Der Knallkopf

SpicyDeluXXX schrieb am 7. Dezember 2009

Mal wieder nutzte ein dämlich wirkender, leicht moppeliger, handtuchtragender Mann die Gelegenheit, sich in den zwei Minuten an unseren weiblichen Teil heranzupirschen, in denen unser männlicher Part mal kurz zur Toilette war.

Normalerweise tun sowas ja ganz gern einsame Soloherren auf diese (i.d.R. kontraproduktive) Weise, diesmal war es ausnahmsweise der an der Bar geparkte Typ einer gerade auf der Spielweise mit anderen Sexpartnern beschäftigten Frau, der sich als Clown versuchte. Es entwickelte ich ein recht eintöniger, einfach gestrickter Monolog eines Menschen, der sich offenbar selbst gern reden hört und hierbei gern intelligent wirken würde.

Er erklärte uns lang und breit, was da (weniges) zusammenkommen muss, dass ihm jemand in einem Club zusagt. In diesem Zusammenhang fiel dann zusammenfassend mehrfach hintereinander der Satz:
„Es muss im Kopf knallen! Knallen muss es!“

In diesem Moment war dann auch unser Rest-Mitleid verflogen und wir legten diesen sehr eindeutigen „Null-Interesse-Du-bist-blöd“-Blick auf, was den Knallkopf kurz danach zum freiwilligen Gehen animierte. Da brachte auch der seinerseits „dezent“ geäußerte Hinweis, seine Frau wäre ja bisexuell, rein gar nichts. Denn auch die Frau war kein Aushängeschild. Sie war fett, wirkte ungepflegt und wäre ziemlich das Letzte auf der Welt, was wir rangelassen hätten.

Update vom 03.06.2010:
Neuigkeiten: Der Knallkopf ist uns nochmal begegnet. Hier ist die Story dazu.

➡ Alle Blog-Beiträge rund um den Knallkopf

Abgelegt unter Clubgeschichten | Keine Kommentare. Schreib doch einen!

Die küsst so gut ;-)

SpicyDeluXXX schrieb am 3. Dezember 2009

Verführerische Küsse von Frau zu FrauNachdem wir hier vielleicht in den Augen mancher Leser(innen) so viel über die Swinger“szene“ schimpfen und meckern, hier mal was Positives, was wir durchaus für erwähnenswert halten.

Ein Samstag-Abend, nach langer Pause wieder mal in dem No-Go-Club, in dem wir bereits vor einigen Monaten eine sehr nette Spontan-Begegnung hatten. Zunächst wieder mal ödes Publikum, ohne jeglichen Reiz für uns.

Nachts gegen 1:00 Uhr erschien ein attraktives Pärchen Anfang 20. Etwas später begegneten wir uns auf der Matte und was sollen wir sagen? Es war wirklich nett mit den beiden. Danach haben wir uns noch ein Weilchen angeregt an der Bar unterhalten, gegen 6 Uhr gemeinsam den Club verlassen, natürlich Kontaktdaten ausgetauscht und uns für das nächste Wochenende in einem vernünftigen Club verabredet. Unsere „Sie“ kam danach -und das ist wirklich selten- kaum noch aus dem Schwärmen heraus. Auf dem Nachhauseweg fiel immer wieder der Satz „Die küsst so gut!“

Am darauffolgenden Wochenende hatten wir dann einen weiteren netten und geilen Abend mit den beiden – diesmal jedoch in einem weitaus besseren Swingerclub.
Und geküsst hat sie wieder grandios. Wie keine andere zuvor!

Wieso sind derartige Begegnungen mit so angenehmen Leuten so selten geworden?
Es will einfach nicht in unseren Kopf, dass solche Paare und Solofrauen (die zudem unseren hohen Ansprüchen gerecht werden) nicht gleich in einen vernünftigen Club gehen, sondern uns in letzter Zeit gehäuft in No-Go-Areas begegnen, wir uns gegenseitig den Abend retten und wir sie erst dort auf die Existenz anständiger Läden aufmerksam machen. 2x hintereinander haben wir nun in diesem No-Go-Club Action erlebt, von der sich gute Clubs, in denen zwar das Ambiente stimmt, dafür in letzter Zeit aber meist die Langeweile und extreme Bar-Lastigkeit regiert, echt eine Scheibe abschneiden können.

Abgelegt unter Clubgeschichten | Keine Kommentare. Schreib doch einen!

Unsere Silvesterplanung: Mitmischen erlaubt

SpicyDeluXXX schrieb am 20. November 2009

Silvesterplanung 2009In ganz großen Schritten kommt das Jahr 2010 auf uns zu. Wie in jedem Jahr sind wir schon seit ein paar Wochen am überlegen, wo wir dieses Mal den Jahreswechsel verbringen.

