Einsteigertipps Teil 1: Damit der Einstieg gelingt

SpicyDeluXXX schrieb am 27. Februar 2009

Hier ist nun unsere kleine Reihe mit regelmäßigen Tipps für „Anfänger“.

In kleinen, verdaulichen Häppchen in Form von unterteilten Themenbereichen möchten wir Neueinsteigern die Angst vor dem ersten Swingerclub-Besuch nehmen und um typische Fallen herumlotsen.

Wir wünschen Euch eine informative Zeit und hoffen, dass Ihr mit unseren Tipps etwas anfangen könnt, damit Euch der Einstieg etwas leichter fällt!


Kleines Vorwort:
Immer wieder werden wir von Neueinsteigern gefragt, ob wir Tipps für den ersten Swingerclubbesuch weitergeben oder Clubempfehlungen aussprechen können. Da wir gern helfen und wissen, dass der erste Schritt für viele „Anfänger“ nicht gerade leicht ist, bemühten wir uns in der Vergangenheit öfter, den Leuten die Angst zu nehmen und sie um typische Fettnäpfe herumzulotsen, was eigentlich auch ganz gut geklappt hat, wenn wir mal an die Feedbacks der Leute denken. Damit auch Leute, die sich (noch) nicht trauen, uns/jemanden anzuschreiben, von unseren Hinweisen profitieren können und um unsere Tipps endlich mal zusammenzufassen, starten wir hier unseren kleinen Ratgeber. Ursprünglich wollten wir alle Tipps auf eine Seite niederschreiben, bemerkten aber recht schnell, dass es eine sehr lange, textintensive Seite werden würde. Um das Ganze etwas verdaulicher zu gestalten, haben wir es in Themenbereiche aufgesplittet. Sozusagen als kleine Ratgeber-Serie mit Tipps und Anregungen. So habt Ihr die Möglichkeit, Euch mit dem Geschriebenen ganz in Ruhe auseinanderzusetzen und könnt das Gelesene stückchenweise auf Euch wirken lassen. Klar könnte man noch viel mehr schreiben und auf alle Eventualitäten ausführlichst eingehen, wir sind jedoch der Meinung, dass man den Einstieg in diese Welt mit übermäßig vielen Infos nur noch schwieriger und komplizierter macht, als nötig. Denn eigentlich ist es mit ein paar Grundinformationen, ein wenig Mut und Offenheit möglich, über den bisherigen Tellerrand zu schauen und einen eigenen Einblick in diese noch fremde Welt zu erlangen.

Wir halten fest, dass wir keine Swinger-Gurus oder Swinger-Päpste sind. Unsere Tipps spiegeln unsere persönlichen Erfahrungen und Meinungen zu den Themen wieder, sind also keine allumfassenden Tipps, die mit jedem Menschen/Paar, in jedem Club oder in jeder Situation funktionieren müssen. Wir hoffen dennoch, dass Ihr mit unseren Ratschlägen etwas anfangen könnt und sind für ein Feedback offen. Ihr dürft Eure Kommentare (Meinungen, Fragen, Ergänzungen des Geschriebenen, weitere Tipps) gern hier drunter setzen. Bei Bedarf ändern/ergänzen wir die Tipps natürlich auch.

Liebe Grüsse
SpicyDeluXXX

Einsteigertipps Teil 1:
„Grundsätzliches, damit der Einstieg gelingt“

Grundvoraussetzungen für den erfolgreichen Einstieg eines Paares
Ganz wichtig ist zunächst, dass wirklich BEIDE einen Club aufsuchen wollen, ihren sexuellen Horizont erweitern möchten, neugierig und grundsätzlich offen für Neues sind, die persönlichen Grenzen vorher besprochen (und später eingehalten) werden und man die Sache vorher nicht „totquatscht“. Dazu sollte die Beziehung gefestigt und glücklich sein, sowie absolutes Vertrauen in seinen Partner bestehen. Dann kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen, da man in einem Club zu nichts gezwungen oder genötigt wird und man das Abenteuer in seiner persönlichen Geschwindigkeit angehen kann.

