Unser Venus-Wochenende ohne Messe-Trubel

JungAusBerlin schrieb am 20. Oktober 2008

Auch dieses Jahr haben wir es erfolgreich geschafft, NICHT zur Venus zu erscheinen. Wir hatten einfach keine Lust.

Wir fragen uns auch, wieso diese Messe nach unserem Empfinden gerade bei Nicht-Berlinern so angesagt ist, dass die Dating-Bereiche einschlägiger Seiten für das Messe-Wochenende mit Gesuchen dieser Messe-Touristen überquellen und in den Foren ständig die gigantische Freude über das Ereignis verbreitet werden muss, während die Paare aus Berlin diesen Freudentaumel i.d.R. nicht wirklich entwickeln wollen. Als wir das letzte Mal auf der Venus waren, nahmen wir uns vor, uns diesen Zirkus möglichst nicht mehr anzutun. Gemacht für den hässlichen, dreibeinigen, meist etwas ungepflegten Sexfilm-Konsumenten, der sich bewaffnet mit 0,4 Megapixel-Handy-Cam oder Billig-Knipse aus dem Baumarkt mit zahlreichen anderen Artgenossen an die Porno“sternchen“ anschleicht, um frisches Bildmaterial für die nächste Rubbel-Session im heimischen Wohnzimmer auf der siffigen Couch zu bekommen. Ebenso interessant und bemitleidenswert: Der typische Trottel vom Lande, der mal einen Ausflug vom Kuhstall in die Großstadt macht, sich an den nackten Tatsachen auf der Messe aufheizt und am Abend den erotischen Teil (er meint damit i.d.R. die zahlreichen Puffs) der Großstadt kennenlernen will. Nein danke, das ist nichts für uns. Klar, man kann ein paar Gratis-Kontaktmagazine, einige Käseblätter mit nackten Mädels, lila Plastiktüten, lustige Werbe-Porno-DVD´s und reichlich Flyer mit nach Hause nehmen – dies rechtfertigt aber für uns nicht den Ausblick auf genau die Leute, die uns z.B. auf unseren Ausflügen in die Swingerwelt besser nicht zu nahe kommen sollten. Aber irgendwie reizt uns ein Ausflug in den Zoo mal wieder. Vielleicht sind wir nächstes Jahr einfach mal wieder dabei und berichten hier unverblümt. 🙄

Notgedrungen waren wir am Samstag auf so einer Venus-Party. Aber aus Prinzip nicht in dem komischen, fast nur bei Berlin-Besuchern derzeit so angesagten „Supermega-Trendy-Lounge-Club“ ohne vernünftiger Website. Man kann sich an diesem Messe-Wochenende clubmässig auch nicht wirklich dem Motto entziehen, denn irgendwie heissen ja alle Partys in Swingerclubs an diesem Wochenende „Venus-Party“. Es wird einem im Gegensatz zu normalen Clubabenden aber meist auch nichts Besonderes geboten. Außer, ein Dorftrottel verirrt sich tatsächlich in die von uns genutzte Location – dem ortskundigen Taxifahrer sei Dank. Dann hätten wir evtl. was zum Lachen…, dies blieb uns jedoch zum Glück erspart – ebenso das typsche Erotikmessen-Publikum. Somit war es ein halbwegs netter Abend im Club, wenn auch der Altersschnitt für uns zu hoch war, so dass wir uns nicht der Leichenschändung strafbar machen wollten.

Dafür hatten wir aber mal wieder den „doofen Glotzer“ im Club, aber dieser Typ ist eine ganz eigene Geschichte wert, die wir demnächst evtl. mal niederschreiben werden. 😯

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Wir müssen da jetzt auch noch rein!

JungAusBerlin schrieb am 3. Oktober 2008


Wir waren mit einer Freundin im Club und haben es uns im Whirlpool gemütlich gemacht. Zunächst saßen wir mit einem weiteren Pärchen da drin, also zu fünft. Anfangs unterhielten wir drei uns eine ganze Weile nur über Gott und die Welt und genossen das Kribbeln der Luftblasen. Entspannung pur!

Nach einiger Zeit überkam es uns und wir begannen, uns etwas zu streicheln und zu küssen, sozusagen als kleines Vorspiel für den späteren Mattenbesuch. Wie es halt so ist, gesellten sich recht schnell weitere Leute dazu und wollten hautnah erleben, wie wir drei uns ein wenig aufgeilten. Zuschauen am Beckenrand reicht halt nicht jedem, also wurde es voller im Wasser. So nach 10 Minuten saßen wir mit insgesamt drei weiteren Paaren und zwei weiteren einzelnen Dreibeinern im Blubberwasser. Das war dann aber auch so langsam die Grenze des Erträglichen – 11 Leute sind unserer Auffassung nach die Kapazitätsgrenze dieses Whirlpools. Als sich dann noch ein weiteres (recht übergewichtiges) Paar ohne Anstand, Feingefühl und keinem Wort der Nachfrage, ob denn da noch ein Plätzchen für sie frei wäre (unsere Antwort wäre „Nein!“ gewesen), ins Wasser zwängte, war für unsere Begleitung und uns Schluss. Eng war es vorher schon. Aber unfreiwilligen Körperkontakt mit derart dreisten Menschen können wir alle drei nicht ab. Also traten wir den vorzeitigen Rückzug an und überließen diesen Amöben mit nem schnippischen Spruch in deren Richtung den Pool. Wir gingen nebenan duschen und siehe da: Als wir 2 Minuten später aus der Dusche kamen, war der Pool wieder fast leer. So richtig typisch. Deppen und Unterwassergrabbler wollen sich aufgeilen, vertreiben mit ihrer Rücksichtslosigkeit die Hauptakteure, fressen sich hinterher am Büffet den Frust von der Seele und wundern sich, wieso sie nen Scheiß-Abend hatten. Oh Mann…