Silvester im Swingerclub ist für uns seit ein paar Jahren angesagt, fernab von aufdringlicher Verwandtschaft, langweiligem Fondue und Dinner for One im TV. Man feiert nett, bekommt was Leckeres zu futtern und zu trinken, lässt es sich gut gehen und poppt immer mal zwischendurch, womöglich sogar ins nächste Jahr hinein. Zudem startet das neue Jahr auch im Gegensatz zu „normalen“ Silvester-Events nicht gleich mit nem Schock beim Blick auf die End-Getränkerechnung – Swingerclub-Pauschalpreis sei Dank.

Seltsamerweise reizen uns die Silvester-Veranstaltungen der Swingerclubs in Berlin überhaupt nicht. Schon viele Jahre.

Richtig cool waren hier nur unsere zwei Silvesternächte im alten Adventure in Berlin-Spandau, leider gibts diesen kleinen Club ja schon ne Weile nicht mehr. Deshalb feiern wir immer hunderte Kilometer entfernt, letztes Jahr in einem Club in Leipzig. Vergangenes Jahr war es da, obwohl wir den Club schon lange kennen, aber irgendwie doof, so dass wir überlegen, uns zu Silvester diesmal einen erst kürzlich eröffneten Club nahe Hamburg anzuschauen. Für uns wäre dies der Erstbesuch dort, mit dem Risiko eines Total-Reinfalls. Leider geizt dieser neue Club mit Fotos seiner Spielwiesen und stellt lieber seine Disco und die Bar in aller Ausführlichkeit vor. Schön blöd…

Vielleicht hat ja jemand von Euch Blog-Lesern ne Idee, wo man vernünftig einen erotischen Jahreswechsel verbringen kann, zugleich nette und auch junge Leute trifft, auch auf den Matten was los ist (herumsitzen und auf Mitternacht warten können wir auch zuhause), keine Wucherpreise (manche Clubs drehen zu Silvester ja durch) blechen muss, von Berlin aus nicht 500 Kilometer fahren oder dank blödem Dresscode nicht den halben Abend bei 28 Grad im Anzug und Abendkleid schwitzen muss? Halt einfach ein netter Abend mit Rundum-Sorglos-Paket in einem vernünftig geführten Club. Tipps gerne per Email oder Beitrags-Kommentar.
Swingerclubs aus Berlin jedoch bitte nicht vorschlagen. Die kennen wir nämlich alle und entweder finden wir den Club generell oder das jeweilige Silvester-Event bescheuert. Ja, wir sind anspruchsvoll, dies wissen wir. Und Ihr nun spätestens auch. 😉

Update vom 02.12.2009:
Vielen Dank für Eure Vorschläge. Nun sind keine Tipps mehr nötig, denn wir haben unsere diesjährige Silvester-Location gefunden und soeben gebucht. 😎

Abgelegt unter Allgemein | Ein Kommentar

Weihnachtsfeier im Swingerclub

SpicyDeluXXX schrieb am 22. Oktober 2009

Weihnachtsfeier im Swingerschloss
Schmunzeln mussten wir bei dem, was da auf der Website des neuen Swingerclubs „Castle Xanadu“ seit kurzem zu lesen ist. An Freitagen der Vorweihnachtszeit kann man sich dieses Spreewald-Schloss inkl. Barservice und Küche für seine ganz persönliche Weihnachtsfeier mieten und „Schlossherr“ spielen. Bestimmt eine geniale Luxus-Therapie für Leute mit Minderwertigkeitskomplexen. 😯

Die Preisgestaltung dieses „Sonderangebotes“ ist, wenn wir es mal diplomatisch ausdrücken wollen, „interessant“ und lässt uns kalkulatorisch zumindest etwas hinter die Kulissen blicken. Es fällt ein Basispreis von 2.000,- EUR an, plus weiteren 20,- EUR pro Person. Extras wie die Schlossgespenster Massagefritzen, Übernachtungen oder Frühstück kämen ggf. hinzu. Ein richtiges Schnäppchen! Nun ja, der Winter steht vor der Tür, so ein Kasten will beheizt werden und die alt-eingesessene Swingerschloss-Konkurrenz ist nicht weit entfernt – da wären wir auch einfallsreich.

Wir stellen es uns ziemlich abgefahren vor, wenn der von den Möchtegern-Elite-Clubbesuchern manchen Fans dieses neuen Swinger-Schlosses so gefürchtete Pöbel anstatt zum Italiener um die Ecke, dieses Jahr ins „Schloss Briesen“, à la „Castle Xanadu“ einfallen würde, es sich so richtig gut gehen lässt und die ungehobelten Kulturbanausen nach der Julklapp-Geschenkeverteilung womöglich noch das antike Inventar im Kamin verfeuern. Würde bestimmt ne fette, fette Party… 😈

Update von Januar 2010:
Wir hätten uns als Hellseher bewerben sollen. Die Ex-Betreiberfirma ist insolvent. Waren die Weihnachtsfeiern wohl doch nicht so der Hit? Ob und wie es mit den Möchtegern-Elite-Swingern auf diesem Schloss weitergeht oder ob da demnächst Familien bei Kaffee und Kuchen sitzen, wird sich noch zeigen.

