Fundstück der Woche: Der ganz normale Vatertags-Wahnsinn

JungAusBerlin schrieb am 21. Mai 2009

Wir vertrieben uns die Stunden vor unserem Discobesuch u.a. mit dem Begutachten von ein paar Joyclub-Profilen und schauten seit Ewigkeiten mal wieder nebenbei gepflegt Porno. Dann trafen über Joyclub (kurz, bevor wir ins Nachtleben aufbrechen wollten) plötzlich Mails ein, mit denen wir nicht wirklich gerechnet hatten, zumal wir den Verfasser, einen 43jährigen Solomann, überhaupt nicht kannten und auch ansonsten nie in Kontakt zu ihm getreten sind. Nett, wie wir waren, teilten wir ihm mit, dass seine Nachricht wohl nicht für uns bestimmt war. Tja, und folgender Dialog kam dabei letztlich heraus:

Typ: Last uns in kontakt bleiben wenn ihr mögt.. ja das mit dem reellen treffen kennen wir nur zugut,,z.z haben wir einen kleinen streit das sich wieder legen wird euch zwein eine schöne wochenende vieleicht auf bald henry..kerstin

JungAusBerlin: Sorry, aber Deine Nachricht war bestimmt nicht für uns bestimmt, oder?

Typ: Ne an die heilige fee bist du das fieleicht oder ist der kobold dabei ders wieder richtet?

JungAusBerlin: Hier ist weder ne heilige Fee, noch irgend ein Kobold. Hier ist JungAusBerlin!!!

Typ: Heute ist ja vatertag hab ihr zuviel getrunken?Denke morgen neu lessen falls ihr dann noch wollt!

JungAusBerlin: Sorry, sind gerade erst beim 2. Bier. Was haben wir denn Deiner Meinung nach falsch gelesen? Würden gern mitlachen…

Typ: wir lassen es ihr seid zu jung schade euch das besste……….

Wir haben es dabei belassen. Sollte dies ein Vorgeschmack auf die Patienten sein, die uns in wenigen Minuten im Nachtleben erwarten, so haben wir schon ein wenig Angst.

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Neue Fernsehshow für Swinger

JungAusBerlin schrieb am 1. April 2009

Im Spätsommer 2009 startet die neue TV-Coaching-Show „Paar sucht Paar“ im Abendprogramm. Kandidaten dieses völlig neuen Softerotik-Sendeformats sind sexuell aufgeschlossene Paare und Swinger, die zwischen 20 und 65 Jahre alt sind und Lust auf Partnertausch haben. Mit Hilfe diverser Tests und Begleitung einer Psychologin werden die insgesamt 20 teilnehmenden Paare in fünf einstündigen Sendungen aufeinander eingestimmt. Nach jeder Sendung wählen die Zuschauer mit Hilfe einer 0137-Rufnummer ihre Favoriten aus. Vier Finalisten-Paare werden in einem Swingerclub den Partnertausch mit dem jeweils zu ihnen passenden Paar betreiben. Die Paare werden auch hierbei mit der Kamera begleitet und direkt nach dem Beischlaf getrennt zum Erlebten befragt. Die beiden Sieger-Tauschpaare fahren für zwei Wochen mit ihrem Show-Tauschpartner in den Luxus-Erotikurlaub, selbstverständlich getrennt von ihrem eigentlichen Partner.


Logonutzung mit freundlicher Genehmigung der Fa. CableX-Maniacs

Die Sprecherin der Produktionsfirma CableX-Maniacs wollte sich zum genauen Sendeplatz und dem Auftragssender bisher nicht äußern, die Moderation soll eine bekannte Ex-Pornodarstellerin übernehmen.

Unsere Meinung dazu:
Endlich mal wieder eine Sendung, die den Krawall-TV-Sender guckenden Dumpfbacken bestimmt eindrucksvoll zeigt, dass Swinger wirklich pervers und behandlungsbedürftig sind. Pfui Teufel…

Update vom 02.04.2009:
Ein Blick auf das Veröffentlichungsdatum der Story erklärt ihren Wahrheitsgehalt.
April, April … 😉
Wir konnten es einfach nicht lassen, nachdem unser Aprilscherz aus dem letzten Jahr so eingeschlagen hat und noch heute reichlich Besucher anzieht…

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Swingerclub-Geisterbahn in Hamburg

JungAusBerlin schrieb am 24. März 2009

In Hamburg ticken die Leute im Swingerclub offenbar anders. Nach längerer Zeit haben wir uns vergangenen Samstag wieder in den Club getraut, in dem wir vor längerer Zeit schon einmal „Opfer“ notgeiler Rentner wurden. Auch dieses Mal blieben uns Begegnungen der dritten Art nicht erspart.