Ist die Beziehung jedoch nicht völlig intakt, einer von beiden wird zu etwas überredet, ist extrem eifersüchtig oder man versucht mit einem Clubbesuch die Beziehung zu retten, bzw. aufzufrischen, so ist der Swingerclub-Besuch eine 99%ige Chance, der Beziehung endgültig den Rest zu geben. Leute, die einen Swingerclub lediglich als (scheinbar) vom Partner legitimierte Möglichkeit des einseitigen Fremdgehens ohne Gewissensbisse ansehen, sollten auch eher die Finger davon lassen. Hat die Beziehung oder das Sexleben also momentan einen Knacks, so sollte man auf derartige Experimente unbedingt verzichten und auf erfolgversprechendere Weise an seiner Beziehung arbeiten.

Es hat übrigens keinen Sinn, den Versuch zu unternehmen, seinen Partner zu einem Swingerclubbesuch zu überreden. Wer bei diesem Thema dicht macht und noch nicht einmal ansatzweise Interesse an der Thematik hat, wird niemals mit Freude in einen Club gehen oder auf Dauer eine gute Miene zum bösen Spiel machen. Überredete Partner sind so ziemlich das Schlimmste, was einem in einem Swingerclub über den Weg laufen kann – zudem erkennen „alte Swingerhasen“ diese Problempaare meist sofort.

Sind die Grundvoraussetzungen geklärt, so empfehlen wir Euch, Eure Grenzen, Tabus, Vorstellungen und Wünsche vorher zu besprechen.

Mögliche Grenzen/Tabus können sein: Partnertausch, gewissse Praktiken, andere Leute küssen, ect.
Mögliche Vorstellungen & Wünsche können sein: fremde Haut spüren, Bi-Neigungen ausprobieren, anderen Leuten zuschauen, sich selbst zuschauen lassen, neue Leute kennenlernen, ect.

In diesem Gespräch sind die Gedanken, Ängste und Gefühle des anderen Partners ernst zu nehmen und ihnen ist mit Offenheit und ohne Zensur zu begegnen. Einfühlungsvermögen und Rücksichtnahme sind hier die Stichworte, um -sofern es passt- gemeinsam den individuellen Weg in eine für manche Leute experimentelle Lebenseinstellung zu finden.

Bei der späteren Umsetzung sollte man an die Sache möglichst unverkrampft herangehen, ruhig mal über seinen eigenen Schatten springen und sich an seine vorher abgesprochenen Regeln halten. Ein Abend im Swingerclub läuft letztendlich völlig anders ab, als einem in den alten, typischen RTL2-Dumpfbacken-Reportagen immer vermittelt wird. Im Club wird man zu nichts gezwungen, muss nirgendwo seinen Partner abgeben, man kann auch nur unter sich bleiben (meist gibt es auch abschließbare Räume in einem Club) und wenn man erstmal nur gucken will, ist dies auch völlig ok. Clubbesucher und Swinger sind keine notgeilen, wahllos poppenden Primitivlinge, sondern im Normalfall offene Menschen aus allen Schichten (vom Anwalt bis zur Putzfrau), die in einer glücklichen, intakten Beziehung stecken und kein Interesse daran haben, sich im Club neu zu verlieben oder dort eine auf Dauer angelegte Affäre fernab der eigenen Beziehung zu beginnen.

Altersmäßig ist es übrigens egal, wann man seinen Erstversuch unternimmt. Wir haben bereits 18jährige und 80jährige in Clubs gesichtet. Wir persönlich denken dazu: Je früher man seinen Horizont erweitert, desto besser (geistige Reife und der passende Partner mal vorausgesetzt).

