns unregelmäßig, quatschen häufig, knutschen manchmal und selten sexeln wir dann auch. Nach rund einem halben Jahr sahen wir uns wieder und besagte Frau gesellte sich mal wieder zu uns an die Bar. Sie war schon ziemlich angeheitert und relativ strange drauf (vor allem schickte sie an ihr interessierte Solomänner sehr ruppig weg). Irgendwann kam dann von ihr die Frage, ob unser männlicher Part ihr denn nicht etwas die Schultern massieren könnte. Nett, wie er nunmal ist, legte er los, allerdings auch wohlwissend, dass diese Frage bei manchen Frauen mit Hintergedanken einhergeht. Dennoch hatte er vor, die Massage nicht zu verhängnisvoll werden zu lassen und begann sie an der Bar des Clubs. Es schien ihr gefallen zu haben, denn sie wurde kurz darauf sehr direkt, drehte sich um, packte den Schwanz unseres Männchens aus und verpasste ihm im Bar-Bereich eine kleine Gegen-Massage mit anschließendem Blasen. Auweia, wie schnell sich die Dinge entwickeln…
Plötzlich und wie von der Tarantel gestochen richtete sie sich nach zwei Minuten auf, nahm unseren „Masseur“ an die Hand, zerrte ihn regelrecht hinter sich her und verschwand mit ihm auf der nächst-erreichbaren Pärchen-Spielwiese. Nicht nur unser männlicher Part, sondern auch die anderen Clubgäste waren erstaunt über diese Wahnsinns-Schnelligkeit, mit der das darauf folgende Geschehen seinen Lauf nahm.

Was lernen wir daraus? Auch eine scheinbar harmlose Schulter-Massage kann eine Frau rasend machen. Massiert wird künftig also nur noch bei feststehender Sex-Absicht! 😉

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Solofrau fragt: „Willste knutschen?“

SpicyDeluXXX schrieb am 20. Juni 2013

Viele unserer geilen Abende fangen gleich an, wie manche von Euch, die uns regelmäßig lesen, feststellen können: Wir gehen in einen Club, verzweifeln über das Publikum, langweilen und fremdschämen uns und dann -plötzlich- wird alles anders.

So nun auch wieder geschehen, als zu vorgerückter Stunde eine junge Solofrau den Swingerclub betrat. Da unser weiblicher Part gerade anderweitig am Quatschen war, beschloss unser Männchen, die attraktive Lady mal anzusprechen. Es entwickelte sich ein gutes Gespräch, alles verselbstständigte sich irgendwie in der darauffolgenden Stunde. Irgendwann fragte sie nach ersten zufälligen Berührungen sehr sympathisch, ob „Er“ nicht Lust auf etwas Knutschen hat. Und geküsst hat sie wirklich gut! 😉
Unser weiblicher Part -immer noch anderweitig am quatschen- bekam so langsam mit, was sich da neben ihr anbahnte. Zuerst etwas irritiert, aber als bekennende Mensharerin auch wohlwollend. Ab einem gewissen Punkt wurden die Mädels dann aber aufeinander aufmerksam und so kam es, dass auch die Frauen untereinander Gefallen an sich fanden. Der Abend endete als FFM-Dreier auf einer Spielwiese, wo wir beide das Mädel vierhändig bis zur Erschöpfung verwöhnten und die diversen chancenlosen, gaffenden Wichsäffchen um uns herum wunderbar ausblenden konnten. Um 8:30 Uhr morgens lagen wir dann endlich zuhause im Bett.

Worauf wir mit diesem Bla-Bla-Beitrag hinauswollen?
Wir finden es absolut genial, dass uns von Zeit zu Zeit (aber irgendwie regelmäßig) ein derart netter Abend widerfährt, der für Vieles entschädigt. Oft fragen wir uns selbst, wieso wir dieses Glück haben, so tolle Frauen kennenzulernen, während andere Paare sowas doch häufig jahrelang erfolglos suchen. Es war im Nachgang geradezu traumhaft, wie sich der Flirt -der ja noch nichtmal zwingend auf der Matte enden sollte- wie von allein entwickelt hat. Da war alles ohne dreckigen Plan im Hinterkopf im „Fluss“, wie eine gute Choreografie. Und wenn dann auch noch die Frau den ersten Schritt macht, ohne dass sie vorher zu irgend etwas „überredet“ werden musste, dann gibt dies einem (=uns) ein gutes Gefühl.

Liebe S., schön, dass Du an diesem Abend den Weg zu uns fandest und wir Dein erstes Paar sein durften.