1. Vorfall:
Der Rauch an der Bar war uns etwas zu heftig, also verzogen wir uns einen Raum weiter auf eine große Couchlandschaft (etwa 10 Meter lang, niemand sonst war da), um etwas durchzuatmen und nebenbei gepflegt Porno zu gucken. Es vergingen keine 2 Minuten und es pflanzte sich ein uraltes Paar (Er um die 70, Sie um die 60) einen Meter neben uns und begann sich zu befummeln und gleich darauf zu poppen. Echt geil, das erinnerte uns voll an die Situation auf der Spielwiese mit Oma und Opa. 😯
Wir verschwanden lieber.

2. Vorfall:
Kaum hatten wir es uns auf einer Spielwiese (ca. 12 qm groß) gemütlich gemacht, gesellte sich ein leicht ungepflegt wirkendes Paar (ca. 45 Jahre alt) zu uns und legte sich in ca. 30 cm (!!!) Entfernung wortlos neben uns, zog sich aus, begann die Hände in unsere Richtung wandern zu lassen und „Er“ kam mit seinem Kopf bedrohlich nah in Richtung von J.´s Muschi (passender Spruch wäre gewesen: „Willste ein Foto haben?“). So etwas dreistes haben wir in dieser geballten Ladung noch nicht erleben müssen. Als die beiden endlich bemerkten, dass sie bei uns nicht landen konnten, zogen sie bedient ab und grummelten dabei irgend etwas unverständliches.

3. Vorfall:
Wir tranken zu später Stunde den vorletzten Drink an der Bar, da fing der leicht dumm wirkende Solomann neben unserem Weibchen an, den an der Bar laufenden Porno zu kommentieren und ließ sich den Begriff „niveaulos“ von uns erklären. Schon den halben Abend versuchte er bei allen möglichen Solofrauen und Paaren sein Glück, nun waren offenbar wir an der Reihe. Ohne sich weiter vorzustellen, bot er frech J. an, ihr (wie im Porno) die Muschi zu lecken. Die Antwort auf dieses großartige Angebot könnt Ihr Euch sicherlich denken…

Über andere Kleinigkeiten, die uns an diesem Abend störten (extreme Unruhe durch Soloherren, ekeliges Essen, unattraktives Publikum), lassen wir uns hier nicht ausführlich aus. Dabei gefällt uns der Club als solches eigentlich ganz gut, nur das Publikum lässt leider zu wünschen übrig.

Fazit:
Da waren wieder einmal freche Menschen, die offenbar jegliches Gefühl für die Realität verloren haben. Wir sind ja wirklich gern und oft unterwegs, aber in Hamburg erlebten wir nun wiederholt Geisterbahn-Feeling.

P.S.: Und kann uns endlich mal jemand erklären, wieso es in Hamburg Sitte ist, sein Glas an der Bar mit einer Zigarettenschachtel zu dekorieren (also abzudecken), wenn man mal kurz oder länger seinen Barhocker verlässt? Trinken Hamburger sonst gern mal aus Gläsern anderer Leute oder spucken sie dort gar hinein? Sollten auch Nichtraucher besser eine Schachtel dabeihaben? Diesen Glas-Dekorations-Fetisch haben wir woanders bisher nie so erlebt… :mrgreen:

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Einsteigertipps Teil 4: Tipps für einen angenehmen Swingerclubbesuch

JungAusBerlin schrieb am 20. März 2009

Hier kommt der 4. und vorerst letzte Teil unserer kleinen Reihe mit regelmäßigen Tipps für „Anfänger“.

In kleinen, verdaulichen Häppchen in Form von unterteilten Themenbereichen möchten wir Neueinsteigern die Angst vor dem ersten Swingerclub-Besuch nehmen und um typische Fallen herumlotsen.

Wir wünschen Euch eine informative Zeit und hoffen, dass Ihr mit unseren Tipps etwas anfangen könnt, damit Euch der Einstieg etwas leichter fällt!


Einsteigertipps Teil 4:
„Tipps für einen angenehmen Swingerclubbesuch“ +Videoclip!!!