Lesenswert: Wikipedia-Definition von „Swingern“

Macht Euch mal in Ruhe Gedanken um Euch und Eure Wünsche/Ängste, wie gefestigt Eure Beziehung ist, lest schonmal den Wikipedia-Eintrag und freut Euch auf unseren nächsten Beitrag. Es geht ab dem nächsten Beitrag nämlich ans Eingemachte. Um die Vor- und Nachteile, sowie die Eigenarten von Swingerclubs, Privatpartys und frivolen Bars.


Im nächsten Teil geht es um das Thema
➡ „Club oder privates Date? Pärchenabend oder gemischt?“

Übersicht aller bisher erschienenen Beiträge unserer Beitragsreihe

Sollten uns weitere Tipps einfallen oder Ergänzungen nötig sein, so werden wir die entsprechende Beitagsseite entsprechend anpassen. Ihr dürft Eure Kommentare (Meinungen, Fragen, weitere Tipps) gern hier drunter setzen.

Ein Hinweis noch: Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Jegliche Nutzung und Verbreitung außerhalb dieser Website -auch auszugsweise- bedarf unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung. Entsprechende Hinweise zu den Spielregeln findest Du HIER.

Dieser Tipp wurde zuletzt aktualisiert am 02.06.2025

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1. Geburtstag unseres Blogs

SpicyDeluXXX schrieb am 14. Februar 2009


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Heute vor einem Jahr begannen wir, mit diesem Blog

  • Leute zu unterhalten und zu informieren,
  • einige wenige Leute (z.B. dreiste Party-Vorkasseabzocker oder Betreiber drittklassiger Swingerkontaktseiten) und Swingerclubs durch das Veröffentlichen von Wahrheiten und Meinungen zu ärgern,
  • gelegentlich zu polarisieren und manchmal auch zu provozieren.

Und ja, es macht uns Spaß!

Anfangs hatte der Blog logischerweise noch recht übersichtliche Besucherzahlen, mittlerweile haben wir es aber irgendwie geschafft, eine ganz nette Anzahl an Stammlesern und Feed-Abonnenten für unser Geschreibsel zu begeistern. Schön, dass es Euch liebe Leser(innen) gibt!

Uns erschrecken jedoch manchmal die recht seltsamen oder bedenklichen Suchbegriffe, mit denen viele Leute bei uns im Blog landen, aber dies gehört offenbar zum Betreiben eines Blogs mit erotischem Hintergrund dazu. An all diese zielgruppenfremden Leute, die nach „ohne Gummi“, „notgeile omas“, „omas schlüpfer“ & Co suchen: Macht mal weiter so, wir wollen auch in Zukunft über Eure Suchbegriffs-Kreationen schmunzeln.

Wir bloggen weiter, lassen uns auch in Zukunft von niemandem den Mund verbieten und werden Euch -sofern Ihr wollt- auch in Zukunft mit unseren Erlebnissen, Gedanken und sonstigen Ergüssen belästigen. Vielleicht entdecken ja im 2. Jahr des Blog-Bestehens ein paar mehr sonst so stumme Leser(innen) endlich die tolle Kommentar-Funktion unseres genialen Blog-Systems?!? 😉

Kleiner Blick in die Zukunft:
Derzeit arbeiten wir an einer kleinen Ratgeber-Reihe für Neueinsteiger in der „Szene“, die hier bald erscheinen wird.

So, nun fühlt Euch gedrückt, es ist ja schließlich heute zudem noch Valentinstag!!!

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Bist Du gesund?

