Die Fussball-EM und ihre Auswirkung auf unser Wochenende

JungAusBerlin schrieb am 27. Juni 2008

Ein neuer Club namens „Fabriklounge“ eröffnet diesen Samstag in Berlin.

Wir haben lange gezögert, ob wir uns die Eröffnungsparty antun wollen, denn diese Opening-Partys sind nach unserer Erfahrung i.d.R. recht dröge und ätzend. Alle wollen nur gucken, quatschen einen mit blödem Zeug voll, die Konkurrenz lässt sich evtl. blicken oder schickt Spione, kaum jemand kommt auf die Idee aktiv zu werden, die Stimmung lässt zu wünschen übrig, …
So zumindest unsere Erfahrung mit derartigen Eröffnungen. Dann gehen wir halt am Sonntag hin, dachten wir uns. Kostet nur rund die Hälfte (Reinfall-Risiko daher geringer), das Betreiberteam hat aus dem stressigen Eröffnungsabend gelernt, alles etwas ruhiger, aber mit der Chance auf einen netten Abend ganz ohne diese „Wir-müssen-bei-jeder-Eröffnung-anwesend-sein“-Gestalten. Haben uns wirklich drauf gefreut, endlich mal wieder an einem Sonntag in einen Club zu gehen und diesen Termin vor rund einem Monat fest eingeplant. Aber nun ist Deutschland im EM-Finale und das Spiel am Sonntag gegen Spanien wollen wir auch nicht verpassen. Wir sind zwar ganz und gar keine Fussball-Fans, das Fieber hat uns aber seit dem Viertelfinale doch gepackt. Und wenn Deutschland Europameister wird, kann man doch nicht (fast) allein in nem neuen Club sitzen und sich wundern, wieso die Leute an diesem Abend eher was anderes machen, als in einen Swingerclub zu gehen.

So ein Mist aber auch. Wir sind echt noch am rätseln, was wir am Samstag machen…
Wollen wir mal hoffen, dass unsere Mannschaft am Sonntag vernünftig spielt und gewinnt, denn andernfalls gibts von uns richtig Ärger wegen unnötig entgangener Sexy-Time in nem neuen Club!

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Einsilbiger Dialog an der Bar

JungAusBerlin schrieb am 15. Juni 2008

Kurzer und für viele Soloherren typischer aber durchaus wirklungsvoller Dialog gestern im Club zu später Stunde, kurz bevor wir abhauen wollten:

Ekeliger, 55jähriger Türke mit Halbglatze: „Kann ich mich neben Euch setzen?“ [Anm.: Er saß vorher 2 Plätze weiter an der Bar und wurde nun größenwahnsinnig]
JungAusBerlin / Sie: „Naja, es sitzt ja gerade keiner dort.“
Ekeliger, 55jähriger Türke mit Halbglatze: „Na, wie gehts?“
JungAusBerlin / Sie: „Bis eben noch gut.“
Ekeliger, 55jähriger Türke mit Halbglatze: „Wollen wir was zusammen machen?“ [Anm.: Er meint poppen]
JungAusBerlin / Sie: „Nö.“
Ekeliger, 55jähriger Türke mit Halbglatze: „Macht nichts.“
JungAusBerlin / Sie: „Finde ich auch.“

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Uns wollte wohl jemand abzocken. Vergeblich!

JungAusBerlin schrieb am 9. Juni 2008

supermaninlove babybelle hoodJetzt mal was Ärgerliches:
Am 10.05.2008 sollte in Berlin-Mitte eine (Swinger-/Sex-)Party für junge Leute starten. Im Vertrauen auf die Seriosität der Gastgeber (wir waren schon mal auf einer Party von denen) leisteten wir im Vorfeld Vorkasse für die Veranstaltung. Dass dies unser erster Reinfall nach über 10 Jahren Internetaktivität mit unzähligen Vorkassegeschäften werden sollte, ahnte niemand.

Nachdem die Gastgeber ohne Vorankündigung die Party haben ausfallen lassen und wir mit mehreren anderen verdutzten jungen Paaren vor der benannten Location (es sollte eine Stadtvilla mit diversen Extras sein, ein Spät-DDR-Plattenbau war es jedoch) standen, erreichte uns und wohl auch alle anderen Vorkasse-Gäste am nächsten Tag eine Mail mit einer herz-zerreissenden Story über den scheinbaren Grund des Nicht-Stattfindens der Party (die Gastgeberin hätte einen Unfall gehabt) mit der Bitte um Mitteilung der Bankverbindung zur Rückerstattung der Vorkasse. Ok, dachten wir uns, sowas kann passieren und wünschten -nett, wie wir sind- u.a. gute Besserung. Das Geld blieb aus, stattdessen kam nach unserer Mahnung eine unverschämte Email, in der das Organisatoren-Paar frech mitteilte, dass wir das vorab bezahlte Geld (trotz lt. Einladungs-Mail risikoloser Vorauszahlung und mehrfacher Erstattungs-Zusage von Beginn an) NICHT wiedersehen würden, da die Gastgeber ja durch die scheinbar erfolgte Party-Organisation Ausgaben gehabt hätten und jetzt für sich entschieden haben, die Kohle zur Deckung ihrer Auslagen einzusacken. Dies war der Moment, in dem wir wütend wurden.

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Neue Rekorde beim Gemeinschafts-Onanieren aufgestellt

JungAusBerlin schrieb am 2. Juni 2008

Was es nicht alles gibt…

In San Francisco fand kürzlich ein Wettbewerb namens „Masturbate-a-thon“ statt, in dem es darum ging, gemeinschaftlich zu wichsen, dabei neue Rekorde aufzustellen und auch noch Gutes zu tun. Für 20 US$ konnte man an dieser Orgie teilnehmen und vor den Augen anderer zahlreicher Teilnehmer(innen) und diverser Zuschauer im Internet Hand an sich legen. Anfassen oder Poppen anderer Teilnehmer ist jedoch strikt untersagt. Die Organisation, die den Wettbewerb regelmässig veranstaltet, verwendet die eingenommenen Gelder zur Sexualaufklärung im Lande der Doppelmoral und verlogenen Prüderie.

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Kleiner, böser Insider bezüglich Ebendorf

JungAusBerlin schrieb am 29. Mai 2008


In Ebendorf ein altes Haus,
sieht noch immer trüb und trostlos aus.
Früher steppte hier der Bär
und jetzt ist´s noch immer häufig leer.

Dies wird wohl auch noch lang so bleiben,
sofern dort weiter die selben Gestalten walten.

Wer es nicht glaubt, soll sich beeilen
und als einsamer Gast in den Hallen weilen.

Bier sei Dank, das Meta-Tag,
was schlummerte heimlich im Versteck.
Das Markenrecht ist kompliziert,
wird aber irgendwann mal doch kapiert.
Dies ist oft nicht angenehm,
drum musste es auch so gescheh´n.

Und was sagt uns die Geschicht?
Gerechter zugeh´n kann es nicht!

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