Die in unseren Augen grundsätzlich wichtigen Punkte haben wir in den letzten Beiträgen behandelt. Nun wird es Zeit, Euch abschließend noch ein paar “Insider”-Tipps und Kniffe mit auf den Weg zu geben, damit der Clubbesuch auch reibungslos verläuft. Ganz am Ende dieses Beitrages machen wir Euch noch ein Angebot, mit dem Ihr mit unserer Hilfe die letzten Schritte gehen könnt.

❗ Abschließende Tipps für einen angenehmen Clubbesuch: ❗

  • Ihr solltet zwar vorher über das Thema und mögliche Situationen im Club sprechen, aber (sofern Ihr Euch einig seid) die Sache nicht totquatschen. Es kommt nämlich meist anders, als gedacht. Und zwar im positiven Sinne. Hinterher fragen sich nämlich viele Neueinsteiger, wieso sie sich so viele Gedanken gemacht haben.
  • Sucht Euch einen Club aus, der modern eingerichtet, namhaft und nicht zu billig ist. Gebt lieber ein paar Euro mehr aus, denn in Läden, in die man als Paar am Samstag Abend für 20,- EUR inkl. Getränke, Buffet, Sauna & Co reinkommt werdet Ihr als Neueinsteiger-Paar meist keine Freude haben. Zum Swingerclub umgebaute Einfamilienhäuser mit lieblos auf dem Fußboden verteilten Matratzen, einer 2,50 Meter-Ikea-Partykeller-Bar und Gästen auf Kegelclub-Niveau sind für einen guten Einstieg auch eher hinderlich.
  • Nutzt die Clubführer, unabhängige Besucher-Berichte in Diskussionsforen wie z.B. von Joyclub (Club-Gästebücher schlecht laufender Läden sind oft geschönt und geben nicht die Wirklichkeit wieder) oder die Tipps von Leuten, mit denen Ihr auf einer Wellenlänge liegt und die bereits über Erfahrungen in dem Bereich verfügen.
  • Brezelt Euch zuhause auf. Frisch rasierte, bzw. gestutzte Gesichter und Intimbereiche kommen bei der Mehrheit der Leute besser an, als ungepflegt wirkender Wildwuchs. Geht frisch gewaschen, wohl duftend und gut gelaunt los.
  • Auch wenn es noch so aufregend ist: Fahrt nicht erst 10x zögernd durch die Straße des Clubs, lauft nicht 20x ängstlich an der Tür vorbei. Seid mutig, bitte klingelt gleich beim 1. Mal. Es gibt doch keinen Grund zu zögern, denn Ihr habt Euch gut auf den Abend vorbereitet und Ihr wollt doch da endlich rein!?! Glaubt uns, nach wenigen Minuten im Club beim ersten Glas Sekt an der Bar ist die ganze Aufregung schon fast verflogen!
  • Sagt dem Clubbetreiber gleich am Anfang Eures Besuches, dass Ihr Einsteiger/Erstbesucher seid. So wird Euch der Club gezeigt und erklärt. Das Personal ist nett und hilfsbereit, scheut Euch also nicht, Fragen zu stellen.
  • Geht auf Entdeckungstour im Club. Vielleicht erst mal in die Sauna oder in den Whirlpool? Oder mal schauen, was andere Paare so auf den Spielwiesen treiben? Traut Euch, es gibt keinen Grund, am Barhocker festzuwachsen.
  • Haltet Euch an Eure vorher miteinander festgelegten Spielregeln. Also keine Alleingänge, nicht gleich die „Sau rauslassen“, sondern MITEINANDER in neue Momente eintauchen.
  • Diskussionen, Streit und Eifersuchtsanfälle gehören nicht auf die Spielwiese. Wenn Ihr Redebedarf habt, zieht Euch von dort zurück und klärt die Sache, ohne andere Clubbesucher damit zu beeinträchtigen (Gelaber von anderen Leuten kann nämlich echt abtörnend sein).
  • Wenn auch nur einer von Euch beiden gehen möchte, so ist dies diskussionslos zu akzeptieren, es sollte der Nachhauseweg ohne Vorwürfe, ohne Stress und Ärger angetreten werden und darüber geredet werden. Ihr könntet zum Beispiel auch ein „geheimes“ Zeichen ausmachen, welches Euch hilft, eventuelle kritische Momente (Eifersucht, Unwohlsein, Überforderung) zu verhindern und welches das Signal für „Rückzug“ ist.