SpicyDeluXXX schrieb am 26. Januar 2009

Wieder einmal großes Kopfschütteln bei uns. Zwei weitere junge Paare sind mit uns im Club und heizen die Stimmung im Spielwiesenbereich an. Alles sehr nett anzuschauen und anzufassen, speziell Blondi und ihre wirklich perfekten Brüste. Zum Glück haben wir es beim Streicheln der Brüste belassen und uns vorwiegend mit uns beschäftigt, denn was wir da zu fortgeschrittener Stunde bei diesen vier Leuten mitbekamen, war überhaupt nicht unser Fall.
Nachts gegen 2 Uhr waren wir nochmal im Club unterwegs und schauten den beiden anderen jungen Paaren zu, die auf der Spielwiese die Partner tauschten. Alles soweit ok, bis einer der Männer seiner Tauschpartnerin mit von Geilheit erfüllter Stimme von hinten (während er sie schon fast bestieg) ins Ohr flüsterte „Bist Du gesund?“ Und was dann folgte, dürfte man als Reaktion auf das (eventuell verhängnisvolle) Wörtchen „Ja“ deuten: Er fickte sie ohne Kondom. Kurz darauf ließ sich auch das andere Mädel vom Kerl der anderen Frau blank vögeln, am Ende sogar noch in den Arsch. Dämliche Kuh!
Am liebsten hätten wir gekotzt. Kopfschüttelnd, nachdenklich und mit einer gewissen Portion Ekelgefühl in der Magengegend verließen wir den Spielwiesenbereich.
Diese elendenden IDIOTEN! Diese Leute sind sich übrigens erstmals in diesem Club über den Weg gelaufen, kannten sich und die Seuchen ihres Gegenübers also vorher nicht. Der Depp, der die Frage „Bist Du gesund?“ stellte, hat doch in dieser Situation nicht wirklich mit einer anderen Antwort als „Ja“ gerechnet?!? Was hätte das Mädel denn sagen sollen?
„Nö, ich hab HIV, Hepatitis-C und der Pilz zwischen meinen Beinen juckt auch lustig. Aber mir gehts dank meiner Tabletten momentan gut.“
oder
„Klar bin ich gesund. Glaube ich zumindest, denn ich vögele gern mal blank mit fremden Männern. Steck ihn rein!“
oder
„Fick mich doch einfach, dann siehst Du es in ein paar Monaten, ob ich gesund war.“

Diese Antwortmöglichkeiten könnten wir beliebig fortführen, aber das lassen wir besser.

Junge, relativ gut bis sehr gut aussehende Leute spielen Russisch-Roulette mit sich und Anderen – wir hätten sie am liebsten von der Matte geprügelt. Nun verstehen wir auch so langsam, wieso uns ein Clubbetreiber im fernen Sauerland vor vielen Jahren mal erzählt hat, dass er, wenn er derartige Aktionen in seinem Club sieht, dazwischen geht, sich den Schwanz des Mannes krallt und schon mal höchstpersönlich das Gummi über den Dödel zieht.

Wir haben ja schon mal was zum Thema geschrieben und genau bei diesem Beitrag „Orgie ohne Gummi“ sehen wir in den Statistiken unseres Blogsystems immer wieder, wie viele Leute nach Eingabe von Suchbegriffen wie „ohne Gummi“ ect. in diesem Beitrag landen. Und diese Leute wollen sich gewiss nicht über die Risiken und die Vielzahl an lustigen Krankheiten informieren…

Klar macht es ohne Gummi mehr Spaß – da sind wir keine Ausnahme. Aber wenn wir ohne Gummi vögeln, dann miteinander.

Wir sind bestimmt keine Moralapostel, bei diesem Thema aber sind wir toleranzbefreit.

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Das Swingerclubsterben in Berlin

SpicyDeluXXX schrieb am 23. Januar 2009

Lang ist´s her, als wir das letzte Mal etwas geschrieben haben. Nicht, weil wir nicht wollten, sondern weil einfach nichts wirklich Mitteilungswertes geschehen ist. Wenn man mal von Weihnachten auf dem Klo, einem durchschnittlichen Silvester im Swingerclub und zehn echt tollen Tagen Aktivurlaub im Schnee absieht… (von denen wir uns gerade erholen).