Abgelegt unter Fundstücke | Keine Kommentare. Schreib doch einen!

Unser Besuch der Venus 2009 – Fremdschämen inklusive

SpicyDeluXXX schrieb am 17. Oktober 2009


Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken

Wir hatten es ja bereits letztes Jahr angedroht, nach vielen Jahren erfreulicher Abstinenz wieder mal die Erotikmesse „Venus“ zu besuchen.

Große Überraschungen gab es nicht, letztendlich war es nach unserer Auszeit aber ein netter, jedoch auch sehr anstrengender Messetag für uns, der erst gegen 3:30 Uhr morgens endete. Neben den üblichen Verdächtigen à la Porno-Paule (unser lieb gemeinter Spitzname für Goldy, Insider wissen wer gemeint ist) und Dauerplayboy Rolf Eden, der von einem Kamerateam dauerbegleitet wurde, waren natürlich wieder jede Menge Möchtegern-Erotik-Stars, einige Porno-Stars, viele schwach leuchtende Sternchen und jede Menge mit Handycam oder Baumarkt-Knipse bewaffnete, sabbernde Deppen Männer anwesend.
Positiv zu erwähnen ist die neue Ladys-Area, ein recht kleiner, dunkler Bereich, der nur für die Damenwelt zugänglich ist und die dort stattfindende Man-Strip-Show unserem weiblichen Part jede Menge Freude bereitet hat. In der Ladys-Area findet sich zwar eine Sektbar, hier wäre es aber an den Venus-Veranstaltern gewesen, die Ladys z.B. am Einlass zur Messe mit nem Sektgutschein in diesen Bereich zu locken, um die teils etwas zurückhaltende Stimmung unter den Mädels aufzulockern. Die Vibrator-Beratung am Stand von Fun-Factory empfanden wir beide sehr professionell und freundlich, dies wird sich schon bald in neuen, recht kostspieligen Anschaffungen wiederspiegeln. 😉
Unser männlicher Part hat an einem kleinen Stand italienischer Designer neue Club-Klamotten entdeckt, die natürlich gleich gekauft wurden.

Ansonsten wurden wir -wie üblich- an jeder Ecke mit jeder Menge Altpapier Flyern, Einladungen und Happy-Weekend-Magazinen (die Bilder der Kontaktanzeigen da drin sind ja echt gruselig) eingedeckt, nun haben wir endlich neue Klo-Lektüre *LOL*

Die Strip- und Porno-Shows waren manchmal durchaus nett anzuschauen, obwohl bei rund 80% der herumstehenden Männer und Männchen leider Fremdschämen angesagt war. Dieses Gesabbere, gepaart mit geradezu ekelhaftem Draufhalten auf Geschlechtsteile (O-Ton Vivian Schmitt: „Hey, ich hab auch nen Kopf!“) war eine Nummer für sich und stellte für uns teilweise die eigentliche Show dar. Den wenigsten dieser Leute würden wir gern im Dunkeln begegnen.

Manche Typen sind mit der ganzen Foto- und Videotechnik in ihren Händen geradezu überfordert gewesen, so auch unser Lieblings-Kandidat dieser Messe, der Typ in der Bildmitte mit den zwei Kameras – ein echtes Prachtexemplar von einem Vollxxxxxx – muss man live erlebt haben.

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken

Hier ein paar Impressionen dieser Messe, garantiert NICHT mit ner Baumarktknipse aufgenommen 😉
Zum Vergrößern bitte auf das entsprechende Bild klicken

Sehr geil war die abendliche Show im Fetisch-Bereich, die von DoubleTrouble Berlin (bekannt aus dem Insomnia) durchgezogen wurde. Bei dieser Show hat man gesehen, dass es den Akteuren wirklichen Spaß macht, sie voll hinter der Sache stehen und nicht nur lieblosen Müll für die breite Masse (wie auf manch anderer Bühne) abliefern. Für uns (obwohl wir nicht so wirklich SM-/fetisch-affin sind) DAS Show-Highlight unseres Messe-Besuches und Grund genug, bald mal wieder im Insomnia hereinzuschauen. Hier ein paar Bilder vom Show-Act:
Zum Vergrößern bitte auf das entsprechende Bild klicken

Ratet mal, wer da unbedingt mit aufs Foto von unserem weiblichen Part wollte 😉

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken

Und hier wurde das süße Entchen von unserem Erpel bestiegen

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken

Heute Abend ist dann mal ein Clubbesuch angesagt, natürlich wieder mal ein Event, passend zur Messe.

Ob wir zur Venus 2010 gehen? Mal gucken. Falls ja, dann aber wohl eher zum Fachbesuchertag am Donnerstag.

Update vom 24.10.2010:
Unseren Bericht von der Venus 2010 gibts hier.

Abgelegt unter Allgemein | 4 Kommentare

 

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de