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Urlaubs-Fettnäpfchen

SpicyDeluXXX schrieb am 8. Mai 2013

BrüsteManchmal sind die Fettnäpfchen riesig, in die unser weiblicher Part fällt. So geschehen nun kürzlich in unserem Ägypten-Urlaub, abends auf der Terrasse der Hotel-Disco. Wir saßen an unserem Tisch, schlürften unseren Gin-Tonic und unser männlicher Part fummelte an seinem Smartphone herum, als eine junge Frau (recht dunkler Hauttyp, italienisch wirkend) auf uns zukam und auf Englisch fragte, ob bei uns noch drei Plätze für sie und noch zwei bald hinzukommenden Leute wäre. Wir beantworteten ihre Frage positiv und stellten uns auf eine Gruppe Italiener an unserem Tisch ein.

Das Mädel nahm Platz und während unser Männchen noch immer sein Telefon bediente, entstand beiläufig folgender Dialog zwischen uns beiden:

JungAusBerlin-Weibchen: „Du, das sind meine. Die habe ich zuerst gesehen!“

[Unser männlicher Part wusste damit zunächst nichts anzufangen und musterte die Italienerin erstmals eingehender. Aha, die wirklich schönen, gepushten Brüste waren also gemeint. Nette Erscheinung!]

JungAusBerlin-Mann: „Für mich wären die aber auch was. Willst Du mir jetzt etwa frech Konkurrenz machen?“

JungAusBerlin-Weibchen: „Das sind meine!“

JungAusBerlin-Mann: „Na mal sehen, da kommen bestimmt noch ein paar Vollpfosten dazu…“

Damit war das Gespräch über unser Gegenüber und ihre Möpse erstmal beendet.

Etwa eine Minute später sprach uns die hübsche Italienerin auf Deutsch an, sie hätte mitbekommen, dass wir auch deutsch sprechen (in der Anlage liefen nur eine Handvoll Deutsche rum). Etwas geschockt begannen wir ein Gespräch mit ihr. Unser weiblicher Part musste über das vorher Gesagte beinahe laut loslachen, die Situation hatte eine gewisse Komik. Das Mädel war Österreicherin, 28 Jahre jung und mit ihren Eltern frisch in unserem Hotel angekommen. Die prophezeiten Vollpfosten (Partner/Freunde/Kinder) blieben aus, stattdessen gesellten sich kurz darauf ihre Eltern auf einen Drink zu uns, waren aber recht schnell müde und ließen uns mit ihrem Töchterchen wieder alleine. Wir saßen noch eine Weile beisammen, auch in den folgenden Tagen trafen wir uns öfter und verbrachten ne nette Zeit.

Falls sie anfangs etwas davon mitbekommen hat, was wir untereinander über ihre Brüste gesprochen hatten, hat sie es galant überhört oder fand es gar witzig. Die Initiative, die Kontaktdaten trotz unserer anfänglichen Unverschämtheit auszutauschen, ging am Ende des Urlaubs von ihr aus. Und vielleicht trifft man sich ja nochmal in Wien oder Berlin?

âž¡ Wir gehen ja recht offen mit unserer Sexualität um und ertappen uns gelegentlich dabei, wie wir auch Leute in „freier Wildbahn“ außerhalb der Swingerszene sexualisieren oder auch mal aus Versehen für andere hörbar über Erlebtes sprechen.
Schlimm? Nein, wir denken (in dieser Form noch) nicht.

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Eiersuche im Swingerclub

SpicyDeluXXX schrieb am 4. April 2013

Gewinnspiele in Swingerclubs sind ja meist so eine Sache. Da werden tolle Preise angekündigt und häufig entpuppen sich die Gewinne als faule Eier, die oft an Freunde des Betreibers „verlost“ werden oder sich als völlig wertlos erweisen.
Nun durften wir mal unerwartet den Hauptpreis abräumen: Das goldene Ei einer Osterparty – versteckt in einem Körbchen neben poppenden Hasen Leuten. Dieses Ei tauschten wir in eine Jahreskarte für den Swingerclub um, die uns ab sofort 50% Rabatt auf den Eintritt beschwert. Coole Sache, für uns ein weiterer Grund, dort künftig etwas häufiger hinzugehen, zumal der Club für uns sowieso derzeit eine Alternative zu all dem übrigen Elend in Berlin ist. Und dafür mussten wir nicht mit dem Clubbetreiber ficken und sind auch nicht anderweitig mit dem Club verbandelt. Uns hats gefreut!

P.S.: Danke auch an unsere nette Club-Begleiterin der letzten Wochen, die uns tatkräftig bei der Eiersuche unterstützt hat. 😎

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