Diesmal ein paar Gedanken zum aktuellen Swingerclubsterben in Berlin:
Das „Legeres“, Berlins wohl ältester Swingerclub (über 23 Jahre) hat seine Tore geschlossen. Nach dem plötzlichen Tod von Wolfgang, dem Betreiber des Clubs, hatte die „Gemeinde“ noch Hoffnung, dass der Clubbetrieb fortgeführt wird. Wir und einige andere Pessimisten allerdings rechneten damit, dass im Jahr 2009 irgendwann Schluss ist. Dem Legeres waren wir persönlich nicht allzu sehr verbunden, waren eher seltene Gäste, empfanden die Stimmung immer irgendwie drückend, hatten dort aber durchaus interessante und überaus geile Begegnungen (DANKE z.B. für unseren ersten Vierer mit zwei weiteren Mädels dort, also FFFM). Zudem bemerkte man speziell in diesem Laden, dass das in den anderen Clubs häufige (lästige) Party-People-Publikum und die Sehen/Zeigen-Fraktion dort weniger vertreten war, denn auf den Spielwiesen war eigentlich immer etwas los. Irgendwie schade um den in die Jahre gekommenen Club – immerhin eine Institution in der Swingerclublandschaft. Auf der Website ist zwar momentan von einem eventuellen Weiterbetrieb die Rede, aber wir sind da realistisch: Wir glauben nicht so recht an eine Wiedereröffnung, denn ohne reichlich Kohle in die Renovierung, Modernisierung und Sanierung der doch schon etwas überalterten Ausstattung zu stecken, wird das wohl nichts.

Update vom 20.02.2009:
Der Club öffnet nach rund 2 Monaten Schließung unter neuen Betreibern wieder. Wir sind gespannt, was sich in dem Laden getan hat und wie er sich entwickeln wird. Ob sie nun „Legere“ oder „Legeres“ heissen, wissen sie offenbar selbst noch nicht, zumindest deutet das Namens- und Domaindurcheinander darauf hin.

Update vom 04.11.2009:
Und nun ist das Legere(s) nach einem erneuten Wechsel der Front-Leute wieder dicht. Scheinbar wegen Umbauarbeiten bis Mitte Januar 2010. Wir glauben nicht so recht dran…

Update von Januar 2010:
Von Beständigkeit hat da auch noch niemand was gehört. Nun ist der Laden wieder richtig dicht. So langsam gruseln wir uns vor uns selbst. Können wir hellsehen?

Dann noch der andere Club, der nun unter neuem Namen und offenbar gaaaanz seriösem Konzept durchstarten will: Die Räumlichkeiten des „Youneed“ nennen sich nun „Düne 23“ und man betont extra auf der Website, dass „DÜNE 23 nichts mit dem YOUNEED gemein hat“. Als Youneed machte man schon in den letzten Wochen auf seriöse Wellness-Lounge mit Stunden- und Tageskarten (wie im Schwimmbad) und am Abend hatten an gewissen Tagen nur „VIPs“ (bedeutete dies etwa „Very illegally Poppen“???) Zutritt zu dem Laden. Was ein VIP ist und wie man es wurde, erfuhr man offenbar nur im persönlichen Kontakt, denn auf der Website stand nichts dazu. Echt geheimnisvoll.
Seit heute allerdings, scheint es auch keine VIPs mehr zu geben, denn die Website wurde ein wenig im Aufbau verändert und läuft auf einer neuen Domain. Jetzt ist von Stunden- und Tageskarten und der Möglichkeit der Locationbuchung für „private Veranstaltungen“ an bestimmten Abendenden die Rede. Na dann hoffen wir mal, dass dort nicht uninformierte Swinger das praktizieren, was im alten Youneed noch recht gern gesehen war…
Aufgrund des unserer Auffassung nach schon damals zu Swinger-Lounge-Zeiten wirren Club-Konzeptes und -mal diplomatisch ausgedrückt- zweier unnötiger „Vorkommnisse“ und Email-Diskussion zwischen den „alten“ Betreibern und uns, wollten wir nie Gäste des Youneed werden – wir können da sehr nachtragend sein. Es ist daher in unseren Augen nicht sonderlich schade um diese Location und besonders überrascht hat uns diese für jeden weitblickenden Realisten absehbare „Komplettänderung“ am Konzept auch überhaupt nicht (Swingerlounge soll nicht sein, dann machen wir halt mit neuem Firmennamen nen Sauna-/Wellness-Laden draus). Aber auch bei der „Düne 23“ (was für ein Name…) denken wir, dass in absehbarer Zeit der Markt seine Selbstreinigungskräfte aktivieren wird, denn Wellness und Sauna mit Sexverbot kann man für 25 EUR Tagespreis auch in einer vernünftigen, namhaften Therme hervorragend machen, dafür muss man nicht in den Grunewald fahren. Wir sind gespannt auf die Entwicklung und werden uns aufgrund der Promotion, welche derzeit noch immer auf Erotik- und Swingerplattformen für Veranstaltungen in der „Düne23“ betrieben wird, unseren Teil dazu schon denken…