Egal, wir hatten unseren Spaß und ließen es danach auf der Matte zu Dritt richtig krachen. Zuschauer hatten wir da zwar auch, aber bewahrten uns selbstredend eine gewisse Persönlichkeitszone um uns herum, was im Whirlpool nicht immer möglich ist.

Leute, wenn Ihr einen netten Abend in einem Club haben wollt, lasst Eure Manieren und Euer Feingefühl nicht zu Hause! Wir sind ja schon etwas abgehärtet, aber bei einem Anfängerpaar hätte der Auftritt gewisser Leute im Pool gereicht und es wäre u. U. der erste und letzte Clubbesuch gewesen.

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Fundstück der Woche: Orgie ohne Gummi

JungAusBerlin schrieb am 26. September 2008

Kopfschüttelnd stolperten wir über das Dating-Gesuch eines Paares auf einer Plattform:

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken

Wir wünschen viel Spaß beim gegenseitigen Einsauen und den darauf mit gewisser Wahrscheinlichkeit folgenden Arztbesuchen (lustiges Jucken oder Schlimmeres) inkl. möglichem schmerzvollem Tod. Die „selbstverständliche Kostenbeteiligung“ dürfte sich wohl eher auf die Allgemeinheit beziehen, die solchen Idioten die Behandlung ihrer Seuchen zahlen muss.
Zum Glück sind solche Leute aber die völlige Ausnahme in der „normalen“ Swingerszene.

Falls sich dieses Paar hier erkennt und uns jemals über den Weg läuft:
Haltet Abstand zu uns, denn wir ekeln uns vor Euch!

So, das war unser Wort zum Sonntag – ähhm… Weltverhütungstag.

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HURRA! Augenweide.com hat uns rausgeschmissen

JungAusBerlin schrieb am 19. September 2008


Zum Vergrößern der Todesanzeige bitte auf das Bild klicken

Über 5 Jahre waren wir Mitglied bei AW. Da will man uns aber nicht mehr haben und kündigt uns mit sofortiger Wirkung. Wir waren offenbar zu unbequem. Wie geil ist das denn??? 😯

>>HIER>> klicken, um den ganzen Artikel zu lesen

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Euer Pech, unser Glück

JungAusBerlin schrieb am 19. August 2008

Es war ein eher ruhiger Abend unter der Woche in einem Club vor kurzem. Waren längere Zeit das einzige Paar in der Location, was uns aber nicht weiter störte, da wir uns eher entspannen, miteinander die Zeit geniessen wollten und das Gespräch mit dem Clubbetreiber über Gott und die Welt auch ein netter Zeitvertreib war.

Irgendwann kam ein weiteres Pärchen, Sie war etwa 45 Jahre, Er etwa nochmal locker fünf Jahre älter, beide keineswegs unsere Zielgruppe (Details ersparen wir uns mal). Als sie den Barbereich betraten, kam ein kurzes „Hallo“ in unsere Richtung, was wir der Anständigkeit halber selbstverständlich erwiderten, dann verkrümelten sich beide in eine andere Ecke des Barbereiches. Wir kümmerten uns nicht weiter drum, waren zwischendurch mal (allein und ganz ohne Zuschauer) auf der Spielwiese, kamen irgendwann wieder an die Bar zurück und bekamen mit, dass das Pärchen nach rund 90 Minuten Aufenthalt in dem Laden wieder gehen wollte. Der Betreiber erzählte uns hinterher kopfschüttelnd, dass er folgenden Satz zu hören bekam, als er das Paar an der Tür nach ihrem Befinden befragte, als er sie verabschiedete:
„Naja, mit den beiden hatten wir ja kein Glück!“
Gemeint haben diese Vollpatienten uns damit.

  1. Hat dieses Paar zu keinem Zeitpunkt sein „Glück“ bei uns versucht, uns ausser dem „Hallo“ nie angesprochen und auch ansonsten nicht weiter beachtet. [Anm.: Danke, dass uns dies erspart blieb!]
  2. Wieso ist dieses Paar nicht in der Lage, aus einem für sie unbefriedigenden Abend das Beste herauszuholen? [Anm.: Zwangspoppen weil sonst keiner da ist? Nicht mit uns!!!]
  3. Nein, wir schämen uns überhaupt nicht, diesem seltsamen Paar scheinbar den Abend versaut zu haben.
  4. Wir hatten einen netten Abend – ÄTSCH!!!

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