  • Auch wenn die alkoholischen Getränke meist inklusive sind und man glaubt, dadurch etwas lockerer zu werden: Ihr wollt den Abend und Eure Eindrücke doch bewusst erleben, oder? Zudem besteht sonst die Gefahr, dass Ihr Dinge tut, die Euch später leid tun oder dass Ihr unangenehm auffallt. Alkohol vermindert beim Mann die Potenz, was enttäuschend für die Lady(s) sein könnte. Übertreibt es daher bitte nicht, denn der Alkohol hat schon vielen Leuten den Abend im Club versaut.
  • In den Clubs ist es i.d.R. üblich, sein leeres Glas bei der nächsten Getränkebestellung mitzubringen und dem Bar-Personal dadurch die Arbeit des ständigen Abräumens zu erleichtern. Im Club (= kein Restaurant, keine Cocktailbar) gibt es also keinen leibeigenen Kellner, der nur darauf wartet, Euch Eure Gläser oder das Geschirr hinterher zu räumen.
  • In den meisten Clubs darf noch geraucht werden, meist entgegen geltender Nichtraucherschutzgesetze (noch) im gesamten Bar-Bereich, selten gibt es einen separaten Raucherraum. Nehmt bitte Rücksicht auf anwesende Nichtraucher! Im Wellness- und Spielwiesenbereich ist das Rauchen oder die Mitnahme von Getränken jedoch nicht erlaubt!
  • Seid freundlich zu den anderen Clubbesuchern, ein Lächeln kann nie schaden. Es frisst Euch niemand auf und mit ein wenig Offenheit kommt man leichter ins Gespräch. 😉
  • Zur Freundlichkeit gehört auch Rücksichtnahme: Wenn Ihr eine Spielwiese oder eine andere Club-Einrichtung nutzt, hinterlasst sie in einem sauberen Zustand, so dass auch nachfolgende Paare diesen Ort nutzen können. Also legt mindestens ein Handtuch drunter, achtet auf eventuelle Hinterlassenschaften und entfernt sie bei Bedarf.
  • Kondome schützen!!! Sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber Idioten gibt es halt leider auch selten mal in Swingerclubs. Schützt Euch bitte, Gummis liegen in jedem guten Club in ausreichender Anzahl in Griffnähe aus.
  • Es ist Euer Abend. Genießt ihn! Wenn Ihr Fragen habt, stellt sie. Seid locker, denn es passiert nichts, was Ihr nicht auch wollt und zulasst. Es nimmt Euch niemand übel, wenn Ihr erstmal nur unter Euch bleiben wollt oder dem Geschehen im Club vorerst nur zuschauen wollt, ohne selbst sexuell aktiv zu werden. Der abgedroschene Spruch (oh, was hassen wir ihn) „Alles kann, nichts muss“ ist die Grundeinstellung. Wenn Ihr etwas nicht möchtet oder Euch jemand unangenehm auf die Pelle rückt, unternehmt etwas. Ein freundliches „Sorry, wir würden gern unter uns bleiben“ oder das sanfte Wegschieben der Hand sind ausreichend. Falls es nichts bringt (was ganz selten auch mal vorkommen kann), beschwert Euch sofort (am nächsten Tag per Email bringt rein garnichts mehr) beim Personal oder notfalls beim Clubbetreiber. Ihr wollt einen netten Abend haben und es gibt keinen Grund, sich diesen Abend von einem Idioten (der auch noch gerade an dem Abend im Club ist, an dem Ihr Eure Premiere habt) versauen zu lassen. Als Neueinsteiger genießt ihr zudem sowas wie „Welpenschutz“, d.h. jeder klar denkende Clubbetreiber will, dass Ihr Euch wohl fühlt, denn Ihr seid seine potenziellen, künftigen Stammgäste.
  • Lasst Eure Eindrücke des ersten Abends in Ruhe sacken und unterhaltet Euch (z.B. am nächsten Tag) ganz in Ruhe z.B. bei einem Glas Wein über das Erlebte. Seid unbedingt ehrlich zueinander und findet heraus, ob das was für Euch sein könnte. Falls auch nur einer von Euch „Nein, das ist nicht mein Fall“ sagt, dann ist dies vom anderen Partner 100%ig zu akzeptieren, ansonsten schadet jeder Versuch des Überredens oder ständig Nachzubohrens Euch und langfristig der Beziehung. Falls Ihr jedoch beide ehrlich und übereinstimmend mit diesem berühmten Leuchten in den Augen sagt „Ja, das war cool, wann gehen wir wieder hin???“, dann HERZLICH WILLKOMMEN! Entdeckt Eure Erotik neu, in Eurer Geschwindigkeit (man muss nichts überstürzen) und mit Euren individuellen Grenzen. Aber bleibt Euch und Eurer Linie dabei immer treu. Das Erweitern des eigenen sexuellen Horizontes kann eine wahnsinnig spannende und auch witzige Sache werden.