Update von Januar 2010:
Auch die Wanderdüne ist seit Ewigkeiten dicht. Scheinbar wegen Sanierungsarbeiten nach Wasserschaden. Nur die wollen wohl nicht enden…

Das große Clubsterben hat also begonnen, der Markt wird (zwangs)bereinigt. Dies ist auch ein Ergebnis des im Hintergrund stattfindenden Konkurrenzkampfes der Swingerclub-Betreiber, die mit diversen schmutzigen Tricks seit langer Zeit einen miesen, selbstzerstörerischen Kleinkrieg führen, über den wir hier besser nicht näher berichten…
Wenn dies so weiter geht, bleiben nur noch 1-2 besuchbare Clubs übrig und halt die 24-Stunden-Schmuddel-Gangbang-Nutten-Läden mit überwiegend unangenehmem Publikum mit behaartem Rücken. Schade eigentlich. 🙁

Wir haben da übrigens so eine Vorahnung, welchen Laden es als nächstes trifft – zum Glück wahrscheinlich ein Club, in dem wir bisher nur 1x waren, da er auch von Beginn an ziemlich konzeptlos ist. Wäre für uns also auch kein Beinbruch, die Investoren tun uns aber schon echt leid. Aber wir schreiben besser keinen Clubnamen, denn sonst sind wir noch Schuld am Elend… 😎

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Die Simpsons im Swingerclub

SpicyDeluXXX schrieb am 16. Dezember 2008

Vergangenes Wochenende begegnete uns jemand im Club, den wir dort nie, nie, niemals erwartet hätten: Die Simpons – bzw. das Bild einer quitschgelben Gestalt der Simpsons-Sippe auf einer Herren-(bzw. Kinder- ???)Boxershorts. 😯

Getragen wurde dieser hoch-erotische Schlüpfer von einem Soloherrn, Typ „25jähriger, möchtegern-intellektueller Türke“, dem man so eine Unterwäsche eigentlich eher nicht zutrauen würde, wenn man ihm im normalen Leben gegenübersteht.

Der Träger dieses Club-No-Go´s ist uns nicht nur durch seine seidenglänzende, satinähnliche, bunt bedruckte Shorts negativ aufgefallen, sondern auch durch seine recht aufdringlichen Blicke, die er uns (speziell J.) bei seinen mehrfachen Versuchen, uns wortlos in beinahe jede Ecke des Clubs zu folgen, zuwarf. Unserem weiblichen Part war er letztendlich irgendwie unheimlich, sie murmelte irgendwann etwas von „Psychopath“, als er uns zu vorgerückter Stunde ein zweites Mal mit leicht irrem Blick in den Whirlpool nachstieg.

BITTE, BITTE liebe Männer:
Lasst Eure Simpson-Shorts, Star-Wars-Unterhemden, Fußball-Sammel-Klebebilder und andere lächerliche Liebestöter, die Euch Eure Mama zu Weihnachten schenkt, gefälligst im Umkleideschrank des von Euch favorisierten Clubs. Ansonsten braucht Ihr Euch nicht wundern, wenn man Euch aufgrund solcher Abartigkeiten meidet und von ganzem Herzen über Euch lacht. Und dies hat rein gar nichts mit Toleranz zu tun, denn irgendwo hört es einfach auf. 😈

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