So, nun ist unsere kleine Beitragsreihe (fast) beendet. Wir haben aus unserer Sicht geschrieben, was wir Neueinsteigern gern mit auf den Weg geben wollen. Sicherlich sind nicht alle Eventualitäten hier behandelt worden, dies war auch überhaupt nicht unser Anliegen. Wir hoffen aber dennoch, dass wir Euch in irgend einer Hinsicht weiterhelfen konnten und sich die Arbeit, die in dieser Reihe steckt, auch gelohnt hat. Wer bis hier durchgehalten und alle Teile unserer Tippreihe gelesen hat, verfügt offenbar über ein reges Interesse an einem Ausbau des eigenen sexuellen Horizontes, jenseits angeblicher gesellschaftlicher Tabus.
Daher: Worauf warten? Lebt Eure Träume!
Wir wünschen Euch hierbei gutes Gelingen und vor allem viel Spaß.

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Damit nach soooo viel Text der Spaß nicht zu kurz kommt, zum Abschluss noch ein kleines Video zum Thema „Wie werden wir Swinger“. Wirklich genial gemacht. Aber bitte nicht zu ernst nehmen… 😉

Da auch wir gern nette Leute kennenlernen und wir persönlich mit Profi-Swingern wenig anzufangen wissen, bieten wir interessierten Neueinsteiger-Einzeldamen und Paaren an, Euch auch im „Real-Life“ an die Hand zu nehmen, Eure Fragen zu beantworten oder mit Euch gemeinsam einen Swingerclub zu besuchen. Selbstverständlich ist dies sympathieabhängig, denn wir tun dies auf rein freiwilliger Basis in unserer knappen Freizeit. Interesse daran? Dann bitte folgenden (kleiner geschriebenen) Abschnitt lesen:

Unser Unterstützungs-Angebot an Euch:
Seit Dezember 2007 sind wir Joyclub-Swingerpaten, wir haben aber schon lange vor unserer (freiwilligen und unbezahlten) „Tätigkeit“ als Swingerpaten bereits einzelnen Frauen und Paaren erfolgreich die Angst vor einem Clubbesuch genommen. Die Grundidee der Joyclub-Swingerpatenschaften ist, unerfahrenen Joyclub-Mitgliedern die Schwellenangst vor dem ersten Clubbesuch zu nehmen. Swingerpaten sollen an die Hand nehmen und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Und genau dieses Angebot möchten wir Dir/Euch hier auch außerhalb von JC unterbreiten. Die „Patenschaft“ kann sich auf Hinweise und Tipps per Email beschränken oder auf ein persönliches Treffen zwecks Informationsaustausch hinauslaufen. Auch ein gemeinsamer Clubbesuch wäre nach einem ersten Kennenlernen grundsätzlich drin.

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Ansprechen können uns Paare und einzelne Frauen, vorrangig aus dem Großraum Berlin (PLZ-Gebiet 1). Altersmäßig können wir uns vorstellen, Frauen und Paaren zwischen 18 und etwa 42 Jahren zur Seite zu stehen, da wir denken, dass dies die Altersgruppe ist, in die wir uns am besten hineinversetzen können – wir denken, dies ist neben einer gewissen Sympathie die Grundvoraussetzung.

Wir sind keine großen Chatter oder Email-Schreiber, sondern bevorzugen ab einem gewissen Punkt eher das Telefonat oder persönliche Treffen (z.B. in einer Kneipe).

Wir geben auch zu bedenken, dass sich unser Angebot in erster Linie auf die Beratung und ggf. auch Clubbegleitung bezieht und sexuelle Aktivitäten mit uns darin nicht automatisch enthalten sind. Inwieweit man sich dennoch sehr sympathisch ist und dann vielleicht Lust aufeinander bekommt, steht in den Sternen, dies sollte aber niemals vorausgesetzt oder gar von vorn herein angestrebt werden.
******************

Eine Übersicht rund um die Joyclub-Swingerpaten und eine Liste der Paten in Eurer Nähe findet Ihr HIER.
Solltet Ihr Interesse an einer Patenschaft haben, so nehmt einfach Kontakt zu uns auf. Nähere Infos zu uns auch auf unserer Info-Seite , dort findet sich auch unsere Emailadresse.

Liebe Grüsse
Eure „Patentante“ und Euer „Patenonkel“


Übersicht aller bisher erschienenen Beiträge unserer Beitragsreihe

Sollten uns weitere Tipps einfallen oder Ergänzungen nötig sein, so werden wir die entsprechende Beitagsseite entsprechend anpassen. Ihr dürft Eure Kommentare (Meinungen, Fragen, weitere Tipps) gern hier drunter setzen.

Ein Hinweis noch: Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Jegliche Nutzung und Verbreitung außerhalb dieser Website -auch auszugsweise- bedarf unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung. Entsprechende Hinweise zu den Spielregeln findest Du HIER.

Dieser Tipp wurde zuletzt aktualisiert am 21.07.2019

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Einsteigertipps Teil 3: Kleidung im Swingerclub

JungAusBerlin schrieb am 13. März 2009

Unsere kleine Reihe mit regelmäßigen Tipps für „Anfänger“ ist gestartet. Hier ist der 3. Teil.

In kleinen, verdaulichen Häppchen in Form von unterteilten Themenbereichen möchten wir Neueinsteigern die Angst vor dem ersten Swingerclub-Besuch nehmen und um typische Fallen herumlotsen.

Wir wünschen Euch eine informative Zeit und hoffen, dass Ihr mit unseren Tipps etwas anfangen könnt, damit Euch der Einstieg etwas leichter fällt!


Einsteigertipps Teil 3:
„Kleidung im Swingerclub“

Die Klamottenfrage beschäftigt viele Neueinsteiger offenbar mehr, als die Auswahl eines geeigneten Clubs. Keine Frage, es ist schon wichtig, sich Gedanken um die passende Kleidung zu machen, man sollte es aber auch nicht übertreiben und sich nicht verrückt machen. Wir geben auch zu bedenken, dass ein Swingerclub kein Laufsteg ist.
In diversen Foren wie z.B. Joyclub finden sich unzählige Beiträge, die sich um die Bekleidung im Club drehen, es herrscht also oft Unsicherheit unter den Neueinsteigern. Nachfolgend haben wir mal ein paar Tipps verfasst, die Euch Anregungen mit auf den Weg geben und um ein paar Fettnäpfchen bezüglich der Klamottenfrage herumlotsen sollen. Ferner klären wir auf, was man noch so mitnehmen sollte, wenn es in einen Club geht und welche Utensilien der Club für Euch bereit hält.

Was zieht man da an?
Nun ja, die Frauen haben es relativ leicht, während es für die Männer schon etwas komplizierter wird, etwas Passendes zu finden.

Für die Lady:
Nette Dessous, Catsuit, Corsage, Overknees, Netz-Kleid, Babydoll, Mini-Rock, raffiniert geschnittenes Cocktailkleidchen, was Knappes, was Halbtransparentes – einfach sexy halt. Die Möglichkeiten sind so vielfältig… Dazu z.B. Pumps, schicke Sandalen, Stiefel oder anderes nettes Schuhwerk. Badelatschen sind an Frauenfüßen in Swingerclubs (zum Glück) eher selten zu sehen.

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Und nun zum Mann:
Beim Mann wird es schon schwieriger: Netter Slip (Hotpants, Retro-Shorts, …) und obenrum entweder nichts oder z.B. ein dunkleres eng geschnittenes Shirt, Netzhemd oder Tank-Top (kein olles T-Shirt, sondern ein feineres aus der Wäscheabteilung). Beliebt sind auch halbtransparente Kleidungsstücke (Slips, Shirts). Es darf auch ruhig etwas Ausgefallenes (z.B. ein Herrenrock, Chaps, Lack oder Leder, ect.) sein, einfach mal in entsprechenden Shops umsehen.

Gentleman-Outfits für den Swingerclub
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Unten herum beim Mann:
Beim Schuhwerk für den Mann gehen die Meinungen auseinander, da Männer hier nicht so viel Auswahl haben, wie eine Frau mit Schuh-Tick. Viele Männer tragen daher Badelatschen in einem Swingerclub. Die sind zwar bequem, aber nicht wirklich sexy. Wer sich hierzu entschließt, sollte sich wenigstens für das schlichte, unauffällige Modell entscheiden und die bunten Adiletten oder tuckige Flip-Flops besser zuhause lassen. Socken und/oder ungepflegte Füße töten übrigens jegliche Rest-Erotik. Ansonsten tragen manche Männer schicke Slipper, schickere Sandalen (z.B. Römersandalen), Sneakers, Boots (sauber und nicht nach Straßenschuh aussehend) oder auch Tai Chi Schuhe, bzw. Kung Fu Slipper – wobei auch dies irgendwie seltsam bei einem Mann aussieht, der im Slip an der Bar sitzt. Das Schuhwerk beim Mann ist also eine Sache des persönlichen Geschmackes und des Mutes.

Absolute Bekleidungs-No-Go´s:
Jegliche ausgeleierte oder verwaschene Unterwäsche hat in einem Club nichts zu suchen. Erspart den anderen Clubbesuchern bitte das 5,- EUR-Plastik-Negligé vom Grabbeltisch, diese Billigwäsche sieht meist einfach nicht aus. Den Mann auch bitte keinesfalls in weiße Baumwoll-Feinripp-Unterwäsche oder bunte Riesenschlüpfer (Simpsons-Unterwäsche ist nicht erotisch!) stecken. Und String-Tangas finden zwar manche Männer an sich selbst schick, dies sieht die Frauenwelt im Club aber meist etwas anders. Völlig einfallslose Gestalten (vorwiegend einzelne Männer) tragen auch im Extremfall nur ein Handtuch um die Hüften gewickelt, dies allerdings wird von anderen Clubbesuchern meist als optisches „No-Go“ nicht so gern gesehen, somit fällt ein solch unkreativer Handtuchgeist eher negativ auf – daher bitte nicht nachmachen.

Hals und Beinbruch
Manche Leute laufen im Club einfach barfuss herum, dies allerdings ist aus Sicherheitsgründen nicht in allen Bereichen eines Clubs (z.B. Rutschgefahr im Wellness-Bereich) gern gesehen, zudem besteht (wie in jedem öffentlichen Bereich) auch eine gewisse Fußpilz-Infektionsgefahr. Zudem ist es auch recht unlecker, die WC-Bereiche barfuß zu betreten, das würde man wohl auch in keiner Discothek tun. Deshalb empfehlen wir jedem Clubbesucher das Tragen irgendwelcher Schuhe/Latschen. Bedenkt auch, dass High-Heels zwar toll aussehen, aber in Nassbereichen keine Trittsicherheit gewährleisten und auch meist keine Feuchtigkeit (wie z.B. im Duschbereich, am Pool, ect.) vertragen. Daher kann es nicht schaden, für ausgiebige Aufenthalte im Wellness-Bereich evtl. ein zweites Paar (z.B. Sandalen, Latschen, ect.) im Schrank bereit zu halten, um sich die drohende Blaulichtfahrt aus der Wellness-Oase des Clubs direkt ins Krankenhaus zu ersparen.

Sonderfall „Abendgarderobe“:
Manche (wenige) Clubs schreiben ihren Besuchern vor, generell, zu speziellen Events, in bestimmten Bereichen (z.B. Bar- und Restaurant) oder bis zu einer festgelegten Uhrzeit in Abendgarderobe zu erscheinen und lediglich im Spielwiesenbereich oder z.B. nach 24 Uhr in Dessous herumzulaufen. Abendgarderobe heißt hier, dass die Dame z.B. das „kleine Schwarze“ und der Herr mindestens ein Sakko mit gepflegter Hose trägt – also so, wie man zur einer gehobeneren Veranstaltung erscheinen würde. Jeans und Turnschuhe sind dann ein absolutes No-Go, denn es herrscht strenger Dress-Code. Da man sich in einem Club regelmäßig zwischen dem Bar-, Wellness- und Spielwiesenbereich hin-und-her bewegt, empfinden wir persönlich diese ewige Umzieherei als nervig und anstrengend. Klar, das Auge isst mit, aber irgendwo hört es für uns auf. Wenn wir in einen Club gehen, wollen wir uns keine Gedanken über den ständigen Klamottenwechsel machen, deswegen bevorzugen wir für uns die Clubs, in denen uns dies erspart bleibt.

Sonderfall „Motto-Party“:
Gelegentlich veranstalten Swinger- und Pärchenclubs auch Mottopartys. Hier kann auch ein bestimmter Dress-Code vorgegeben sein, an den man sich im Interesse der anderen Gäste auch halten sollte. Zur „FKK-Party“ erscheint Frau also besser nicht im Negligé und zur „Lack- und Leder-Party“ könnte die rosa-Spitzenwäsche mit Plüsch-Besatz eher für fragende Blicke sorgen. Ihre Motto-Partys und Veranstaltungen mit Dress-Code veröffentlichen die Club-Betreiber i.d.R. rechtzeitig auf ihren Websites und in den Veranstaltungshinweisen diverser Internet-Plattformen, wie z.B. von Joyclub.

Wo die Klamotten kaufen?
Schaut Euch doch erst einmal die einschlägigen (Online-)Shops an, um einen ersten Überblick über das vielfältige Angebot und die Preise zu erhalten. Abseits der großen Sexshopketten gibt es viele Läden und Online-Shops, die etwas ausgefallenere und vor allem qualitativ höherwertige Wäsche anbieten. Auch in Gothic-Klamottengeschäften finden sich oft günstige und passende Wäschestücke, die nicht wie „Von der Stange“ aussehen und die man auch durchaus tragen kann, ohne der Gothic-Szene anzugehören. Wir würden Euch außerdem eher raten, in einem Laden vor Ort auf Shopping-Tour zu gehen, da Ihr so gleich die Qualität und Passform prüfen könnt.

➡ Ganz wichtig ist, dass man sich in seiner Kleidung wohl fühlt und sich nicht verkleidet vorkommt. Und nochmal: Ein Swingerclub ist kein Laufsteg!!! Solange das Outfit gepflegt, aber auch dem erotischen Ambiente angepasst ist, kann eigentlich nichts schief gehen.

Muss man irgend etwas in den Club mitbringen?
Vor allem gute Laune, Neugier und Lust auf Erotik. Ach so, Bargeld für den Eintritt (EC- oder Kreditkarten akzeptieren die wenigsten Clubs) solltet Ihr noch einpacken, genauso wie ein paar Klamotten (Dessous, Schuhe) für den Clubabend und noch evtl. ein Haargummi für die Dame (für Sauna- und Poolaufenthalte). Wer der Meinung ist, Gleitgel, Sexspielzeug oder spezielle Kondome (Übergröße, latexfrei, mit Geschmack, ect.) zu benötigen, sollte sich dies noch einpacken – z.B. in eine kleine Handtasche. Ansonsten braucht man nichts mitzubringen. Seine Sachen verstaut man in einem abschließbaren Schrank, ähnlich den Schränken in einem Schwimmbad. Den Schlüssel für diesen Schrank gibt man i.d.R. an der Bar ab, wo er sicher verwahrt wird. Kondome (für normalgroße „DIN-Norm-Schwänze“), Massageöl (Vorsicht: Nicht immer kondomfreundlich!), Handtücher, Deo, Duschgel, Wattestäbchen, Fön und Co gibt es i.d.R. im Club, manchmal sogar Badelatschen. Wer es ganz genau wissen will, liest die Ausstattungshinweise auf der Website des auserwählten Clubs oder ruft einfach vorher mal an und fragt nach.

Im nächsten und vorerst letzten Beitrag versuchen wir, Euch abschließend u.a. ein paar „Insider“-Tipps und Kniffe mit auf den Weg zu geben, damit der Clubbesuch auch reibungslos verläuft.


Im nächsten (vorerst letzten) Teil geht es um das Thema
Tipps für einen angenehmen Clubbesuch

Übersicht aller bisher erschienenen Beiträge unserer Beitragsreihe

Sollten uns weitere Tipps einfallen oder Ergänzungen nötig sein, so werden wir die entsprechende Beitagsseite entsprechend anpassen. Ihr dürft Eure Kommentare (Meinungen, Fragen, weitere Tipps) gern hier drunter setzen.

Ein Hinweis noch: Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Jegliche Nutzung und Verbreitung außerhalb dieser Website -auch auszugsweise- bedarf unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung. Entsprechende Hinweise zu den Spielregeln findest Du HIER.

Dieser Tipp wurde zuletzt aktualisiert am 21.09.2020

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